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  • 31.03.2016, 16:26h           21      Teilen:   |

CSD-Saison

Berliner LGBT-Gruppen sagen AfD und NPD den Kampf an

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Am 18. September werden die Berliner ein neues Landesparlament wählen

Rund ein Dutzend Organisationen der queeren Community haben eine Kampagne gegen den Einzug rechtspopulistischer und -radikaler Parteien ins Abgeordnetenhaus gestartet.

Mit der Kampagne "Arsch hoch" will die Berliner Aids-Hilfe gemeinsam mit einer Reihe von LGBT-Gruppen einem möglichen Einzug homophober rechter Parteien ins Abgeordnetenhaus entgegenwirken. Unter dem Motto "Keine Stimme den Blauen und Braunen" soll insbesondere vor AfD und NPD gewarnt werden. "Wir können und werden nicht schweigen, wenn das Schüren von Ängsten gegen Minderheiten um sich greift und Gewalt gegen Flüchtlinge und Andersdenkende zunimmt", heißt es in dem Aufruf der Aids-Hilfe, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Mit der Aktion wolle man die queere Community aufrütteln und verdeutlichen, dass die errungene Akzeptanz in Berlin kein Selbstläufer sei, erläuterte Aids-Hilfe-Vorstand Ines Lehmann. "Im Falle eines nach rechts abdriftenden Parlamentes sind diese Errungenschaften wieder in Gefahr." Auf ihrer Website warnt die Aids-Hilfe etwa davor, dass AfD und NPD die sexuelle Vielfalt verneinten und "die sogenannte Propaganda von und über queere Menschen" verbieten wollten.

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Gewerkschafter, CSD-Organisatoren und schwule Wirte vereint gegen Rechts

An der Aktion beteiligen sich neben der Aids-Hilfe auch der Arbeitskreis queer der Gewerkschaft ver.di Berlin/Brandenburg, der Frauentreffpunkt BEGiNE, der Berliner CSD, Bleublancrose e.V., die Lesbenberatung und LesMigraS, der Regenbogenfonds der schwulen Wirte, die lesbische Initiative Rat und Tat e.V., das Schwule Museum* sowie das lesbisch-schwule Stadtfest am Nollendorfplatz.

Das Stadtfest hatte bereits vor wenigen Tagen erklärt, dass es keinen Infostand für die rechtspopulistische AfD zulassen werde (queer.de berichtete).

Bis zur Wahl am 18. September wollen die beteiligten Gruppen beispielsweise auf dem diesjährigen CSD dafür werben, dass LGBT ihre Stimme nicht Parteien geben sollten, die die Uhr wieder zurückdrehen wollen. So heißt es in einer gemeinsamen Erklärung: "Diese Aktion richtet sich natürlich auch an Lesben und Schwule, die mit der Protestbrille vor den Augen AfD, NPD o.ä. wählen wollen. Als politische Selbsthilfegruppen sagen wir Ja zu Protest. Er darf sich aber nicht hinter populistischen Phrasen verstecken und zu Lasten von gesellschaftlichen Minderheiten gehen. Protest muss sich demokratischer Formen und Inhalte bedienen."

Laut aktuellen Umfragen liegt die AfD in der Hauptstadt derzeit klar über der Fünfprozenthürde: Laut Forsa würden neun Prozent den Rechtspopulisten ihre Stimme geben. (dk)

Links zum Thema:
» Berliner Aids-Hilfe: Arsch hoch
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Tags: berlin, aids-hilfe, afd, npd
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Reaktionen zu "Berliner LGBT-Gruppen sagen AfD und NPD den Kampf an"


 21 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
31.03.2016
17:07:56


(+12, 16 Votes)

Von Svetlana L


Dann hoffe ich doch mal, dass auch alle ihren "Arsch hoch kriegen". Geschätzte 9% sind zwar im Vergleich zu den vergangenen Landtagswahlen nicht viel, aber trotzdem noch immer ein "geht gar nicht"!


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#2
31.03.2016
20:46:13


(+10, 14 Votes)

Von ehemaligem User Monster_Baby


Gut so, dass ein großer Teil der Berliner Community aufwacht und sich für Offenheit, Akzeptanz und Menschlichkeit einsetzt. Berlin hat in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten viele Gäste in die Stadt gelockt, weil sie bunt, liberal, wild und vielschichtig ist. Das sollten die Bürger/innen dieser Stadt nicht verspielen, denn Berlin ist nicht so weltstädtisch wie London, so schön wie Paris, Hamburg oder Amsterdam. Die vielgerühmte Freiheit und Akzeptanz der unterschiedlichsten Lebensentwürfe ist wichtiger Standortfaktor für ein lebens- und liebenswertes Berlin. Nur groß reicht leider nicht.


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#3
31.03.2016
21:37:25
Via Handy


(-5, 15 Votes)

Von Torsten_Ilg
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Homophobie ist doch keine Farbe. So ist doch beispielsweise die Farbe der Migrantenpartei BIG, sowie die der Bibeltreuen Christen zweifelsohne Orange. Homophobie ist grundsätzlich weder Rechts noch Links sondern einfach nur Mist.


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#4
31.03.2016
22:51:24


(+4, 8 Votes)

Von klassenkampf
Antwort zu Kommentar #3 von Torsten_Ilg


Historisch Informierte wissen mehr!

Zum Beispiel so:

"Sozialpädagogik / Sozialarbeit muss sich also im klaren darüber sein, dass sowohl Männlichkeit als auch Weiblichkeit [einschl. Heteronormativität] Konstrukte einer hierarchischen Struktur der modernen kapitalistischen Gesellschaft sind."

Link zu www.queer.de


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#5
31.03.2016
23:35:47


(-7, 11 Votes)

Von burgerberg
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 12.11.2014


Es ist schon sehr verwunderlich, wie jetzt auf einmal gewisse Gruppen die Gaycommunity als Ort für Solidarität entdecken.

Vor Monaten wurde noch alles torpediert, was aus der Community kam - bzw. am letzten Straßenfest riefen diese Gruppen sogar zum Boykott auf.

Es ist sehr fraglich, wie lange diese Solidarität anhält und grundsätzlich halte ich die politische Vereinnahmung, sowohl von Links - als auch Rechts - für falsch!


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#6
01.04.2016
00:21:31


(+3, 9 Votes)

Von BergerBurg
Antwort zu Kommentar #5 von burgerberg


Wo ist denn hier eine politische Vereinnahmung von Links?


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#7
01.04.2016
00:23:40
Via Handy


(-6, 10 Votes)

Von RIdiculous
Antwort zu Kommentar #4 von klassenkampf


Genau, und den Männern ist erst in der kapitalistischen Gesellschaft ein Schwanz gewachsen, und den Frauen die Brüste...und in der Steinzeit waren alle gleich! Ja, is' klar, ne....
Selten so einen Unsinn gelesen

PS: das hier schreibt ein Ex-Sozialarbeiter. Ex deshalb, weil er sich irgendwann zu schade dafür war, mit linksgerichteten Spinner-KollegInnen zusammen zu arbeiten und deren Klassenkampf-Fantasien mitzuträumen. In Deutschland läuft vor allem auch deshalb viel schief, weil es diesen Leuten gestattet wird in Bereichen zu arbeiten, aus denen sie genauso herausgehalten werden müssen wie religiöse Fanatiker aus der Judikative, Scientologen aus dem Staatsdienst oder Barebacker aus der Aufklärungsarbeit


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#8
01.04.2016
11:13:26


(+4, 8 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Torsten_Ilg


Für jemanden, der so bemüht im Politischen herumwerkelt, sind Sie immer wieder ein erstaunlich unbegabter Rhetoriker: linke Homophobie? Wo sehen Sie Anzeichen für linke Homophobie?

Aber vielleicht ist ja die CSU aus Ihrer politischen Position heraus betrachtet eine linke Partei ...


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#9
01.04.2016
12:30:54


(+4, 4 Votes)

Von demokrat
Aus Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 31.05.2013


Dieser Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht. Bitte haltet Euch an die Netiquette.


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#10
01.04.2016
16:00:39


(+4, 4 Votes)

Von Thom_ass1973
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Arsch Huuh - ein guter Anfang !!!


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