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  • 02.04.2016, 08:37h           35      Teilen:   |

Mord in Los Angeles

Anklage: Homophober Vater erschießt schwulen Sohn

Artikelbild
Familiendrama in North Hills: Polizisten stießen am vergangenen Dienstag auf zwei Leichen (Bild: flickr / Nick Kent / cc by 2.0)

Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles wirft einem 69-Jährigen ein brutales Hassverbrechen an seinem 29-jährigen Sohn vor.

In Los Angeles muss sich der 69 Jahre alte Shehada Khalil I. wegen Mordes vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, am vergangenen Dienstag seinen 29-jährigen Sohn Amir erschossen zu haben, weil er schwul gewesen sein soll.

"Die Anschuldigung enthält den Vorwurf, dass der Angeklagte persönlich und absichtlich eine Flinte entladen hat, was zu schweren Verletzungen am Körper und schließlich zum Tod geführt hat", heißt es in der am Freitag veröffentlichten Anklageschrift. "Ferner lautet der Vorwurf, dass der Mord wegen der sexuellen Orientierung des Opfers begangen wurde, wegen der Einstellung des Beklagten zu diesem Thema und Verbindungen des Opfers zu einer und mehreren Personen dieser Gruppe."

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll Shehada Khalil I. seinem Sohn bereits in der Vergangenheit mehrfach damit gedroht haben, ihn aufgrund dessen Homosexualität zu töten.

Fortsetzung nach Anzeige


Auch die Ehefrau des Angeklagten ist tot

Mehrere Details und Hintergründe der Tat sind allerdings noch unklar. Nachbarn im Stadtteil North Hills hatten am 29. März die Polizei alarmiert, nachdem sie mehrere Schüsse gehört hatten. Die Beamten fanden vor dem Haus der Familie die Leiche des Sohnes sowie im Gebäude den ebenfalls leblosen Körper seiner Mutter. Die Ermittlungen zum Tod der Ehefrau des Angeklagten sind noch nicht abgeschlossen, in einigen Medienberichten ist von Stichverletzungen die Rede.

Shehada Khalil I. sagte bei der ersten Vernehmung aus, seinen Sohn aus Notwehr erschossen zu haben, Amir habe ihn zuvor mit einem Messer angegriffen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde jedoch kein Messer in der Nähe des Opfers gefunden.

Im Falle einer Verurteilung droht dem Vater eine lebenslange Gefängnisstrafe. (cw)

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Tags: mord, hassverbrechen, shotgun, los angeles
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Reaktionen zu "Anklage: Homophober Vater erschießt schwulen Sohn"


 35 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
02.04.2016
09:25:33


(+9, 15 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


Sämtliche religionen und sekten, insbesondere derer führer müßen mit angeklagt werden!!!!!!!!!!


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#2
02.04.2016
10:52:13
Via Handy


(+10, 12 Votes)

Von Luca


Wie wahnsinnig müssen solche Homohasser sein...

Hoffentlich kommt der bis zu seinem Tod in den Knast und wird nie wieder auf die Menschheit losgelassen.


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#3
02.04.2016
10:58:36
Via Handy


(+9, 9 Votes)

Von Nico


>> Shehada Khalil I. sagte bei der ersten Vernehmung aus, seinen Sohn aus Notwehr erschossen zu haben, Amir habe ihn zuvor mit einem Messer angegriffen. Nach Angaben der Staats­an­walt­schaft wurde jedoch kein Messer in der Nähe des Opfers gefunden. <<

Dieser jämmerliche Witz von einem Mann kann nicht mal zu seiner Tat stehen. Nicht nur, dass gar kein Messer gefunden wurde, sondern er hat ja auch seine Frau erschossen. Hat die ihn auch angeblich angegriffen? Auch ohne Waffe?

Dieser dreckige Faschist lügt doch, wenn er den Mund aufmacht...


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#4
02.04.2016
11:03:58


(+9, 9 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


ja, klaro, jeder hat mal so eben immer ne flinte zur hand ... wahrscheinlich stand die flinte neben seinem fernsehsessel, damit er seinen befehlen an die familie nachdruck verleihen konnte. --- jemanden ermorden und dann nicht mal die eier in der hose haben und dazu zu stehen. so ein schwachmat.


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#5
02.04.2016
11:20:33


(+10, 10 Votes)

Von lesMam
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Wie kann man nur sein eigenes Kind töten?? Herrgott, der Bursche war schwul, mehr nicht.

Solche Leute wie dieser Mann, sollten bis ans Lebensende in ein Arbeitslager.


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#6
02.04.2016
11:27:02


(+5, 11 Votes)

Von Hene


In Deutschland müsste er nach den Vorstellungen des Bundesjustizminister Maas nur sagen:

Er habe aus Verzweiflung gehandelt, da er durch die Homosexualität schwer beleidigt und bis zum Zorn gereizt war. Diese, für ihn ausweglose Konfliktsituation, lies ihn zu einer heftigen Gemütsregung verleiten. Schwupps reduziert sich das Strafmaß auf 5 Jahre.

Link zu www.spiegel.de


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#7
02.04.2016
11:47:07


(-9, 13 Votes)

Von AlexD
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 11.05.2015


Stimme in allen Punkten zu! Aber wieso Faschist? Ehrliche Frage, mir erschließt sich der Zusammenhang nicht


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#8
02.04.2016
11:49:03


(+6, 6 Votes)

Von AlexD
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 11.05.2015
Antwort zu Kommentar #4 von schwarzerkater


In den USA ist es wohl gar nicht mal so unüblich, dass geladene Waffen in der Gegend rumstehen. Hört man jedenfalls. Ich wundere mich immer, das da nicht noch mehr passiert.


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#9
02.04.2016
11:49:37


(+5, 5 Votes)

Von AlexD
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 11.05.2015
Antwort zu Kommentar #1 von hugo1970


Ja, ja und nochmals ja!!


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#10
02.04.2016
13:36:23


(+6, 6 Votes)

Von HomophobiaKills


Erneut ein grauenvoller und homophober Vorfall in Marokko:

Zwei marokkanische Männer wurden vor kurzem angegriffen, niedergestochen und auf die Straße geworfen. Sie wurden dann verhaftet und angeklagt, homosexuell zu sein. Sie waren zusammen in ihrem Haus, als eine homophobe Bande in dieses einbrach und sie angriff. Die Täter haben das Ganze auch noch gefilmt und das Video in den Sozialen Netzwerken verbreitet.

Es gibt nun eine Petition, welche die Abschaffung des Artikels 489 des marokkanischen Strafgesetzbuches fordert:

Link:
go.allout.org/en/a/morocco-attack/?akid=8433.58926
9.GX6g4E&rd=1&t=2&utm_campaign=morocco
-attack&utm_content=english&utm_medium=ema
il&utm_source=actionsuite


Der Prozeß gegen die beiden Männer soll am Montag, 04. April 2016 beginnen.


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