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Tatort Toilette: Gegen den mutmaßlichen Täter wurde Haftbefehl erlassen (Bild: flickr / perke / by 2.0)

Am Münchner Hauptbahnhof wurde am Samstagabend ein 22-Jähriger wegen sexueller Nötigung festgenommen.

Auf einer öffentlichen Toilette des Münchner Hauptbahnhofs soll ein 22-jähriger Mann einen 17-jährigen Jugendlichen zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Der Tatverdächtige wurde kurz nach dem Vorfall festgenommen.

Laut Polizeibericht fragte der 17-jährige Auszubildende, der gegen 21.15 Uhr auf seinen Zug nach Rosenheim wartete, den 22-Jährigen nach den Toiletten. Dieser beschrieb ihm den Weg zur WC-Anlage am Bahnhofsausgang zur Bayerstraße.

Nachdem der junge Mann seine Notdurft in der Kabine verrichtet und die Tür geöffnete hatte, soll der Ältere mit heruntergelassener Hose vor ihm gestanden, ihn mit Gewalt in die Kabine zurückgedrängt und ihn zu nicht näher genannten sexuellen Handlungen gezwungen haben.

Dem 22-Jährigen drohen mindestens ein Jahr Haft

Dem 17-Jährigen gelang es nach eigenen Angaben, sich durch heftige Gegenwehr zu befreien und aus der Toilettenanlage zu flüchten. Er sprach Polizeibeamte der Bundespolizei an, die den aus Rumänien stammenden Täter noch im Bahnhofsbereich festnehmen konnten. Er wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert und dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Gegen den 22-Jährigen, der über keinen Wohnsitz verfügen soll, wurde dem Polizeibericht zufolge Haftbefehl erlassen.

Nach Paragraf 177 des Strafgesetzbuchs wird sexuelle Nötigung mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft, wenn Gewalt angedroht wird oder angewendet wird oder eine Lage ausgenutzt wird, in der das Opfer schuldlos ist. Die Mindesstrafe kann unter verschiedenen Bedingungen, etwa die Nutzung einer Waffe oder eine schwere Verletzung des Opfers, verlängert sein. Als Vergewaltigung gilt eine sexuelle Nötigung nur dann, wenn es zur Penetration kommt. (cw)



#1 herve64Profil
  • 30.03.2016, 08:38hMünchen
  • "wohnsitzlos" und aus "Rumänien": diese Beschreibung passt auch auf Zeitgenossen, die sich als Stricherdarsteller des Nächtens durch die Szenekneipen mogeln (so sie dort reingelassen werden), um die dortigen Gäste um ihre Wertsachen zu erleichtern. Und ich gehe mal davon aus, dass das auch die eigentliche Motivation des Täters war.
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#2 stromboliProfil
#3 TheGayAnonym
  • 30.03.2016, 10:49h
  • Antwort auf #2 von stromboli
  • na doch wohl eher "Dad", der den hintergrund des täters verschweigen möchte, damit sein migrantenstadl schön sauber bleibt. vermutlich wird "Dad" dem opfer unterstellen, es doch so gewollt und angeleiert zu haben, indem das opfer den täter nach den klos gefragt hat. für "Dad" war das bestimmt eine eindeutige aufforderung und einwilligung zu den sexuellen übergriffen.
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#4 LolloAnonym
#5 TheDad
  • 30.03.2016, 11:31h
  • Antwort auf #3 von TheGay
  • Im Gegensatz zu Dir habe ich zu solchen Vorgängen eher weniger zu sagen..

    Höchstens noch anzumerken, wieso neben dem "Migrationshintergrund" und der Wohnungslosigkeit des Täters, nicht auch die Ethnie des Opfers genannt wurde ?

    Und was ein 17-Jähriger um 22 Uhr allein am Münchener Hauptbahnhof zu tun hat ?
    Kam er von seiner Ausbildungsstätte ?
    Dann ist hier zusätzlich noch ein Verstoß gegen das Jugendrecht durch den Arbeitgeber zu "verfolgen", der dafür zu sorgen hat, das Jugendliche Auszubildende bis 22 Uhr sicher zu Hause angekommen sein müssen ?
    Es gibt nämlich immer auch Gründe "von außen", die dazu führen, das Opfer zu Opfern werden..

    Fragen über Fragen..
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#6 stromboliProfil
  • 30.03.2016, 11:45hberlin
  • Antwort auf #3 von TheGay
  • vieleicht erfahren wir ja mal von intimkennern der bahnhofsstrichgemeinde etwas über das balzverhalten und freier anmachen ..
    Und vieleicht entdecken wir ja; da war bedauerlicher weise ein 17iger reisender aus dem münchner "vorland zur falschen zeit am falschen ort.

    Daraus einen südländisch geprägten vorfall zu konstruieren, passt eher dann in die agenda "schützt deutsches erbgut" als in dad's oder meinen "migrantenstadl.

    Der rumänische stricher hat sicher ebenso wie der deutsche bahnhofsstricher, seine anmachrituale und kennzeichen.. wozu halt auch das ansprechen auf den weg hin zur bahnhofstoilette gehört.. das war schon vor jahrzehnten ein dort geläufiges anmachritual!
    Hier hat es offensichtlich zum missverständnis geführt!

    Was ich übrigens frühmorgens auf dem frankf.Hbf ebenfalls habe erleben können.
    Leider verwischen sich da bei wirklich dringenden bedürfnissen schon mal die erkennungsmerkmale.
    Dumm gelaufen!
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#7 burgerbergProfil
  • 30.03.2016, 13:13hberlin
  • Wenn ich die Kommentare dieser beiden unsäglichen Personen lese kommt mir schicht das KOTZEN. Mitgefühl für den 17 jährigen keine Spur, einfach erbärmlich, wie man hier den Täter eher schützt als das Opfer

    Von stromboli
    Aus berlin (Berlin)
    Mitglied seit 01.05.2008

    Und vieleicht entdecken wir ja; da war bedauerlicher weise ein 17iger reisender aus dem münchner "vorland zur falschen zeit am falschen ort.

    Von TheDad
    Aus Hannover (Niedersachsen)
    Mitglied seit 30.10.2012

    Und was ein 17-Jähriger um 22 Uhr allein am Münchener Hauptbahnhof zu tun hat ?
    Kam er von seiner Ausbildungsstätte ?
    Dann ist hier zusätzlich noch ein Verstoß gegen das Jugendrecht durch den Arbeitgeber zu "verfolgen", der dafür zu sorgen hat, das Jugendliche Auszubildende bis 22 Uhr sicher zu Hause angekommen sein müssen ?
    Es gibt nämlich immer auch Gründe "von außen", die dazu führen, das Opfer zu Opfern werden..
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#8 userer
#9 userer
  • 30.03.2016, 13:29h
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Das klingt mir jetzt ein bisschen zu sehr nach "selber schuld, dass er noch so spät unterwegs war, da darf er sich nicht wundern, wenn ihm so was passiert".

    Das kannst du doch nicht wirklich so meinen.
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#10 pollyAnonym
  • 30.03.2016, 13:44h

  • Gibt es jetzt eine Ausgangssperre für Jugendliche? Selbst wenn Kirche und SPD das schon durchgesetzt hätten, wäre es kein Grund, sexuelle Gewalt zu relativieren. Ein Missverständnis ist auch unwahrscheinlich. Wenn ich meine, dass jemand Klappensex mit mir will, werde ich ihn doch nicht zwingen.
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