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  • 24.03.2016, 12:02h           1      Teilen:   |

Italien

LGBT-Kampagne gegen Rassismus zu pornografisch für Facebook

Zum internationalen Tag gegen Rassismus hatten italienische LGBT-Aktivisten am Montag auf Facebook ein Poster veröffentlicht, das rassistische Klischees entlarven sollte. Den Zensoren im sozialen Netzwerk war das aber zu viel: Nach wenigen Minuten wurde das eigentlich recht harmlose Bild gelöscht, obwohl in der Leistengegend alles brav bedeckt war.



Die Initiative von Anddos, ilgrandecolibri.com und MigraBo LGBT wollte mit dem Motiv eigentlich auf Mehrfachdiskriminierung von LGBT-Migranten aufmerksam machen – im vorliegenden Fall das Klischee vom gut bestückten Afrikaner. Facebook hinterlässt mit seiner Löschung einen besonders schalen Beigeschmack, da das amerikanische Portal ja den Ruf hat, weniger Probleme mit rassistischen oder homophoben Aussagen zu haben mit ein bisschen nackter Haut.

Die Botschaft auf dem verbotenen Bild ist eindeutig: Unter der Überschrift "Ich bin gut bestückt" heißt es:

Ich bin gut bestückt mit großartiger Geistesstärke. Ohne Mut hätte ich nicht die lange und schwere Reise von meinem Land Nigeria nach Italien wagen können. Ich bin geflohen, da ich zu Hause mit langjährigen Haftstrafen bedroht wurde, bloß weil ich schwul bin. Ich wurde auf dem Weg von Menschenhändlern ausgenutzt, musste in der Wüste hungern und fürchtete mich schrecklich, als ich das Mittelmeer überquerte. Ich bin auf einem dieser Boote angekommen, die manche gerne in die Luft jagen würden.



Als Postkarten werden diese Bilder auch in LGBT-Einrichtungen verteilt. Neben dem Motiv des Nigerianers zeigen zwei weitere Bilder das Klischee von einer Transsexuellen als Prostituierte und von einem Muslim als Terroristen:



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Tags: italien, rassismus, facebook
Schwerpunkte:
 Italien
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Reaktionen zu "LGBT-Kampagne gegen Rassismus zu pornografisch für Facebook"


 1 User-Kommentar
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
24.03.2016
14:25:40


(+3, 7 Votes)

Von Carsten AC


Und wieder mal Facebook...

Ständig zensiert Facebook LGBTI-Inhalte, die gegen kein einziges Gesetz verstoßen.

Aber homophobe Hetze, Gewaltverherrlichungen, Gewaltaufrufe, etc. bleiben stehen.


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