Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?2583

Edinburgh Ein katholischer Bischof hat in Schottland für Aufregung gesorgt. Joseph Devine, der Vorsitzende der Schulkommission der Schottischen Bischofskonferenz und Bischof von Motherwell, sagte dem "Sunday Herald", bei konfessionellen Schulen gebe es keinen Platz für homosexuelle Lehrer. Dies solle in eine Charta für katholische Schulen aufgenommen werden. Bereits eingestellte schwule Lehrer sollten zwar nicht entlassen, jedoch auch nicht befördert werden. Der "homosexuelle Lifestyle" sei inkompatibel mit der Lehre der Kirche. Die schottische Regierung wies die Wünsche des Bischofes zurück. Die Kommunen, die die Lehrer faktisch einstellen, bekämen sonst Probleme mit Antidiskriminierungsrichtlinien. (nb/pm)



12 Kommentare

#1 DavidAnonym
  • 22.03.2005, 17:08h
  • Lol - darf ich mal lachen?
    Dazu fällt mir ein sarkastischer Vergleich ein:
    Eine Mutter beschwerte sich beim Rektor:
    "Wenn sie die homosexuellen Lehrer rausschmeissen (sie könnten sich ja an Jungs ranmachen), dann müssen sie auch die heterosexuellen Lehrer kündigen - sie könnten sich ja an meine Tochter ranmachen..."
    Ich frage mich woher so einer meint, sich das recht zu so einem Kommentar rausnehmen zu dürfen???
    Demnächste sollte man eine Demo veranstalten, in der sich schwule Lehrer das Recht rausnehmen, der Kirche vorzuschreiben, wen sie einzustellen hat!
    Gleiches Recht für alle!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 wolfAnonym
  • 22.03.2005, 17:58h
  • der katholiban wird in der letzten zeit immer fundamentalistischer.
    die sogenannten weltmächte sollten doch mal etwas für die "demokratische öffentlichkeit" tun, für die sie ja immer kämpfen und danach hat die öffentlichkeit das recht auf information. also ordentlich druck auf den vatikan ausüben, dass die herrschaften ihre bibliothek zugänglich machen. warum ist diese geheim, da die kirche ja nichts zu verbergen hat ???
    spätestens dann hat sich das problem und viele andere auch, von selbst erledigt.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 andyAnonym
#4 JuliaAnonym
  • 22.03.2005, 20:56h
  • Der Lehrer meiner Tochter ist Heterosexuell, ich mache mir ernsthafte Sorgen um sie.

    Farwol, Julia.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 ibuensnetAnonym
  • 22.03.2005, 23:48h
  • Es geht hier gar nicht um die sexuelle Orientierung sondern um einen bestimmten "lifestyle", nicht das Schwulsein sondern die Fick- und Partyszene. Die ist extrem unsolidarisch all denen gegenüber, die da nicht reinpassen. Umgekehrt hat sie auch keine Solidarität aller Schwulen verdient. Es gibt insofern keinen Grund, diesem Bischof zu widersprechen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 denwebsAnonym
  • 22.03.2005, 23:59h
  • achso,
    und der hetero Lehrer der in den Swingerclub oder zu einer Nutte geht, lebt den hetero Lifestyle... was für ein Schwachsinn ist das denn? Was hat denn schwule Lifestyle mit Fickorgien zu tun...?
    Ich lebe schwul und mache sowas nicht... und selbst wenn, was hat das mit meiner beruflichen Kompetenz zu tun?

    mfg
  • Antworten » | Direktlink »
#7 ibuensnetAnonym
  • 23.03.2005, 07:51h
  • @ denwebs: Mit einem Unterschied, nämlich - es wird keiner den Lehrer im Swingerclub repräsentativ für heterosexuelle Lehrer finden. Denn jeder kennt genug Heterosexuelle mit anderen Lebensstilen. Offen Homosexuelle kennt aber nicht jeder genug, und so passiert es allzu leicht, daß schrill und promisk für typisch schwul gehalten wird - wenn und weil wir uns davon nicht deutlich ja öffentlich genug absetzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 svenAnonym
  • 23.03.2005, 08:44h
  • Irgendwie fehlt mir etwas bei diesem Artikel: Die Begründung des Bishofs, weshalb seiner Meinung nach der "homosexuelle Lifestyle" (was auch immer er darunter verstehen mag...) inkompatibel mit der Lehre der Kirche sei.
    Solche unbewiesenen Behauptungen (zudem ohne jegliche Argumentation) sind reine Hetze.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 MarkusAnonym
  • 23.03.2005, 09:41h
  • Der Kuttengrufti unterscheidet nun wirklich nicht zwischen "Lifestyle" und "Veranlagung", so ein Quatsch! Für den ist Homosexualität nämlich keine "Veranlagung" und damit natürlich, sondern die asoziale Entscheidung einzelner "Ketzer", sich mal so richtig "gotteswidrig" zu verhalten. Genau wie unsere angeblich christlichen Parteien CSU und CDU immer verkünden, es ginge um Lebensstile, für die man sich "entschieden" habe und die es zu "tolerieren" gelte. Haha, wirkliche Akzeptanz klingt anders! Und diese mea-culpa-Nummer à la "Wenn es nur nicht die vielen bösen schrillen Schwulen gäbe, dann hätten die andern uns brave normale Schwule bestimmt sofort ganz dolle lieb, vielleicht sollten wir alle noch ein bißchen unauffälliger sein, dann klappt's!" ist nun wirklich lächerlich. Heteros sind auch nicht "unauffällig", wenn sie sich in der Fußgängerzone küssen, Händchen halten oder sich durch's Freibad jagen. Warum auch? Aber warum sollten wir uns deswegen verstecken? Solche Argumentationen laufen am Schluß immer auf so schräge Schlußfolgerungen raus wie "Selbst schuld, daß er verprügelt wurde. War ja so ne schrille, auffällige Tunte."
  • Antworten » | Direktlink »
#10 DavidAnonym
  • 23.03.2005, 10:06h
  • Wenn der Grufti in der Charta vorschreiben lässt, das kein Lehrer aufgrund seiner homosexuellen Orientierung eibngestellt werden darf, ist das ganz klar eine Diskriminierung.
    Da soll vorgeschrieben werden, das jemand aufgrund eines Merkmals nicht Lehrer sein darf.
    WIE er denn seine Neigung auslebt, davon ist gar nicht die Rede, ubnd 2. nebensächlich, da das Privatleben seine Sache ist.
    Willkommen im 3. Reich, in denen Menschen ebenfalls aufgrund eines Merkmals (in dem Fall eine Religion) ihren Beruf nicht ausüben durften.
  • Antworten » | Direktlink »