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  • 17.03.2016, 12:22h           25      Teilen:   |

Versuchte Vergewaltigung

Frau in Hamburger Schwulenbar sexuell belästigt

Schlagzeile der Hamburger "Morgenpost"
Schlagzeile der Hamburger "Morgenpost"

Eine 25-jährige Frau ist am Sonntagmorgen in der "Wunderbar" in Hamburg-St. Pauli offenbar nur knapp einer Vergewaltigung entgangen.

Laut einem Bericht der "Morgenpost" ist ein Mann der jungen Frau auf die Herrentoilette gefolgt, hat sich vor ihr entblößt und versucht, sie zum Sex zu zwingen. Gäste, die die Schreie der Frau hörten, informierten den Sicherheitsdienst der Bar. Türsteher konnten den mutmaßlichen Täter, der laut dem Bericht aus Algerien stammen soll, bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Er wurde anschließend vorläufig festgenommen.

Die Besitzer der Bar zeigten sich am Dienstag auf Facebook schockiert über den Vorfall. Sie erklärten, dass für sie "jeder Eingriff in die sexuelle Integrität einer Person absolut undenkbar" sei. Die Bar sei kein Ort für Sexismus, Rassismus oder Homophobie. Damit das so bleibe, müssten auch die Gäste wachsam sein: "Wir müssen aufeinander aufpassen und achtgeben. Und im Zweifel lieber einmal zu häufig einen Mitarbeiter, Türsteher oder aber die Polizei verständigen." (cw)

Links zum Thema:
» Wunderbar Hamburg
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Tags: wunderbar, hamburg
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Reaktionen zu "Frau in Hamburger Schwulenbar sexuell belästigt"


 25 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
17.03.2016
14:01:11
Via Handy


(+8, 16 Votes)

Von marcelinhalle


Finde die Fehler?
Eine FRAU geht auf die HERRENtoilette.

Ein MANN geht in eine SCHWULENBAR um eine FRAU zu vergewaltigen!

Hat bitte mal ein vernünftiger Journalist das richtig recherchiert? Und natürlich war es ein Algerier, wo auch zu erwarten ist, dass ein heterosexueller Algerier in eine Schwulenbar geht...


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#2
17.03.2016
14:51:29


(+2, 8 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #1 von marcelinhalle


vieleicht liegts auch daran, dass frauen immer häufiger in sogenannten schwulen lokalen verkehren ..
Da ist das anmachpotential heteronormierter spaken angesichts der ihnen als unmännlich in bezug auf frauen erscheinenden schwulen ,ein ständiger stein des anstoßes...
ich kenn das auch aus dem rauschgold.. berlin.
Dort aber haben wirs eher mit übergriffigen engländern - niederländern zu tun.. was an den tourismusfrequnzen umliegender hostels liegt...


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#3
17.03.2016
14:52:00


(-5, 17 Votes)

Von TheMum
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ein Algerier verirrt sich in eine Schwulenbar und versucht dann, die vielleicht einzige Frau da zu vergewaltigen?

Ich sag da jetzt mal nix dazu, außer dass es sicher nur Sekunden dauert, bis dem "guten Mann" Unmengen an Apologeten beiseite springen werden die meinen klar machen zu müssen, dass selbstverständlich nicht alle Algerier so sind und dass das natürlich nichts mit dem Islam zu tun hat und dass jeder der was dagegen sagt, ein Islamophob und Rassist ist.

Meine Sympathien gehen an die junge Frau, die glücklicherweise gerettet werden konnte, die aber aufgrund dieses Übergriffes jetzt garantiert eine seelische Verletzung davontragen musste. Und natürlich an die Betreiber der Wunderbar, die jetzt mit unfairer schlechter Publicity zu kämpfen haben werden.

Meine Sympathien gehen nicht an den sexistischen Vergewaltigertypen, der hoffentlich dafür hart bestraft und falls möglich ausgewiesen wird. Aber ich habe da so eine Vermutung, dass weder das Eine noch das Andere passieren wird.


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#4
17.03.2016
18:42:20


(+2, 12 Votes)

Von Trientje


"konnten den mutmaßlichen Täter, der laut dem Bericht aus Algerien stammen soll,"

(seufz)


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#5
17.03.2016
19:40:04


(-5, 15 Votes)

Von TheMum
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Trientje


"Seufz" jetzt weil der Drecksack aus Algerien kommt oder weil darüber berichtet wird und das nicht ins Weltbild passt?


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#6
17.03.2016
22:51:00


(-3, 13 Votes)

Von TheMum
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von stromboli


Hi stromboli, muss man deinen Beitrag jetzt etwa als anglophob und niederophob (?) bezeichnen?

PS: Das Rauschgold ist klasse!


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#7
18.03.2016
09:08:28


(+8, 10 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Die Frage, was eine FRAU in der HERRENTOILETTE einer SCHWULENBAR zu suchen hat, bleibt weiterhin unbeantwortet...


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#8
18.03.2016
09:25:02


(-3, 11 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #6 von TheMum


haha, ungemein um witzigkeit bemüht...
schön dass wir drüber lachen konnten.
Was aber soll ich dir vorschreiben , du lässt dir ja ohnehin keine vernünftigen ratschläge geben...
soviel nur : ich phobiere weder in die eine noch die andere richtung.
Und weil wir so schön beim thema sind:
"dem "guten Mann" Unmengen an Apologeten beiseite springen werden die meinen klar machen zu müssen, dass selbstverständlich nicht alle Algerier so sind und dass das natürlich nichts mit dem Islam zu tun hat und dass jeder der was dagegen sagt, ein Islamophob und Rassist ist."
Natürlich sind nicht alle algerier so, noch nicht mal alle männer!

Warum konzentriert sich frau nicht auf das ihr wesentliche, den übergriffigen mann!
Dann brauchts nicht den "algerier", nicht die billige suada vom von islamverständigen verteidigten vergewaltiger...

Was ich noch zu sagen hätte, auch wenns dich und unseren haltener flüchtling sprichwörtlich auf die palme bringt..
der deutsche presserat einigt sich darauf, aus nicht unerheblichen gründen auf die "herkunftskennzeichnung " der täter zu verzichten..
Was, betrachtet man UNSEREN aufstand wenn mal wieder im" homosexuellen milieu" was passiert und dies von den medien entsprechend genüsslich breit gewalzt wird, hier nun im "algerier" mal wieder breit gewalzt wird.
So tief greift die pegidaisierung in unser eigenes sprachuniversum...

Warum eigentlich nicht zu den wurzeln zurück: MANN attakiert FRAU auf männerklo!

An fragen bliebe nun zu klären: was veranlasst heteromann , frau/lesbe auf männer klo anzumachen!
Was hat frau/lesbe auf männer klo zu suchen...
Was machen heteromann und frau/lesbe auf schwulem männerklo,
Und überhaupt:
was machen beide so womöglich auch nur einfach heteros, in einem schwulen lokal?

Ich bin ja für unisexkloanlagen, zumindest es die sitzkloschüsseln anbelangt.
Ob wir geschlechterübergreifend gemeinsam am pinkelbecken stehen können /müssen, ist die nächste mich beschäftigende frage..
Hier aber erst mal zu klären wäre, warum männer dies freiwillig tun..
Nur wegen dem heimlichen blick auf des nebenmannes kleinstes stück?

Als putzer erfahren im umgang mit geschlechtsgetrennten örtlichkeiten, seh ich da säuberungsmäßig keinen zwiespalt..
ausser den runtergespülten und klo verstopfenden tampons, sollten erwachsene diese kleinbürgerliche "scham " überwinden können.

Aber solche "fälle" darf auch nicht als basis für geschlechterereiferndes dienen, wir uns im namen neuer puritanismen berührungsängste aufreden, die die grenze zwischen ANMACHEN und "anmachen" verwischt.

Ich plädiere da in alt-emanzipativer selbstbestimmung für ein klares aussprechen dessen, warum man auf party, auf suche und bedürfnis ist. Aktiver geschlechtsverkehr audf gegenseitigkeit!
Gelernt will sein , JA zu sagen, aber auch NEIN zu akzeptieren!

Machen wir uns auch nichts vor darüber , was das waren-objektverhalten der heranwachsenden und erwachsenen in unseren köpfen ausmacht, auch weils einfach eine nicht mehr wegdiskutierbare realität im alltäglichen darstellt.
Wo da die grenzen sich verwischen um dem konsum eine plattform zu bieten, wer will da die grenzen ziehen, die, was auch immer für einen "einhalt gebieten.
Dies alles ist ökonomisch bewertbar, gemessen an der zeit die wir aufwenden, zwecks aufrüstung des eigenen körpers als sexual bedingtes objekt.. siehe Gym,hungerkur, schminken, kleidungsoptimierung etc., und wie tief dies in unserer ach so sitthaften kultur verinnerlicht ist.

Was sieht nun der hinzukommende "fremd_südländisch aussehende in unseren landen?
Zum beispiel werbung für eine berliner modemesse, auf der ein nackter (kaukasischer typus) mann von hinten eine nackte (kaukasichen typus) frau an den brüsten fasst...
zugegeben, sie so den unsittlichen blicken entzieht.
Dies genau zu dem zeitpunkt , als in köln plötzlich 400 frauen "plötzlich" den sexistischen übergriff des mannes erlebt/en...

Wer das städtische nachtleben, kennt, wer party feiert um so auch sexuelle kontakte herzustellen ( was ja NOCH unwiederlegt bestandteil des partyausgehens ist..) sollte meines erachtens sich dem auch stellen, statt mir eine neue puritanische sittlichkeitsformen im umgang des miteinander aufreden zu wollen.
Das kommt mir vor, wie die besorgten bildungseltern auf ausgang in die niederungen der hedonistischen nachtkultur.
Schröcklich schröcklich, was da alles passieren kann.

Gut , zum schluss noch was über die alkoholisierten und die grenzüberschreitungen .
Ich hab selbst frauen/männer erlebt ( oft eben heteros, die sich in schwulen kneipen zum wohlfühlen "verirrten"...), die geschmeichelt sich haben anmachen lassen, um dann , wenn es zum konflikt ( einlösung vermeintlich gemachter zugeständnisse..) kam, weil da der eine beim anderen etwas anderes herausgelesen hatte, nun in einer mischung aus alkoholisierter verbissenheit&wut, geschichten konstruiert wurden , die schließlich dazu führten, das man BEIDE beteiligte des lokales hat verweisen müssen.
So auch bei einer öffentlichen geburtagsparty.. als frauen/lesben sich von heteromännern haben eine reihe drinks ausgeben lassen, aber als dann, körperliches ins spiel kam , plötzlich die fetzen flogen...
Ob dabei allen beteiligten gerecht getan und ob da seelische verletzungen auf beiden seiten ob der unvereinbarkeit des angebotes und sexistisch/moralischer verbote entstehen, mag ein jeder sich selbst zurecht legen.

Last but not least noch etwas benzin ins feuer: hätte der "algerier" sich auf der schwulen herrentoilette vor einem schwulen entblößt, hätte man eine ganz neue überschrift schreiben müssen.. so haben wir den öffentlich rechtlichen vergewaltigungsritualien nur noch einen weiteren beitrag hinzugefügt!

Wie wärs mit geschlechtertrennung, solange, bis die geschlechter sich über den gemeinsam erträglichen umgang miteinander einig sind.


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#9
18.03.2016
10:09:23


(+3, 7 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008


patroklo, ick hör dir trapsen...&


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#10
18.03.2016
11:46:24
Via Handy


(+6, 8 Votes)

Von Nikos


Vielleicht ist der Typ bisexuell und hat bisher in dieser Herrentoilette des Schwulenclubs die Erfahrung gemacht, dass Männer vor denen er sich entblößt hat das nicht schlimm fanden und womöglich auf seine Avancen eingegangen sind.
Er dachte vielleicht bei der Frau wäre das nicht anders, wenn sie auf diese Toilette geht.
Er hätte sie natürlich nie drängen dürfen. Entweder er hat sie belästigt ( aber nicht in denn er sich auf der Herrentoilette einer Schwulenbar entblößt, sondern indem er sie bedrängt) oder sie war hysterisch und hat die Entblößung als Übergriff gewertet obwohl er sie gar nicht bedrängt hat.
Aber das muss das Gericht entscheiden.

Wenn ich als Schwuler in eine Damentoilette einer Lesbendisco gehe und dort entblößt sich eine Lesbe vor mir, suche ich das weite aber das war es auch.
Wenn sie mich zudem noch angrapscht, würde ich sie nachher auch anzeigen, aber das Wort Vergewaltigung ist übertrieben.

Das stört mich auch an dem Text. Was heißt sonst würde sie fast vergewaltigt? Sagt sie? Es steht dann Aussage gegen Aussage und eine Belästigung ist nicht gleich eine halbe Vergewaltigung. Da muss man schon unterscheiden und ich wette, wäre das potentielle Opfer männlich, es würde in der Öffentlichkeit nicht so drastisch auf den Fall reagiert als wenn es eine Frau ist.

Ich will die Sache nicht runterspielen, falls es wirklich ein Übergriff war. Aber wir sollten aufhören unterschiedlich zu werten wenn das Opfer eine Frau ist und aufhören, sobald die Wörter sexuell belästigt und Frau ( und dazu noch Algerier) fallen völlig hysterisch zu reagieren und schon meinen zu wissen was vorgefallen ist, obwohl die Umstände noch nicht aufgeklärt sind.


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