Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 14.04.2016, 07:01h           1      Teilen:   |

"Zwei Papas und ein Baby"

Ein schwules Paar und sein steiniger Weg zur Adoption

Tobias Rebischs Buch "Zwei Papas und ein Baby – Unser Leben als (fast) ganz normale Familie" ist am 11. April 2016 erschienen
Tobias Rebischs Buch "Zwei Papas und ein Baby – Unser Leben als (fast) ganz normale Familie" ist am 11. April 2016 erschienen

Neu im Heyne-Verlag: In seinem Buch "Zwei Papas und ein Baby" berichtet Tobias Rebisch von seiner eigenen Regenbogenfamilie.

Nach ihrer Heirat beschließen Tobias Rebisch und sein Mann Marc, ihr Glück perfekt zu machen: Sie wollen ein Kind adoptieren, obwohl sie wissen, wie verschwindend gering die Erfolgschancen für ein homosexuelles Paar sind. Der Adoptionsprozess ist langwierig und nervenaufreibend, die Bürokratie und das lange Warten sind eine Belastungsprobe für die Beziehung.

Als sie schon fast aufgeben wollen, kommt der sehnlichst erhoffte Anruf vom Jugendamt: Innerhalb von 24 Stunden sind sie Eltern eines neugeborenen Jungen, Luis, der ihr Leben durcheinanderwirbelt.

Luis hat zwei Väter und ist Teil einer sogenannten Regenbogenfamilie. "Wie würde es sich auf unser Kind auswirken, dass es keine Mutter hätte? Wären wir in der Lage ihm alles zu geben, was es für seine Entwicklung braucht? Welches Rollenbild würden wir ihm vorleben, und wie würde das sein späteres Leben prägen?" Tobias Rebisch beschreibt offen und ehrlich, welche Hürden er und sein Mann zu nehmen hatten, wie es ist, von heute auf morgen Eltern zu sein, und wie ihr Leben als schwules Paar mit Kind aussieht. Er erzählt von Müttern, die Männern grundsätzlich die Eignung zur Kindererziehung absprechen, und davon, was ihm durch den Kopf geht, als sein Sohn eines Tages nach der Krippe verkündet, er wolle seinen Kita-Freund Stefan heiraten…

Fortsetzung nach Anzeige


"Unser Wunschkind und unser größtes Glück"

Tobias Rebisch über sein Buch: "Ich öffne die Tür zu unserem Leben und lade meine Leser ein, sich selbst ein Bild zu machen: über Marc und mich als schwules Paar und als Väter. Über unseren Umgang mit Luis, unsere Wünsche für ihn und für die Welt, in der er aufwächst. Über zwei Menschen, die einem Kind die Möglichkeit geben, behütet und in Liebe aufzuwachsen. Einem Kind, das von seiner Mutter zur Adoption freigegeben wurde. Das unser Wunschkind ist und unser größtes Glück."

Tobias Rebisch wurde 1979 in einem Bergdorf in Österreich geboren und lebt seit 15 Jahren in Deutschland. Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann arbeitete er in der internationalen Luxus-Hotellerie. Heute ist er für den Vertrieb eines renommierten Hotels verantwortlich – und Vollblutpapa. (cw/pm)

  Infos zum Buch
Tobias Rebisch: Zwei Papas und ein Baby – Unser Leben als (fast) ganz normale Familie. Biografie. Softcover. 224 Seiten. Format: 13,9 x 20,4 cm. Heyne Verlag. München 2016. 14,99 €. ISBN 978-3-453-20096-8
Links zum Thema:
» Mehr Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit bei Amazon
» Leseprobe als PDF
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher ein Kommentar | FB-Debatte
Teilen: 142                  
Service: | pdf | mailen
Tags: tobias rebisch, zwei papas und ein baby, regenbogenfamilie, homoadoption
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Ein schwules Paar und sein steiniger Weg zur Adoption"


 1 User-Kommentar
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
22.04.2016
08:27:30


(+2, 2 Votes)

Von elsehamster
Aus Müllheim (Baden-Württemberg)
Mitglied seit 07.03.2016


Schön, dass es gelungene Vorbilder gibt, die Adoption erfolgreich geschafft haben.
Wichtig ist aber in diesem Zusammenhang, dass klar gestellt wird: es gab nicht DIE Adoption! Erst musste ein Mann adoptieren und ein Jahr später war die Sukzessivadoption durch den zweiten Mann möglich (seit 2013). Es gab also zwei langwierige Adoptionsverfahren, da eine gemeinsame Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare weiterhin nicht zugelassen ist...

Wir, ein Frauenpaar, kämpfen gerade um eine Auslandsadoption und wissen, das Adoptionsverfahren echte Zerreissproben für die Seele sind!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 BUCH - BIOGRAFIEN

Top-Links (Werbung)

 BUCH



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Niederlande: Kommission empfiehlt bis zu vier Eltern pro Kind Israel: Gleichstellung ausländischer Homo-Partner geplant Tag der Menschenrechte: EKD wirbt für LGBTI-Gleichbehandlung Die Poesie der ersten schwulen Liebe
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt