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Eric Radford und seiner Partnerin Meagan Duhamel freuen sich über gute Noten

Erfolge für schwule Sportler: Der Kanadier Eric Radford hat erneut Gold im Paarlauf geholt, während es der Amerikaner Adam Rippon auf Platz sechs im Einzelwettbewerb schaffte.

Bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft im amerikanischen Boston konnte der 31-jährige schwule Kanadier Eric Radford zusammen mit seiner Partnerin Meagan Duhamel die WM-Goldmedaille im Paarlauf verteidigen. Radford und Duhamel siegten am Samstag vor dem chinesischen Paar Wenjing Sui/Cong Han, das nach dem Kurzprogramm noch in Führung gelegen hatte. Das deutsch-französische Paar Aljona Savchenko und Bruno Massot holte Bronze.

Radford und Duhamel hatten bereits die Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Shanghai gewonnen (queer.de berichtete). Wenige Monate zuvor hatte Radford mit seinem Coming-out als Schwuler für Aufregung gesorgt (queer.de berichtete). Der 1985 in Ontario geborene dreifache kanadische Meister erklärte damals, er habe sich bereits bei der Olympiade in Sotschi einige Monate zuvor outen wollen, habe aber Vorbehalte gehabt: "Mein Sorge war, dass ich nur noch als 'der schwule Athlet' wahrgenommen würde, wenn ich mich bei den Olympischen Spielen oute, und nicht als Eric, der erfolgreiche Eiskunstläufer, der zufällig homosexuell ist". In Sotschi hatte er die Silbermedaille gewinnen können.

Youtube | Der Siegeslauf von Eric Radford und Meagan Duhamel

Platz sechs für Adam Rippon

Ein weiterer schwuler Sportler feierte in Boston einen Erfolg: Der 26-jährige Adam Rippon konnte im Einzelwettbewerb der Herren den sechsten Platz belegen – und war damit bester amerikanischer Teilnehmer. Im Jahr zuvor hatte er bei der WM noch den achten Platz belegt. Weltmeister wurde erneut der Spanier Javier Fernandez.


Eiskunstläufer Adam Rippon war bester Amerikaner im Einzelwettbewerb

Rippon hatte sich zum Saisonstart im Oktober letzten Jahres als schwul geoutet (queer.de berichtete). Der aus dem ländlichen Teil Pennsylvanias stammende Sportler erklärte damals, dass er mit dem Coming-out anderen Sportlern diesen Schritt erleichtern möchte und Homosexualität im Sport ein "kleines bisschen normaler" machen wolle. Weiter sagte er: "Schwulsein ist nicht etwas, was mich definiert. Was mich definiert ist, was mir meine Mutter immer wieder gelehrt hat: jeden mit Respekt zu behandeln, immer hart zu arbeiten und höflich zu sein." (dk)



#1 hugo1970Profil
  • 04.04.2016, 19:56hPyrbaum
  • Wenn der Sport das währe, was er nicht gelebt wird, insbesondere von den funktionären, dann müßen auch gleichgeschlechtliche Paare an den Wettkämpfen teilnehmen.
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#2 Homonklin44Profil
  • 04.04.2016, 21:44hTauroa Point
  • Wohoo Eric, es ist wiederholbar!
    *All maple leafs 2 you!*

    Mit männlichem Partner wäre schön, ja, aberda wird wohl noch viel Eis die Eiskunstbahn hinab gehen müssen, bis auch die Sportwelt so weit ist.

    Das wäre praktisch so, als würde man die Sissi-Filme nit einer lesbischen Verehrerin von Sissi ( Franziska statt Franzl ) neu drehen.

    Aber zünftig wär's
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#3 ollinaieProfil
  • 05.04.2016, 06:10hSeligenstadt
  • Antwort auf #2 von Homonklin44
  • "Das wäre praktisch so, als würde man die Sissi-Filme nit einer lesbischen Verehrerin von Sissi ( Franziska statt Franzl ) neu drehen."

    Ich fürchte, für eine zweite Tochter eines Herzogs hätte sich vermutlich kein Aas interessiert, wenn sie nicht durch Stiefmutter und Mutter aus politischen Gründen und zwecks Nachzucht arrangiert, mit dem Kaiser von Österreich verheiratet worden währe.

    Also Sisus und Franzl wären zumindest theoretisch logischer.

    Vielleicht gab's den ja sogar, man(n) hat nur "vergessen" uns davon zu erzählen und vor allem drei total realitätstreue und historisch korrekte Heimatfilme daraus zu basteln.

    PS: Merkel muss weg, wir wollen unseren Kaiser Karl-Theodor zu Guttenberg wiederhaben, der sieht schließlich auch viel besser aus!1!!
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