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So "witzig" hatte Mert Matan das Video bei Youtube beworben

TubeOne Networks beendet die Zusammenarbeit mit Mert Matan, der es für einen Scherz hielt, sich als Heterosexueller bei seinem Vater als schwul zu outen.

Nach übereinstimmenden Medienberichten hat TubeOne Networks, ein zur Ströer Media Group gehörendes Multichannel-Vermarktungsnetzwerk, am Donnerstag die Zusammenarbeit mit dem Youtube-Star Mert Matan mit sofortiger Wirkung beendet. Nähere Angaben machte das Unternehmen aus Köln dazu nicht.

Der 20-jährige Hamburger, der bei Facebook auf rund 600.000 Follower und bei Youtube auf fast 840.000 Abonnenten kommt, war durch ein Video in Kritik geraten, in dem er sich bei seinem Vater als schwul outet – dieser reagierte mit Schlägen. Der Familienfrieden ist wieder aufgelöst, nachdem der Sohnemann das vermeintliche Coming-out als Scherz auflöst. (queer.de berichtete).

Nachdem die Idee des Videos, das Verhalten des Vaters und das unkritische Aufgreifen der Situation durch seinen Sohn für Kritik in der Heftigkeit eines Shitstorms sorgte, die sich in sozialen Netzwerken mit zahlreichen homophoben Kommentaren abwechselte, hatte Matan ein zweites Video hochgeladen und betont, nicht schwulenfeindlich zu sein. Das saloppe und in manchen Äußerungen ebenfalls unbedachte Video konnte die Kritik allerdings nicht entschärfen (queer.de berichtete). So hieß es darin: "Mein Vater hat nichts gegen Homosexuelle, außer dass sein Sohn vielleicht schwul sein könnte. Das gibt es bei uns in der Familie nicht, in der Kultur genauso wie in der Religion nicht. Bei uns in der Familie existiert so etwas einfach nicht."

TubeOne ist mit mehr als 300 Millionen Videoaufrufen im Monat eines der reichweitenstärksten Netzwerke seiner Art in Deutschland. Das "Gay Prank"-Video hat es bislang innerhalb von vier Tagen laut Youtube-Statistik auf fast 1,2 Millionen Views gebracht, das Nachfolgevideo auf fast 600.000. (nb)



#1 FOX-NewsAnonym
  • 17.03.2016, 21:29h

  • Sehr gute Nachricht; wobei der Typ und seine Familie jetzt natürlich die Schuld bei den Homos suchen und nicht bei auch selbst. Lernen wird der Typ nichts daraus. Ich finde die Entscheidung exzellent.
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#2 TheMumProfil
  • 17.03.2016, 23:13hHannover
  • Völlig richtig so! Homophobe Sexisten sollten von jeder Bühne gebuht und ruiniert werden!

    Leider wird der Kerl immer noch genug Kohle verdienen und natürlich auch die Schuld bei jedem suchen, nur nicht bei sich selbst. Schwachkopf!
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#3 ollinaieProfil
  • 18.03.2016, 01:54hSeligenstadt
  • Statement Video: "Meine Famielie hat nix gegen Schwule. Wir haben sogar schwule Freunde".

    Ja, nee, alles klar!
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#4 EnlilAnonym
  • 18.03.2016, 08:08h

  • Ich fande beide Videos auch total daneben und habe mich gewundert dass queere.de erst verhältnismäßig spät darüber berichtet hat. Allerdings ist die Kündigung meiner Meinung nach nicht die beste Lösung. Schon gar nicht die Idee jemanden zu ruinieren. Wenn es darum gehen soll die Gesellschaft zum Besseren zu verändern, dann sind solche Maßnahmen der falsche Weg. Es wäre doch gut gewesen, hätte man in zum Beispiel zu einem Treffen und evt. Videodreh mit einer Organisation für queere Flüchtlinge bewegen können. So fühlen sich die Homohasser wieder bestätigt und Fronten wiedermal verhärtet.
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#5 FinnAnonym
  • 18.03.2016, 10:43h
  • Richtig so.

    Solche Leute müssen merken, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat und dass sie sich nicht alles rausnehmen können.
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#6 JarJarProfil
  • 18.03.2016, 11:44hKiel
  • Antwort auf #4 von Enlil
  • Na ja, ruiniert ist er mit Sicherheit nicht, er wird einbußen haben und fertig. Er könnte ja auch von sich aus etwas deeskalierendes machen. Muss man ihn zwingen sich mit Leuten zu treffen seien es schwule Flüchtlinge oder so? Nö. Er ist erwachsen, seine Entscheidung und seine Entscheidung war ja auch ein Entschuldigungsvideo wo er meint es wäre ihm egal ob jemand einen Mann oder ein Baum lieben würde. Da zeigt sich doch dass er es überhaupt nicht ernst meint wenn er solche Aussagen bringt.
    Solange er nicht kapiert wo der Fehler liegt, nämlich in seinem Verhalten; vom Vater geschlagen werden weil er schwul ist und dann zu sagen: Haha war ja nur Spaß, mein Vater ist ein Lieber und ich bin ja zum Glück nicht schwul lustig oder wenn der so geschockt ist. Das geht einfach nicht. Da hätte er nen richtig gutes Video draus machen können in dem es halt kein "Gay Prank" ist sondern: Schaut mal wie scheiße meine Elterngeneration immer noch mit Homosexuellen umgeht. So ist es einfach nur Mist und es ist verdammt gut dass es Konsequenzen hat.
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#7 TheMumProfil
#8 stromboliProfil
  • 18.03.2016, 12:13hberlin
  • Antwort auf #7 von TheMum
  • gut das du den linken mal wieder kante zeigst..

    ach nebenbei gefragt, wer zieht eigentlich den VATER hier zur rechenschaft.. keine drecksau mehr im wortschatz.. ich schon!

    Vorgeführt wurde uns ein nicht herkunftsspezifisches "reagieren", gezeigt wurde ein heteronormatives handeln auf schwule.
    Familienglück eben.

    Aber zurück zu den weichen linken.. sei sicher das ich rechten spacken nicht nur verbal was aufs maul zu geben in der lage bereit bin..
    Das bin ich meiner lebensgeschichte schuldig.
    Ich begeb mich gleich in ein aufbautrainigsstudio, den altersgeschwächten körper stählen.
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#9 TheMumProfil
  • 18.03.2016, 14:42hHannover
  • Antwort auf #8 von stromboli
  • "Vorgeführt wurde uns ein nicht herkunftsspezifisches "reagieren", gezeigt wurde ein heteronormatives handeln auf schwule.
    Familienglück eben."

    Verharmlosung! So wie Mert selbst im Video sagt, ist Homophobie in deren "Kultur" und Religion einfach Standard. War es hier auch, nur hat sich da eben viel geändert. Jetzt kommt die überwunden geglaubte Homohobie durch die Islamisierung wieder zu uns zurück.

    "sei sicher das ich rechten spacken nicht nur verbal was aufs maul zu geben in der lage bereit bin.. Das bin ich meiner lebensgeschichte schuldig"

    Geht mir absolut genauso.

    "Ich begeb mich gleich in ein aufbautrainigsstudio, den altersgeschwächten körper stählen."

    Mach ma und poste dann neue Bilder von dir. Bin schon ganz gespannt.
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#10 TheDad
  • 18.03.2016, 20:10h
  • Antwort auf #9 von TheMum
  • ""So wie Mert selbst im Video sagt, ist Homophobie in deren "Kultur" und Religion einfach Standard.""..

    Gar nicht falsch der Satz..
    Wenn man so oberflächlich betrachtet..

    Richtig muß es hier heißen :
    So wie Mert selbst im Video sagt, ist Homophobie in deren "Kultur" und Religion einfach Standard.
    Das hat er so in dieser Herkunftsfamilie gelernt, und so weiß er es auch nicht besser..

    Was übrigens auch für die Katholiken und die Evangelikalen Homophobisten gilt..
    Sie stammen aus Familien, in denen sie es nicht besser lernen können..

    Was dann genau 2 Dinge offenbart..
    Nicht jeder der aus einer katholischen oder muslimischen Familie stammt ist ein unverbesserlicher Homophobist, weil er es nicht besser wüßte..

    Nicht die "Religion" allein ist hier entscheidend für das aufwachsen von Homophobisten und Sexisten, es müssen zu diesen Institutionen auch noch eine Nähe der Familie zu dieser, und eine Form des "unbedingten Gehorsams" dazu kommen..
    Mann muß "Religionen", respektive deren Inhalte auch "glauben", sonst wird das nichts mit der Verdummbibelung..
    Ohne diese Hinwendung zum "Glaube" besteht auch keinerlei Grund diesen Vorgaben zu folgen..
    Im Gegensatz zur Homophobie braucht Sexismus aber noch eine zusätzliche Komponente..
    Die Peer-Group..

    ""War es hier auch, nur hat sich da eben viel geändert. Jetzt kommt die überwunden geglaubte Homohobie durch die Islamisierung wieder zu uns zurück.""..

    Diese Einschätzungen sind nach wie vor falsch..

    Weder gibt es eine "Islamisierung", denn durch die Zuwanderung/Asylsuchende/Flüchtlinge kommen ebensoviele "Neu-Christen" und Atheisten dazu, wie "Neu-Muslime"..
    Und die Zuwanderung/Asylsuchende/Flüchtlinge sind nicht ursächlich verantwortlich für ein "ansteigen" einer sowieso in der Gesellschaft vorhandenen Homophobie, von der wir immer noch nicht wissen, ob sie ansteigt, fällt, oder auf gleichbleibendem Level verharrt, denn es gibt zwar durchaus mehr Berichte und mehr Anzeigen, was eben nicht bedeuten muß, das es auch mehr Homophobie gäbe..

    Einen "Nachweis" dazu hast Du hier immer noch nicht geführt..
    Und er wird Dir durch wiederholen von Behauptungen auch nicht gelingen..
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