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  • 17.02.2016, 11:32h           1      Teilen:   |

Nach CSD-Attacke

Jerusalem benennt Zionsplatz in "Platz der Toleranz" um

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Der Platz der Toleranz soll an Shira Banki erinnern, die vergangenes Jahr auf ermordet worden war

Um der beim Jerusalemer CSD ermordeten Shira Banki zu gedenken, will die Stadt den zentral gelegenen Zionsplatz in "Platz der Toleranz" umbenennen.

Das gab die Stadtverwaltung am Montag bekannt. Die 16-jährige Banki war vergangenes Jahr während der Parade an der Keren-Hayesod-Straße von einem ultraorthodoxen Juden mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden – sie starb später im Krankenhaus an ihren Verletzungen (queer.de berichtete).

An dem Zionsplatz im Herzen der Innenstadt werden traditionell Demonstrationen veranstaltet – auch eine Trauerkundgebung für Banki wurde vergangenes Jahr dort abgehalten. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat kündigte laut "Times of Israel" an, dass der Platz künftig für Toleranz und die Werte Bankis stehen solle; die Mutter des Mädchens soll Teil des Gremiums werden, das über die neuen architektonischen Pläne für den öffentlichen Platz entscheidet.

Der Zionsplatz, der in der Zeit des britischen Mandats errichtet wurde, galt jahrzehntelang als ein Zentrum des kulturellen Lebens der Stadt, hatte sich in den letzten Jahren aber auch zu einem Treffpunkt für Obdachlose entwickelt.

Der Platz war auch immer wieder ein Ziel von Terrorattacken. 1975 wurden etwa durch eine in einem Kühlschrank versteckte Fünfkilobombe 15 Menschen getötet. 2012 geriet der Platz durch den versuchten Lynchmord an vier palästinensischen Jugendlichen durch dutzende israelische Teenager international in die Schlagzeilen. (cw)

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Tags: israel, jerusalem
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Reaktionen zu "Jerusalem benennt Zionsplatz in "Platz der Toleranz" um"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
17.02.2016
12:28:29


(+1, 3 Votes)

Von Insel


Sehr vorbildlich.

Und das wäre in allen anderen Staaten der Gegend nicht möglich.

Ich sage nicht, dass in Israel alles perfekt ist (wobei es auch schwer nachzuempfinden ist, wie es ist, in ständiger Angst und Bedrohung zu leben - wer weiß, wie wir da reagieren würden).

Und natürlich gibt es auch in Israel die Ultra-Orthodoxen, auf deren Konto solche Taten gehen.

Aber auf jeden Fall ist Israel die Insel der Toleranz in einer Gegend des Hasses. Das wäre in allen anderen dortigen Staaten niemals möglich, dort steht oft auf Homosexualität lebenslanger Knast, Folter oder gar der Tod.

Und in Israel kann man offen schwul sein, es gibt CSDs, etc. Und wenn es einen Übergriff gibt (was schon schlimm genug ist) setzt der Staat ein deutliches Zeichen!


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