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  • 26.03.2016, 08:31h           6      Teilen:   |

Diskussionrunde im Kölner "Ruhrpott"

Wenn Krebs & Co. das queere Leben verändern

Artikelbild
Sorgten am Donnerstagabend beim dritten "talkingPOTT" für Gänsehaut und Tränen, aber auch für befreiendes Lachen und Begeisterung (v.l.n.r.): Marcel Dams, Sarah Sophie Koch, Moderator Hugo Winkels, Stefan Meschig und Cornelia Scheel (Bild: Ruhrpott)

Intensiv und sehr persönlich diskutierten Cornelia Scheel, Sarah Sophie Koch, Marcel Dams und Stefan Meschig beim dritten "talkingPOTT" über schwere Krankheiten.

Von Sabine Arnolds

Ein ernstes Thema lockt am Donnerstagabend ungefähr 40 Menschen in die damit gut gefüllte Kölner Szenebar "Ruhrpott". Das Publikum erlebt einen intensiven und sehr persönlichen Talk darüber, wie eine schwere Krankheit das Leben verändert. Und trotz der bewegenden Schilderungen ertönt mehr als einmal ein fast befreiendes Gelächter durch den Raum.

Moderator Hugo Winkels und Gastwirt Torsten Ahmon haben auch wirklich spannende Gäste eingeladen: die TV-Moderatorin Sarah Sophie Koch, die Autorin Cornelia Scheel, den Teilzeitblogger Marcel Dams sowie den Diplom-Sozialpädagogen Stephan Meschig vom queeren Beratungszentrum "Rubicon".

Winkels hat sich ausführlich auf die Runde und das Thema vorbereitet, wie er erzählt. Lange hat er vorab mit allen vier Diskutanten gesprochen. Besonders wichtig sei ihm beim "talkingPOTT", dessen dritte Ausgabe am Donnerstagabend läuft, auch den Blick von außen in die schwule Welt zu holen: "Mit dem Talk-Format wollen wir gesellschaftspolitische Themen intensiv diskutieren und nicht 'nur' darüber reden."

Zu Beginn erinnert Winkels an den Absturz der Germanwings-Maschine genau ein Jahr zuvor. Dem kurzen Dank und Gedenken an den vor wenigen Tagen an Leukämie verstorbenen schwulen Politiker Guido Westerwelle und Winkels Statement "Guido war ein stiller Kämpfer" schließt sich das Publikum mit Applaus an. Jeden Gast stellt der Moderator dann mit einem prägnanten Satz vor.

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"Nicht nur zum Negativen kann sich eine Krankheit auswirken."

Der erste Gesprächsgast des Abends ist der erst 26 Jahre alte Marcel Dams, vielen sicherlich als der Teilzeitblogger bekannte HIV- und LGBT-Aktivist. Mit gerade 20 erhielt er seine HIV-Diagnose. Offen und sehr anschaulich erzählt Marcel, wie er das Testergebnis erlebt hat: "Ich habe kaum gehört, was die Ärztin gesagt hat. Ich war gedanklich schon viel weiter, bei der Zukunft." Nach einer kurzen Selbstklärungsphase ging er in die Offensive. Familie, Freunde, Arbeitskollegen sollten davon erfahren. "Plötzlich sah ich mich wieder mit Homophobie konfrontiert", schildert er Ausgrenzungsmomente.

Aber auch gegenteilige Reaktionen erlebte er. So schüttelte ihm sein damaliger Chef ganz demonstrativ vor Kollegen die Hand. Sein Leben wäre ohne die Diagnose sicher anders verlaufen, Marcel zieht sein Fazit ohne Bitterkeit. HIV führte ihn erst zur regionalen, dann zur Deutschen Aids-Hilfe und schließlich zum internationalen Austausch. Marcel konstatiert ganz klar: "Mein Umgang mit Veränderung ist anders geworden. Früher war mir Sicherheit wichtiger, heute bin ich neugierig auf das Leben." Moderator und Publikum hängen gebannt an seinen Lippen.

"Plötzlich geht es um das Wesentliche."

Seinen tiefen Respekt vor Marcels selbstbewussten offenen Umgang mit seiner Infektion, erweist auch "Rubicon"-Berater Stephan Meschig. "Sich öffentlich berührbar zu machen, ist so häufig nicht", erzählt er über seine Erfahrungen mit Ratsuchenden.

Meschig betont auch, dass HIV keine Krankheit sei und Marcel kerngesund. Dennoch seien viele Positive zurückhaltender. Die Ängste der Anderen sind immer noch groß. Plötzlich rückt die Erkenntnis nah, dass das Leben endlich ist. Positive bekommen oft den "ganzen Schwall dieser Ängste" ab.



"Die Sonne, die mich eben noch aus dem Haus gelockt hat, wollte ich nun verhüllen."

Cornelia Scheels Mutter Mildred gründete die Deutsche Krebshilfe. Ihre Tochter bringt die Perspektive als Angehörige ein. Im vergangenen Jahr ist ihr Buch "Mildred Scheel – Erinnerungen an meine Mutter" erschienen.

Trocken und pointiert erzählt Cornelia über die tiefe innere Verbindung zur Mutter: "Uns verband eine Affenliebe miteinander." Cornelias Augen leuchten, wenn sie erzählt, wie die Mutter das Damenprogramm für sie als Gattin des Außenministers hasste. "Da fühlte sie sich wie Petersilie am Tellerrand. Reine Garnitur." Solche Schilderungen machen das Wesen der Legende Mildred Scheel greifbar für das Publikum.

Für die Aufgabe als Gattin des Bundespräsidenten brannte die Ärztin hingegen. Sie wusste genau, welche Charity-Aufgabe sie ins Leben rufen wollte: eine Bürgerbewegung gegen Krebs. Damit holte sie fast im Alleingang die Krankheit aus der Tabuzone. Bis der 7. Juli 1983 alles veränderte. Mildred Scheel spielte den Befund im Dickdarm zwar herunter. Die Öffentlichkeit sollte nichts erfahren. Zu sehr befürchtete sie, dass ihre Erkrankung die Ängste vor Krebs wieder anfachen könne.

"Meine Welt stand still", beschreibt Cornelia ihr damaliges Gefühl. Sie gab das Studium auf, zog zurück nach Köln, spielte die Hoffnungsvolle. "Ich habe einfach das Essen eingestellt", sagt sie. Nur das der Mutter gegebene Versprechen, sich nach deren Tod um die jüngeren Geschwister zu kümmern, ließ sie die Magersucht überwinden. Das Publikum lacht erlöst, wenn Cornelia betont, eine Angestellte kochte, nicht sie selbst: "Sonst hätten die beiden doch schwere Defizite gehabt".

Heute ist sie eine glückliche Frau, obwohl sie ihre Mutter noch jeden Tag vermisst. Und sie engagiert sich wieder für die Krebshilfe. Schmunzelnd konstatiert sie, auf ihren jüngsten Auftritt bei Carmen Nebel angesprochen: "Ich tue alles dafür und bin mir für nix zu schade."

"Wer eine schlimme körperliche oder psychische Krankheit bewältigt, geht aus einer schweren Krise als Sieger hervor."

Auch das Leben von Sarah Sophie Koch sollte eigentlich anders verlaufen. Die 19-jährige Abiturientin bereitete sich gerade auf den ersten größeren Model-Job in Südafrika vor, als sie vom Arzt erfuhr, es bestehe Verdacht auf Brustkrebs. In der Woche darauf werde sie operiert. Südafrika und Model-Karriere Adieu. Noch heute muss sie alle drei Monate zur Kontrolle.

13 Jahre später sitzt eine junge Mutter mit einer ansteckenden positiven Ausstrahlung vor dem Publikum. Sarah krempelte ihr Leben um, studierte Pädagogik und Psychologie. Heute ist sie TV-Moderatorin und nutzt ihre Prominenz, um auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen. Zuletzt mit einem eigenen Projekt, dass sie mit "Pink Ribbon" gemeinsam umgesetzt hat: "Pink Kids – Von Jugendlichen für Jugendliche". Weltweit einmalig tauschen sich hier Kids, deren Mütter von Brustkrebs betroffen sind, untereinander aus. Koch sagt ganz klar, über die Krankheit sprechen ist das eine, aber "wenn man was Positives draus macht, kann man stolz darauf sein".

Gäste erzählen ihre persönlichen Geschichten

Nach der Pause öffnet Moderator Winkels die Diskussion ins Publikum. Der Abend bleibt emotional und intim. Viele melden sich mit ihren persönlichen Geschichten zu Wort. Dabei ist sich, wie eine Kurzumfrage ergibt, die überwältigende Mehrheit sicher, bei einer schweren Krankheit Personen zu haben, die sich kümmern.

Brauchen wir ein spezielles LGBT-Hospiz? Diese Frage wird kontrovers diskutiert. Viele schließen sich der Erkenntnis an, dass am Ende des Lebens andere Dinge eine Rolle spielen. Eine Stimme äußert aber auch die Sorge zum Beispiel von Transmenschen, dann schon wieder – wie so oft – fremdbestimmt zu sein.

Stephan Meschig zitiert in der Abschlussrunde seinen 90-jährigen Zen-Meister: "Am Ende zählen nicht unsere Werke, sondern wie sehr wir geliebt haben." Ein treffendes Schlusswort.

  Infos zur Veranstaltungsreihe
Der "talkingPOTT" ist ein monatlicher Szene-, Gesellschafts- und Polittalk in der Kölner Szenebar "Ruhrpott" im sogenannten Bermuda-Dreieck (Balduinstr. 20, Ecke Schaafenstraße). Die von Hugo Winkels moderierte und von queer.de präsentierte Veranstaltung findet an jedem vierten Donnerstag im Monat um 20 Uhr statt. Bei der vierten Ausgabe am 28. April geht es um das Thema: "Sicherheit geht vor! Können wir heute noch sicher ausgehen?". Zu Gast auf dem Podium werden Kölns FDP-Fraktionschef Ralph Sterck, der Rechtsanwalt und Autor Ralf Höcker, Nils Schmidt vom Vorstand des Kölner Lesben- und Schwulentags (Klust) sowie der "besorgte Bürger" Bertram Dubberke sein.
Links zum Thema:
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Tags: talkingpott, cornelia scheel, sarah sophie koch, marcel dams, stefan meschig, ruhrpott, köln, talkshow, hugo winkels
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Reaktionen zu "Wenn Krebs & Co. das queere Leben verändern"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
26.03.2016
10:00:37


(+7, 7 Votes)

Von Danny387
Aus Mannheim (Baden-Württemberg)
Mitglied seit 06.07.2014


Klingt nach einem super Abend! Danke für die Berichterstattung!


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#2
26.03.2016
16:40:52


(+5, 5 Votes)

Von ehemaligem User Monster_Baby


Danke, dass diese Aspekte des Lebens auch einen Platz bei queer.de bekommen. Krankheit, Behinderung, Abhängigkeit und Tod werden früher oder später für jede/n LGBTI* eine große Rolle spielen - wie natürlich bei jeden anderen Menschen auch. Aber ich glaube, da unterscheiden sich LGBTI*s nicht von der Mehrheitsgesellschaft: Krankheit, Behinderung und Tod werden ausgeblendet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass auch eine schwere Krankheit das Leben ungemein bereichern kann. Mit dem Tod kenne ich mich noch nicht so gut aus, aber er wird kommen. Ich bereite mich z.B. mit den sehr (!) lesenswerten Büchern von Gian Domenico Borasio (Palliativmediziner) und von Elisabeth Kübler-Ross (Sterbeforscherin) vor. Mich beruhigen diese Lektüren, da der Tod als wichtiger Teil des Lebens beschrieben wird, in dem man auch noch lebenswerte, schöne und wichtige Erfahrungen machen kann; auch der rein pharmakologisch-medizinische Fakt, dass heute kein Mensch in der letzten Phase seines Lebens Angst oder Schmerzen zu haben braucht, nehmen mir die Angst davor.
Ich glaube, ich würde mich in einem Hospiz für LGBTI*s besser aufgehoben fühlen - gerade in der Phase, in der man wieder wie ein Kind auf umfassende Hilfe von außen angewiesen sein kann.


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#3
26.03.2016
18:17:30


(+5, 5 Votes)

Von Marcel Dams


Liebe Sabine, Du hast den Abend mit diesem Bericht wirklich unglaublich gut und pointiert festgehalten. So oft ich auch schon von meinen Erfahrungen auf Podien berichtet habe, so selten hat eine Diskussionsrunde bei mir persönlich derart nachgewirkt. Es war fast unglaublich, wie authentisch, tiefgehend und emotional eine Veranstaltung sein kann. Der "Community" wird ja viel negatives nachgesagt. Aber das war für mich wirklich eine Sternstunde, wenn man es so nennen kann. Im Grunde genommen beschäftigen uns alle neben Party und Sonnenschein die Wesentlichen Dinge im Leben (übrigens hat Sarah Sophie Koch sehr schön verdeutlicht, dass es sexuelle Identitäten betreffend übergreifend ist). Schön, dass es einen Raum dafür gab. Besonders schön, dass er auch so positiv genutzt wurde.


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#4
27.03.2016
15:51:33


(+3, 3 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Monsterbaby hat völlig Recht damit, dass die Themen Krankheit, Leben mit Handicap oder Tod, Sterben in der Gemeinschaft der Gesunden ungern gesehen sind, aus dem Bewusstsein gedrängt werden. Oft beschäftigt man sich erst, wenn man selbst erkrankt oder Jemand kennt, wer krank ist
Wenn man medizinisch sehr interessiert ist, kennt man zwar häufig die Charakteristik und den dokumentierten Verlauf, die Varianten, die bei Krankheiten möglich sind, aber das, was Betroffene erleben, das Emotionale und der Umgang mit dem schwebenden Gedanken um das Sterben im Hinterkopf, das kommt in den meisten Fachbüchern nicht vor.

Diabetes mellitus Typ II ist zwar eine gerne verharmloste Krankheit, nicht ganz so dramatisch, wie viele Krebs-Formen. Aber damit ist es auch schon etwas erschwert, das Leben in vollen Zügen auszukosten. Bestimmte Bereiche fallen eher flach, Genießer darf man nicht sein damit.
Man hat die Ausgrenzung aber nicht so, wie das viele HIV-Positive beschreiben.
Ich kannte mal Jemand, der das durch eine Blutkonserve erhielt, und der hatte schon genug erlebt, was mit Einbußen am Freundeskreis einher ging, weil seine Leute Berührungsängste hatten. Eine dadurch herbei gekommene, soziale Isolation stelle ich mir übelst vor.
Die Diskriminierung von HIV-Positiven sieht man ganz häufig auch in Kontaktgesuchen stehen.

Ein Hospiz bzw. Alters-WG's oder -Heime für LGBTIQ-Personen wäre schon sehr interessant, und würde in dichtbesiedelten Gebieten sicher gut angenommen. Auf diese Weise bliebe der Zugang zur Community und ihren speziellen Angeboten bis hin zum Abschied von der Welt möglich. In einem Altendomizil allgemein kann man je nach Fitnessgrad im Alter Jahrzehnte verbringen, ohne diesen Kontakt leben oder herstellen zu können. Wenn man es blöd erwischt, hat man noch im hohen Alter latent homophobe HeimnachbarInnen um sich herum, das muss nicht sein.
Wie wichtig der Touch zur Community sein kann, ist gewiss für den Einzelnen unterschiedlich bedeutsam. Nicht für Jeden sind Z.E.N.-Weisheiten der geeignete Lebensabend...

Das ist mit Sicherheit ein interessanter Talk gewesen. Würde ich da wohnen, würde ich mich wohl sogar als völlig Ungeouteter mal da hin wagen.

Macht auf Jeden weiter mit dem thematischen Tiefgang! Viel Erfolg und mannigfaltiges Publikum wünsche ich.


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#5
28.03.2016
17:47:56
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Felix


Wurde das aufgezeichnet und gibt es davon ein Podcast oder Video bei YouTube oder so?
Mich interessiert das Thema sehr, da ich seit letzten Monat weiß, dass ich eine lebenszeitverkürzende Erkrankung habe ( Alpha 1 antitrypsin Mangel)
Die Ärzte sagen das ich noch mit bis zu 10 Jahren rechnen kann, weil sie leider spät entdeckt wurde.
Wird sie früh genug entdeckt, kann man sogar über 60 werden.
Pech gehabt!

Ich kann euch allen nur den Tipp geben: finden Ärzte keine Ursache für eure Symptome, gebt euch nicht zufrieden und wartet bis es schlimmer wird, sondern nervt die Ärzte so lange bis die euch von Kopf bis Fuß untersucht haben.
Und eine Zweitmeinung bei einem anderen Arzt einholen ist auch nie verkehrt.


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#6
29.03.2016
11:41:45


(+3, 3 Votes)

Von UrsaMajor
Antwort zu Kommentar #5 von Felix


Danke für Deinen Beitrag.

Dir persönlich von Herzen alles, alles Gute!


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