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  • 08.02.2016, 07:21h           14      Teilen:   |

Resümee und Ausblick

Berlin: Podiumsdiskussion über 15 Jahre "Ehe light"

Artikelbild
Die Podiumsdiskussion steht unter dem Motto "15 Jahre Eingetragene Lebenspartnerschaft: Ein Meilenstein der Emanzipationsbewegung der Homosexuellen? – Resümee und Ausblick."

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld lädt am Donnerstag, den 11. Februar zu einer hochkarätig besetzten Diskussion über das Lebenspartnerschaftsgesetz ein. Anlass ist der 15. Jahrestag der Ausfertigung des Gesetzes durch den Bundespräsidenten am 16. Februar 2001 – am 1. August 2001 trat es in Kraft.

Zu den Podiumsgästen gehören u.a. Justizstaatssekretär Christian Lange (SPD), die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU), der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck, die Bundesprecherin der BAG Die Linke.queer Barbara Höll sowie LSVD-Vorstand Manfred Bruns. Als Ehe-Kritikerin ist die Leiterin des Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin Sabine Hark dabei. Die Moderation übernimmt "Tagesspiegel"-Redakteur Fabian Leber.

"Das Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) war 2001 ein Meilenstein der Emanzipationsgeschichte von Lesben und Schwulen", heißt es in der Einladung der Hirschfeld-Stiftung, die jedoch einschränkt: "Heute empfinden viele Lesben und Schwule die eingetragene Lebenspartnerschaft als 'Ehe zweiter Klasse'."

Die Podiumsdiskussion über Erreichtes und Versäumtes beginnt am 11. Februar 2016 um 19 Uhr im Großen Konferenzsaal des Tagesspiegel-Hauses (Askanischer Platz 3, 10963 Berlin). (mize)

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Tags: lpartg, eingetragene lebenspartnerschaft, manfred bruns, sabine hark, volker beck, barbara höll, rita süssmuth, christian lange, bundesstiftung magnus hirschfeld
Schwerpunkte:
 Homo-Ehe in Deutschland
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Reaktionen zu "Berlin: Podiumsdiskussion über 15 Jahre "Ehe light""


 14 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
08.02.2016
08:17:34
Via Handy


(+8, 10 Votes)

Von Marc


Wie Dirk Ludigs so treffend anmerkt: Die Teilnehmerliste liest sich, als hätten wir immer noch 2001. Und - ups - viel weiter sind wir in den 15 Jahren ja auch gar nicht gekommen...


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#2
08.02.2016
09:55:51


(+6, 6 Votes)

Von Klare Kante
Antwort zu Kommentar #1 von Marc


Es hätte schlimmer kommen können: man stelle sich nur mal vor, da würden Thilo Sarrazin (SPD), Norbert Geis (CSU) und Boris Palmer (B90/Grüne) sitzen! Gott sei Dank ist von der neofaschistischen AfD keiner dabei, weil es diese Partei zur Zeit der Einführung des ELP-Gesetzes noch nicht gab!


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#3
08.02.2016
11:37:40


(+8, 10 Votes)

Von Materialista


"Heute empfinden viele Lesben und Schwule die eingetragene Lebenspartnerschaft als 'Ehe zweiter Klasse'."

Bei der Konstruktion von Untermenschen verschiedenster Abstufungen im Rahmen der klassengesellschaftlichen Verhältnisse geht es zunächst einmal - auch wenn von bürgerlichen Ideolog*innen und Medien regelmäßig so verbreitet und von Neofaschisten als Steilvorlage dankbar aufgegriffen - nicht um "Empfinden", sondern um eine immer wieder als "normal" oder "üblich" hingestellte konkrete Verweigerung gleicher Rechte für alle Menschen.

Und diese Verweigerung ist eine objektive (nicht nur subjektiv "empfundene") Tatsache. Ebenso wie die materiellen Interessen der herrschenden Klasse, die der Entrechtung und Konstruktion von Untermenschen im Zuge immer extremerer sozialer Ungleichheit und Krisenabwälzung auf die breite Masse der arbeitenden Bevölkerung zugrundeliegen.


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#4
08.02.2016
12:27:18


(+4, 6 Votes)

Von Laurent
Aus Heidelberg (Baden-Württemberg)
Mitglied seit 27.12.2015


Was diese (Schein-)Diskussion letztendlich bringen soll, bleibt unklar, zumal man an maßgebender Stelle nach wie vor wenig geneigt ist, Versäumnisse überhaupt als solche zu erkennen.


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#5
08.02.2016
13:44:25


(-4, 6 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Laurent


""Was diese (Schein-)Diskussion letztendlich bringen soll, bleibt unklar,""..

Wenn man schon vorher wüßte, was eine Diskussion bringt, bräuchte man sie nicht zu führen..


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#6
08.02.2016
14:55:22


(+3, 5 Votes)

Von Laurent
Aus Heidelberg (Baden-Württemberg)
Mitglied seit 27.12.2015
Antwort zu Kommentar #5 von TheDad


Das ist an sich richtig, weshalb ich die Antwort im 2. Halbsatz mehr oder weniger gleich mitgeliefert hatte.


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#7
08.02.2016
15:33:47


(-4, 6 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von Laurent


Es geht hier um mehr als nur "Versäumnisse"..


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#8
08.02.2016
16:10:12


(+8, 8 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #3 von Materialista


gut beobachtet. da wird eine reale und zudem sehr bewusste politische diskriminierung zu einem problem der (über-)empfindlichkeit der diskriminierten zurechtgebogen. eine solche vernebelung sollte eine organisation, die um gleichstellung bemüht ist, eigentlich nicht bringen.

außerdem:
>"Das Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) war 2001 ein Meilenstein der Emanzipationsgeschichte von Lesben und Schwulen."

im text ein punkt und im titel ein fragezeichen? ist die angebliche frage also von den veranstalter_innen im grunde schon beantwortet? warum tut man dann noch so, als werde diese frage diskutiert?

hoffentlich täusche ich mich, aber der verdacht, dass es da mehr um selbstbeweihräucherung als um kritik gehen wird, drängt sich leider auf. auch das wäre ja von mir aus okay, sicher kann es spannend sein, von insider_innen über diese politische institution und ihre geschichte zu hören. aber dann soll man das doch einfach auch so ankündigen und nicht eine kritik vorgaukeln, die nur simuliert wird.

vielleicht bringt ja wenigstens sabine hark ein wenig würze in die ganze suppe...


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#9
08.02.2016
21:25:45


(+2, 4 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich werde zornig über den Titel und damit über die Zielrichtung dieser Veranstaltung.

Ein Rückblick in einer Zeit, in der das zivilisierte Europa die deutsche Gesesllschaft bei der Eheöffnung schon lange überholt hat!

Man kann und sollte besser mit den gleichen Personen eine Veranstaltung organisieren, die das Denken in Richtung Zukunft bringt. Nichts weniger erwarte ich von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.


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#10
08.02.2016
22:35:25


(-4, 6 Votes)

Von Schopenhauer
Antwort zu Kommentar #9 von userer


Expect the unexpected! Dieses Motto ist schon so alt wie die Menschheit selbst! Und Erzwingen läßt sich auch nichts, doch manche versuchen es immer wieder und fahren damit gegen die Wand!


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