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Mit diesem Motiv werben die Veranstalter für den "Gay Red Day"

Am 25. Juni sollen Schwule und Lesben mit roten T-Shirts Deutschlands größten Themenpark stürmen – Vorbild sind die "Gay Days" in Orlando.

Fast 500 Menschen haben auf Facebook ohne große Werbung bereits zugesagt, über 2.000 User zeigen Interesse: Am Samstag, den 25. Juni findet ab 9 Uhr im Europa-Park Rust mit dem "Gay Red Day" zum ersten Mal ein inoffizielles LGBT-Treffen statt. Als Erkennungszeichen werden alle Teilnehmer gebeten, ein rotes T-Shirt zu tragen.

Auf ihrer Webseite weisen die nach eigenen Angaben ehrenamtlichen Veranstalter darauf hin, dass es sich um ein informelles Treffen ohne Rahmenprogramm handelt, das nicht vom Europa-Park selbst organisiert wird. Mit dem "Gay Red Day" will die Privatinitiative ein Zeichen gegen Homophobie und für mehr queere Sichtbarkeit setzen. Auf der Event-Seite auf Facebook können Interessierte Fahrgemeinschaften oder Übernachtungsmöglichkeiten finden.

Neue Tradition in Baden-Württemberg beginnen

Vorbild für die Veranstaltung seien die "Gay Days", die seit vielen Jahren im Disney World Resort in Orlando in Florida stattfinden und jährlich bis zu 30.000 Teilnehmer in roten T-Shirts anlocken. schreiben die Organisatoren. Mit dem "Gay Red Day" wolle man im Europa-Park Rust eine ähnliche Tradition beginnen.

In anderen deutschen Freizeitparks haben LGBT-Events bereits Tradition. So findet in diesem Jahr am 3. September zum wiederholten Male sowohl der "Rosa Tag" im Heide Park Soltau auch auch der "Fantasypride" im Phantasialand Brühl statt.

Mit rund fünf Millionen Besuchern pro Jahr ist der zwischen Freiburg und Straßburg gelegene Europa-Park Rust der am meisten besuchte im deutschsprachigen Raum. Auf einer Gesamtfläche von rund 950.000 Quadratmetern werden in 16 Themenbereichen über hundert Fahrgeschäfte und mehrere Shows geboten. Zum Park gehören fünf Hotels, ein Gästehaus, ein Campingplatz und ein Kino. (cw)



#1 HinterländleparkAnonym
  • 15.02.2016, 08:31h

  • Ich frage mich wie das im Hinterländlepark Rust gehen soll. War einmal da, das Personal war unfassbar unfreundlich und allesamt scheiße drauf. Würde mich nicht wundern, wenn dieses "Personal" von offen Schwulen total überfordert wäre und sich nicht mal dumme Sprüche auf Vorschulniveau verkneifen kann.
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#2 SebiAnonym
  • 15.02.2016, 09:43h
  • Da gehe ich lieber zum Gay Day ins Phantasialand, wo das kein inoffizieller Flashmob ist, sondern ein offizielles, vom Park unterstütztes, Event mit tollem Rahmenprogramm.

    Und wo ich anziehen kann, was ich will und nicht als Ersatz für den rosa Winkel ein rotes T-Shirt, damit die Hetros gewarnt sind und Abstand halten können.

    Nein danke.
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#3 MarcAnonym
  • 15.02.2016, 09:52h

  • Ich kann die Bedenken der ersten Kommentare zwar verstehen, aber vielleicht wäre es sinnvoll, gerade im Hinterwäldle massive Präsenz zu zeigen? Eben gerade dort, wo 'uns' noch nicht der rote Teppich ausgerollt wird?
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#4 MarekAnonym
  • 15.02.2016, 09:56h
  • Bisher hat der Europa-Park einen offiziellen Gayday stets abgelehnt. (Typisch Baden-Württemberg eben.)

    Wenn die uns nicht haben wollen, sehe ich auch keinen Grund, da freiwillig mein Geld zu lassen.

    Ich kann mein Geld auch anderswo lassen. Dafür brauche ich kein Unternehmen, dass entweder homophob ist oder zumindest vor Homophoben kuscht.

    Im Übrigen habe ich gar kein rotes T-Shirt. Und selbst wenn hätte ich keinen Bock, da im Einheitslook rumzulaufen wie gleichgeschaltete Lemminge.
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#5 MarekAnonym
  • 15.02.2016, 10:10h
  • Antwort auf #3 von Marc
  • "Präsenz zeigen" kann und sollte man bei homophonen Demos und Kongressen. Bei Parteitagen homophober Parteien. Bei CSDs, beim Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie, bei anderen Demos, Mahnwachen und Blockaden für unsere Rechte.

    Aber nicht, wenn das bedeutet, dass man damit auch noch Unternehmen fördert, die uns eigentlich gar nicht haben wollen. Wer uns nicht haben will, sollte auch nicht unser Geld bekommen.
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#6 PreisCheckAnonym
  • 15.02.2016, 10:22h
  • Preis-Infos: Eintritt für Erwachsene EUR 44,50;
    1 T-Shirt über den verlinkten Onlineshop incl. Versand EUR 28,89.

    Das muss man sich erst mal leisten können.
    Und auch wollen.
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#7 SebiAnonym
#8 equisportProfil
  • 15.02.2016, 11:01hOberderdingen-Flehingen
  • Antwort auf #4 von Marek
  • Hallo und Servus,

    ich würde gerne wissen, was ein Wirtschaftsunternehmen wie der Europapark Rust mit Baden Württemberg zu tun hat.
    Typisch Baden Württemberg ist etwas ganz anderes, junger Mann!!!!
    Wir haben sechs CSD´s im Ländle - Stuttgart, Ulm, Konstanz als einziger grenzüberschreitender mit dem schweizerischen Kreuzlingen, Freiburg und Villingen-Schwenningen sowie Mannheim.
    Also auch sehr kleine und ländliche CSD´s.
    Eine grün-rote Regierung und den offenen Kampf um die Reform zum Bildungsplan.
    Das ist Baden Württemberg!!!

    Deshalb bitte ich einfach nur darum nicht zu pauschalisieren sondern eindeutig zu differenzieren!!!
    Baden Württemberg hat mit der bisherigen Ablehnung der Direktion des Europapark Rust einen Gay-Day oder Gay-Pride im Park durch zu führen mit Sicherheit nichts zu tun und "typisch Baden Württemberg" ist das schon gleich gar nicht!!!!!!!!
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#9 Wahlen2016Anonym
  • 15.02.2016, 11:28h
  • Antwort auf #8 von equisport

  • Die Grün-Rote Regierung ist ja bald laut Wahlumfragen Geschichte.

    Und ansonsten ist gerade BW leider dafür bekannt besonders Offen die Konservative Anti Liberalen Kräften hinterher zulaufen. Vielleicht nicht Mehrheitlich, aber um einiges mehr gegenüber Restdeutschlands.

    Und das Grün-Rot gewonnen hatte, lag ja eher weniger an der so toleranten, Offenen Art der BWler, sondern daran, das Stuttgart21 als Polemisches Wahlthema der Grünen benutzt wurde. Was davon übrig bleibt sieht man ja aktuell in den Umfragen für die Grünen in BW.
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#10 LucaAnonym
  • 15.02.2016, 12:04h

  • Im Phantasialand werden wir mit offenen Armen empfangen. Nicht nur zum jährlichen Fantasypride, sondern immer.

    Wieso sollte ich dann in einen Freizeitpark, der uns eigentlich nicht haben will? Und wo ich mir bei einem früheren Besuch mehrfach homophobe Kommentare anhören musste.
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