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  • 30.03.2016, 07:53h           59      Teilen:   |

Polizeibericht

München: 17-Jähriger in Bahnhofsklo zu Sex gezwungen

Artikelbild
Tatort Toilette: Gegen den mutmaßlichen Täter wurde Haftbefehl erlassen (Bild: flickr / perke / cc by 2.0)

Am Münchner Hauptbahnhof wurde am Samstagabend ein 22-Jähriger wegen sexueller Nötigung festgenommen.

Auf einer öffentlichen Toilette des Münchner Hauptbahnhofs soll ein 22-jähriger Mann einen 17-jährigen Jugendlichen zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Der Tatverdächtige wurde kurz nach dem Vorfall festgenommen.

Laut Polizeibericht fragte der 17-jährige Auszubildende, der gegen 21.15 Uhr auf seinen Zug nach Rosenheim wartete, den 22-Jährigen nach den Toiletten. Dieser beschrieb ihm den Weg zur WC-Anlage am Bahnhofsausgang zur Bayerstraße.

Nachdem der junge Mann seine Notdurft in der Kabine verrichtet und die Tür geöffnete hatte, soll der Ältere mit heruntergelassener Hose vor ihm gestanden, ihn mit Gewalt in die Kabine zurückgedrängt und ihn zu nicht näher genannten sexuellen Handlungen gezwungen haben.

Fortsetzung nach Anzeige


Dem 22-Jährigen drohen mindestens ein Jahr Haft

Dem 17-Jährigen gelang es nach eigenen Angaben, sich durch heftige Gegenwehr zu befreien und aus der Toilettenanlage zu flüchten. Er sprach Polizeibeamte der Bundespolizei an, die den aus Rumänien stammenden Täter noch im Bahnhofsbereich festnehmen konnten. Er wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen den wohnsitzlosen 22-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.

Nach Paragraf 177 des Strafgesetzbuchs wird sexuelle Nötigung mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft. Als Vergewaltigung gilt eine sexuelle Nötigung nur dann, wenn es zur Penetration kommt. (cw)

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Tags: sexuelle nötigung, vergewaltigung, münchen, polizeibericht, bahnhofstoilette
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Reaktionen zu "München: 17-Jähriger in Bahnhofsklo zu Sex gezwungen"


 59 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
30.03.2016
08:38:23


(0, 8 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


"wohnsitzlos" und aus "Rumänien": diese Beschreibung passt auch auf Zeitgenossen, die sich als Stricherdarsteller des Nächtens durch die Szenekneipen mogeln (so sie dort reingelassen werden), um die dortigen Gäste um ihre Wertsachen zu erleichtern. Und ich gehe mal davon aus, dass das auch die eigentliche Motivation des Täters war.


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#2
30.03.2016
09:47:56


(+1, 13 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #1 von herve64


warte, was "mum uns hierzu zu sagen hat...


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#3
30.03.2016
10:49:28


(-4, 20 Votes)

Von TheGay
Antwort zu Kommentar #2 von stromboli


na doch wohl eher "Dad", der den hintergrund des täters verschweigen möchte, damit sein migrantenstadl schön sauber bleibt. vermutlich wird "Dad" dem opfer unterstellen, es doch so gewollt und angeleiert zu haben, indem das opfer den täter nach den klos gefragt hat. für "Dad" war das bestimmt eine eindeutige aufforderung und einwilligung zu den sexuellen übergriffen.


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#4
30.03.2016
11:20:08


(+3, 9 Votes)

Von Lollo
Antwort zu Kommentar #3 von TheGay


Hintergrund? Rumänischer Reisepriester?


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#5
30.03.2016
11:31:19


(-9, 19 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von TheGay


Im Gegensatz zu Dir habe ich zu solchen Vorgängen eher weniger zu sagen..

Höchstens noch anzumerken, wieso neben dem "Migrationshintergrund" und der Wohnungslosigkeit des Täters, nicht auch die Ethnie des Opfers genannt wurde ?

Und was ein 17-Jähriger um 22 Uhr allein am Münchener Hauptbahnhof zu tun hat ?
Kam er von seiner Ausbildungsstätte ?
Dann ist hier zusätzlich noch ein Verstoß gegen das Jugendrecht durch den Arbeitgeber zu "verfolgen", der dafür zu sorgen hat, das Jugendliche Auszubildende bis 22 Uhr sicher zu Hause angekommen sein müssen ?
Es gibt nämlich immer auch Gründe "von außen", die dazu führen, das Opfer zu Opfern werden..

Fragen über Fragen..


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#6
30.03.2016
11:45:24


(0, 12 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #3 von TheGay


vieleicht erfahren wir ja mal von intimkennern der bahnhofsstrichgemeinde etwas über das balzverhalten und freier anmachen ..
Und vieleicht entdecken wir ja; da war bedauerlicher weise ein 17iger reisender aus dem münchner "vorland zur falschen zeit am falschen ort.

Daraus einen südländisch geprägten vorfall zu konstruieren, passt eher dann in die agenda "schützt deutsches erbgut" als in dad's oder meinen "migrantenstadl.

Der rumänische stricher hat sicher ebenso wie der deutsche bahnhofsstricher, seine anmachrituale und kennzeichen.. wozu halt auch das ansprechen auf den weg hin zur bahnhofstoilette gehört.. das war schon vor jahrzehnten ein dort geläufiges anmachritual!
Hier hat es offensichtlich zum missverständnis geführt!

Was ich übrigens frühmorgens auf dem frankf.Hbf ebenfalls habe erleben können.
Leider verwischen sich da bei wirklich dringenden bedürfnissen schon mal die erkennungsmerkmale.
Dumm gelaufen!


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#7
30.03.2016
13:13:31


(-1, 15 Votes)

Von burgerberg
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 12.11.2014


Wenn ich die Kommentare dieser beiden unsäglichen Personen lese kommt mir schicht das KOTZEN. Mitgefühl für den 17 jährigen keine Spur, einfach erbärmlich, wie man hier den Täter eher schützt als das Opfer

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008

Und vieleicht entdecken wir ja; da war bedauerlicher weise ein 17iger reisender aus dem münchner "vorland zur falschen zeit am falschen ort.

Von TheDad
Aus Hannover (Niedersachsen)
Mitglied seit 30.10.2012

Und was ein 17-Jähriger um 22 Uhr allein am Münchener Hauptbahnhof zu tun hat ?
Kam er von seiner Ausbildungsstätte ?
Dann ist hier zusätzlich noch ein Verstoß gegen das Jugendrecht durch den Arbeitgeber zu "verfolgen", der dafür zu sorgen hat, das Jugendliche Auszubildende bis 22 Uhr sicher zu Hause angekommen sein müssen ?
Es gibt nämlich immer auch Gründe "von außen", die dazu führen, das Opfer zu Opfern werden..


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#8
30.03.2016
13:26:54


(+4, 8 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Lollo


Mit 17 Jahren ist er viel zu alt für einen Priester!


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#9
30.03.2016
13:29:47


(+7, 9 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von TheDad


Das klingt mir jetzt ein bisschen zu sehr nach "selber schuld, dass er noch so spät unterwegs war, da darf er sich nicht wundern, wenn ihm so was passiert".

Das kannst du doch nicht wirklich so meinen.


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#10
30.03.2016
13:44:57
Via Handy


(+7, 13 Votes)

Von polly


Gibt es jetzt eine Ausgangssperre für Jugendliche? Selbst wenn Kirche und SPD das schon durchgesetzt hätten, wäre es kein Grund, sexuelle Gewalt zu relativieren. Ein Missverständnis ist auch unwahrscheinlich. Wenn ich meine, dass jemand Klappensex mit mir will, werde ich ihn doch nicht zwingen.


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