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Kommentare zu:
Maischberger outet Lesbe im AfD-Bundesvorstand


#11 matsAnonym
  • 17.03.2016, 08:48h

  • Das Unfassbare an den "Wir-wissen-für-alle-was-für-sie-am-Besten-ist"-Fanatikern ist, dass sie monströse Widersprüche erzeugen - und, wie man sieht, sogar mit und in diesen Widersprüchen leben! Das gelingt ihnen aber nur, solange sie im Ungefähren schwurbeln dürfen. Man darf nicht müde werden, sie mit der Nase auf ihre Widersprüche zu stoßen (so wie nicht-stubenreine Katzen in ihre... na, ihr wisst schon).
    Differenzierung und hartnäckiger Diskussionswille sind Stärken - auch, wenn sie leise daherkommen. Und sie sind das einzige, was gegen die Simplisten und Simpli-Fiktionisten auf Dauer helfen wird. Siehe auch den sehr gelungenen Artikel von Sascha Lobo:
    spon.de/aeHMR
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#12 NicoAnonym
  • 17.03.2016, 08:49h

  • Ich finde es sehr gut, dass Sandra Maischberger auch dieses Thema angeschnitten hat.

    Man hätte da vielleicht noch mehr nachhaken sollen, weil diese AfD-Dame ja nicht so richtig geantwortet hat. Die hat ja nur was gefaselt von Schutz traditioneller Familie und dennoch tolerant sein. Aber sie hat z.B. nicht gesagt, warum es richtig ist, dass ihr eigenes Kind weniger Anerkennung und rechtliche Sicherheit haben sollte als andere Kinder.

    Oder warum Kinder in der Schule nichts über Homosexualität erfahren sollen und weiterhin homophobes Mobbing an der Tagesordnung sein sollte.

    Oder was so falsch daran sein soll, GLBTI vor Mobbing zu schützen oder z.B. zu verhindern, dass eine lesbische Putzfrau ihren Job verliert, weil die Kirche das so will (queer.de berichtete).

    Letztlich hat auch diese AfD-Dame nur die Scheinheiligkeit ihrer Partei bestätigt.
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#13 Johannes44Anonym
  • 17.03.2016, 09:02h
  • Antwort auf #9 von Johannes45
  • "Also was so nicht richtig ist, jedenfalls habe ich das so in der Sendung bei Maischberger verstanden, die bisherigen Medienberichte über das Programm sind allesamt falsch, weil es noch nicht beschlossen (!!!) wurde. Es ist müßig über irgendwelche Spekulationen zu berichten, wie ein Programm ausschauen könnte.... Diesbezüglich halte ich auch die bisherige Berichterstattung der Medien sogar für irreführend und unseriös. Mit dem Programm sollten sich die Medienvertreter und auch die Queer halt erst beschäftigen, wenn es tatsächlich auch beschlossen ist !"

    "Davon abgesehen aber mag ich die AfD überhaupt [NOCH] nicht..."

    Es geht also schon wieder andeutungsweise los... Wer von uns hat das nicht vorhergesehen? Wir ahnen schon, wie die Wahlempfehlung 2017 in den letzten Monaten davor aussehen wird.
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#14 SebiAnonym
  • 17.03.2016, 09:06h
  • Antwort auf #9 von Johannes45
  • Ja, das Programm ist offenbar noch nicht beschlossen. Aber es gibt ja durchaus Ideen, Anträge, Vorschläge, etc. Wieso sollen die Medien über diese Ideen, Anträge, Vorschläge, etc. nicht auch berichten, bevor das Grundsatzprogramm endgültig beschlossen wurde.

    Im übrigen geht es ja nicht nur um das Parteiprogramm, sondern auch um Wahlprogramme. Und die hatte die AfD ja vor den Wahlen. Und die lassen im übrigen auch nichts gutes vermuten für das Parteiprogramm.
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#15 SebiAnonym
  • 17.03.2016, 09:13h
  • Antwort auf #4 von Torsten_Ilg
  • Herr Ilg,

    natürlich hätte Frau Maischberger dieses Thema noch mehr ausführen sollen.

    ABER:
    dass gerade jemand wie Sie, der als ehemaliges Mitglied zum Aufstieg der AfD beigetragen hat, jetzt anderen Leute Vorwürfe macht, sie würden die AfD nicht genügend demaskieren, grenzt schon an Hohn.

    Und sagen Sie mir bitte nicht, Sie seien ja ausgetreten, als die Homophobie der AfD deutlich wurde. Fakt ist, dass das schon von Anfang an klar war. Auch noch unter Lucke und Henkel, die sich mal in aller Öffetlichkeit köstlich über die Forderung nach Gleichstellung amüsiert haben und sich über GLBT lustig gemacht und sie nachgeäfft haben.

    Die AfD war immer schon eine homophobe Partei. Auch als Sie noch Mitglied waren.

    Schon Monate vor Ihrem Austritt haben wir Sie bei jedem Ihrer Kommentare dasselbe gefragt, wie in der Sendung Frau Maischberger. Und Sie haben genauso ausweichend und realitätsfremd geantwortet wie Frau Weidel.
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#16 JarJarProfil
  • 17.03.2016, 09:20hKiel
  • Ich finde den Artikel wenig informativ, "Maischberger outet Lesbe im AfD Vorstand". Bei so einem Titel gehe ich davon aus dass es dann um die Sendung geht und um ein Fazit vom Auftreter der Dame. Stattdessen wird in den ersten zwei Blocktexten einfach gesagt dass die da war und sie unterscheidet zwischen Privatem und Politik.
    Danach kommt dann nur noch ihr Werdegang und wie die AfD mit homosexuellen Umgeht, was wir schon oft genug gelesen haben.
    Mich hätte viel mehr interessiert was sie dazu genau gesagt hat. Wie sie reagiert hat, wie sie ihr Leben rechtfertigt, da das Parteiprogramm der AfD so eine Familie wie die ihre nicht sehen will. Wurde in der Sendung da gar nicht nachgefragt?
    Wie gesagt kein guter Artikel, zu wenig Inhalt zu allgemein gehalten.
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#17 MariposaAnonym
  • 17.03.2016, 09:42h
  • Antwort auf #4 von Torsten_Ilg
  • In der Tat - sie kam ja ein wenig in die Bredouille, als sie Jörges dorthin verortete.
    Zudem hat sie ziemlich herumgeiert, als sie auf ihre Homosexualität und ihre Mitgliedschaft in dieser homophoben Partei angesprochen wurde, meine Güte....
    Der Auftritt dieser Dame war aber im Gegensatz zu von Storch und Konsorten nun wirklich gemäßigt und zivilisiert, auch wenn ihre Weltanschauung so gänzlich meiner widerspricht.

    Ich kann es noch so posten: Nur wer wegen Merkels Flüchtlingspolitik meint, AfD zu wählen (ich übrigens stehe in diesem einen Punkt ausnahmsweise hinter der Kanzlerin !!!), wird eines Tages eiskalt erwischt werden. Diese Partei ist noch asozialer als die FDP und noch ewiggestriger als die Union. Wehret den Anfängen !!!!
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#18 Reto77
  • 17.03.2016, 09:46h
  • Als Lesbe bei der AfD mitmachen, das geht nicht. Diese Partei will LGBTI-Lernende aus "moralischen"-Gründen an den Schulen mobben und diffamiert gleichgeschlechtliche Erziehende pauschal als Kinderschänder. Sie organisiert ultrahomophobe braun-evangelikale Zusammenrottungen wie die "Demo für alle". Wenn man für eine Begrenzung der Zuwanderung ist, dann gibt es bestimmt andere Möglichkeiten, dies politisch zum Ausdruck zu bringen, als sich in den braunen Sumpf zu stürzen.
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#19 yslmd
  • 17.03.2016, 09:57h
  • Antwort auf #5 von GeorgFalkenhagen
  • ..."Auch die Bremer Bürgerschaft (Landtag) hat so einen AfD-ler im Stadtparlament sitzen:"

    Nichts ist schlimmer als homophobe Schwule und Lesben.

    Aber es ist auch aus der Geschichte überliefert, alle lieben den Tod des Königs, den Königsmörder ereilt das gleiche Schicksal. Mal abwarten Frau Weidel.

    Im Übrigen war die Gesprächsrunde sehr interressant.
    Jörges vom Spiegel sagt klar und deutlich: Seehofer-CSU hat die Ausländerdebatte erst so richtig in Fahrt gebracht und hat somit der AfD die Wähler auf dem Tablett serviert. Dohnanyi und Hinze sind der Meinung, Frau Merkel hat mit ihrer Haltung das einzig richtige getan-Was ich ebenfalls unterstreichen möchte. Strunz und Weidel wollen einzig und allein Frau Merkels Rücktritt. Die Rücktrittsbeführworter dreschen Phrasen, kein einziger Vorschlag wie denn das Flüchtlingsproblem an der Wurzel gelöst werden kann. Dohnanyi, Hinze und Jörges sehen Europe das Thema u.a. als Europäische Angelegenheit und darüber hinaus. Und eine ganz entscheidenden Aussage von Görges: "Amerike ist uns so fern und doch so nah." Zu den Wahlergebnissen am Sonntag sagte er: "Die Wähler waren loyal in ihrer Wut".
    Niemand hat es bisher treffender ausgedrückt.
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#20 HeinerAnonym
  • 17.03.2016, 09:57h
  • Diese Frau von der AfD kam extrem unsympathisch rüber. Eiskalt, überheblich und berechnend.
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