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  • 02.02.2016, 11:22h           19      Teilen:   |

Polizei vermutet Fremdeinwirkung

Jim Reeves tot aufgefunden

Artikelbild
Jim Reeves (re.) mit Nina Queer und Ross Antony in der Castingshow „Village Boys“ (Bild: flickr / CHR!S / cc by 3.0)

Der frühere Sqeezer-Sänger ist in einem Berliner Hostel tot aufgefunden worden. Die Polizei ermittelt wegen eines möglichen Tötungsdeliktes.

Der bisexuelle Sänger Jim Reeves ist am Sonntag im Alter von nur 47 Jahren gestorben. Wie "Bild" meldet, wurde der gebürtige Kölner am Montagmorgen um 7 Uhr leblos in einem Hostel am Stuttgarter Platz in Berlin aufgefunden. Laut der Boulevardzeitung vermutet die Polizei Fremdeinwirkung und hat Ermittlungen aufgenommen. Die B.Z. meldet, die Obduktion der Leiche habe ergeben, dass der Sänger "stumpfer Gewalt" ausgesetzt worden sei.

Noch am Samstagabend soll Reeves mit zwei anderen Hostelbewohnern in einer Berliner Bar gefeiert haben. Nachts soll er sich von einem Freund verabschiedet haben und mit den beiden Mitbewohnern zurück ins Hostel gefahren sein. Es ist unklar, was danach passierte.

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Nina Queer: "Ich werde dich vermissen"

Nina Queer brachte auf Facebook ihren Schock über den Tod ihres Freundes zum Ausdruck. "Ich musste gerade erfahren, dass mein guter Freund, Arbeitskollege und Weggefährte Jimmy Reeves (Sqeezer) gestorben ist. Er wurde vermutlich ermordet. UNFASSBAR!", schrieb die Berliner Drag Queen. "Danke für den wunderbaren Sommer, in dem wir auf Tour waren! Danke für die tollen Treffen, die schönen Gespräche und den Spaß den wir immer hatten! Ich werde dich vermissen du verrückte Nudel!"

Der 1968 geborene Reeves wuchs in Köln-Kalk auf und wurde 1984 bei einem Teilnehmerwettbewerb für eine bundesweite C&A-Werbekampagne entdeckt. Später modelte er für andere Firmen wie Sony, Swatch und Mövenpick. Anfang der Neunziger gründete er mit drei Geschwistern die Band 4 Reeves, mit der er mehrere Jahre durch Deutschland tourte. 1994 war die Gruppe zusammen mit der deutschen Fußballnationalmannschaft auf der Platte "Everybody's Going to the USA" zu hören. Ein Jahr später rief Jim Reeves die Eurodance-Formation Sqeezer ins Leben, die bis 2006 mehr als eine Million Alben verkaufte.

Reeves saß 2009 an der Seite von Dschungelkönig Ross Antony und Nina Queer auch in der Jury der Castingsendung "Village Boys – Die große Lips Casting Show", bei der eine schwule Boyband gesucht wurde. Die Sendung wurde im schwulen TV-Sender TIMM gezeigt. Er arbeitete außerdem als Musikproduzent. Zuletzt unterstützte er den Schlagersänger Michael Wendler bei seinem Liveauftritten und arbeitete als sein Background-Sänger. (cw)

Youtube | Sqeezer-Song "Sweet Kisses" (1996)
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Tags: jim reeves
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Reaktionen zu "Jim Reeves tot aufgefunden"


 19 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
02.02.2016
11:54:53


(-21, 25 Votes)

Von JimWho


Wer ist Jim Reeves? Was ist Squeezer? Wer sind diese Leute? Und die Kunstfigur "Ross Antony" ist sowieso scheiße! Bittet ladet den Kerl nicht mehr ins TV ein! Danke!

Bla, bla, ja, ja, mein Mitgefühl! China. Sack Reis. Ende! C-Promis betrauere ich genauso wenig wie mir auch ansonsten völlig unbekannte Leute, schwul/bi oder nicht. Hoffe in den nächsten 5 Sekunden für die Angehörigen, dass der Täter gefasst und bestraft wird.

5 Sekunden vorbei und schon vergessen.


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#2
02.02.2016
12:56:47


(+4, 8 Votes)

Von Orbituary
Antwort zu Kommentar #1 von JimWho


Das kann nur jemand schreiben, der von Musik gar keine Ahnung hat und deshab: Halt die Klappe!

Die Band Squeezer hatte den musikalischen Erfolg in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Schwester von Jim, Shary, ist vielen aus der Reihe "Wissen macht Ah!" an der Seite von Ralf Caspers bekannt.

Nachdem er u. a. mit Nina Queer und Ross Antony die Band "Village Boys" mittels Castingshow aus der Taufe hob, wurde es still um ihn. Ich hoffe, es wird bald aufgeklärt, wie Jim starb! Ruhe in Frieden!


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#3
02.02.2016
13:22:07


(+4, 4 Votes)

Von Dizzydevil


Also manchmal ist es ja wirklich gruselig. Ich hab heute morgen einen YT-Link zu Sweet Kisses verschickt. Ich hab das seit Ewigkeiten nicht mehr gehört und auch keinen Gedanken daran verschwendet. :-/


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#4
02.02.2016
13:29:29


(-9, 15 Votes)

Von JimWho
Antwort zu Kommentar #2 von Orbituary


Aha, eine von diesen unzähligen und zumeist unerträglich schlechten Eurodance Formationen nicht zu kennen ist für dich also gleichbedeutend mit keine Ahnung von Musik.

Sorry, wenn ich dir auf den Fuß getreten bin. Wenn dir das alles was bedeutet tut es mir selbstverständlich auch für dich leid. Für etwa 5 Sekunden.

"Die Schwester von Jim, Shary, ist vielen aus der Reihe "Wissen macht Ah!" an der Seite von Ralf Caspers bekannt."

Und?

"Ruhe in Frieden!"

Immer diese abgedroschene Phrase! Nervt wie Ross Antony! Was soll das überhaupt bedeuten? Es gibt kein "Ruhen in Frieden". Was es gibt nach dem Tod ist das Nichts und die Zersetzung der Zellen in ihre Bestandteile, nichts weiter.


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#5
02.02.2016
14:08:43
Via Handy


(+6, 10 Votes)

Von yomen
Antwort zu Kommentar #1 von JimWho


Was ist los mit dir?
Mitgefühl? Empathie vor dem Schicksal des Opfers und mit den Hinterbliebenen?
Reife, Junge! Reife!


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#6
02.02.2016
14:39:05


(-6, 12 Votes)

Von JimWho
Antwort zu Kommentar #5 von yomen


Reifen solltest eher du, denke ich. Den Hinterbliebenen ist durch das Mitgefühl von Random Internet User X nicht eine Jota geholfen. Werde einfach ehrlich mit dir selbst und deinen Mitmenschen. Wie lange wirst du Mitgefühl äußern? Heute bis zum Abendessen? Noch bis nach der Tagesschau? Noch Morgen? Oder vielleicht doch nur so lange, bis du dich genügend an meinem Internet-Kommentar abgearbeitet hast? Spare dir lieber deine Empathie für die Menschen in deiner unmittelbaren Umgebung auf, denn genau dort fehlt sie den allermeisten in unserer heutigen Gesellschaft. Ist ja auch logisch, denn immerhin kostet es NICHTS außer ein paar Sekunden Zeit, in denen man eben schnell ein "Ruhe in Frieden" ins Internet kritzelt, um zu "den Guten und Anständigen" zu gehören. Gereiftheit sieht anders aus. Aber das ist der heutigen Internet-Generation eben nur sehr schwer begreiflich zu machen.


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#7
02.02.2016
14:52:45
Via Handy


(+6, 8 Votes)

Von yomen
Antwort zu Kommentar #6 von JimWho


Dein Mitgefühl mag sich ein- und ausschalten lassen wie eine Kaffeemaschine.
Spreche anderen nicht deren Fähigkeit zu weit mehr ab, als dir möglich ist.


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#8
02.02.2016
15:07:41
Via Handy


(+1, 9 Votes)

Von blahblahblah
Antwort zu Kommentar #6 von JimWho


Waerst du jetzt in meiner unmittelbaren Umgebung, wuerde ich dir meinen Schluepper zuwerfen. :)


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#9
02.02.2016
15:24:39


(-3, 9 Votes)

Von JimWho
Antwort zu Kommentar #7 von yomen


"Dein Mitgefühl mag sich ein- und ausschalten lassen wie eine Kaffeemaschine."

Keineswegs! Mein Mitgefühl ist IMMER auf Minimum bei Leuten, mit denen ich nicht das Geringste zu tun haben und IMMER hoch bei Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung.

"Spreche anderen nicht deren Fähigkeit zu weit mehr ab, als dir möglich ist."

Ui, da ist aber jemand sehr von sich selbst eingenommen. Na, dann will ich dir das mal ungesehen glauben.


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#10
02.02.2016
15:30:20


(-1, 9 Votes)

Von JimWho
Antwort zu Kommentar #8 von blahblahblah


Geil! :-D


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