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  • 23.03.2016, 13:30h           6      Teilen:   |

"When We Rise"

Guy Pearce spielt LGBT-Pionier in neuer Miniserie

Artikelbild
Guy Pearce im Science-Fiction-Film "Prometheus" von Ridley Scott
Bild: 20th Century Fox

Vor über 20 Jahren entzückte Guy Pierce in "Priscilla – Königin der Wüste" eine ganze Generation von Schwulen. Jetzt kehrt der Australier in einer Serie von Dustin Lance Black als LGBT-Aktivist zurück.

"When We Rise", die neue Serie über LGBT-Aktivisten von Oscar-Gewinner Dustin Lance Black und Palme d'Or-Gewinner Gus van Sant, nimmt Gestalt an. Das Magazin "Variety" hat am Dienstag einige der Darsteller bekannt gegeben: So sollen Rachel Griffith (Brenda Chenowith aus "Six Feet Under – Gestorben wird immer"), Mary-Louise Parker (Harper Pitt aus "Engel in Amerika" und Nancy Botwin aus "Weeds – Kleine Deals unter Nachbarn") sowie Guy Pearce bei dem Achtteiler mitspielen. Ausgestrahlt werden soll "When We Rise" im kommenden Jahr im Sender ABC, einem der fünf großen US-Networks.

Die Serie soll in 45-Minuten-Folgen die persönlichen und politischen Herausforderungen einer Reihe von Aktivisten zeigen, die sich in den letzten Jahrzehnten in San Francisco für LGBT-Bürgerrechte eingesetzt haben. Guy Pearce, der 1994 als Felicia Jollygoodfellow in "Priscilla" erstmals international Beachtung fand, soll Cleve Jones darstellen, einen Weggefährten von Harvey Milk. Jones gründete in den Achtzigerjahren die San Francisco AIDS Foundation und entwickelte die Idee des AIDS Memorial Quilt. 2009 führte er eine Großdemo für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben an, für die 150.000 Menschen in die Hauptstadt Washington gepilgert waren (queer.de berichtete).

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Mary-Louise Parker ist vor allem als taffe Dealerin in der 102-teiligen Serie "Weeds" bekannt geworden - Quelle: Showtime
Mary-Louise Parker ist vor allem als taffe Dealerin in der 102-teiligen Serie "Weeds" bekannt geworden
Bild: Showtime

Mary-Louise Parker ist für die Rolle der lesbischen Aktivistin Roma Guy vorgesehen, die sich bis heute für LGBT- und Frauenrechte, aber auch für Obdachlose und Arme einsetzt. Rachel Griffith wird Guys Ehefrau Diane spielen, die seit den Siebzigerjahren in der Frauenbewegung von San Francisco aktiv ist und über 30 Jahre lang als Krankenschwester für Aids-Patienten gearbeitet hat.

In der Serie wird außerdem der 21-jährige Newcomer Austin McKenzie mitspielen, der den jungen Cleve Jones darstellen soll. Die 25-jährige Theaterschauspielerin Emily Skeggs soll die junge Roma Guy spielen und die 34-jährige Fiona Dourif, die unter anderem in Gastrollen in "True Blood" und "Deadwood" dabei war, die junge Diane Guy. Weitere Rollen müssen noch besetzt werden, darunter auch die der transsexuellen LGBT-Aktivistin Cecilia Chung.

Für das Projekt arbeiten die Macher des erfolgreichen Filmes "Milk" wieder zusammen. Das Drehbuch aller Folgen verfasste Dustin Lance Black. Die ersten beiden Folgen sollen zudem von Regisseur Gus Van Sant gedreht werden. Auch der Produzent des Films aus dem Jahr 2008, Bruce Cohen, ist mit an Bord.

"Es ist die größte Ehre meines Lebens, diese Geschichten von Familie, Vielfalt und Gleichstellung in den letzten drei Jahren zu recherchieren", erklärte Black am Dienstag. Er hoffe, die Serie zeige, wie wichtig es auch heute noch sei, "weiterhin für Gerechtigkeit für alle auf die Straße zu gehen". (dk)

Video: (Direktlink)
Guy Pearce mit Terence Stamp und Hugo Weaving in einer Szene von "Priscilla - Königin der Wüste"
Mehr zum Thema:
» "Milk"-Macher planen TV-Serie (22.12.15)
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Tags: guy pearce, dustin lance black, gus van sant, mary-louise parker, rachel griffith, when we rise
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Reaktionen zu "Guy Pearce spielt LGBT-Pionier in neuer Miniserie"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
23.03.2016
14:11:44


(+5, 5 Votes)

Von Vater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Das klingt wirklich super!

Als Filmfan und (vor allem) Serienjunkie überkommen mich beim Durchlesen der Beteiligtenliste regelrecht Wonneschauer

Gerade jetzt beim Schreiben frage ich mich, ob ich den beteiligten Sender überlesen habe...oder ob er nichts genannt wurde.

Bei dieser hochqualitativen Mischung aus Showrunner, Drehbuchautor und Cast tippe ich auf HBO oder Showtime, gehe aber von ersterem aus (obwohl andere Sender aufholen)...

Ich bin gespannt und freue mich drauf.

Danke für den Artikel.


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#2
23.03.2016
14:49:52
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von Luca


Nur schade, dass sich die Serie nur auf San Francisco bezieht. In New York und zahlreichen weiteren Städten hat es schließlich auch wichtige Aktivisten gegeben.


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#3
23.03.2016
16:41:04


(+3, 3 Votes)

Von Guy-Fan


Damals als pubertierender Schwuler fand ich Guy Pearce total süß. Ich hatte den vorher schonmal in der australischen Endlos-Serie Neighbours gesehen (die ich nur wegen Jason Donovan guckte und die damals täglich auf Sat1 lief). Aber spätestens bei Priscilla war es um mich geschehen....

Erst Jahre später habe ich erfahren, dass der hetero ist. Ich dachte wirklich lange, der sei schwul. Aber er ist offenbar ein netter, toleranter Hetero.


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#4
23.03.2016
16:53:25


(+5, 5 Votes)

Von Heiner


Schade, dass (der ebenfalls offen schwule) Gus van Sant nur in den ersten beiden Episoden Regie führen wird. Der ist ein genialer Regisseur und hat bereits mit den Spielfilmen "My Own Private Idaho" und "Milk" geniale Meilensteine des Homo-Films veröffentlicht.

Andere können auch gut sein, aber wieso Experimente, wenn man einen der besten haben kann...


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#5
23.03.2016
20:43:47


(+3, 3 Votes)

Von Sebi
Antwort zu Kommentar #2 von Luca


Ja, das finde ich auch ein wenig schade, dass es nur um LGBT-Aktivisten in San Francisco gehen soll.

Zumal eines DER bedeutendsten Ereignisse für unsere Emanzipierung und letztlich der Grundstein für rechtliche Gleichstellung die Stonewall-Aufstände in der New Yorker (!) Christopher Street waren.

Da hätte man lieber noch ein paar Folgen mehr machen sollen und dafür auch die Aktivisten und Ereignisse in New York entsprechend würdigen sollen. Denn auch das gehört dazu...

Ich bin mir zwar sicher, dass die Mini-Serie sehr gut und auch unglaublich interessant werden wird. Aber ohne New York fehlt halt etwas. Mal ganz zu schweigen davon, dass es auch in Boston, Seattle, Los Angeles, Washington, etc. Aktivisten gegeben hat.


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#6
31.03.2016
16:02:24


(+2, 2 Votes)

Von Vater
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Heiner


Nicht zu vergessen seine Regiearbeit bei 'Finding Forrester' und 'Good Will Hunting'


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