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  • 16.02.2016, 16:25h           23      Teilen:   |

Staatsleistungen für katholische Kirche

Die Linke kritisiert Kirchenzuschüsse als "Fördergelder für Homophobie"

Artikelbild
Auf die "Pfennige" der Gläubigen scheinen die Kirchen nicht wirklich angewiesen zu sein
Bild: flickr / Christopher Bulle / cc by 2.0

Die katholische Kirche hat im Jahr 2015 etwa 212 Millionen an Staatsleistungen von den Bundesländern bekommen – sehr zum Ärger der Linkspartei.

"Geld für die katholische Kirche sind auch Fördergelder für Homophobie", kritisierte Parteivorstandsmitglied Marco Höne am Dienstag in einer Pressemitteilung. "Anstatt in eine der gesellschaftliche Entwicklung hinterherhinkende Kirche Millionen zu versenken, sollte das Geld dazu genutzt werden, die massive Diskriminierung von queeren Menschen zu beenden." Auch die Humanistische Union, die die Beträge für die katholische wie evangelische Kirche recherchiert hatte, forderte ein Ende der Zahlungen.

Die Staatsleistungen sind Ersatzzahlungen des Staates für Vermögensverluste der Kirchen, vor allem zur Zeit der Reformation und des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803, bei dem viele Klöster und kirchliche Ländereien verstaatlicht wurden. Seit 1919 verlangt Artikel 138 der Weimarer Reichsverfassung die Ablösung der Staatsleistungen. Dies ist bisher nicht geschehen.

Mit 298 Millionen Euro erhielt die evangelische Kirche im vergangenen Jahr noch mehr als katholische, worauf die Pressemitteilug der Linken nicht näher eingeht. Insgesamt zahlte Baden-Württemberg mit 114 Millionen Euro den größten Anteil, gefolgt von Bayern (93 Millionen) und Rheinland-Pfalz (55 Millionen). In den Stadtstaaten Bremen und Hamburg gibt es keine finanziellen Leistungen an die Kirchen. (cw)

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Tags: die linke, marco höne, staatsleistungen, katholische kirche
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Reaktionen zu "Die Linke kritisiert Kirchenzuschüsse als "Fördergelder für Homophobie""


 23 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
16.02.2016
16:48:22


(+13, 13 Votes)

Von Sebi


Ich verstehe eh nicht, warum die Kirche zusätzlich zur Kirchensteuer weitere mehr als 200 Millionen Euro aus Steuergeldern kassiert. Auch von Steuerzahlern, die dort gar nicht Mitglied sind.

Das hat mit der demokratischen Trennung von Staat und Kirche nichts zu tun und zeigt, dass Deutschland eher ein Gottesstaat als eine echte Demokratie ist.


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#2
16.02.2016
19:09:10
Via Handy


(+12, 12 Votes)

Von Marc


Wo die Linke recht hat, hat sie recht...


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#3
16.02.2016
19:55:13
Via Handy


(+5, 7 Votes)

Von Luca


Während es bei Bildung, Gesundheit, Sozialem, etc. vorne und hinten hakt und immer mehr gespart wird, bekommt die Kirche es vorne und hinten reingeschoben um damit ihren Hass zu verbreiten.


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#4
16.02.2016
20:17:41


(+2, 4 Votes)
 
#5
16.02.2016
21:38:50


(+6, 8 Votes)

Von Robin


Die Kirche kassiert Kirchensteuern, Staatsleistungen (das ist das, was auch Nichtmitglieder zahlen), Subventionen, Steuervergünstigungen, etc.

Und dann betteln die auch noch mit ihren Kollekten, Opferstöcken, Bettelbriefen, Haussammlungen, etc. Und verkaufen auch noch Heiligenbildchen, Bücher, etc.

Die sind echt unersättlich...


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#6
17.02.2016
07:52:13


(+6, 6 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Sebi


Die Linke packt das Eisen beim Schopf und klaert auf.
Was aber jede-r einzelne tun kann ist, aus der Kirche auszutreten, denn beim Eintritt wurde der eigene Wille uebergangen. Das bestimmten die Erziehungsberechtigten. Wer aber unter den Schwulen und Lesben als volljaehrig gelten will, dem bleibt keine andere Wahl als

Link zu www.kirchenaustritt.de

Wer es noch immer nicht kapiert hat:

Link zu www.stop-kirchensubventionen.de


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#7
17.02.2016
11:12:00


(+5, 5 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012
Antwort zu Kommentar #6 von sanscapote


"Was aber jede-r einzelne tun kann ist, aus der Kirche auszutreten,
... wurde der eigene Wille uebergangen. "

Das kein vernünftig denkender Mensch Kirchensteuerzahler sein kann ist klar.

Leider geht dein Beitrag an dem Artikel vorbei, denn deine Erklärung diese Vereine nicht bezuschussen zu wollen wird ja gerade weiterhin durch die drei Großen, CSU, FastFünfProzent und die AltenNaiven-für-Deutschland übergangen, wovon der Artikel handelt.

Gegen diese Kirchenzuschüsse hilft eben KEIN Kirchenaustritt sondern nur sein Kreuz an die richtige Stelle zu machen!

PS: Mit Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich Die Linke in dieser Angeleegenheit leider selbst ein Kuckucksei ins Nest gelegt.


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#8
17.02.2016
11:50:29


(+3, 5 Votes)
 
#9
17.02.2016
11:56:30


(-1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von ollinaie


""PS: Mit Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich Die Linke in dieser Angeleegenheit leider selbst ein Kuckucksei ins Nest gelegt.""..

Jeder Mensch hat so seine Fehler..
Der Mann ist zwar Linker, kommt aber als "West-Import" und Gewerkschafter dann doch aus NRW..
Das ist neben Bayern und dem Saarland das Bundesland, mit den meisten Verdummbibelten sämtlicher Konfessionen..

Ramelow war ganz der "Tradition" der Gewerkschaften sogar aus dem Verein ausgetreten, ist dann aber aufgrund "persönlicher Erfahrungen" wieder eingetreten..
Das mag man ihm verzeihen..
Vor allem weil er seinen "Glauben" nicht wie einen Banner vor sich herträgt, wie viele andere Politiker..


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#10
17.02.2016
12:24:18


(+3, 5 Votes)

Von Carsten AC


Daran erkennt man halt, wer in Deutschland wirklich das Sagen hat...


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