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Kevin Brian Smith mit dem Zettel, um den der spätere Dschungelkönig Menderes jahrelang kämpfen musste (Bild: Instagram/DSDS)

Ein 31-jähriger Berliner, der bis vor kurzem als Drag Queen die Hauptstadt unsicher machte, "flasht" die Jury um Dieter Bohlen mit einem Sam-Smith-Song.

Adrett mit Fliegen und rotem Hemd trat der Berliner Kevin Brian Smith in der am Samstag ausgestrahlten Sendung vor die Jury von "Deutschland sucht den Superstar". Im wirklichen Leben ist der Sänger Verkäufer in einer Schlachterei, erzählte aber in der RTL-Castingshow lieber von seiner künstlerischen Vergangenheit: "Ich hab die letzten Jahre sehr viel als Drag Queen gearbeitet und für mich ist jetzt die Zeit gekommen, wo ich für mich die Zeit nutzen will, und jetzt bin ich hier, um für mich selber diesen neuen Weg zu gehen."

Dieter Bohlen wollte freilich sofort wissen, warum der Kandidat nicht im Fummel gekommen war – immerhin hatte eine Woche zuvor der androgyne Nachwuchs-Sänger Walter "Voldo" Zauner als "Boy in Drag" Teile der DSDS-Jury begeistert und es in die nächste Runde geschafft (queer.de berichtete). Doch Kevin hat mit diesem Teil seines Lebens abgeschlossen: "Die [Drag Queen] gibt es nicht mehr. Damit hab ich vor zwei Jahren aufgehört."

"Will mich um mich selbst kümmern"


Kevin in seinem früheren Leben (Bild: RTL)

Kevin nannte auch den Grund für das Ableben seines Alter Ego – nämlich eine neue Liebe: "Ich hab jemanden kennengelernt. Der hat einen netten Satz zu mir gesagt: Er meinte, es ist schön, dass ich mit dir unterwegs bin. Aber ich bin halt mit dir befreundet und nicht der Drag Queen. Das hat mir diesen Anstoß gegeben, mich um mich selbst zu kümmern."

Als sein Lied suchte sich Kevin mit "Lay Me Down" des schwulen Sängers Sam Smith einen anspruchsvollen Song aus. Immerhin hatte der Brite seit einem Jahr fast alle Musikpreise abgeräumt, die vergeben werden (queer.de berichtete). Und dann gab Kevin Gas: Der 31-Jährige röhrte und schmetterte mit Power den Song heraus.

Die Jury war hin und weg: "Deine Stimme umarmt einen wirklich. Die ist so warm. Das ist Mega", schwärmte Vanessa Mai. Auch Michelle sagte, Kevin sei "ganz, ganz toll". Sie sei vor allem in den oberen Tönen "geflasht" gewesen. Scooter-Frontmann H.P. Baxxter äußerte ebenfalls auf Denglisch seine Anerkennung: "Dein Feeling ist super." Dieter Bohlen brachte danach zwar ein paar Kritikpunkte an der Kopfstimme an, fand die Bruststimme und Kevins Gefühl beim Singen aber umso besser: "Das war Spitzenklasse!", lobte der Casting-Gott. Und damit ist der "sensible Berliner" (RTL-Pressetext) im Recall. (cw)



#1 RespectDragAnonym
  • 02.02.2016, 12:18h
  • "als Drag Queen die Hauptstadt unsicher machte"

    Was soll das bedeuten? Unsicher werden Städte durch solche Auswüchse wie Pegida und Salafisten, aber garantiert nicht durch Drag Queens.
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#2 Ad definitionemAnonym
#3 TheDad
  • 02.02.2016, 16:07h
  • Antwort auf #2 von Ad definitionem
  • Nette Beispiele..
    Deren Kontext bei Dir nicht ankommt, weil ?

    BEDEUTUNG :
    die Gegend unsicher machen
    1. als Krimineller / Verbrecher in einem bestimmten Gebiet aktiv sein
    2. sich zeitweilig an einem Ort aufhalten

    Das ist die Sprache der Unterdrücker..
    Mit der man nicht auffallen muß..
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#4 Ad definitionemAnonym
  • 02.02.2016, 22:40h
  • Antwort auf #3 von TheDad
  • Soso, die Erklärung "sich zeitweiig an einem Ort aufhalten" ist also Unterdrückersprache? Dann ist das bei der Definition "sich zeitweilig an einem Ort aufhalten, um sich dort zu vergnügen" wohl auch der Fall?

    Die Bildunterschrift "als Drag Queen die Hauptstadt unsicher machte" ist genau SO zu verstehen: er hielt sich in Berlin auf, um sich als Drag Queen verkleidet zu amüsieren.

    Es gibt noch eine weitere Erklärung: sich mit mehreren Leuten in einem bestimmten Bereich einer Stadt, wo es viele Kneipen gibt, amüsieren.

    Du bist SO entlarvend!
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#5 andreMucAnonym
  • 03.02.2016, 11:33h
  • Antwort auf #4 von Ad definitionem
  • Es ist sinnlos Dein Erklärungsversuch. Hier schreiben fast nur Linke, die haben es nicht so mit Spaß. Eher mit Frust und sehen, sogar hinter jeder sinnbildlichen Redewendung, eine Verschwörung.
    Aber sehr angenehm, das ein Schwuler auch gut singen kann, ohne peinlichen Bart und Fummel.
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