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Kommentare zu:
Bundesregierung: Keine "systematische" Homo-Verfolgung in Maghreb-Staaten


#11 MarekAnonym
  • 14.04.2016, 15:19h
  • Antwort auf #10 von snow
  • Dir ist aber schon klar, dass es ganz sicher nicht die Schwulen der Maghreb-Staaten sind, die hier Frauen belästigen, oder?

    Ich stimme zu:
    wer unsere Gesetze und unsere Grundwerte nicht achtet, hat auch jedes Anrecht verloren, hier zu leben.

    Aber hier geht es nicht um diese Frage, sondern darum, dass die LGBTI aus diesen Staaten (auch wenn sie sich absolut rechtskonform verhalten) dennoch in Staaten abgeschoben werden sollen, wo sie illegal sind.

    Das ist ungefähr so, als wollte man ALLE Männer in den Knast stecken, weil MANCHE Männer Vergewaltiger sind.
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#12 GeorgGAnonym
  • 14.04.2016, 16:05h
  • Marokko ist nach wie vor das Traumziel vieler schwuler Europäer. Sie fahren dort in Massen hin.
    Die jungen Marokkaner kennen die Spielregeln ganz genau (diskretes Verhalten in der Öffentlichkeit). Solange sie sich daran halten , passiert ihnen nichts. Homosexualität hat in diesen Ländern eine jahrhundertealte Tradition.

    Die Entscheidung der Bundesregierung wird auch von dem Verhalten hier lebender Maghrebiner bestimmt sein. Marokkaner und Algerier haben mit Abstand die höchste Kriminalitätsrate. So waren die Täter in der Sylvesternacht in Köln überwiegend junge Männer aus dem Maghreb. Nach diesen Vorfällen war bei den Deutschen ein Umdenken zu spüren.

    www.wiwo.de/politik/deutschland/asylbewerber-und-kriminalita
    et-wie-kriminelle-fluechtlinge-die-verwaltung-austricksen/12
    820978.html
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#13 schabrakke_Anonym
  • 14.04.2016, 16:27h

  • Ich mach's kurz: Ich gebe der Bundesregierung recht. Der Begriff "sicheres Herkunftsland" muß solide definiert werden, um zu differenzieren, wer schutzbedürftig ist und wer nicht. Man kann immer Gründe finden, weshalb ein Land vermeintlich nicht sicher sein soll. Womöglich ist Deutschland kein sicheres Land für PoC-Immigranten, denn schließlich gab es den NSU und den Fall des in der Zelle verbrannten schwarzen Gefangenen, dem kein geordneter Prozeß folgte. Trotzdem dürfte jedem klar sein, daß man als nicht-weißer Immigrant in Deutschland insgesamt recht gut lebt und keineswegs jede Minute um das eigene Leben fürchten muß. Ebenso ist es mit Schwulen in Mahgreb-Staaten und anderswo im Nahen Osten. Ich kenne mehrere Schwule aus dem Iran, einen schwulen Tunesier und einen schwulen Amerikaner, der in Tunesien lebt. Der Zwang, diskret zu sein, mag beizeiten belasten, aber es ist einfach nicht wahr, daß ein Leben als Schwuler an und für sich unmöglich ist. Das gilt für die meisten Länder. Man muß verstehen, daß das Thema in den Köpfen der Menschen nicht existiert. Niemand wird jemals vermuten, daß jemand schwul ist. Man muß sich in der Regel nicht mal verleugnen. Auf meinen Nahostreisen brauchte ich nur die Frage, ob ich eine Frau habe, verneinen und das war's. Es ist in der Flüchtlingskrise nicht zweckdienlich, alle Länder außerhalb Europas als für Menschen unwürdige Orte abzustempeln. Das ist erstens unglaublich arrogant und offenbart Ignoranz über die Lebenswirklichkeit vieler Menschen in der muslimischen Welt und zweitens folgt daraus logisch, daß jede Frau aus einem islamischen Land in Deutschland Asyl bekommen können muß. Denn der Subtext ist: Nirgendwo auf der Welt ist das Leben lebenswert außer hier. Deutschland ist Gold, globaler Süden ist in allen Punkten bemitleidenswert. Ich halte das für Rassismus.
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#14 KatholibanWatchAnonym
  • 14.04.2016, 16:28h
  • Antwort auf #12 von GeorgG
  • Na prima. Dann brauchen Christen sich in diesen Ländern ja auch keine Sorgen zu machen. Sie kennen die Spielregeln ganz genau (diskretes Verhalten in der Öffentlichkeit). Solange sie sich daran halten, passiert ihnen nichts.Was regt sich ein Volker Kauder dann überhaupt über religiöse Verfolgung in den Ländern auf? Einfach diskret verhalten, dann passiert nichts.
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#15 HA77Anonym
  • 14.04.2016, 16:36h
  • Antwort auf #3 von Heiner
  • Es ist zwar hier etwas Off-Topic, aber wenn du schon den Fall Böhmermann ansprichst:

    In seinem Schmähgedicht heißt es, Zitat:
    "... bis Istanbul,
    weiß jeder, dieser Mann ist schwul,
    Pervers, verlaust ..."

    Also benützt Böhmermann "schwul" als Beleidigung und stellt gleich noch eine Verbindung zwischen "schwul" und "pervers" her. Das dämpft meinen Eifer, mich für seine Satirefreiheit einzusetzen.
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#16 LucaAnonym
#17 yslmd
#18 AlexAnonym
  • 14.04.2016, 17:21h

  • Flüchtlinge sind keine Wähler. Deswegen meint die Regierung wohl, sie wie Schlachtvieh durch die Welt karren zu können und sie sogar in Staaten zu schicken, wo ihnen Verfolgung droht.

    Umso wichtiger, dass wir uns für die schwächsten der Schwachen einsetzen und denen helfen, die keine Lobby haben.

    Die sexuelle Orientierung muss endlich genauso ein Asylgrund sein wie andere auch.

    Da Union und SPD auf Fakten und Argumente nicht reagieren, müssen sie es eben auf die harte Tour lernen. Offenbar sind die Umfragewerte der SPD immer noch viel zu gut und müssen noch weiter sinken.
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#19 yslmd
#20 GerritAnonym
  • 14.04.2016, 17:42h
  • Wie still Andrea Nahles und Manuela Schwesig plötzlich sind. Noch vor wenigen Monaten hatten beide behauptet sich auch für GLBTI-Flüchtlinge einsetzen zu wollen.

    Aber jetzt: beide auf Tauchstation.

    Aber die haben ja auch beide noch während der Koalitionsverhandlungen behauptet, keinem Koalitionsvertrag zustimmen zu wollen, der GLBTI nicht rechtlich gleichstellt, sich aber dann mit gutbezahlten Ministersesseln kaufen lassen.
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