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Kommentare zu:
Sixt verhöhnt Volker Beck


#31 finkAnonym
  • 05.03.2016, 19:41h
  • Antwort auf #27 von goddamn liberal
  • Du schreibst: "Das Abschaffen des Gottes, den sie erfunden haben, muss man den Juden schon selbst überlassen."

    Ich gehe jetzt nicht deinem Trick auf den Leim. Diejenigen Jüdinnen*Juden, die die Beschneidung ablehnen, aber an ihrer Religion festhalten, beweisen, dass ein Judentum ohne Beschneidung eben keine Unmöglichkeit ist. Ohne Tieropfer geht es ja schließlich auch.

    Wer ausgerechnet die fundamentalistische Auslegung einer Religion (denn nur da geht es wirklich nicht ohne Beschneidung) zur einzig möglichen erklärt, der*die betreibt aktive Gegenaufklärung und fördert, ja fordert ein fundamentalistisches Religionsverständnis. Damit fällt man den Reformer*innen in den Rücken.

    Auch Beck hat das übrigens getan, als er mit einem heiligen Buch in der Hand behauptete, es sei einem "wirklich" Gläubigen vollkommen unmöglich, von der Beschneidung abzurücken, weil die ja schließlich in diesem Buch vorgesehen sei.

    Einer solchen Argumentation kann ich mich nicht anschließen, und da ist es mir schnuppe, ob sie von innerhalb oder außerhalb der Religion kommt.

    Wir reden hier nicht über die Abschaffung des Judentums als solchem. Kritik an einem - wenn auch von vielen Gläubigen als zentral erachteten - Ritual bedeutet NICHT die Forderung nach Abschaffung dieser Religion, sondern eben nur, dass man erwartet, dass dieses Ritual endlich auf seine Folgen und auch auf seine Notwendigkeit hin überprüft wird.

    Es so darzustellen, dass hier die Religion als Ganzes in Frage gestellt werde und daraus dann die direkte Linie zum Holocaust zu ziehen, das ist zwar rhetorisch geschickt, ich finde es aber sachlich falsch und unfair.
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#32 finkAnonym
  • 05.03.2016, 19:52h
  • Antwort auf #30 von daVinci6667
  • Danke für den Link zum Artikel. Die Verkoppelung des Themas mit "der Silvesternacht" (allein schon die Nutzung dieser belasteten Vokabel!) finde ich etwas problematisch. Aber es freut mich, dass sich da endlich jemand mit der psychosozialen Ebene mehr beschäftigt als mit dem Körper.
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#33 TheDadProfil
  • 05.03.2016, 21:04hHannover
  • Antwort auf #23 von goddamn liberal
  • ""Da ich als mit Beschnittenen eng befreundeter Beschnittener die Sache gut beurteilen kann, kann ich eine Güterabwägung treffen.""..

    Kinderrechte sind MENSCHENRECHTE !
    Diese unterliegen keiner wie auch immer gearteten "Güterabwägung" an deren Ende es den Eltern erlaubt sein kann, eine vorsätzliche Körperverletzung an ihnen vorzunehmen (oder vornehmen zu lassen, das ist juristisch egal), und dieses dann mit dem Glauben an ein Geistwesen, oder der "identitätstiftenden", und damit gleichsam "rassischen" "Idee" eines "Volkes" zu begründen !

    Vor dieser "Begründung" könnte das "deutsche Volk" demnächst beschließen, allen männlichen Nachkommen die rechte Hand zu amputieren, damit diese nicht mehr zum "deutschem Gruß" erhoben werden kann !

    Deine Argumentation mit dem Antisemitismus ist unerhört, zudem eingeschränkt, denn sie trägt nicht für die Beschneidungs-Opfer in Ländern mit Menschen deren Gesellschaften islamisch geprägt sind, und auch nicht für Länder wie den USA, die andere "Gründe" für derlei Körperverletzungen anführen, die genausowenig tragfähig eine generelle Amputation von Vorhäuten erklären können !

    Es gibt KEINEN GRUND der Eltern erlauben könnte ihren Nachkommen körperlichen Schaden zuzufügen !

    ""Ich kann einem Opfervolk in Deutschland nicht seine Religion verbieten (die allerdings traditionellerweise nur die Hälfte praktiziert).""..

    Es gibt kein "Opfer-Volk" !
    Weil Schwule Männer als Opfer kein Volk darstellen, und ebenso Opfer des Nazi-Regimes wurden..
    Mit den gleichen Folgen für Gesundheit, Leib und Leben..
    Der Begriff "Opfer-Volk" negiert als Überhöhung das Vorhandensein anderer Menschen als Opfer..
    Es negiert darüberhinaus die Herkunft der jüdischen Opfer aus den europäischen Staaten in denen ihre Familien Teils über Jahrhunderte hinweg gelebt haben, aus denen sie zusammengekarrt, in eines der über 1200 Arbeits- und Konzentrationslager des "Deutschen Reiches" der körperlichen Ausbeutung und der Ermordung überantwortet wurden..
    Es negiert das andere Opfer das gleiche Schicksal aus den gleichen gründen teilten..

    ""Ich kann einem Opfervolk in Deutschland nicht seine Religion verbieten (die allerdings traditionellerweise nur die Hälfte praktiziert).
    Aber das täte ich, wenn ich die Beschneidung verbieten würde, die bei fast allen Richtungen des Judentums ein elementares Ritual ist.""..

    Eben..
    RELIGIÖSES RITUAL !
    Die Jungen müssen unter den "religiösen Ritualen" ihrer Eltern leiden, und fortan mit einem verstümmeltem Schwanz durchs Leben gehen..
    Einem Schwanz der ihnen sagt :
    Du gehörst mir !
    Du gehörst nicht dir selbst, Du gehörst mir..

    Diese Arroganz mit der sich hier die "Religion" in das Leben des Kindes einmischt, und unmissverständlich klar stellt, zukünftig ein OPFER der "Religion" zu sein..

    Und genau das MUSS hinterfragbar sein, ohne das Menschen versuchen die Diskussion mit Antisemitismus-Vorwürfen zu torpedieren !
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#34 TheDadProfil
  • 05.03.2016, 21:13hHannover
  • Antwort auf #27 von goddamn liberal
  • ""Deutsche haben sich zuviel Mühe gegeben, Juden abzuschaffen, sie haben nicht das Recht ihre Rituale abzuschaffen. ""..

    Du merkst immer noch nicht was Du hier tust ?

    Du ordnest Kritiker der Beschneidung als "Deutsche Nazi's" ein !
    Ganz plump, und ganz banal..

    Das ist ganz schlechter Stil !

    Wer sich wie Du vorstellen kann, daß das "jüdische Volk" seinen "Gott" abschaffte, weigert sich über die Veränderung überkommener "religiöser" Rituale nachzudenken ?
    Weil diese die "einzige" Möglichkeit der "jüdischen Identitäts-Stiftung" wären ?

    Wie absurd..
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#35 TheDadProfil
  • 05.03.2016, 21:21hHannover
  • Antwort auf #32 von fink
  • ""Die Verkoppelung des Themas mit "der Silvesternacht" (allein schon die Nutzung dieser belasteten Vokabel!) finde ich etwas problematisch.""..

    Ist sie nicht..
    Sexuelle Übergriffigkeit von Erwachsenen auf Kinder beginnt mit der Beschneidung..

    Du darfst dort nicht anfassen, aber wir dürfen dir einen Teil amputieren..
    Wir haben die Hoheit über Deinen Sex..
    Das gilt für Jungen denen mit genau dieser Begründung "zur Abschreckung der widernatürlichen Onanie" durch die Pietisten die Vorhaut beschnitten wurden, wie für die Frauen, die man zur frei verfügbaren Masse erklärt, die man vergewaltigen, berauben, und betatschen kann, wo man geht und steht..

    Die Vorstellung der allseitigen Verfügbarkeit von Kindern und Frauen ist ein Männer-Problem..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#36 goddamn liberalAnonym
  • 05.03.2016, 23:30h
  • Antwort auf #31 von fink
  • "Diejenigen Jüdinnen*Juden, die die Beschneidung ablehnen, aber an ihrer Religion festhalten, beweisen, dass ein Judentum ohne Beschneidung eben keine Unmöglichkeit ist."

    Natürlich ist das nicht unmöglich, auf irgendwelche sinnlosen Rituale aus der Bronzezeit zu verzichten.

    So nach dem Motto: Wenn Gott alles wachsen lässt, dann auch die Vorhaut.

    Die einzige Differenz, die wir haben, ist, ob ausgerechnet der (deutsche) Staat, das den jüdischen Gemeinden (z. T. auch noch den liberalen) vorschreiben soll oder nicht.

    Leute,

    streitet Euch bitte nicht mit mir darüber, sondern mit (schwulen) Juden und auch Moslems.

    Das kann - gerade auch mit Arabern - eine heftige Auseinandersetzung werden.

    Aber das Verhältnis der Deutschen zu denen ist auch historisch viel weniger schuldhaft belastet (eigentlich gar nicht). Wir sind hier ja nicht in Frankreich.
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#37 goddamn liberalAnonym
  • 05.03.2016, 23:41h
  • Antwort auf #29 von ursus
  • "es ist irritierend zu sehen, wie du in diesem punkt plötzlich alle vernunft über bord wirfst."

    Empathie kann nicht immer rational sein.

    Sprich mal mit Juden darüber.

    Die haben eine eigene Einstellung zur deutschen Besserwisserei.

    Selbst dann, wenn sie im Kern tatsächlich auf bestem Wissen und Gewissen beruht.
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#38 ChristIsLameAnonym
  • 06.03.2016, 02:13h
  • Antwort auf #37 von goddamn liberal

  • Du bist einfach ein extrem irrationaler Typ, der versucht die totale Irrationalität zu verteidigen, indem er kräftig auf die Tränendrüse drückt. Kein Wunder bei einem Göttergläubigen.
    Versachlichung der Diskussion? Unmöglich mit dir! Sämtliche Götterkonzepte sind maximal absurd und passend dazu auch deine Argumentationsweise.
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#39 Je suis ErikaAnonym
  • 06.03.2016, 04:25h
  • Schon bemerkenswert: Noch vor gar nicht so langer Zeit wollten alle "Charlie sein" und konnten nicht oft und laut genug betonen, dass man Satire aushalten muss, auch wenn sie einem inhaltlich gegen den Strich geht. So wäre das nun mal in einer aufgeklärten, freiheitlichen, pluralistischen Gesellschaft.

    Außerdem kann man in diesem Zusammenhang ja nicht oft genug Tucholsky zitieren.

    Inzwischen gilt aber offenbar: "Was darf Satire? Alles. Solange es nicht gegen die herrschende Meinung verstößt oder meine Lieblinge dabei schlecht wegkommen."

    Denn merke: Alle Tiere sind gleich. Aber einige sind gleicher.
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#40 Homonklin44Profil
  • 06.03.2016, 05:40hTauroa Point
  • Werbung ist auch nur ein weiterer Fleischwolf, durch den Beck jetzt gedreht wird. Nächstes Mal ist ein neues Gesicht davor.

    Vielleicht volksgenössischer Kleinwagen für die Von Storch. Kein Raum für Kinder, Abschuss möglich ... beim Preis natürlich,wo sonst?

    Und dan hämen wir wieder mit.
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