Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?25703

"Nase frischen Wind"

Sixt verhöhnt Volker Beck



Ist Sixt diesmal zu weit gegangen? Die Autovermietung ist für ihre freche Werbung mit Fotos von Prominenten bekannt, mit der sie auf aktuelle Ereignisse reagiert. Nach Oskar Lafontaine, Gerhard Schröder, Ursula von der Leyen oder Angela Merkel hat es nun auch Volker Beck erwischt.

"Gönnen Sie sich zur Abwechslung mal eine Nase frischen Wind. (In einem günstigen Cabrio von Sixt)", heißt es in dem neuen Motiv, mit dem Sixt auf die bei dem grünen Bundestagsabgeordneten gefundenen 0,6 Gramm einer "betäubungsmittelverdächtigen Substanz" reagiert. Laut "Bild"-Zeitung soll es es sich dabei um Crystal Meth handeln – eine Droge, die auch geschnupft wird.

Sixt postete das Motiv auf Facebook mit den Worten: "Lieber Volker Beck, unsere Empfehlung: Geschwindigkeitsrausch". (mize)

Umfrage zum Artikel

» Ist Volker Becks Rücktritt von allen Fraktionsämtern richtig?
    Ergebnis der Umfrage vom 03.03.2016 bis 02.05.2016


#1 TorbyAnonym
#2 SamuelAnonym
  • 05.03.2016, 10:48h

  • Beck ist kein Opfer. Sondern alt genug um die Konsequenzen seines Handelns zu tragen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 NetReaper
  • 05.03.2016, 10:59h
  • Ein prominenter Mann, genauer: ein prominenter Moralist wird mit Drogen erwischt.
    Das wird jetzt in der Presse breitgetreten, weil er als Bundestagsmitglied nicht nur eine Vorbildfunktion hat, sondern auch weil er gerne selbst austeilt.

    Aber warum ist ausgerechnet das ein Thema für queer.de?
  • Antworten » | Direktlink »
#4 GrimReaperAnonym
#5 TimbercomProfil
  • 05.03.2016, 11:13hHamburg
  • Von Sixt wurden schon viele entsprechend durch den Kakao gezogen: Merkel, Berlusconi, von der Leyen. Jetzt erwischt es halt mal jemanden von den Grünen, so what?
  • Antworten » | Direktlink »
#6 NetReaper
  • 05.03.2016, 11:34h
  • Antwort auf #4 von GrimReaper
  • "Warum wohl, du Schlaumeier?"

    Ach ja, mich hat vorhin erst jemand darauf hingewiesen, dass Volker Beck ja angeblich schwul ist. Für mich spielt das keine Rolle, deswegen habe ich das vergessen.

    Soweit ich weiß hat Drogenkonsum aber nichts mit Homosexualität zu tun.

    Daher bleibt meine Frage:
    Warum gehört so eine Nachricht zum "Zentralorgan der Homo-Lobby"?
    Ist das hier etwa ein Promiportal für Nachrichten über Schwule und Lesben?

    Irgendwie schräg, diese Berichterstattung.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 goddamn liberalAnonym
  • 05.03.2016, 12:43h
  • Antwort auf #3 von NetReaper
  • "ein prominenter Moralist"

    Wieso ist jemand ein Moralist, wenn er sich für Selbstverständlichkeiten einsetzt?

    1. Dass eine NS-Opfergruppe, die bis lange in die Nachkriegszeit nach einem NS-Paragraf verfolgt wurde, rechtlich gleichgestellt wird?

    2. Dass verschleppte Zwangsarbeiter, die der NS-Vernichtungsmaschinerie knapp entgangen sind, für ihre Zwangsarbeit eine Rente bekommen?

    Man muss schon moralisch ziemlich verkommen sein, um das übertrieben moralistisch zu finden.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Thom_ass1973
  • 05.03.2016, 13:04h
  • Gute, alte, deutsche Weisheit : Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen - das ist keine "Verhöhnung", höchstens ein "auf die Schippe nehmen".
    Meiner Meinung nach geht die Werbung so völlig in Ordnung, ähnlich wie Ulla Schmidt´s Dienstwagenklau - nicht immer alles und jeden auf die Woldwaage legen !!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 SvenWeddingProfil
  • 05.03.2016, 13:44hWedding
  • Super Sixt! ich finde das lustig! Volker Beck ist auch nicht besser als ein scheinheiliger Erzkonservativer, der heimlich in Puffs geht, aber Familien-Moral predigt. Genauso hat Beck anderen praktisch täglich die moralisch-korrekten Leviten gelesen und verkehrte selbst im kriminellen Drogenmilieu. Dann muss man auch die Häme ertragen, wenn man erwischt wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 herve64Profil
  • 05.03.2016, 13:58hMünchen
  • In Anbetracht der Tatsache, dass Sixt schon öfters mit Motiven Prominenter, die gerade mal Schlagzeilen machten, derartige mehr oder minder geschmacklose Kampagnen gelauncht hat, kann es einem eigentlich am Allerwertesten vorbei gehen.

    Die Frage, die sich hier stellt, ist eher die, ob Sixt überhaupt dazu berechtigt ist, das Konterfei jener Promis für die Vermarktung seiner Dienstleistung zu verwenden.

    Auch wenn es sich dabei um Personen des öffentlichen Lebens handelt ändert das nichts an der Tatsache, dass man mit ihnen sich schadlos die Geldtasche stopfen kann.

    Kurz: für mich ist das eher eine Frage des Urheber- bzw. Nutzungsrechts, und da würde ich eher mal ansetzen.
  • Antworten » | Direktlink »