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"Berlin ist weltoffen – ohne Alternative"

SPD mit Anti-AfD-Motto beim Berliner CSD


Vor der Abgeordnetenhauswahl am 18. September warnen die Schwulen und Lesben in der SPD vor Rechtsaußen-Alternativen

Die Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der Berliner SPD (QueerSozis/Schwusos) hat am Dienstag angekündigt, dieses Jahr ihre CSD-Saison unter das Motto "Berlin ist weltoffen – ohne Alternative" zu stellen.

Die QueerSozis teilten mit, dass ihre Mitglieder das Motto aus mehr als 25 Vorschlägen mit überwältigender Mehrheit ausgewählt hätten. Das diesjährige Motto unterstreiche, dass Berlin "eine lange Tradition des Willkommens und der Weltoffenheit" habe.

Mit dem zugleich auf die AfD zielenden Leitspruch ergänzt die Parteiorganisation eine in der letzten Woche vorgestellte Kampagne mehrerer Szene-Verbände und Gruppen, darunter Berliner Aids-Hilfe und CSD. Diese fordern unter dem Titel "Arsch hoch", einen Einzug von AfD oder NPD in das Abgeordnetenhaus zu verhindern (queer.de berichtete). Die Berliner werden ihr Landesparlament am 18. September wählen.

"Berlin hätte ohne seine frühe Weltoffenheit keinen Spargel, Bouletten und Berliner Weiße auf den Speisekarten, keine federführende Rolle in der Kunst des frühen 20. Jahrhundert gehabt, kein Magnus-Hirschfeld-Institut und keinen so guten Ruf in der Welt wie heute. Dazu gibt es keine Alternative – auch wenn das andere gerne anders sehen würden", erklärte die sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft in der Hauptstadt, die in den meisten Regionen Deutschland noch unter dem alten Namen Schwusos bekannt ist.

"Weltoffenheit heißt für die QueerSozis (Schwusos) Berlin, dass jeder Mensch in unserer Stadt willkommen ist und sich entfalten kann, solange er dadurch niemand anderen einschränkt", erklärte Queersozis-Landeschef Markus Pauzenberger. "Durch diese Impulse wird unsere Stadt noch lebendiger und lebenswerter."

Die Queersozis werden dieses Jahr unter anderem bei den RespectGaymes (2. Juli), auf dem lesbisch-schwulen Stadtfest (16./17. Juli), auf der CSD-Demo (23. Juli) und dem LesBiSchwulen Parkfest in Friedrichshain (13. August) dabei sein. (dk)



#1 ollinaieProfil
  • 05.04.2016, 18:23hSeligenstadt
  • "Berlin ist weltoffen ohne Alternative"

    Na wenigstens diesmal keine vollmundigen und sich später als leer herausstellenden Versprechungen, zumindest da hat jemand dazugelernt.

    Ob's noch was nützt oder der Zug für die SPD schon abgefahren ist werden wir sehen.
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#2 hugo1970Profil
#3 bauer-powerAnonym
  • 06.04.2016, 05:17h

  • Bildung taete der SPD mal ganz gut.

    Dann wuessten sie nämlich das es die Nationalsozialisten waren, die die Frakturschrift abgeschafft haben.

    Setzen 6.
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#4 fondfestAnonym
#5 MariposaAnonym
  • 07.04.2016, 11:21h
  • Antwort auf #1 von ollinaie
  • Hallo Olli

    Na ja, zumindest für die Abgeordnetenhauswahl sieht es für die "alte Tante" nicht so schlecht aus, Michael Müller dürfte wohl Regierender Bürgermeister bleiben.

    Allerdings sollte man die AfD viel mehr mit ihren Inhalten konfrontieren und sie in Sachen "Diskussionskultur" schlagen - in der Regel sind die meisten Repräsentanten dieser Partei damit überfordert.
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#6 MariposaAnonym
  • 07.04.2016, 11:25h
  • Antwort auf #2 von hugo1970
  • Genauso ist es - wenngleich die Partei auf Bundesebene kaum wählbar ist (vor allem dann nicht, wenn tatsächlich Gabriel Kanzlerkandidat werden sollte......). Allerdings sieht man auch, was passiert, wenn die SPD wie in BW und ST ein Desaster erlebt - es gewinnen nämlich nicht die Guten.
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