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  • 23.02.2016, 16:05h           14      Teilen:   |

Neues Videoberatungsprojekt

Hier kommen die queeren Dr. Sommers

Artikelbild
Der erste Analsex ist Thema des schwulen Premierenvideos

In der neuen Videoberatung "queerblick-SOS" beantworten acht junge Erwachsene Fragen von LGBT-Jugendlichen zu Sex und Coming-out.

Was muss ich beim ersten Analsex beachten? Ist es normal, viel Speichelfluss beim Lecken der Freundin zu haben? Was ist bisexuell? Und bin ich lesbisch oder trans*? Das sind die ersten vier Fragen, mit denen sich das Beratungsteam von "queerblick-SOS" beschäftigt.

Acht junge Erwachsene haben sich beim Verein queerblick e.V. zu Peer-To-Peer-Berater ausbilden lassen. Ihr Ziel: Sie wollen Jugendlichen Antworten auf ihre Fragen geben – und zwar als Video. Die Frage eines einzelnen Ratsuchenden könne damit vielen jungen Menschen helfen. Alle Videoantworten sind auf Youtube zu sehen.

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Vier Teams – vier Schwerpunkte

Wichtig ist den Beratern, dass sie die Fragen aus einer persönlichen Perspektive beantworten. Ihre eigenen Erfahrungen lassen sie dabei genauso mit einfließen wie ihr Wissen rund ums Schwul-, Lesbisch-,Bi- oder Transsein. Dabei sprechen die Berater aber – anders als bei anderen Aufklärungsprojekten – nur über die sexuelle oder geschlechtliche Identität, die sie selbst betrifft. So beraten Izzy und Sophie über lesbische Fragen, Dennis und Dominik über schwule Themen und Michelle und John über Trans*-Probleme.

Außerdem sind mit Daniela und Tristan auch zwei bisexuelle Peer-Berater am Start. Für Projektleiter Falk Steinborn ist das besonders wichtig: "Ich erlebe seit Jahren in der queeren Jugendarbeit, dass Bisexualität nicht ernst genommen wird. Es gibt fast keine Angebote, die sich explizit an bisexuelle Jugendliche richten. Wir wollen mit unserem bisexuellen Team zumindest einige von ihnen erreichen und ermutigen, dazu zu stehen, wer sie sind."

Vorbild für andere Jugendliche sein

Genau das tun alle Berater auch vor der Kamera. Sie sind out und proud und damit auch ein Vorbild für andere Jugendliche. Für Daniela, selbst bisexuell, ist das sogar die größte Motivation für das Engagement bei "queerblick-SOS": "Ich mache mit, weil ich Leuten zeigen möchte, dass das Outing nichts verändern muss. Mein Outing bei Freunden wurde ausnahmslos gut aufgefasst und ich hatte nie Probleme hierbei." Dennis aus dem schwulen Team ergänzt: "Ich nehme an diesem Projekt teil, damit andere Leute einen Ansprechpartner haben und um zu zeigen, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt."

Um möglichst viele Fragen zu beantworten, gibt es jede Woche zwei neue Ausgabe von "queerblick-SOS". Jugendliche können ihre Fragen per Email an SOS@queerblick.tv, per Facebook oder Youtube einreichen. Das Projekt queerblick-SOS wird gefördert von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Das Kölner Jugendzentrum anyway beherbergt das Projekt in seinen Räumlichkeiten. (cw/pm)

Youtube | Schwules Video
Youtube | Bisexuelles Video
Links zum Thema:
» Alle Videos auf Youtube
» Die einzelnen Berater im Überblick
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Tags: videoberatung, dr. sommer, queerblick-sos
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Reaktionen zu "Hier kommen die queeren Dr. Sommers"


 14 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
23.02.2016
18:34:35


(+1, 5 Votes)

Von paolo


Es fehlt noch immer "ICH BIN TOTAL SCHWUL,PRAKTIZIERE ABER KEIN ANAL SEX!!..es wird zeit!!


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#2
23.02.2016
20:47:17
Via Handy


(-1, 3 Votes)

Von TheDude


Das, was der Typ auf der rechten Seite im ersten Video erzählt, finde ich total peinlich und unangenehm. Ich bin absolut kein Spielverderber, aber das zieht das ganze total in die Lächerlichkeit und man kommt sich vor, als spräche dort jemand mitten in seiner Adoleszenz.


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#3
23.02.2016
21:01:20


(+3, 3 Votes)

Von Mink


Es tut weh??? Stümper!


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#4
23.02.2016
21:03:16
Via Handy


(+2, 6 Votes)

Von Tester


Sorry...ganz schlecht!!! Null echte Aufklärung bzw vernünftige Auseinandersetzung mit dem Thema und grauenhafter Schnitt.

Schade!!!


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#5
23.02.2016
22:02:37
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von Ricka
Antwort zu Kommentar #2 von TheDude


Die Videos von Trans und Lesbisch sind echt gut, genauso wie die von den Bi's. Die wirken ganz anders als die von den schwulen, diese wirken echt etwas ...witzig...


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#6
23.02.2016
22:06:57
Via Handy


(+1, 3 Votes)

Von Ricka


Also das Video von den schwulen ist echt....witzig?!....Das von den Bi's ist ganz gut. Aber ich finde es schade, dass das Trans video kaum Aufmerksamkeit bekommt bei dem Artikel, genauso wie das Lesbenvideo. Finde ich sehr schade, denn die sind echt informativ.


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#7
23.02.2016
22:52:07


(-4, 6 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von TheDude


""Ich bin absolut kein Spielverderber, aber das zieht das ganze total in die Lächerlichkeit und man kommt sich vor, als spräche dort jemand mitten in seiner Adoleszenz.""..

Doch..
Bist Du..
Daran ist nichts "lächerliches"..
Und "peinlich" ist es eher Jugendlichen ihre Fragen in einer Sprache erklären zu wollen, die sie nicht sprechen :
"Biologie-Buch" ist auch keine Sprache..

Eine "adoleszente" Sprache zu nutzen dient der Sache ungemein..

""unangenehm""..
Die Wahrheit über Ficken ist oft "unangenehm"..
Vor allem für Ungeübte, die gerne das Licht im Schlafzimmer ausmachen und die Fenster verdunkeln, damit die Nachbarn nix merken vom "sündigem treiben"..


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#8
23.02.2016
23:09:58


(+2, 2 Votes)

Von Gay Apprentice
Antwort zu Kommentar #2 von TheDude


Dann habe ich hier etwas für Dich:

Youtube-Video:


und

Youtube-Video:


Viel Spaß beim Ansehen und vielleicht hilft dir das ja weiter!


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#9
23.02.2016
23:54:38


(+2, 6 Votes)

Von Vanjoow
Aus Siegburg (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.02.2016


Wir reden halt so, wie wir halt sind.
Wenn das heißt Ihr findet meinen Humor für'n Arsch. Dann hab ich zumindestens beim Thema Analsex alles richtig gemacht.

Doch Spaß beiseite.
Viele Jugendliche reden nicht offen mit deren Partner weil Sie es peinlich finden.
Wörter wie sexuell aktiv, Analverkehr oder Stimulation klingen halt nur halb so spannend wie: Fickst du? In Arsch? Tief?
Wer eine medizinisch korrekte Beratung zu solch einem Thema sucht... der findet diese gaaaanz bestimmt auf YouTube!

1. Ist so etwa nicht möglich da, man(n) mag es kaum glauben, jeder Mensch andere Gedanken und Fragen bei dem Thema hat.

2. Sind wir in einem Video nicht in der Lage jeden dieser Menschen individual zu erreichen
und verdammt drittens geht es hier um fucking entertainment mit n' bisschen Bildungscharakter.

3. Ist YouTube ein Medium zur Unterhaltung. Egal WAS du dort konsumierst. Der Zweck ist immer Unterhaltung als erstes. Der Bildungseffekt kommt IMMER an zweiter Stelle!

Und man kann ja einiges sagen.
Ich hab große Ohren, Dominik redet eher produktiv und ich mach den Scheiß nebenbei und vielleicht ist auch der Schnitt grauenhaft.

Aber fakt ist:
Wir sind alle unter 23, haben vorher noch nie etwas mit Medien gemacht. Und offensichtlich haben wir doch einen Eindruck hinterlassen... Hätten wir das nämlich nicht, wären hier kein Kommentar. ;)

Also das geschafft was wir uns vorgestellt haben.
Die Leute dazu zu bringen über das Thema zu reden.

Ich kann nicht validieren, dass sich hier wirklich Dennis aus dem Video verbirgt. Aber hier: http:/twitter.com/vanjoow ist mein Twitter Account und unter fast jedem erdenklichen Social Media Networking Tool findet man mich mit genau diesem Namen -> Vanjoow ! Facebook/Snapchat/Instagram/Planetromeo/Tumblr &&&

Ihr wollt also den Beweis? Holt Ihn euch!
Schönen Abend und Danke an Queer.de für diese tolle Berichterstattung und danke an alle Kommentare! Egal ob eher kritisch oder nicht! :)

Viele Grüße
Dennis.


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#10
24.02.2016
00:34:53


(+6, 6 Votes)

Von Icemän


"Zum ersten Mal:Analsex" Also, ganz ehrlich gesagt irritierte mich der Schnitt des Videos doch sehr.Aber das ist Geschmackssache. Insgesamt hatte ich jedoch den Eindruck, das hier über etwas irgendwie Unangenehmes, Schmerzvolles gesprochen wurde - Wer sollte eigentlich d a r a n Gefallenen finden, und -um es in der vorgeführten Deutlichkeit zu sagen:" Warum um alles in der Welt sollte man(n) sich ficken lassen ?" Das Analsex irgendwie mit Lust, Vertrauen und Nähe zu tun hat - davon war nichts zu vernehmen. Irgendwie empfinde ich bei diesem Clip Verunsicherung anstelle einer "aufmunternden" Anleitung und eines hätte ich mir auch gewünscht: Den Hinweis "Wer es nicht mag, der lässt es einfach". Den Bi-Beitrag habe ich mir auch angesehen. Den fand ich sympathisch und gelungen. Bei den beiden würde ich mich auch in einem echten Gespräch gut aufgehoben fühlen.


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