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  • 06.02.2016, 07:43h               Teilen:   |

Crowdfunding-Kampagne

Der perfekte Mann aus dem Sex-Cam-Chat

Artikelbild
Eine fiktive schwule Figur, gefangen in einem bislang unverfilmten Drehbuch, bittet um die Unterstützung der Crowd.

Mit "Nevrland" plant Regisseur Gregor Schmidinger ("The Boy Next Door", "Homophobia") seinen ersten Spielfilm – für 50 Euro kann man als Statist dabei sein.

Der österreichische Filmemacher Gregor Schmidinger hat bisher mit seinen beiden Kurzfilmen "The Boy Next Door" und "Homophobia", die zusammen mehr als 15 Millionen Mal auf Youtube aufgerufen wurden, für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun arbeitet er an seinem ersten Spielfilm mit dem mysteriösen Titel "Nevrland".

"Nach 'Homophobia' wusste ich, dass ich bereit bin für meinen ersten Langspielfilm", erklärt Schmidinger. "Als ich begonnen habe, die Geschichte zu entwickeln, wusste ich nur, dass ich eine post-gay-Geschichte über das Erwachsenwerden erzählen möchte.". "Post-gay" bedeutet für ihn, dass die Geschichte zwar schwule Charaktere beinhaltet, dass es jedoch nicht um klassische Themen wie Coming-out oder Homophobie geht.

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Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen

Filmemacher Gregor Schmidinger lebt in Wien
Filmemacher Gregor Schmidinger lebt in Wien

"Nevrland" erzählt die Geschichte des 17-jährigen Jakob, der eines Nachts zufällig auf den vermeintlich perfekten 26-jährigen Christian in einem Sex-Cam-Chat trifft. Dies ist der Beginn einer Reise zu den Wunden ihrer beider Seelen. "Für mich war es auch eine Reise, an der ich selbst sehr stark gewachsen und gereift bin. Zumal es auch mein bisher persönlichster Film wird", so der Regisseur.

Dabei möchte "Nevrland" mehr sein als ein Spielfilm. Bereits während der Drehbuchentwicklung hat Gregor Schmidinger nach Möglichkeiten gesucht, wie die Welt und seine Charaktere über die Grenzen der Leinwand hinaus auch in andere virtuelle und physische Räume eindringen können. "Die Transmedialität finde ich eine sehr spannende Perspektive, da es hier möglich wird, einer Geschichte und ihren Charakteren auf verschiedenen Ebenen zu begegnen und diese zu spüren", sagt Schmidinger. "Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen dadurch stärker. Dies ist auch eines der zentralen Themen im Film selbst."

Nach zwei Jahren der Drehbuchentwicklung, die durch das österreichische Filminstitut gefördert wurde, ist das Projekt nun soweit, in die nächste Phase zu gehen: Ende Januar hat das Team rund um Schmidinger eine erste Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter gestartet, wo alle Interessierten eingeladen werden, gemeinsam mit dem Regisseur auf seine künstlerische Reise zu gehen und den Entstehungsprozess nicht nur mitzuverfolgen, sondern auch mitzubeeinflussen. Für 50 Euro können Unterstützer als Statist im Film dabei sein, ab 100 Euro bekommt man das vorläufige Drehbuch vorab und die Gelegenheit zu einem Videochat mit Schmidinger.

Bislang wurden bereits über 9.000 Euro der Zielsumme von 15.000 Euro erreicht. Das Projekt kann noch bis zum 19. Februar 2016 auf Kickstarter unterstützt werden. (cw/pm)

Links zum Thema:
» Kickstarter-Kampagne für "Nevrland"
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Tags: nevrland, gregor schmidinger, film, crowdfunding, kickstarter
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