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Kommentare zu:
USA: Vatikan ersetzt offenbar seinen Botschafter wegen Kim Davis


#1 TheMumProfil
  • 15.03.2016, 13:18hHannover
  • Ich sags mal so: Von den linksradikalen Religionshassern in diesem Forum wird ja immer wieder behauptet, dass jede Religion gleich schlimm sei. Hier zeigt sich jetzt aber wieder einmal die Realität, dass der Vatikan sogar einen homophoben Botschafter ersetzt.

    Ich bin nun wirklich keine Freundin der katholischen Kirche und vertraue denen keinen Meter, aber wer behauptet die katholische Kirche sei auch nur ansatzweise so schlimm wie der radikale Islam, hat einfach ein echtes Problem mit der Realität.

    Zusammengefasst kann man sagen: Das radikale Christentum wünscht uns in die Hölle, der radikal Islam schickt uns direkt dort hin. Daher ist unser vordringliches Problem der Islam und dessen wachsender Einfluss in Europa.

    Gleichzeitig nimmt der Einfluss der katholischen Kirche in Europa immer mehr ab, wie beispielsweise das Votum der ach so katholischen Iren für die Ehe für alle gezeigt hat und immer mehr evangelische Kirchen öffnen die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Das Problem der großen christlichen Kirchen erledigt sich damit immer mehr. Aufpassen müssen wir lediglich auf die erstarkenden evangelikalen Sekten und diese bekämpfen, wo es nur geht, denn sie sind das Sammelbecken für den radikalen Bodensatz des Christentums.

    Was bewegt sich währenddessen beim Islam? Lediglich die Radikalisierung, wie man anhand IS, Boko Haram und salafistischen Bewegungen hierzulande sehen kann.

    Wer vor dieser Islamisierung die Augen verschließt will die Realität nicht wahrhaben und setzt damit durch seine selbst verschuldete Unmündigkeit alles aufs Spiel, was wir für unsere Rechte erreicht haben.
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#2 Johannes45Anonym
  • 15.03.2016, 13:26h
  • Gut so wenn Viganó dort abgelöst wird. Dieser Mann hat massiv Lobbyarbeit gegen die Eheöffnung in den USA betrieben.

    ---

    Übrigens nachdem bereits im vergangenen Jahr das Zentralkomitee der deutschen Katholiken öffentliche Segnungsgottesdienste für verpartnerte Paare einstimmig beschlossen hatte und auch bereits 2011 das deutsch-schweizerische-österreichische Theologenprofessorenmemorandum "Kirche 2011: Notwendige Reformen", eine andere Haltung der Vatikanleitung in bezug auf homosexuelle Paare forderte, ist auch auf dem Deutschen Katholikentag nunmehr ein starkes Aufkommen katholischer LGBT-Aktivisten zu verzeichnen, die eine Änderung fordern.

    Das wiederum regt insbesondere r-k reaktionäre wie den rechten Autor "von Gerssdorf" auf, wie man hier schön nachlesen kann:

    *
    www.freiewelt.net/blog/star-gast-beim-katholikentag-in-leipz
    ig-die-homosexuellen-10065882/

    (Gerssdorff: Star-Gast beim Katholikentag in Leipzig: Die Homosexuellen)

    Entgegen Gersdorrff freut es mich natürlich, wenn der Deutsche Katholikentag gemeinsam mit dem Zentralkomitee deutscher Katholiken eine Reform des Katechismus der Katholiken und eine Änderung dort im Vatikan fordert.

    Gleichwohl kann ich als evangelischer Christ nur sagen: es gibt liberalere christliche Kirchen, wo homosexuelle Paare kirchliche Trauungen erhalten (Landeskirche Rheinland, Landeskirche Hessen-Nassau, Schwedische Kirche, Dänische Kirche, Isländische Kirche, Presbyterian Church (USA), United Church of Christ, United Church of Canada, anglikanische Episkopalkirche der Vereinigten Staaten, Vereinigte Protestantische Kirche in Frankreich, Metropolitan Community Church). Ich empfehle den ÜBERTRITT zu einer besseren liberaleren Kirche.
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#3 NicoAnonym
  • 15.03.2016, 13:51h

  • Richtig so. Solche Machenschaften müssen endlich auch mal Konsequenzen haben.

    Das macht diese geld- und machtgeile Sekte zwar nicht besser und das machen die nur aufgrund des öffentlichen Drucks, aber immerhin können die sich nicht mehr alles erlauben ohne dass die Öffentlichkeit widerspricht.
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#5 nicht ganz wahrAnonym
  • 15.03.2016, 14:03h
  • Antwort auf #1 von TheMum
  • Ich sag's mal so: Der radikale Islam, den ich abgrundtief verabscheue, muß noch ganz viel Schweinereien anstellen bis er die Kriege, die Kreuzüge, die Hexenverbrennungen, die Zwangsmissionierungen, die Inquisition, die Morde, die Verbrechen, die Mißhandlungen an wehrlosen Kindern, die Unterdrückung der Frauen, die Verachtung der Homosexuellen, die mafiösen Unternehmungen der katholischen Kirche in den letzten 2000 Jahren auch nur annähernd erreicht. Würde die kath. Kirche nicht in Westeuropa ihren Sitz haben, umgeben von mehr oder weniger laizistischen Ländern, dann könnte man bei den Verbrechern für nichts garantieren. Die letzte Päpstin, Benedetta, jetzt wieder bei ihrem Mädchennamen Ratzi, hat an jedem Morgen, den Gott schuf, Hass gegen Homosexuelle, Gesschiedene und gegen die Abtreibung gesät. Zum Beispiel! Und bei denen ist seit kurzem die Erde eine Kugel. Andersgläubige, die recht hatten, wurden auch ermordet.
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#6 überhaupt nichtAnonym
  • 15.03.2016, 14:18h
  • Antwort auf #5 von nicht ganz wahr
  • wahr, sondern der immergleiche, faktenfreie, auf billige rassistische reflexe setzende, rechte müll, den "the mum" da in endlosschleife verbreitet. "unser vordringliches problem" in europa und weltweit verläuft zwischen oben und unten, nicht zwischen menschen unterschiedlichen glaubens oder unterschiedlicher herkunft. "the mum" macht das geschäft der milliardärs-, banken- und konzernklasse, die von der immer tieferen sozialen spaltung, von dem raub des von der arbeitenden bevlkerung geschaffenen reichtums durch einige wenige ablenken will, indem sie die immer explosiveren klassenspannungen gegen die bösen "migranten" oder den bösen "islam" richtet. sie heuchelt, "gegen die afd" zu sein, und macht eine auf "bessere npd". uraltes, verseuchtes rezept. hoffentlich wird sie dafür wenigstens gut bezahlt. ein schreibrecht in einem queeren forum sollte sie mit ihrer rechtsextremen hetze von wegen angeblicher "islamisierung" usw. dennoch nicht bekommen.
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#7 stromboliProfil
#8 TheMumProfil
  • 15.03.2016, 14:50hHannover
  • Antwort auf #5 von nicht ganz wahr
  • Typisch linksradikale White Guilt Position. Du bist also der Meinung, nur weil die katholische Kirche Gräueltaten begangen hat, müsse man das dem radikalen Islam erlauben?

    Ihr habt immer noch nicht meine Position verstanden. Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir hier immer noch große Probleme mit unseren eigenen Homophoben haben. Aus diesem Grunde sollten wir uns nicht auch noch die radikalen Moslems aufladen, die in Summe das Problem immer noch weiter verschlimmern werden und das obwohl bei uns immer noch Homophobie und Sexismus im großen Stil existiert.

    Aber Linksradikale wollen scheinbar aus einem Rachegedanken oder warum auch immer alles aufs Spiel setzen. So als hätten wir es nicht besser verdient, weil sich doch "unsere" katholische Kirche so menschenfeindlich verhalten hat und teilweise immer noch verhält.

    In Summe werden die Leidtragenden wie in den ganzen Jahrtausenden zuvor wieder Frauen und LGBTTIQ sein. Daran tragen die Linksradikalen dann eine gewaltige Mitschuld.

    Radikalität ist immer scheiße, egal ob von Links oder von Rechts. Doch anstelle, dass wir darüber moderat sprechen, versucht ihr immer nur alles platt zu machen was nicht zu 100% eurer linksradikalen Ideologie entspricht.

    Ist ja auch völlig klar. Ist man erst mal 100% linksradikal, erscheinen einem ALLE andere automatisch Rechts, selbst die gewaltige Zahl derer die einfach moderat sind und sich nicht so einfach in eure zwei Schubladen pressen lassen.
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#9 TheMumProfil
  • 15.03.2016, 14:53hHannover
  • Antwort auf #5 von nicht ganz wahr
  • Ach, und bevor ichs vergesse: Dein Beitrag ist sexistisch bis zum geht nicht mehr!

    "Die letzte Päpstin, Benedetta, jetzt wieder bei ihrem Mädchennamen Ratzi"

    Wie du das mit deiner angeblich so progressiven, linksradikalen Haltung in Einklang bringst, wird wohl immer dein schmutziges kleines Geheimnis bleiben.
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#10 TheMumProfil
#11 TheMumProfil
#12 ist nicht wahrAnonym
#13 kopfschüttelAnonym
  • 15.03.2016, 15:36h
  • Antwort auf #5 von nicht ganz wahr

  • Erst einmal sollten wir uns vornehmlich mit der Gegenwart befassen, weil wir in dieser leben.
    Desweiteren hast du wenig Ahnung von Geschichte, wenn du meinst der Islam wäre früher ein friedliches Lamm gewesen. Auch im Vergleich zur christlichen Geschichte war er es nicht. Durch den Islam wurde auch früher genauso gebrandschatzt, gemordet und Hass gesäht.
    Ein Unterschied ist, dass das Christentum in vielen Teilen einen, im Vergleich zum Islam, Wandel zur Modernisierung erfahren hat.

    Selbst wenn deine Theorie stimmen sollte ( was sie nachweislich nicht tut), was ist die Quintessenz deiner Aussage?
    Man soll die gegenwärtigen, radikalen Strömungen des Islam machen lassen und blos nicht kritisieren, weil "andere das ja auch gemacht haben"?

    Ich würde das noch ansatzweise verstehen, wenn hier das Christentum mit Samthandschuhen angefasst würde. Aber davon kann keine Rede sein, bei queer.de ( und nicht nur bei queer.de) gibt es vieke kritische Berichte über das Christentum oder Vorfälle die damit zusammen hängen. Ebenso gibt es viele Schreiber, die sich über Auswüchse und Skandale christlicher Institutionen ( zurecht) ärgern und das in Kommentaren kundtun.

    Es kann also keine Rede davon sein, dass das Christentum hier in Watte gepackt und verharmlost wird.
    Gerade jene die sich bisher kritisch gegenüber Religionen ( in diesem Sinne das Christentum) aufgeregt haben, müssten doch genauso die Entwicklung des radikalen Islam auch in Deutschland skeptisch beobachten. Mit falscher Toleranz salafistische Strömungen schön zureden, die auch in Mitteleuropa immer mehr Fuss fassen, ist bizarr.
    Es gibt, um ein Beispiel zu nennen, Moscheen in denen gegenwärtig in großer Zahl kleine Kinder salafistisch radikalisiert werden, in Wien und anderswo. Darf man hoffen das dagegen seitens der Politik und Gesellschaft,( auch der muslimischen Gesellschaft, die hier gefordert ist radikalen Strömungen entgegenzuwirken) etwas unternommen wird oder fällt das auch unter " das Christentum hat doch auch mal..." und deswegen soll man das klanglos hinnehmen?
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#14 ist nicht wahrAnonym
#15 ist nicht wahrAnonym
#16 TheMumProfil
#17 TheMumProfil
#18 userer
#19 ursus
  • 15.03.2016, 17:48h
  • Antwort auf #1 von TheMum
  • >"Hier zeigt sich jetzt aber wieder einmal die Realität, dass der Vatikan sogar einen homophoben Botschafter ersetzt."

    er wird nicht ersetzt, weil er homophob ist, sondern weil seine ungeschickte öffentlichkeitsarbeit dem image des papstes geschadet haben.

    explizite homophobie gehört nach wie vor zur stellenbeschreibung jedes einzelnen rkk-funktionärs, die ist dort nämlich, falls du es noch nicht gemerkt oder wieder vergessen hast, die offizielle doktrin, die alle vertreten müssen, wenn sie dort karriere machen wollen.
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#20 Homonklin44Profil
  • 15.03.2016, 18:33hTauroa Point
  • Antwort auf #1 von TheMum
  • "Das radikale Christentum wünscht uns in die Hölle, der radikal Islam schickt uns direkt dort hin."

    Du vergisst leider, dass die frömmeligen Christen einen durch ihre lebensreale Hölle schicken, jeden Tag wieder, solange man jugendlich, Kind ist, und unter ihnen leben muss.

    Ich weiß nicht, wie es sein mag, bei frömmeligen Moslems aufzuwachsen, vermutlich nicht viel anders.
    Bei den Katholen ist es schlimm genug, auch wenn man 'nur' verprügelt oder täglich neu verängstigt wird, und nicht gleich von einem Hausdach geworfen.

    Gibt sich nicht viel,beides faschismusnahe Ideale.Und der Dachverband Vatikan ersetzt einen Homophoben durch den nächsten Homophoben. Wenn die mal andere haben,werden die gegangen,siehe Krzystof Olaf Charasma.
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#21 TheDadProfil
  • 15.03.2016, 19:07hHannover
  • Antwort auf #8 von TheMum
  • ""Typisch linksradikale White Guilt Position. Du bist also der Meinung, nur weil die katholische Kirche Gräueltaten begangen hat, müsse man das dem radikalen Islam erlauben?""..

    Typische, und vor allem vorsätzliche Verfälschung dessen, was dort steht !

    Da steht nichts von "erlauben"..

    Da steht etwas von "erkennen" das es so war..
    Da steht etwas von, nicht wundern das der "Islam" nicht anders agiert als das "Christentum"..

    Und da steht etwas davon, wie Du hier agierst..
    Fremdenfeindlich und Islamophob..

    ""Ihr habt immer noch nicht meine Position verstanden. Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir hier immer noch große Probleme mit unseren eigenen Homophoben haben. Aus diesem Grunde sollten wir uns nicht auch noch die radikalen Moslems aufladen, die in Summe das Problem immer noch weiter verschlimmern werden und das obwohl bei uns immer noch Homophobie und Sexismus im großen Stil existiert.""..

    Niemand "lädt uns hier" etwas auf !
    Die Flüchtlinge/Asylsuchenden kommen um Schutz vor Verfolgung zu erhalten, und landen dann in einem Land, in dem sie von Menschen wie Dir verfolgt werden, NOCH BEVOR sie die Regeln des Landes überhaupt kennen gelernt haben können..

    Deine Agitation gegen diese Menschen hat NICHTS mit einem "Kampf gegen Homophobie und Sexismus" zu tun !

    Und noch etwas :
    ""Aber Linksradikale""..

    Deine "ja,aber-Argumentation", und Dein Duktus gegen die vermeintlichen "Gegner" hier, sind vollständig unangemssen !

    Du "kämpfst" hier gegen die anderen USER, und sonst gegen nichts..
    Und dafür verteilst du hier massenweise Fremdenfeindliches Geschwätz, garniert mit populistischem Geschwafel !

    ""In Summe werden die Leidtragenden wie in den ganzen Jahrtausenden zuvor wieder Frauen und LGBTTIQ sein. Daran tragen die Linksradikalen dann eine gewaltige Mitschuld.
    Radikalität ist immer scheiße, egal ob von Links oder von Rechts. Doch anstelle, dass wir darüber moderat sprechen, versucht ihr immer nur alles platt zu machen was nicht zu 100% eurer linksradikalen Ideologie entspricht.""..

    Momentan ist hier nur Eine "radikal"..
    Das bist Du..
    Und du stehst damit außerhalb der Community..
    Weil Rechts von ihr..
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#22 TheDadProfil
  • 15.03.2016, 19:14hHannover
  • Antwort auf #13 von kopfschüttel
  • ""Selbst wenn deine Theorie stimmen sollte ( was sie nachweislich nicht tut), was ist die Quintessenz deiner Aussage?
    Man soll die gegenwärtigen, radikalen Strömungen des Islam machen lassen und blos nicht kritisieren, weil "andere das ja auch gemacht haben"?""..

    Man soll bei all den gegenwärtigen radikalen Strömungen des Islam, die IN IHREN Ländern agieren, vor allem nicht vergessen, welche radikalen "christlichen" Strömungen HIER VOR ORT agieren, und das seit Jahrhunderten !

    Diese gilt es auszuschalten, bevor man anderen Ländern erklärt, wie man solche radikalen Strömungen im eigenem Land eliminiert !

    Das steht dort auch klar..
    Muß man nur lesen..
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#23 hugo1970Profil
#24 stromboliProfil
#25 PattAnonym
#26 Musthave---Anonym
  • 16.03.2016, 00:22h

  • Ich tausche ein W:
    " Der homophobe Vatikan ersetzt Botschafter GEGEN Kim Davis " ;)
    Die Schreckschrauben geben sich soviel Mühe und dürfen garnix werden bei den Katholiken. Da lobe ich mir die Möglichkeiten der evangelikalen Volksverblödung- und Verhetzung mit dem frauenfeindlichen Schinken.
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#27 TeufelswerkAnonym
#28 TheMumProfil
  • 16.03.2016, 09:24hHannover
  • Antwort auf #23 von hugo1970
  • Ganz dünnes Eis! Würdest du das jemandem ins Gesicht sagen, der vergewaltigt wurde?

    Mal ganz abgesehen davon, dass das von der Logik her einfach nicht passt. Wenn man sagt es sei dasselbe psychisch oder physisch vergewaltigt zu werden wäre das identisch mit der Aussage, dass es das gleiche sei ob jemand ermordet wird oder ob ihm "nur" angedroht wird ermordet zu werden. In ersterem Falle ist ein Mensch tot, da kann nichts mehr geändert werden. Wird man jedoch "nur" bedroht, ist man noch am Leben und bleibt das vielleicht auch, weil man selbst und andere noch Einfluss darauf nehmen können.

    Dieses Gleichziehen von Dingen die einfach unterschiedlich sind, bringt uns nicht weiter. Hier sagen ja auch viele man sei Islamophob, wenn man den radikalen Islam oder islamisch motivierte Straftäter kritisiert. Dadurch verlieren solche starken Wörter wie Islamophob zusehends an Kraft. Es werden keine Unterschiede mehr gemacht, sondern plötzlich sind angeblich alle außer den Linksradikalen islamophob. Man hat dann nichts mehr übrig, um die tatsächlich islamophoben anzuklagen, die Flüchtlingsheime niederbrennen oder erkennbare Ausländer auf offener Straße angreifen. Letztendlich befördern die Linksradikalen dadurch eine Radikalisierung der Gegenseite, weil wer ständig als Islamophob bezeichnet wird und ausreichend dumm genug ist, glaubt das irgendwann und wird dann vielleicht tatsächlich islamophob.
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#29 ThePlumAnonym
  • 16.03.2016, 10:11h
  • Antwort auf #8 von TheMum
  • Und taeglich murmelt das Tier. Langweiliges Getoese ohne Tiefgang. Aber der Leser ist schuld, weil er nicht versteht. Und der Linksradikale. Dabei gibt es doch nichts misszuverstehen.

    Ach Mum, schade, dass Klosterfrau Melissengeist nicht mehr so richtig in ist. Ich empfehle es dringend.
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#30 Miguel53deProfil
#31 Homonklin44Profil
  • 16.03.2016, 10:25hTauroa Point
  • Antwort auf #23 von hugo1970
  • Vorausgesetzt, man hat Descartes nicht zu extrem verinnerlicht, ist es jedes Mal Beides, denn die Psyche ist ein Teil / Produkt des Körpers ( der Physik)
    Sogar die Folgen können jedes Mal Beides betreffen, oder die natürliche Funktion, Weiterentwicklung einschränken.

    Darüber, dass es nicht angehen kann, sind wir uns sicher einig. Die Verjährungsfristen müssen weg, die KirchenKnilchs müssen sich strafrechtlich verantworten, oder diese "Kirche", die das auch noch deckelt und vertuscht, muss eingestampft werden!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#32 Miguel53deProfil
#33 ThePlumAnonym
  • 16.03.2016, 10:38h
  • Antwort auf #28 von TheMum
  • Und wieder murmelt das Tier und begibt sich nicht nur auf duennes Eis, sondern versucht, auf Wasser zu wandeln.

    Nunmehr rate ich, mal die eigenen Texte zum Thema muslimische Fluechtlinge sich noch mal sorgfaeltig durchzulesen. Dann wird dann nunmehr Islamophobie beispielhaft vorgefuehrt.

    Darin ist unsere Mutter die Beste.
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#34 yslmd
  • 16.03.2016, 11:28h
  • Antwort auf #5 von nicht ganz wahr
  • ..."Ich sag's mal so: Der radikale Islam, den"..

    Der radikale Islam steht dem radikalen Christentum um Nichts nach. All die von Dir aufgezählten abscheulichen Verbrechen hat der radikale Islam für sich vereinnahmt und praktiziert sie mit genau dem gleichen menschenverachtenden Antrieb und dem selben unmenschlichen Ziel, wie es radikale Christen gemacht haben und weiter machen. Die unterscheiden sich bei der Wahl ihrer Mittel nicht im geringsten.
    Und versuche mich bitte nicht zu bekehren, das schaffst Du nicht.
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#35 yslmd
  • 16.03.2016, 11:37h
  • Antwort auf #13 von kopfschüttel
  • ..."Ein Unterschied ist, dass das Christentum in vielen Teilen einen, im Vergleich zum Islam, Wandel zur Modernisierung erfahren hat. "

    Du magst gewiss Recht haben, in manchen Teilen ist vielleicht ein Wandel eingetreten. Aber mann darf auch dabei nicht ausser Acht lassen, dass die "gewandelten" Kräfte auch sehr schnell wieder zur Ordnung und Rückkehr zu den Grundsätzen der Kirchen zurückgepfiffen werden, wenn sie sich zu weit aus dem Fenster lehnen. Und bei der Wahl der Mittel ist man dann auch mitunter garnicht zimperlich.
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#36 TheDadProfil
  • 16.03.2016, 12:29hHannover
  • Antwort auf #28 von TheMum
  • ""Hier sagen ja auch viele man sei Islamophob, wenn man den radikalen Islam oder islamisch motivierte Straftäter kritisiert.""..

    Sagen sie nicht !
    Sie kritisieren damit die Verallgemeinerung, mit der der ""radikale Islam oder islamisch motivierte Straftäter"" einfach mal so auf alle Menschen übertragen wird, die hier als Muslime in der Gesellschaft leben !

    ""Dadurch verlieren solche starken Wörter wie Islamophob zusehends an Kraft. Es werden keine Unterschiede mehr gemacht, sondern plötzlich sind angeblich alle außer den Linksradikalen islamophob."..

    Nein..
    Und doch ja..
    Es werden keine Unterschiede gemacht..
    Wenn nämlich jedem Muslim unterstellt wird, potentiell gefährlich zu sein, in Summe sogar gefährlicher, als alle anderen Homophoben in der Gesellschaft, so daß als Ergebnis mit der Begrenzung und Verhinderung von Zuwanderung dieses eine Problem zuerst und zuvorderst gelöst werden müsse, dann sind diejenigen Islamophob, die immer nur den Islam als Problem-Auslöser identifizieren, während sie das "Christentum" als Auslöser für Homophobie und Rassismus als Marginal erklären..

    ""Man hat dann nichts mehr übrig, um die tatsächlich islamophoben anzuklagen, die Flüchtlingsheime niederbrennen oder erkennbare Ausländer auf offener Straße angreifen.""..

    Aha..
    Um solche Islamophobe als solche zu erkennen, muß man also auf die Identifikation der sprachlichen islamophoben Täter verzichten, weil sich der Begriff dadurch irgendwie abnutzte ?

    Ist das der Grund warum die hetzenden Journalisten der Hugenberg-Presse überwiegend als "Mitläufer" eingestuft wurden ?

    Es sind alle gleich gefährlich !
    Diejenigen die über die Sprache hetzen, und diejenigen die Häuser abfackeln und Menschen umbringen !
    Und benennen muß man sie alle !

    Begriffe wie Rassismus und Homophobie, wie Islamophobie und Christenbashing nutzen sich nicht durch Gebrauch ab..
    Schon gar nicht wenn man damit Funktionen in der Gesellschaft beschreibt !
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#37 TheMumProfil
  • 16.03.2016, 13:13hHannover
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • "Wenn nämlich jedem Muslim unterstellt wird, potentiell gefährlich zu sein, in Summe sogar gefährlicher, als alle anderen Homophoben in der Gesellschaft, so daß als Ergebnis mit der Begrenzung und Verhinderung von Zuwanderung dieses eine Problem zuerst und zuvorderst gelöst werden müsse, dann sind diejenigen Islamophob, die immer nur den Islam als Problem-Auslöser identifizieren, während sie das "Christentum" als Auslöser für Homophobie und Rassismus als Marginal erklären.."

    Wie sagst du immer so schön, Daddy: LERN ENDLICH LESEN!

    Ich habe von Anfang an gesagt, dass meiner Meinung nach auf der Straße 95% des Sexismus und der Homophobie von Moslems ausgeht. Gleichzeitig habe ich von Anfang an gesagt, dass 100% der institutionalisierten Homophobie von deutscher Politik ausgeht und damit zu 95% von "Bio-Deutschen", die zudem auch noch in den allermeisten Fällen irgendeiner christlichen Kirche angehören.

    Aber da du eben keine Argumente hast, versuchst du immer nur, meine moderate Position absichtlich falsch darzustellen. Wunder mich überhaupt nicht, offenbarst du dadurch doch nur deine völlige Hilflosigkeit in einem zum Scheitern verdammten Versuch, die Realität auf den Kopf zu stellen.

    "Begriffe wie Rassismus und Homophobie, wie Islamophobie und Christenbashing nutzen sich nicht durch Gebrauch ab.."

    Doch tun sie sehr wohl! Dadurch, dass Linksradikale wie du diese Wörter ständig in Form eines Flächenbombardements einsetzt, sind diejenigen die ihr damit anklagen wollt, längst taub auf diesem Ohr geworden. Auch und vor allem potentielle Verbündete mit moderaten Positionen.

    Aber naja, all das wird dich nicht davon abhalten weiter schön an der Erodierung dieser Begriffe zu arbeiten, auf dass sie bald niemand mehr ernst nimmt. In weiten Teilen des Internets ist es längst so weit. Vielen Dank dafür der linksradikalen Blame-Culture!
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#38 ursus
  • 16.03.2016, 14:28h
  • Antwort auf #28 von TheMum
  • >"... um die tatsächlich islamophoben anzuklagen, die Flüchtlingsheime niederbrennen oder erkennbare Ausländer auf offener Straße angreifen."

    um "tatsächlich" islamophob zu sein, muss man nicht erst physisch gewalttätig werden.

    gruppenbezogene menschenfeindlichkeit beginnt nicht bei konkreter gewalt, sondern im denken und im sprechen. wer sie da nicht schon klar benennt und ihr widerspricht, nimmt in kauf, dass solche gewalt entsteht.
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#39 antos
  • 16.03.2016, 16:35h
  • Antwort auf #28 von TheMum
  • "Hier sagen ja auch viele man sei Islamophob, wenn man den radikalen Islam oder islamisch motivierte Straftäter kritisiert."

    Wir lesen offenbar komplett unterschiedliche Kommentare, denn so eine Meinung ist mir hier noch nie begegnet - nicht nur nicht von 'vielen', nicht mal von einem. Und das, obwohl ich hier seit mehr als 10 Jahren mitlese. Magic!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#40 TheMumProfil
#41 TheMumProfil
  • 16.03.2016, 18:11hHannover
  • Antwort auf #39 von antos
  • "Wir lesen offenbar komplett unterschiedliche Kommentare, denn so eine Meinung ist mir hier noch nie begegnet - nicht nur nicht von 'vielen', nicht mal von einem. Und das, obwohl ich hier seit mehr als 10 Jahren mitlese. Magic!"

    Dann liest du wie wohl sicher die meisten hier schon lange nicht mehr die Kommentare von TheDad. Wobei es natürlich noch andere hier gibt, die ins gleiche Horn stoßen, was das Bashing von Islamkritikern angeht. Sogar eine ganze Menge. Aber so unterschiedlich kann man das scheinbar sehen. Sei dir unbenommen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#43 hugo1970Profil
  • 16.03.2016, 19:02hPyrbaum
  • Antwort auf #31 von Homonklin44
  • Leute, ich fürchte, Ihr habt mich mißverstanden!
    Ich meine mit "die vergewaltigung" nicht die sexuelle sondern, ach, ich hätte schlicht und einfach Gewalt schreiben müßen!
    Also, noch mal:

    Es ist scheiß egal ob man physisch oder psychisch mit gewalt bedroht wird, ES IST DAS GLEICHE!!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#44 antos
  • 16.03.2016, 19:26h
  • Antwort auf #41 von TheMum
  • Vielen Dank, dass mir das unbenommen bleibt. - Du irrst. Ich lese grundsätzlich alle Kommentare zu einem Thema, selbstverständlich auch TheDads. Und fast genauso lange wie ich hier mitlese und -schreibe befasse ich mich auch ab und an mit den sog. Islamkritikern, im Web und in der Politik [Höcke fasst da alles bestens zusammen, ja genau, der 'Oh Du mein Volk'-Höcke, dessen Vati schon das Blättchen eines antisemitischen Vollerwerbsbauern abonniert hatte*] eine üble, denkfaule Mischpoke, vor der mir graust. Analyse und Kritik an religiösen Ideologien und Riten ist immer wichtig - das antimoderne depressiv-aggressive Gejammer der "Islamkritiker", die mit Angst und Wut spekulieren hat mit Kritik wenig bis nichts zu tun.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#46 TheMumProfil
  • 16.03.2016, 20:23hHannover
  • Antwort auf #44 von antos
  • "Ich lese grundsätzlich alle Kommentare zu einem Thema, selbstverständlich auch TheDads."

    Mein aufrichtiges Beileid!

    "das antimoderne depressiv-aggressive Gejammer der "Islamkritiker", die mit Angst und Wut spekulieren hat mit Kritik wenig bis nichts zu tun."

    Ich spekuliere nicht, ich habe islamisch-homophob-sexistische Angriffe selbst erlebt. Das sollte dir aufgefallen sein, wenn du sämtliche Beiträge hier liest. Klar kannst du das alles als "depressiv-aggressives Gejammer" abtun und dadurch meine Erfahrungen und letztlich auch mich abwerten. Wäre nicht das erste mal. Täter-Opfer-Umkehr hat eben einen langen Atem und eine verdammt tief verwurzelte Tradition in diesem Land.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#47 ursus
  • 16.03.2016, 20:34h
  • Antwort auf #40 von TheMum
  • erst platzt du hier mit der unsinnigen behauptung herein, in deutschland seien "sexismus und homophobie strafbar", dann ist es plötzlich schon zu viel "gedankenkontrolle" wenn ich vorschlage, dass man gruppenbezogener menschenfeindlichkeit wenigstens verbal widersprechen sollte.

    nun sehe ich ja durchaus ein, dass es für religionskritik gute rationale gründe gibt, für kritik an frauen im allgemeinen und an homosexuellen aber nicht. trotzdem gibt es neben der berechtigten islamkritik eine pauschale abwertung von muslim_innen, die ich für genauso schädlich und inhuman halte wie homophobie und sexismus. und nur über das rede ich hier, wenn ich von islamophobie rede.

    das hat aber nichts mit gedankenpolizei, zu tun sondern ich lege einfach nur gleiche masstäbe für jegliche form gruppenbezogener menschenfeindlichkeit an. es drängt sich die frage auf, ob du hier für sexismus und homophobie andere massstäbe anlegen möchtest als für islamophobie, und wenn ja, warum.
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#48 ursus
#49 TheDadProfil
  • 16.03.2016, 21:07hHannover
  • Antwort auf #37 von TheMum
  • ""Ich habe von Anfang an gesagt, dass meiner Meinung nach auf der Straße 95% des Sexismus und der Homophobie von Moslems ausgeht. Gleichzeitig habe ich von Anfang an gesagt, dass 100% der institutionalisierten Homophobie von deutscher Politik ausgeht und damit zu 95% von "Bio-Deutschen", die zudem auch noch in den allermeisten Fällen irgendeiner christlichen Kirche angehören.""..

    Woher stammen denn diese Zahlen ?
    Aus den Kommentaren von unser aller Missionar Johannes45-allwissend ?

    Mal davon abgesehen daß das eine Argument das andere ausschließt, weil ein von einem Muslim-Verband ausgehender Homophobismus "institutionalisierter" Natur wäre..

    Genau das stört mich hier..
    ""auf der Straße 95% des Sexismus und der Homophobie von Moslems ausgeht.""..

    Das KANN nicht richtig sein, und es gibt keinerlei Zahlen dazu, die das belegen könnten..

    Im Gegenteil..
    Die Zahlen aus Berlin und Köln von 2013 belegen das Drei-Viertel aller homophoben Übergriffe eben nicht von Muslimen ausgingen, sondern von Bio-Deutschen..

    Zurückgerechnet auf den Bevölkerungsanteil in beiden Städten macht das die "Muslime" als Gruppe eben auch nicht "irgendwie gefährlicher"..

    Du sitzt hier einem populistischem Irrtum auf, der von welchen kreisen auch immer propagiert wird..

    Sexismus entsteht im Alltag beispielsweise durch Plakat-Werbung, wo mit nackten Frauen Kleidung verkauft werden soll, oder Autos, Fernseher, Urlaubsreisen, und diverse andere Dinge..
    Sexismus entsteht durch vielerlei Gründe, aber sicher nicht "überwiegend" durch eine Minderheit innerhalb einer Gesellschaft, die zufällig Muslime sind..

    ""Aber da du eben keine Argumente hast, versuchst du immer nur, meine moderate Position absichtlich falsch darzustellen.""..

    Was von Deiner "moderaten Position" zu halten ist, die definitiv auf Vorurteilen beruht, hat Dir "Stromboli" dezidiert dargelegt..

    ""Doch tun sie sehr wohl! Dadurch, dass Linksradikale wie du""..

    Nehmen wir für einen ganz kurzen Moment an, Du hättest mit der Idee Recht..

    Nutzte sich dann nicht auch der Begriff "linksradikale" durch Deine und anderer übermäßigem Gebrauch hier sehr deutlich ab ?

    Q.E.D.
    Denn Du bist ja offenbar der "Meinung", die Beschimpfung eines Diskussionpartners als "linksradikal" befördert argumentativ Deine "moderate Position"..
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#50 antos
  • 16.03.2016, 23:07h
  • Antwort auf #46 von TheMum
  • Schau mal, TheMum: Wenn dein Profil hier so eindeutig erlogen bzw. 1:1 TheDads nachgebaut ist, wieso sollte ich dir dann irgendeine andere Geschichte abnehmen, z. B. deine mehrfachen Verweise rund ums Thema sexuelle Gewalt [die mich ebenso stark wie deine Schreibweise an den User "Lars" aus dem meterlangen Pädp-Thread erinnern, aber egal]?

    Tatsache ist, und zwar deine: mit diesem Satz...:

    "Ich spekuliere nicht, ich habe islamisch-homophob-sexistische Angriffe selbst erlebt."

    ...tust Du genau das, was Du verneinst: Du spekulierst mit der und auf die leicht aktivierbare Angst vor homophoben Angriffen. Stell dir vor: ich selbst habe - vor vielen Jahren allerdings - auch schon zarte Bekanntschaft mit homophober Gewalt machen dürfen, allerdings stand auf den Typen, drei warens wie die Hl. Dreifaltigkeit, leider keine Glaubensrichtung drauf [oder ich konnte sie nicht entziffern, denn es war dunkel]. Dass wir uns nicht falsch verstehen: Typen, die dich angreifen, gehören verhaftet und bestraft. Von einzelnen Fällen, und seien es selbst erlebte, jedoch auf Massen von Menschen zu schließen gehört ebenfalls abgestraft - wegen Dummheit. Täter-Opfer-Umkehr? Quatsch. Get the point!
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#51 TheMumProfil
  • 16.03.2016, 23:41hHannover
  • Antwort auf #47 von ursus
  • "es drängt sich die frage auf, ob du hier für sexismus und homophobie andere massstäbe anlegen möchtest als für islamophobie, und wenn ja, warum."

    Ist das denn nicht eindeutig? Natürlich lege ich dafür unterschiedliche Maßstäbe an, denn die sexuelle Orientierung und das Geschlecht sind angeboren und können nicht geändert werden. Einer homophob-sexistischen Religion anzugehören ist nicht angeboren und kann jederzeit geändert werden. Zudem machen wir LGBTTIQ überhaupt nichts falsch und trotzdem werden wir durch Leute mit einer verrückten mittelaterlichen Ideologie angegriffen, nur weil deren Mullah ihnen das so beigebracht hat. Was ich dann falsch daran, sich dagegen zu wehren?
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#52 TheMumProfil
  • 16.03.2016, 23:50hHannover
  • Antwort auf #50 von antos
  • Zu deiner Info: Ich nannte mich schon lange TheMum, bevor ich mich hier registrierte. Es ist schon fast ein Wunder, dass das hier so gut passt, habe ich doch in Daddy jemanden gefunden, dem ich mal so richtig Paroli bieten kann. Wobei, was Daddy einfach niemals verstehen wird, wir sind keine hundertprozentigen Gegensätze. Daddy ist wie wir alle wissen, 100% linksradikal bis hin zur totalen Selbstaufgabe wenn es sein muss. Ich hingegen bin moderat. Ich kann daher gar kein vollständiger Gegenpart zu Daddy sein, sondern nur in Teilen. Bei denen wohlgemerkt, rappelt es dann schon ganz schön heftig im Karton. Aber das tut es meiner Erfahrung nach immer, wenn man es mit Radikalen zu tun hat.

    Von diesem "Lars" habe ich hin und wieder was gelesen. Ist der noch hier? Würde dem gerne mal was von den Latz knallen!

    "Von einzelnen Fällen, und seien es selbst erlebte, jedoch auf Massen von Menschen zu schließen gehört ebenfalls abgestraft - wegen Dummheit."

    Eine Masse an Einzelfällen lässt auf einen Trend schließen. Warum steigen die Fälle von gemeldeten homophoben und sexistischen Zwischenfällen so stark an? Ich denke dieser Artikel des Tagesspiegels gibt uns einen guten Hinweis darauf:
    www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/konflikte-in-berline
    r-fluechtlingsheimen-hass-im-gepaeck/13017896.html?mobile=fa
    lse
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#53 Musthave---Anonym
  • 17.03.2016, 00:33h

  • Warum nicht " Islamophob" ?
    Der extremistische Islam ist sehr dominant und sehr manipulativ wirksam bei davon geprägten Männern.
    Diese indoktrinierende Macht ging den christlichen Kirchen weitgehend verloren und sie kompensieren es mühsam mit Intrigen und Volksverhetzung.
    Bei Moslems ist das patriarchal viel Niedrigschwelliger sie zu Extremismus instrumentalisieren sofern nicht je nach Herkunft schon Standart.
    Gewisse Hitlerbezüge sind ja Hier auch schon verboten. Das Kopftuch war aus dem Grund auch schon in Türkei und Persien mal verboten.
    Es gibt Standarts der Menschenrechte die man wie auch immer da schon noch Begonen kann, freilich in Abwägung zum Persönlichkeitsrecht.
    Aber noch mehr Nährboden für Unfreiheit und Rechtsextreme darf mit Betonung der Verfassung keine staatliche Unterstützung kriegen.
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#54 hugo1970Profil
#55 hugo1970Profil
#56 hugo1970Profil
#57 TheMumProfil
  • 17.03.2016, 22:29hHannover
  • Antwort auf #54 von hugo1970
  • Dir erkläre ich das auch nochmal besonders gerne, Schätzchen.

    Wie ich von Anfang an sagte, wendet sich meine Kritik gegen:
    1. Islamisch-homophob-sexistische Anmache und Übergriffe auf der Straße.
    2. Christliche motivierte institutionalisierte Homophobie und Seximus.

    Natürlich ist 1. ein bißchen unmittelbarer, aber 2. ist ein Problem, dass uns alle betrifft. Bekämpft werden muss beides.

    Wenn es um deine Beispiele geht, habe ich eigentlich nur zum Orthodoxen Christentum keine besondere Meinung, außer dass orthodoxe Kirchen recht prachtvoll sind und orthodoxe Gottesdienst an Langweiligkeit nicht zu überbieten sind.

    Noch fragen?
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#58 TheMumProfil
#59 TheDadProfil
  • 17.03.2016, 23:32hHannover
  • Antwort auf #51 von TheMum
  • ""Ist das denn nicht eindeutig? Natürlich lege ich dafür unterschiedliche Maßstäbe an, denn die sexuelle Orientierung und das Geschlecht sind angeboren und können nicht geändert werden. Einer homophob-sexistischen Religion anzugehören ist nicht angeboren und kann jederzeit geändert werden. Zudem machen wir LGBTTIQ überhaupt nichts falsch und trotzdem werden wir durch Leute mit einer verrückten mittelaterlichen Ideologie angegriffen, nur weil deren Mullah ihnen das so beigebracht hat. Was ich dann falsch daran, sich dagegen zu wehren?""..

    Schöne Erklärung..
    Für eine andere Frage..

    Die Frage lautete ach wie vor unbeantwortet, ob Du unterschiedliche Maßstäbe für Sexismus und Homophobie, für Rassismus und Islamophobie anlegst, und wenn ja, welche ?

    Es ging hier weder um "Mullahs" noch um "mittelalterliche Ideologien"..
    Zumal sich das "beibringen" von "Religions-Mythen" nicht auf "Mullahs" und andere Kleriker beschränkt, sondern Teil der familiären Erziehung, und tatsächlich der gesellschaftlichen Prägung ist..

    Der Islam stammt übrigens gar nicht aus dem "Mittelalter", sondern wie das "Christentum" aus der ausgehenden Bronzezeit, und mit ihm die patriarchalen Strukturen, die im "Christentum" ebenso vorherrschen..
    Der Islam wurde kaum 200 Jahre nach der Erhebung des "Christentums" im Ost-römischem Reich formuliert, und verfährt nach den gleichen Prinzipien, die das Christentum für sich reklamiert..
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#60 TheDadProfil
  • 18.03.2016, 00:03hHannover
  • Antwort auf #52 von TheMum
  • ""Es ist schon fast ein Wunder, dass das hier so gut passt, habe ich doch in Daddy jemanden gefunden, dem ich mal so richtig Paroli bieten kann.""..

    Deine Fokussierung auf einen anderen User, dem "Paroli" geboten werden müsste, zumal als Lesbe ausgerechnet einem Schwulem Mann, ist schon ziemlich abstrus..
    Hast Du nichts zu sagen, was nicht als Replik auf meine Äußerungen zu verstehen wäre ?
    Nicht das ich persönliche Stalker nicht schätzen würde..
    Ich habe schon mehrfach welche erlebt, und hier auch überlebt..
    Die Fokussierung auf mich machen Deine Kommentare mehr als nur einfach angreifbar..

    Beispiel ?
    ""Daddy ist wie wir alle wissen, 100% linksradikal""..

    "wir alle" wissen gar nichts..
    Das ist DEINE Meinung, und Dein Duktus Dich hier als "Sprecherin" einer vermuteten Mehrheit zu gerieren, macht solche Aussagen schlicht lächerlich..
    Außerdem weißt Du schlicht nichts von meiner politischen "Heimat"..
    Was Deine Position
    ""Ich hingegen bin moderat.""
    damit in genau der "Schwammigkeit" hält, der sie entstammt..

    ""Eine Masse an Einzelfällen lässt auf einen Trend schließen.""..

    Empirische Wahrscheinlichkeit ?
    Dem Satz von "Antos" ist zu entnehmen, daß Du diese "empirische wahrscheinlichkeit" aus einem einzigem Erlebnis, Deinem eigenem ziehst..
    Ich sehe das ähnlich..
    Das ist nämlich kein "Elch-Test", der nach einer bestimmten Wahrscheinlichkeit klar stellen kann, das ein Auto wie die A-Klasse bei einem bestimmtem Fahrverhalten umkippt..

    Und deshalb sind nicht alle homophoben Übergriffe von "islamischen Jungs" begangen worden, und deshalb sind auch nicht "alle islamischen Jungs" so..
    Das bleibt Unsinn, vor allem vor dem Hintergrund, das Kriminalstatistiken etwas völlig anderes aussagen..

    Und das ist zu dünn, um einen "Trend" zu verorten, der von den Kriminalstatistiken jedes Jahr widerlegt wird..

    Den Artikel im Link auch gelesen ?
    Vorurteile von Flüchtlingen..
    Überraschung..
    Haben sie..
    Weil es Menschen wie Du und ich sind..

    Darf man Vorurteilen die Flüchtlinge mitbringen mit eigenen Vorurteilen begegnen ?
    Zum Beispiel dem, das "islamische Jungs auf den Straßen" dann als "Flüchtlinge" identifiziert, was dann gleichbedeutend dazu wird, Homophobe Überfälle würde "immer mehr" von diesen ausgeübt ?

    Weiß man überhaupt, ob es "immer mehr" homophobe Überfälle gibt ?

    ""Warum steigen die Fälle von gemeldeten homophoben und sexistischen Zwischenfällen so stark an?""..

    Ist das so ?
    Aber steigen MIT DER MELDUNG der Überfälle auch tatsächlich die Überfälle an, oder ändert sich hier nur zum Glück das Anzeigeverhalten von Opfern, was originär zu mehr Berichterstattung führt ?
    Erliegt man hier der Zunahme von Berichten darüber, und setzt dann diese Zunahme der Berichterstattung mit einer angeblichen Zunahme der Überfälle gleich ?

    Ich habe zur Zeit noch keine aktuellen Kriminalstatistiken von 2015 gelesen..
    Aber ich bezweifle Heute schon, das es wirklich eine signifikante Zunahme von homophoben Überfällen gab, die man dann auf die Flüchtlinge/Asylbewerber zurückführen kann..
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#61 TheDadProfil
  • 18.03.2016, 00:12hHannover
  • Antwort auf #54 von hugo1970
  • ""Einer homophob-sexistischen Religion anzugehören ist nicht angeboren und kann jederzeit geändert werden.""..

    Ja..
    Auch so ein Satz..
    Natürlich ist das nicht "an-geboren", aber man wird in ein Umfeld "hinein-geboren"..

    In der Türkei wird man Muslim durch Eintragung auf dem Standesamt..
    In Deutschland "Christ" mit der Eintragung der Taufurkunde, die dann auch wieder beim Standesamt landet..

    Machen einen diese Verwaltungsvorgänge zum "Muslim" oder "Christen", oder die Familie, die Peer-Group, die gesellschaftliche Umgebung, bis hin zum "Religions-Unterricht" in Schulen ?

    Ganz offensichtlich machen einen aber auch Bildung zum Atheisten, oder mindestens kritischen Betrachter, der sich längst nicht alles vom Klerus und der Umgebung gefallen läßt..

    Bei mir war das mit 7 Jahren vorbei, denn da habe ich dem Pfaffen Fragen gestellt, die dazu führten, nicht zur "heiligen Kommunion" zugelassen zu werden..
    Das war früh..
    Aber ich kann auch von einem erwachsenem Menschen erwarten kritisch zu sein..
    Und zu bleiben..
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#62 stromboliProfil
  • 18.03.2016, 10:32hberlin
  • Antwort auf #50 von antos
  • es kommt noch ein vergleichender gesichtspunkt hinzu, der zu nachdenklichkeit führt:
    An einer jeweils bestimmten stelle der diskursiven auseinandersetzungen, kommt immer das betroffenheitsbekenntnis.. bin selbst vergewaltigungsopfer, dass an diesem punkt auf die zustimmung zum zuvor vorgetragenen inhalt auffordert...
    Auch wenn dieser partiell rassitisch/sexistichen inhaltes ist.
    Nicht dass man gleich den eigenen erfahrungswert als grundsätzliche erfahrung vermittelt, wirkt nun das nachträgliche einfügen zwiespältig.
    Ein probates hammerargument, wenn einem die argumente davon laufen.

    So wird jeglich differenzierter blick auf gewalt und sexuellem übergriff verstellt mit einem eingeforderten mitleidsbonus, inclusive täterzuschreibungsrital.
    Um auch mich nicht falsch zu verstehen, aber diese häufung und ihre strukturen machen mich empfindlich was die wahrheitsfindung anbelangt..
    Dich noch mal zitierend:
    "Dass wir uns nicht falsch verstehen: Typen, die dich angreifen, gehören verhaftet und bestraft. Von einzelnen Fällen, und seien es selbst erlebte, jedoch auf Massen von Menschen zu schließen gehört ebenfalls abgestraft - wegen Dummheit. Täter-Opfer-Umkehr? Quatsch. Get the point!"
    Voll meine meinung !
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#63 stromboliProfil
#64 ursus
#65 TheMumProfil
#66 ursus
#67 TheMumProfil
#68 TheMumProfil
  • 19.03.2016, 16:41hHannover
  • Antwort auf #66 von ursus
  • OK, spielen wir! Ich tue dir den gefallen und akzeptiere mal hypothetisch, durch und durch Islamophob zu sein. Now what? Ändert das IRGENDETWAS? Bringt das die Diskussion auf magische Weise voran?

    Ich denke nicht. Was bringt es dir denn, wenn du mich nur endlich auch mit meinem Segen in deine Schubladen einordnen kannst? Welchen Gewinn ziehst du daraus?

    Diese ständigen Meta-Diskussionen nerven wie Scheiße am Bein und helfen NIEMANDEM!

    Fakt ist, dass ich 95% meiner Erfahrungen mit Straßen-Homophobie mit Angehörigen der islamischen Religion/Kultur habe. Was ist daran "Phobie"? Es ist einfach meine Erfahrung! Genauso wie es meine Erfahrung ist, dass 100% der institutionalisierten Homophobie von deutschen Parlamenten ausgeht. Wenn die nicht wollten, hätten die organisierten christlichen Religionen auch nichts zu sagen, doch durch ALLE Parteien hindurch gibt es Sympathisanten und Lobbyisten der christlichen Kirchen.

    Leider verhindert aber nun dein Beharren auf eine schwachsinnige Meta-Diskussion mit dem Ziel mich unbedingt als die Böse darzustellen damit du dich darüber freuen kannst, dass wir uns über diese Tatsachen unterhalten. Darüber haben wir zwei noch nie gesprochen sondern immer nur Meta, Meta und nochmals Meta. Das erwarte ich bei Daddy, aber nicht bei jemandem der auf diesem Board einen derart guten Ruf hat.
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#69 ursus
  • 19.03.2016, 17:47h
  • Antwort auf #68 von TheMum
  • >"Diese ständigen Meta-Diskussionen nerven wie Scheiße am Bein und helfen NIEMANDEM!"

    lies meine beiträge bitte noch einmal genau durch. mir geht es nicht darum, dir persönlich islamophobie nachzuweisen, sondern darum, zu erklären, was der unterschied zwischen religionskritik und islamophobie ist. du wehrst hier, jedenfalls was meine letzten beiträge betrifft, den falschen vorwurf ab.

    die unterscheidung zwischen (konkreter und oft berechtigter) islamkritik und (pauschaler und ungerechter) islamophobie ist für mich - und ich glaube, nicht nur für mich - der alles entscheidende aspekt in dieser diskussion. vor allem die vermischung dieser beiden dinge führt zu all dem aneinandervorbeireden, das wir doch im grunde alle vermeiden wollen.

    wenn du darüber nicht einmal im ansatz nachdenken möchtest oder kannst, weil du diese diskussion an sich schon automatisch als einen angriff gegen deine person umwertest (was man jetzt interpretieren kann, wie man mag), dann können wir zwei hier leider nicht sinnvoll miteinander diskutieren.
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#70 ursus
  • 19.03.2016, 18:18h
  • Antwort auf #68 von TheMum
  • deinen ärger darüber, dass über konkrete negative erfahrungen und reale politische probleme sehr oft nicht gesprochen wird, kann ich übrigens ehrlich nachvollziehen.

    allerdings führt es meiner erfahrung nach eben auch zu nichts, wenn man die diskussion darüber ablehnt, erst einmal zu klären, was denn "die fakten" wirklich sind und wie man über diese fakten so differenziert reden kann, dass man nicht durch pauschalisierungen dazu beiträgt, probleme nur noch zu verschärfen statt sie zu lösen.

    diese klärung ist, wie wir ja alle seit viele jahren sehen, sehr schwierig und beinhaltet leider auf allen seiten rhetorische und gedankliche fallen.

    aber ohne das, was du hier als unnötige meta-diskussion wegwischen möchtest, wird meines erachtens nie eine konstruktive und problemorientierte diskussion möglich sein.
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#71 TheDadProfil
  • 19.03.2016, 19:19hHannover
  • Antwort auf #68 von TheMum
  • Wie oft willst Du deine Denkfehler noch erklärt wissen, um sie dann als "Meta-Diskussion" von Dir zu wissen ?

    Du selbst erklärst sie beinahe vortrefflich :

    ""Fakt ist, dass ich 95% meiner Erfahrungen mit Straßen-Homophobie mit Angehörigen der islamischen Religion/Kultur habe. Was ist daran "Phobie"? Es ist einfach meine Erfahrung!""..

    ""Genauso wie es meine Erfahrung ist, dass 100% der institutionalisierten Homophobie von deutschen Parlamenten ausgeht.""..

    Das kann man verkürzen..
    "Christliche" Homophobie und Sexismus ist bei Dir Institutionell..
    "Muslimische" Homophobie und Sexismus Personell..

    Beides KANN nicht stimmen..
    Entweder ist sämtliche Homophobie und Sexismus Institutionell, dann ist Deine Ablehnung von Muslimen Islamophob..

    Oder sämtliche Homophobie und Sexismus ist personell, dann "missachtest" Du vorsätzlich die "Christlichen" Täter*innen indem du sie nicht wahrnehmen willst..

    Die Institution bedingt die Verhältnisse in den Familien, den Peer-Groups, innerhalb der Gesellschaft..
    Ein Bekämpfen von Homophobie und Sexismus in nur einer Gruppe der Gesellschaft muß daher zum Scheitern verurteilt sein, weil die Institution bestehen bleibt..

    Deine Fokussierung auf Muslime ist hier kontraproduktiv, und damit Islamophob..
    Deine Sprache erledigt den Rest..

    ""Wenn die nicht wollten, hätten die organisierten christlichen Religionen auch nichts zu sagen, doch durch ALLE Parteien hindurch gibt es Sympathisanten und Lobbyisten der christlichen Kirchen.""..

    Du hast keine Ahnung von Seilschaften, Lobbyisten und Querverbindungen zwischen Parteien und den "christlichen Kirchen" !

    ""Leider verhindert aber nun dein Beharren auf eine schwachsinnige Meta-Diskussion mit dem Ziel mich unbedingt als die Böse darzustellen damit du dich darüber freuen kannst, dass wir uns über diese Tatsachen unterhalten.""..

    Das verhinderst Du allein, weil Du dich in der "Meta-Diskussion" als Böse dargestellt wissen willst !
    Mithin die gleiche Funktion, die ansonsten durch den Mitleids-Bonus des Betroffenen erreicht werden soll, wenn die eigenen Argumente als entkräftet vor aller Augen offen daliegen..
    Auch so eine Derailing-Funktion..
    "ich habe das aber erlebt, und deshalb müßt ihr mir unbedingt glauben"..

    Nein, müssen wir nicht..
    Was wir Dir glauben müssen, ist Dein Erlebnis..
    Und sonst gar nichts..
    Alles andere mußt Du belegen..
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#72 TheMumProfil
#73 TheDadProfil
  • 19.03.2016, 23:27hHannover
  • Antwort auf #72 von TheMum
  • Gruppenbezogene Fremdenfeindlichkeit gepaart mit einer Zusammenfassung verschiedenster Ethnien unter dem Begriff "Moslems"..

    Angst vor einer "Islamisierung", die gar nicht erreicht werden kann, so lange es deutlich Zehn mal mehr "Christen" in der Gesellschaft hat..

    Uninspirierte Angst davor, das "Muslime" Vorgaben machen würden, die die Gleichstellung und Gleichberechtigung verhindern oder aufhalten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#74 TheMumProfil
#75 stromboliProfil
#76 stromboliProfil
  • 20.03.2016, 00:23hberlin
  • Antwort auf #74 von TheMum
  • also dir als net-affine userInn, hätt ich doch zugetraut, dsas grundverständnis übergreifender kommunikation in offenen foren verinnerlicht zu haben.. da gibt es keine private ansprache wie in einem briefverkehr, sondern öffentliches, auf beiträge reagieren..

    Da muss man schon hinnehmen, auch von ungeliebten mitforisten einvernommen zu werden.
    Machs wie ich, ich hab mein mail offen hier rum liegen, und wer mir privat freundschaftlich auf den senkel gehen will, schreibt halt auch mal privat.
    Da gibts dann keine "störenden einflüsse" ...Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#77 ursus
  • 20.03.2016, 14:06h
  • Antwort auf #72 von TheMum
  • ich hatte bereits in #47 islamfeindlichkeit als "pauschale abwertung von muslim_innen" definiert. natürlich ist es in wirklichkeit ein bisschen komplizierter, u.a. deshalb, weil islamfeindlichkeit nicht nur menschen abwertet, die tatsächlich muslim_innen sind, sondern alle, die dafür gehalten werden.

    wenn du nun tatsächlich davon loskommen möchtest, schon das bloße nachdenken über diesen begriff als überflüssige "scheiß meta-diskussion" aggressiv zu verunglimpfen und dich stattdessen mit dieser perspektive auseinandersetzen möchtest, dann empfehle ich als einstieg den artikel in wikipedia, den ich ganz brauchbar finde.

    de.wikipedia.org/wiki/Islamfeindlichkeit

    dort wird in der kritik auch meine ansicht deutlich, dass der begriff islamfeindlichkeit nur dann konstruktiv wirken kann, wenn er ausreichend deutlich von differenzierter religionskritik unterschieden wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#78 TheDadProfil
  • 20.03.2016, 16:25hHannover
  • Antwort auf #74 von TheMum
  • Dein Unsinn mit den "homophoben Moslems" beherrscht inzwischen mindestens 4 Thraeds..

    Da gibt es für Dich kein "ich habe aber nicht dich gefragt" mehr !

    Du derailst hier sämtliche Kommentar-Spalten, und so langsam reicht es mit diesem Schwachsinn !

    Du willst eine Erklärung was Islamophobie ist ?

    Dann nehm sie hin, von wem auch immer sie kommt !
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#79 TheMumProfil
  • 21.03.2016, 12:34hHannover
  • Antwort auf #77 von ursus
  • "ich hatte bereits in #47 islamfeindlichkeit als "pauschale abwertung von muslim_innen" definiert."

    Gut, ich akzeptiere diese Definition. Nun meine Gegenfragen:

    1. Warum ist es eine pauschale Abwertung von Moslems, wenn man von seinen persönlichen schlechten Erfahrungen mit Angehörigen der islamischen Religion berichtet?

    2. Warum ist es eine pauschale Abwertung von Moslems, wenn man darauf hinweist, dass in islamischen Staaten Gewalt gegen und Unterdrückung von LGBTTIQ und Frauen zum alltäglichen Standard gehört?

    3. Warum ist es eine pauschale Abwertung von Moslems, wenn man fordert, dass Moslems die sich hierzulande sexistisch oder homophob verhalten des Landes verwiesen werden sollen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#80 stromboliProfil
  • 21.03.2016, 12:50hberlin
  • Antwort auf #79 von TheMum
  • nun was immer das heißen soll, "von seinen persönlichen schlechten Erfahrungen mit Angehörigen der islamischen Religion berichtet"...

    Wer mittlerweile deine posts liest, muss annehmen , dass diese einfügung "persönlicher erfahrungen " eher der aufarbeitung und als brandbeschleuniger für die von dir angezündelte muslim-dabatte dient.
    Ich jedenfalls glaub dir da kein einzigst wort mehr!

    Zu deutlich die einfädelungen, die "betroffenheitsschienen", die da argumentativ dem nachdenklichen das denken verbieten soll.

    Alles andere was nun schon im hundertsen "beitrag" numerisch zusammengefasst ist, steht angesichts herrschender bundesrepublikanischer verhältnisse die du da ausblendest, eben auf der kippe.
    Da wird sich kein gesetzgeber finden, der eine lex-homofeindliche ausweisung befürworten wird, weil innerpolitisch es ebenso keine verfolgungsinstrumente gibt.
    Ich glaube nicht mal vor gericht würde dies funktionieren.
    Also hehre ansprüche und nichts fundiertes dahinter.. wie üblich und altbekannt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#81 TheDadProfil
  • 21.03.2016, 13:07hHannover
  • Antwort auf #79 von TheMum
  • ""1. Warum ist es eine pauschale Abwertung von Moslems, wenn man von seinen persönlichen schlechten Erfahrungen mit Angehörigen der islamischen Religion berichtet?""..

    Das machst Du nicht..
    Du forderst aus diesen Erfahrungen heraus "Sonderregelungen" für die immer noch abwertend als "Moslems" bezeichneten Menschen, und weigerst Dich anzuerkennen, das auch diesen Menschen
    DIE GLEICHEN RECHTE
    zustehen, wie DIR auch !

    DAS ist Islamophob !

    ""3. Warum ist es eine pauschale Abwertung von Moslems, wenn man fordert, dass Moslems die sich hierzulande sexistisch oder homophob verhalten des Landes verwiesen werden sollen?""..

    Weil man das zumindest sprachlich immer nur für die "Moslems" einfordert, und mit keiner einzigen Silbe die "Christen" unter den Zuwanderern/Asylbewerbern/Flüchtlingen erwähnt, und bei Fehlverhalten GLEICHES für sie einfordert !

    Da bist Du nicht anders, als große Teile der Presse nach den Silvester-Vorfällen, die unisono die schnelle Abschiebung der "nordafrikanischen Täter" eingefordert haben..

    Es waren aber nicht nur Menschen aus "nordafrikanischen" Ländern, und nicht nur Muslime unter den Tätern..
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#82 ursus
  • 21.03.2016, 14:39h
  • Antwort auf #79 von TheMum
  • >"1. Warum ist es eine pauschale Abwertung von Moslems, wenn man von seinen persönlichen schlechten Erfahrungen mit Angehörigen der islamischen Religion berichtet?"

    das ist es zunächst mal nicht. das wird es aber dann, wenn man gleichzeitig zwischen den zeilen oder explizit suggeriert, bestimmte verhaltensweisen seien generell typisch für muslim_innen und untypisch für nichtmuslim_innen. und das wird es auch, wenn man diese erfahrungen muslim_innen zuweist, obwohl man vielleicht nicht einmal genau weiß, ob man es mitr muslim_innen zu tun hatte oder nicht.

    >"2. Warum ist es eine pauschale Abwertung von Moslems, wenn man darauf hinweist, dass in islamischen Staaten Gewalt gegen und Unterdrückung von LGBTTIQ und Frauen zum alltäglichen Standard gehört?"

    das ist es zunächst nicht. das wird es aber dann, wenn man behauptet, diese gewalt sei ausschließlich auf den islam zurückzuführen leite sich gleichsam automatisch aus dem islam ab, gehöre zwangsläufig zum islam dazu oder andere weltanschauungen würden nirgendwo zu ähnlicher gewalt und unterdrückung führen.

    >"3. Warum ist es eine pauschale Abwertung von Moslems, wenn man fordert, dass Moslems die sich hierzulande sexistisch oder homophob verhalten des Landes verwiesen werden sollen?"

    wenn du das tatsächlich so forderst, dann ist das nicht nur islamophob, sondern eine explizite aushebelung aller grundsätze von rechtsstaatlichkeit. für hier lebende deutsche bürger_innen kann und darf es keine unterschiedlichen grundrechte geben.

    falls du nicht eingebürgerte flüchtlinge und/oder einwander_innen meinst, so ist es islamphob, wenn du gleiches nicht auch für die angehörigen anderer weltanschauungen forderst. ich würde mal behaupten, allein die tatsache, dass du hier nur die muslim_innen erwähnst und andere nicht, kann man durchaus als ausdruck von islamophobie werten.
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#83 ursus
  • 21.03.2016, 14:52h
  • Antwort auf #79 von TheMum
  • du wirfst thedad vor, immer nur recht behalten zu wollen. in diesem punkt hier könntest du es anders machen und zeigen, dass du dir eine neue perspektive erschließen, etwas neues lernen und deinen denkrahmen erweitern möchtest statt nur recht zu behalten.

    würdest du dich hier nicht so sehr darauf konzentrieren, trotzig jeden verdacht abzuwehren, islamophob zu sein, dann hättest du nicht nur auf meine kurzdefinition reagiert, sondern dich einmal ausführlicher mit dem begriff der islamfeindlichkeit beschäftigt. ich hatte dir dazu einen link angeboten.

    deine fragen hättest du dann alle selbst beantworten können. ohne rechtfertigungsdruck und ohne innere defensive, einfach nur offen für neue erkenntnis.

    der aggressive verlauf der diskussion hier macht das nicht gerade leicht, das ist mir durchaus klar. aber ich denke, dass es trotzdem möglich wäre.
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#84 yslmd
  • 21.03.2016, 20:16h
  • Ihr merkt es doch nicht mehr, macht endlich Schluß mit diesem radikalen Unsinn von verbaler Körperverletzung.
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#85 Homonklin44Profil
  • 22.03.2016, 08:47hTauroa Point
  • Antwort auf #43 von hugo1970
  • Hm ja, zwischen Gewalt-Formen und ihrer Auswirkung gibt es nur kategorisierende Unterschiede. Dass die Folgen überall ähnlich sind, ist doch klar, bzw. dass Bedrohung,Bedrängung,Terror, Mobbing als auch Missbrauch eine 'Vergewaltigung' ,Intrusion in die Freiwilligkeit darstellen.

    ich glaube, wir reden nicht aneinander vorbei.
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#86 TheMumProfil
  • 23.03.2016, 16:13hHannover
  • Antwort auf #83 von ursus
  • "du wirfst thedad vor, immer nur recht behalten zu wollen."

    Ja, und ich denke, dass er durch seine ignorante Rechthaberei und sein aggressives Verhalten gegenüber jeden der nicht 100% TheDad-Konform ist, unserer Community einen gewaltigen Bärendienst erweist. Daddy ist ein typisches Beispiel für einen Betonkopf, der von Anfang an jeglichen Kompromiss ausschließt, aber es geht ja sogar so weit, dass er jeden verbal attackiert, der sich nicht seiner Dominanz unterwirft. Er argumentiert mit "gleichen Rechten für alle", als wenn das allein ausreichen würde, den Rest der Menschheit zu überzeugen. "Gleich" ist für viele unserer Gegner nämlich ein sehr relativer Begriff und selbst das Bundesverfassungsgericht hat seit seinem Bestehen seine Ansichten zu uns um beinahe 180 Grad gewandelt. Es ist eben nicht so einfach, wie Daddy immer tut. Nichts ist einfach oder selbstverständlich. Verständlich machen kann ihm das aber offenbar NIEMAND.

    "in diesem punkt hier könntest du es anders machen und zeigen, dass du dir eine neue perspektive erschließen, etwas neues lernen und deinen denkrahmen erweitern möchtest statt nur recht zu behalten."

    Welche neue Perspektive soll das sein? Eben sehen wir wieder in Brüssel, was der politische Islam so bewirkt. Der Islam ist eine Religion des Hasses. Das heißt nicht, dass alle Moslems vom Hass getrieben sind, aber die Wahrscheinlichkeit islamischem Hass zu begegnen steigt nun mal, solange wir dem Islam das durchgehen lassen. Dem radikalen Christentum hat die Aufklärung schwer zugesetzt und schließlich konnten unsere Kultur große Teile des Christentums um sich tretend und schreiend ins 21. Jahhundert zerren, bis schließlich heutzutage in westlichen Ländern das organisierte Christentum keinen direkten (!) politischen Einfluss mehr nehmen kann. Diese Dinge sind beim Islam eben nicht passiert und das zeigt sich eben im Verhalten vieler Moslems bis heute. Insbesondere da, wo Islam die Macht hat, also in vielen Ländern des nahen Ostens, halten Hass auf Minderheiten und Frauen weiterhin an und werden noch schlimmer. Exakt dasselbe passiert überall, wo Islam gestattet wird, politische Macht zu erhalten. Das merkwürdige ist nur, dass man gegenüber den christlichen Kirchen sofort einhellige Meinungen hat, dass man diesen keine direkte politische Macht mehr geben darf und am besten sogar deren Lobbyismus beenden muss, aber gegenüber Islam lässt man in deren Ländern all das durchgehen und hier packt man sie in Samthandschuhe. So ist mein Eindruck und zumindest bislang kam hier nichts, was mich vom Gegenteil überzeugt hätte. Selbstverständlich ist nicht jeder Moslem so, das habe ich auch NIE behauptet, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Moslem homophob-sexistisch ist, ist einfach deutlich höher als bei Zuwanderern aus westlichen Ländern. Daher reicht es nicht immer wieder von "gleiche Rechte für alle" zu schwadronieren, sondern man muss die Gruppe der Moslems einfach etwas genauer im Auge behalten. Sehe da kein Prolem mit den Menschenrechten. Du?

    "würdest du dich hier nicht so sehr darauf konzentrieren, trotzig jeden verdacht abzuwehren, islamophob zu sein, dann hättest du nicht nur auf meine kurzdefinition reagiert, sondern dich einmal ausführlicher mit dem begriff der islamfeindlichkeit beschäftigt."

    Dieser leider heutzutage sehr häufige Argumentation nervt mich schon ewig gewaltig. Sie impliziert, dass man nur durch eine wie auch immer "ausführliche" Beschäftigung mit dem Thema doch gar nicht zu einem anderen Schluss als der Diskussionspartner kommen KÖNNE und wenn doch, MUSS man eben doof oder rechts oder was auch immer sein, jedenfalls ein Feind. Tatsächlich ist es aber so, dass man auch nach ausführlicher Beschäftigung mit dem Thema immer noch anderer Meinung als Du oder Daddy sein kann.

    Um mal zum Vorwurf der Islamfeindlichkeit Stellung zu beziehen: Was ist denn FALSCH an Islamfeindlichkeit? Ich finde es korrekt und wünschenswert, gegenüber einem überkommenen homophob-sexistischen System feindlich eingestellt zu sein. In diesem Sinne kannst du mich genauso gut als "BRD-der-50er-Jahre-feindlich" bezeichnen, weil das eine genauso homophob-sexistische Kultur war.

    "ich hatte dir dazu einen link angeboten. deine fragen hättest du dann alle selbst beantworten können."

    Kommt wie gesagt überflüssig oberlehrerhaft rüber. Du schreibst hier mit einer lebenserfahrenen Frau Mitte 50, die sich sehr wohl mit den Themen Islam und Religion im Allgemeinen beschäftigt hat und natürlich mit noch viel viel mehr.

    "ohne rechtfertigungsdruck und ohne innere defensive"

    Wie gesagt, ich denke du kannst nicht auf der einen Seite fordern, dass ich mich mehr mit der Thematik beschäftigen muss weil DU davon ausgehst, dass das ja gar nicht passiert sein KÖNNE, weil ich dann ja inzwischen deiner Meinung sein müsse und gleichzeitig den Versuch unternehmen, deine Forderung wieder völlig zu relativieren, indem du plötzlich den Rechtfertigungsdruck streichen möchtest. Das klingt dann zwar nett, aber in Wirklichkeit ist es eine Manipulationsmasche mir gegenüber.
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#87 TheMumProfil
  • 23.03.2016, 16:59hHannover
  • Antwort auf #82 von ursus
  • "wenn du das tatsächlich so forderst, dann ist das nicht nur islamophob, sondern eine explizite aushebelung aller grundsätze von rechtsstaatlichkeit. für hier lebende deutsche bürger_innen kann und darf es keine unterschiedlichen grundrechte geben. falls du nicht eingebürgerte flüchtlinge und/oder einwander_innen meinst, so ist es islamphob, wenn du gleiches nicht auch für die angehörigen anderer weltanschauungen forderst. ich würde mal behaupten, allein die tatsache, dass du hier nur die muslim_innen erwähnst und andere nicht, kann man durchaus als ausdruck von islamophobie werten."

    Klar, weil es dir wichtig ist, mir das Label "Islamophob" zu verpassen, um damit die Diskussion als "Gewinner" verlassen zu können. Weißt du, mir ist das doch egal. Nennt mich meinetwegen islamophob, obwohl ich auch immer wieder sage, dass es mir darum geht sämtliche homophoben Sexisten zu bezwingen. Stellt mich ruhig weiter falsch dar, Hauptsache ihr müsst euer Schwarz-Weißes Weltbild nicht in Frage stellen und könnt auf eurer radikalen, kompromisslosen Position verharren. Sich irgendwo nach einer Diskussion in der Mitte treffen? Unmöglich wenn es nach euch geht!
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#88 TheDadProfil
  • 24.03.2016, 14:39hHannover
  • Antwort auf #86 von TheMum
  • ""Ja, und ich denke, dass er durch seine ignorante Rechthaberei und sein aggressives Verhalten gegenüber jeden der nicht 100% TheDad-Konform ist, unserer Community einen gewaltigen Bärendienst erweist.""..

    Ich befinde mich nicht in einer "gemeinsamen" Community mit Menschen wie Dir..
    Wie könnte ich dann "Deiner Community" einen Bärendienst erweisen ?

    ""Gleich" ist für viele unserer Gegner nämlich ein sehr relativer Begriff""..

    Bislang hast nur Du hier die Gleichheit relativiert..
    In alle Rechte für "deutsche", und weniger Rechte für "Ausländer"..

    ""selbst das Bundesverfassungsgericht hat seit seinem Bestehen seine Ansichten zu uns um beinahe 180 Grad gewandelt.""..

    Das nennt sich Entwicklung, und hier insbesondere Rechts-Entwicklung..
    Die originäre Aufgabe des BVG..

    ""Selbstverständlich ist nicht jeder Moslem so, das habe ich auch NIE behauptet, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Moslem homophob-sexistisch ist, ist einfach deutlich höher als bei Zuwanderern aus westlichen Ländern.""..

    Schon die Einschränkung ""westliche Länder"" zeigt dem geneigtem Leser auf, wo der Fehler zu finden ist..
    Den Beweis für diese Theorie hast Du immer noch nicht angetreten, und es nutzt auch hier nichts, durch immerwährende Wiederbehauptung zu glauben, Unsinn würde irgendwie wahrer dadurch..

    Was den anderen Unsinn angeht, der im Absatz darüber steht..
    Interessant das ausgerechnet in einem Thread zu äußern, in dessem Artikel es sich um die Radikalität von "Christen" handelt ?

    Aber auch hier gilt für DICH all das GENAUSO, wie es auch für die Muslime gilt :

    www.berliner-zeitung.de/kultur/literatur/rafik-schami--diese
    -10-dinge-erwarte-ich-von-jedem-fluechtling-23777142


    ""Dieser leider heutzutage sehr häufige Argumentation nervt mich schon ewig gewaltig. Sie impliziert, dass man nur durch eine wie auch immer "ausführliche" Beschäftigung mit dem Thema doch gar nicht zu einem anderen Schluss als der Diskussionspartner kommen KÖNNE und wenn doch, MUSS man eben doof oder rechts oder was auch immer sein, jedenfalls ein Feind.""..

    Klasse Satz..
    "ich bin nicht islamophob, weil die definition von islamophobie nicht stimmt, und wenn doch, trifft sie auf alle anderen zu, nur nicht auf mich"..
    Voila..

    ""Tatsächlich ist es aber so, dass man auch nach ausführlicher Beschäftigung mit dem Thema immer noch anderer Meinung als Du oder Daddy sein kann.""..

    Natürlich..
    Aber man hätte dabei keine rassistische, und islamophobe Sprache, und beschäftigte sich mit den URSACHEN, statt "Lösungen" zu propagieren, die nur zur Segregation und Exklusion einer Bevölkerungsgruppe führten..

    Frei nach dem Motto,
    "die juden sind an allem schuld, schließen wir sie aus, dann gehts unserem volk wieder gut"..

    ""Um mal zum Vorwurf der Islamfeindlichkeit Stellung zu beziehen: Was ist denn FALSCH an Islamfeindlichkeit? Ich finde es korrekt und wünschenswert, gegenüber einem überkommenen homophob-sexistischen System feindlich eingestellt zu sein.""..

    Interessante "Idee"..
    Die sogar funktionierte, würde sie "Christentumfeindlichkeit" einschließen, und sich originär gegen die Institution, also die "Religion" wenden..

    Du aber wendest Dich gegen die Menschen, die Gläubigen, und konstruierst diverse Theorien zur Sippenhaft..

    Und zu dem anderem Kommentar :

    ""Klar, weil es dir wichtig ist, mir das Label "Islamophob" zu verpassen, um damit die Diskussion als "Gewinner" verlassen zu können. Weißt du, mir ist das doch egal. Nennt mich meinetwegen islamophob, obwohl ich auch immer wieder sage, dass es mir darum geht sämtliche homophoben Sexisten zu bezwingen.""..

    Es kann nicht darum gehen Menschen zu "bezwingen"..
    In einer Demokratie überzeugt man die Menschen Bürger zu sein..
    Verabschiede Dich mal von Deiner Herrschaftssprache, und vor allem von den Gedanken, Dir stünde als "Bio-Deutsche" irgendetwas mehr zu, als einem Zuwanderer/Asylbewerber/Flüchtling, hier geborenem Muslim, der Mutti mit dem Bauchgefühl, oder sonstwem..

    ""Stellt mich ruhig weiter falsch dar,""..
    ""Weißt du, mir ist das doch egal. Nennt mich meinetwegen islamophob""..

    Offensichtlich nicht..
    Und anstatt die eigene Position zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren, arbeitest Du dich an den "Kritikern" ab, indem Du munter behauptest, sie seien "natürlich" im Unrecht..
    Wer jetzt hier wohl
    ""seine ignorante Rechthaberei und sein aggressives Verhalten gegenüber jedem, der nicht 100% TheMum-Konform ist,""
    und
    ""Schwarz-Weiße Weltbilder""
    durchzusetzen versucht !?..

    Überhaupt..
    ""Hauptsache ihr müsst euer Schwarz-Weißes Weltbild nicht in Frage stellen und könnt auf eurer radikalen, kompromisslosen Position verharren.""..

    Wer verharrt denn ?
    Wer stellt die eigene Position nicht Infrage ?
    Wer versucht eine ""radikale und kompromisslose Position"" durchzusetzen, ohne den Anflug, auf Kritik in irgendeiner Weise, außer mit Ablehnung zu reagieren !?..

    ""Sich irgendwo nach einer Diskussion in der Mitte treffen?""..

    Du stehst nicht in der Mitte..
    Und in dem was Du als "Mitte" empfindest und behauptest, will ich nicht stehen, weil es anderen Menschen ihre Rechte wegnimmt..
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#89 ursus
  • 24.03.2016, 15:23h
  • Antwort auf #87 von TheMum
  • >"Hauptsache ihr müsst euer Schwarz-Weißes Weltbild nicht in Frage stellen und könnt auf eurer radikalen, kompromisslosen Position verharren. Sich irgendwo nach einer Diskussion in der Mitte treffen? Unmöglich wenn es nach euch geht!"

    das ist richtig. wenn es um gruppenbezogene menschenfeindlichkeit geht, und darum geht es bei islamophobie genauso wie bei homophobie, bin ich so kompromisslos und radikal zu sagen: auch "ein bisschen" unterschwellige menschenverachtung ist immer noch falsch.

    >"Was ist denn FALSCH an Islamfeindlichkeit?"

    das habe ich jetzt oft genug zu erklären versucht und keine lust, mich zu wiederholen. wenn du die differenzierung zwischen islamkritik und islamfeindlichkeit partout nicht nachvollziehen möchtest, dann kann ich es wohl nicht ändern. wir drehen uns hier nur noch im kreis.
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