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Médaille Charlemagne pour les Médias Européens

Karls-Medaille für Eurovision Song Contest


Der Eurovision Song Contest trägt nach Ansicht des Kuratoriums zur europäischen Einigung bei

Am 28. April wird in Aachen die Karls-Medaille für europäische Medien an den Eurovision Song Contest (ESC) vergeben. Damit würdigt das Kuratorium des Vereins "Médaille Charlemagne" die Verdienste des ESC als europaübergreifende Veranstaltung.

Mit der "Médaille Charlemagne pour les Médias Européens" wird seit dem Jahr 2000 im Vorfeld der Karlspreis-Feierlichkeiten eine europäische Persönlichkeit oder Institution ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Medien in besonderer Weise um den Prozess der europäischen Einigung und um die Herausbildung einer europäischen Identität verdient gemacht hat.

Die Auszeichnung wird Ingrid Deltenre, Generaldirektorin der European Broadcasting Union, entgegennehmen. Die Laudatio auf den ESC hält Björn Kristian Ulvaeus von ABBA. Darüber hinaus wird auch die deutsche Schlagersängerin Nicole an der feierlichen Preisverleihung im Krönungssaal des Aachener Rathauses teilnehmen.

"Nur selten erhalten wir Bürgerinnen und Bürger Europas die Möglichkeit, uns über die Grenzen hinweg miteinander verbunden zu fühlen. Der Eurovision Song Contest stellt eine solche Gelegenheit dar", begründete Michael Kayser, Vorsitzender des Vereins "Médaille Charlemagne", die Wahl. "Durch die Präsentation der einzelnen Teilnehmerländer rücken diese dem Zuschauer näher und werden greifbar. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erhalten für einen Abend eine Vorstellung darüber, welche Möglichkeiten ein vereintes Europa tatsächlich haben könnte."

In den vergangenen Jahren wurden unter anderem WDR-Intendant Fritz Pleitgen, die Organisation "Reporter ohne Grenzen" und der Musiker André Rieu ausgezeichnet. Den von einer anderen Organisation vergebenen Karlspreis erhält in diesem Jahr Papst Franziskus; die Verleihung am 6. Mai findet ausnahmsweise in Rom statt. (pm/cw)