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  • 19.03.2016, 23:08h           6      Teilen:   |

"Kelle mich nicht voll"

Dresden: Protest gegen geplanten Auftritt von Birgit Kelle

Artikelbild
Birgit Kelle Ende Februar bei der homophoben "Demo für alle" in Stuttgart (Bild: nb)

Der CSD, weitere Verbände und Parteien rufen zu einer Kundgebung gegen die Veranstaltung am nächsten Dienstag im Haus an der Kreuzkirche auf.

Wenn die homophobe und antifeministische Publizistin Birgit Kelle am 22. März in Dresden einen Vortrag hält, wollen das verschiedene Verbände und Parteien nicht unkommentiert lassen. Sie haben zu einem Gegenprotest ab 16.30 Uhr vor dem Haus an der Kreuzkirche aufgerufen, unter dem Titel "Kelle mich nicht voll".

Drinnen will die reaktionäre Aktivistin einen Vortrag halten zum Thema "Mit Gendergaga gegen das arabische Frauenbild? Wie Ideologien unsere Freiheit bedrohen", zu dem sie die beiden Dresdner CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel und Arnold Vaatz eingeladen hatten (queer.de berichtete).

Das "rückwärtsgerichtete Weltbild wollen wir nicht unkommentiert stehen lassen", heißt es im Aufruf zu dem Protest, "um deutlich zumachen, dass in unserer Gesellschaft kein Platz für Ressentiments ist – egal ob gegen lgbti*-Personen oder Muslim*innen!" Zu den Aufrufern gehören der CSD Dresden, Gerede e.V., die Grünen, die Linke und die Jusos.

"Wir treten für eine vielfältige Gesellschaft ein, in der niemand aufgrund ihrer Sexualität, Herkunft, Religion oder Lebensweise Angst vor Vorurteilen und Anfeindungen haben muss", so der Aufruf. "Auch widersprechen wir dem Versuch des Gegeneinander-Ausspielens verschiedenergesellschaftlicher Gruppen."

Mehr zum Thema:
» Dresden: CDU lädt Homo-Hasserin Birgit Kelle ein (10.03.2016)
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Tags: dresden, birgit kelle
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Reaktionen zu "Dresden: Protest gegen geplanten Auftritt von Birgit Kelle"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
20.03.2016
13:08:06


(+8, 8 Votes)

Von Felix


Die CDU und Birgit Kelle wollen wieder mal mit Hetze Menschen gegeneinander ausspielen.

Divide et impera...

Dann müssen wir unser demokratisches Grundrecht nutzen und möglichst zahlreich und lautstark unserem Protest Ausdruck verleihen. Vielleicht kann man ja auch nochmal einglittern.


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#2
20.03.2016
17:18:01


(+7, 7 Votes)

Von PFriedrich
Aus Trier (Rheinland-Pfalz)
Mitglied seit 19.02.2015


Man muß Grusel-Biggy und ihre Paradechristen immer wieder stören, immer wieder die Aufmerksamkeit lenken auf die Ungeheuerlichkeit dieser menschenverachtenden Sprache.


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#3
20.03.2016
18:30:36


(+3, 3 Votes)

Von goddamn liberal


Aus gegebenem sehr traurigem Anlass:

Youtube-Video:


Homophobie tötet, weil sie gegen die Menschenwürde verstößt.


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#4
21.03.2016
08:07:15
Via Handy


(-1, 5 Votes)

Von Musthave---


Na ja, mit einer von Storch würde ich Kelle nicht gleichsetzen. Kann ja sein das sich dan die Klientel überlappt, aber Kelle drückt sich schon gemäßigter aus. Sie betonte auch die Rechte der Artikulation von Homosexuellen. Aber sie fürchtet wohl ernsthaft eine Indoktrinierung durch für sie übertriebene Aufklärung an Schulen zu Homos. Diese kann sich doch aber blos um ein par soziologische Sätze dazu im Untericht handeln. Was ist da beeinflußend außer eben zu Respekt anderen gegenüber ?
Das man deswegen von seiner Heterosexualität abweicht wäre sensationell.
Ja, sie verweist schon auf ihren Seiten dezent auf Links zu einem Bild von Homos als psychologische Störung, das ist ihr Angst-Bild.
Ihre Argumente gegen überspitzte 'Frauenbehütung' bzw jede Form von Geschlechtergezanke mit Tabus zu belegen fand ich aber auch korrekt. Da hatt sie tatsächlich liberal argumentiert und gegen auch strategische Prüderie.


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#5
21.03.2016
11:58:44


(+4, 6 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Musthave---


""Na ja, mit einer von Storch würde ich Kelle nicht gleichsetzen.""..

Die sind befreundet..
Mindestens gut bekannt..
Ebenso wie die andere "Organisatorin" Hedwig von Beverfoerde hat auch schon die Frau Kelle auf den von Storch's betriebenen Seiten als Autorin geschrieben, neben so bekannten Frauen wie Mewes und Kuby..

""Sie betonte auch die Rechte der Artikulation von Homosexuellen.""..

Ein Trick ?
Wer so offen gegen Gender-Mainstreaming agitiert wie Frau Kelle, kann nicht gleichzeitig dafür sein, das eine der Gruppen aus den LGBTTIQ's "seine Rechte" formuliert, die man hernach in Abrede stellt, indem man "fordert", dieses müsse "leiser" geschehen, unauffälliger, unsichtbarer..


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#6
25.03.2016
09:55:52
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von Musthave---


Ja Momophob ist sie ja. Und als ich sie nun so nett vor Familien und Kindern so scheißfreundlich zum Aufstand gegen die angebliche Verschwörung gegen Familien weiter reden hörte wurde mir das deutlicher.


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