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  • 23. März 2005, noch kein Kommentar

Die Community bestimmt seit Gründonnerstag wieder, welcher Schnuckel das schwule Volk repräsentieren darf.

Von Dennis Klein

Ab Gründonnerstag wählen Schwule wieder den Schnuckeligsten aus ihren Reihen. In der Berliner Nachtbar Moskau treten ab 22 Uhr die Hauptstadt-Schönheiten gegeneinander an. Daraufhin werden in bundesweiten Vorentscheiden insgesamt 15 Sieger ermittelt, die Ende Mai im großen Finale in Mannheim um den Titel kämpfen. Nach Berlin finden Wahlen in Hamburg (16.4.), Stuttgart (23.4.), Würzburg (29.4.), Leipzig (30.4.), Bochum (20.5.) und Nürnberg (21.5.) statt.

Die Kandidaten können sich für einen in ihrer Nähe befindlichen Austragungsort frei bewerben. Eine Jury trifft dann eine Vorauswahl und lädt bis zu 10 Kandidaten zum Vorentscheid in die entsprechenden Austragungsorte ein. Dort entscheiden eine Promi-Jury und das Publikum gemeinsam über jeweils zwei Finalisten (Sieger und Vize), die zum Finale fahren, das am 28. Mai im Mannheimer MS Connexion stattfindet. Aus allen Nicht-Siegern der Vorentscheide wird außerdem mit einer Internet-Abstimmung ein Favorit ermittelt, der als Publikums-Liebling ebenfalls ins Finale einzieht.

Die Wahlen werden einheitlich in drei Runden durchgeführt und dauern insgesamt eine knappe Stunde. In der ersten Runde präsentieren sich die Kandidaten im Casual Look, in der zweiten Runde folgt ein Talent-Contest. Die Bathing Suit-Runde bildet als dritte Runde den Abschluss. Hier werden die Kandidaten kurz interviewt und müssen somit neben einem tadellosen Äußeren auch ein wenig Köpfchen zeigen.

Im vergangenen Jahr hat der damals 18-jährige Suat Bacheci im MS Connexion den Titel errungen, insbesondere dank einer heißen Tanz-Performance. Der türkischstämmige Jugendliche wollte vor allem Vorbild sein für muslimische Schwule, die nach wie vor einen schweren Stand haben. Das zeigt, dass anders als die traditionellen Miss-Wahlen der Contest um den Mister Gay mehr sein soll als reine "Fleisch-Beschau", finden die Veranstalter. "Der Sieger ist Repräsentant einer selbstbewussten, dynamischen Bevölkerungsgruppe und soll neben Körperbewusstsein durch Intelligenz und Ausstrahlung einen Beitrag zu mehr Toleranz gegenüber Gays leisten", so das auf der Webseite www.mistergay.de veröffentlichte Credo. Der Sieger vertritt zudem im kommenden Jahr Deutschland bei der Wahl zum Mister Gay Universe in Kalifornien.


Mister Gay 2005 - Vorentscheid Berlin, Gründonnerstag, 24. März. NachtBar Moskau, Karl-Marx-Allee 34 - Berlin-Mitte (U-Bahn Schillingstraße). 22 - 23 Uhr Eintritt frei, danach 8 €.

23. März 2005