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Bleibt dem Bundestag erhalten: Harald Petzold ist queerpolitischer Sprecher der Linksfraktion (Bild: Die Linke Brandenburg)

Bei der Landratswahl im Havelland erzielte der schwule Bundestagsabgeordnete Harald Petzold (Die Linke) am Sonntag 10,5 Prozent der Wählerstimmen. Der 53-Jährige landete nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hinter den Kandidaten von CDU (30,5 Prozent), SPD (27,1 Prozent) und AfD (18,8 Prozent) nur auf dem vierten Platz.

Bei der Kreistagswahl 2014 hatte die Linkspartei mit 17,1 Prozent hinter SPD und CDU noch den dritten Platz belegt. Gegenüber der "Märkischen Allgemeinen" zeigte sich Petzold nicht enttäuscht: "Ich freue mich über zwei Dinge. Dass ich ein zweistelliges Ergebnis habe und dass die AfD nicht in der Stichwahl ist. Ich bin Realist und kann mein Ergebnis einordnen."

Der frühere Lehrer, der mit 19 Jahren in die SED eintrat, ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags und queerpolitischer Sprecher der Linksfraktion. Von 1990 bis 1999 saß Petzold für die PDS im Landtag von Brandenburg, seit 2003 ist er Mitglied des Kreistags.

Es war die erste Direktwahl eines Landrats im Havelland, bislang entschied der Kreistag. Sie war notwendig geworden, weil sich jetzige Landrat Burkhard Schröder (SPD) zum 31. März 2016 vorzeitig aus dem Amt zurückgezogen hatte. Die Stichwahl findet in zwei Wochen statt. (cw)



#1 WegmitderAfDAnonym
  • 11.04.2016, 10:12h
  • Schade, daß Harald Petzold nicht in die Stichwahl der Landratswahl gekommen ist! Erleichtert aber, daß der AfD-Kandidat ebenfalls gescheitert ist. So bleibt den Neofaschisten weiterhin die Türen zum Landratsamt verwehrt!
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#2 Panama PapersAnonym
  • 11.04.2016, 15:22h
  • "hinter den Kandidaten von CDU (30,5 Prozent), SPD (27,1 Prozent) und AfD (18,8 Prozent) nur auf dem vierten Platz.

    Bei der Kreistagswahl 2014 hatte die Linkspartei mit 17,1 Prozent hinter SPD und CDU noch den dritten Platz belegt."

    Wenn der Kapitalismus immer tiefer in der Krise steckt, aber sich selbst so nennende "Linke" nicht über ihn sprechen, schon gar nicht gegen ihn kämpfen, sondern sich weiterhin als die besseren Retter der "freien/sozialen Marktwirtschaft" empfehlen wollen...

    www.wahlrecht.de/umfragen/dimap.htm
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#3 marxmurksAnonym
  • 11.04.2016, 20:06h
  • Antwort auf #2 von Panama Papers
  • oder es zeigt sich einmal mehr, dass rechtsaußen und linksaußen fließend ineinander übergehen:
    mal RAF, mal neonazianwalt - mal kommunistisch, mal national-sozialistisch. alles nur zwei seiten der gleichen medaille, hauptsache markig und schön ausgrenzend.
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#4 EntmurxerAnonym
  • 11.04.2016, 22:26h
  • Antwort auf #3 von marxmurks
  • Sie haben Marx nie gelesen oder gezielt nicht verstanden. Aber Sie genießen anscheinend doch die demokratischen und sozialen Rechte, die die internationale (!) Arbeiterbewegung erkämpft hat. Vielleicht sollten Sie sich nicht zu Dingen äußern, von denen Sie keine Ahnung haben?
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#5 TheDad
  • 11.04.2016, 23:02h
  • Antwort auf #4 von Entmurxer
  • ""Sie haben Marx nie gelesen oder gezielt nicht verstanden.""..

    Eher Letzteres..
    Wie die meisten die einmal in der Sturm und Drangphase die Nase in das Manifest oder gar das Kapital versenkt haben, und schon an der Präambel gescheitert sind..

    ""Sie genießen anscheinend doch die demokratischen und sozialen Rechte, die die internationale (!) Arbeiterbewegung erkämpft hat.""..

    Tja..
    Dieses ungenierte Partizipations-Syndrom ist eine Blüte der Demokratie..
    Es scheidet diejenigen, die immer für Rechte für alle kämpfen, von denen, die als "Mikro-Kapitalisten" dem Irrglauben verfielen, sie hätten innerhalb des Kapitalismus eine unverzichtbare Funktion..

    Und sie haben dann tatsächlich eine Funktion..
    Aber keine unverzichtbare, sondern eine völlig andere, und damit anders als sie es sich "denken", nämlich die des Heuchlers, des Claqueurs, des dienlichen Idioten..
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#6 marxmurksAnonym
  • 12.04.2016, 10:27h
  • Antwort auf #4 von Entmurxer
  • gemach, gemach, marx in seiner zeit verteidige ich sofort.
    es sind die linksfaschistischen parteikader der ddr und sowjetunion etc. und ihre heutigen linksaußen nachäffer, die marx nicht verstanden haben. und in diesem fall eben die wählerinnen, denen es wurscht ist, ob das etikett kommunistisch oder faschistisch lautet, solange sie nur das gefühl haben können, mit ihrem kreuzchen dem "establishment" ans bein zu pinkeln.
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#7 TheDad
  • 12.04.2016, 12:31h
  • Antwort auf #6 von marxmurks
  • ""es sind die linksfaschistischen parteikader der ddr und sowjetunion etc. und ihre heutigen linksaußen nachäffer,""..

    Wer macht denn das ?
    Wo genau findet dieses "nachäffen" statt, außer in Deinen Vorstellungen und Unterstellungen, die darauf basieren zu behaupten, die Linken seien
    "sämtlich von Moskau gesteuert" ?

    Wie wäre es denn einmal damit, wenn Du dich von den alten reaktionären Kader-Gedanken entfernst, und dazu lernst ?
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#8 neuem SchlandAnonym
#9 seb1983
  • 13.04.2016, 22:35h
  • Antwort auf #4 von Entmurxer
  • Da wäre ich vorsichtig zu definieren was da wie wo von wem erkämpft wurde, Renten und Krankenversicherung unter Bismarck, Erholungsurlaub unter Adolf...

    Was die Arbeiterbewegung da ganz "demokratisch" getrieben hat, meist waren es eher einzelne Köpfe die die Massen lenken konnten, hat mit dem was Marx da zusammengeschrieben hat nie viel zu tun gehabt außer dass es auf seinem ideologischen Fundament stand.

    Da ist mir Gene Roddenberry lieber, ist wenigstens mit Raumschiffen.
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