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Das Stadtmuseum Stuttgart baut eine Kollektion zur LGBT-Geschichte der Landeshauptstadt auf und bittet die Öffentlichkeit um Hilfe.

In der Sammlungsaktion des Museums wird "nach Objekten und Erinnerungen zur lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Geschichte in Stuttgart" gesucht, heißt es auf der Homepage.

"Machen Sie sich in Ihrem Keller und auf dem Dachboden auf die Suche nach alten Fotos, Protestplakaten, Fahnen, Buttons, Flugblättern, Zeitungsartikeln, Eintrittskarten, besonderen Klamotten oder Ihrem ersten CSD-Outfit und erzählen Sie uns etwas über die LSBTTIQ-Geschichte in Stuttgart."

Das 38 Millionen Euro teure Stadtmuseum wird im kommenden Jahr im Wilhelmspalais am Charlottenplatz eröffnet werden. Auf über 4.000 Quadratmetern soll von der Vergangenheit und der Gegenwart Stuttgarts erzählt werden. Außerdem will das Museum ein Forum sein, in dem die städtische Zukunft diskutiert werden kann.

Wer Interesse hat, kann sich per E-Mail oder Telefon an CSD-Organisator Christoph Michl (aufruhr@csd-stuttgart.de, Tel. 0151/52800447) oder an Helena Gand vom Museum (stadtmuseum@stuttgart.de, 0711/21696408) wenden. (pm/dk)