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  • 15.04.2016, 11:15h               Teilen:   |

Soul-Klassiker

Paul Young meldet sich zurück

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Paul Young feierte gigantische Erfolge mit "Wherever I Lay My Hat (That's My Home)" und "Love Of The Common People" und glänzte sowohl bei "Live Aid" als auch auf dem Band Aid-Track "Do They Know It's Christmas" (Bild: James Hole)

19 Jahre nach seinem letzten Album hat der britische Soul-Musiker die achte Studio-CD "Good Thing" veröffentlicht.

"Good Thing" ist eine gute Sache: Eine große Kollektion von Klassikern, aber auch unterschätzten Insider-Hits des R&B, die von einem der besten Soul-Sänger aufgenommen wurden, die England je hervorgebracht hat: Paul Young! Es ist zwar das erste "richtige Album", das der Brit-Award Gewinner nach langer, langer Zeit nun aufgenommen hat, doch schon in jenem Moment, wenn er den ersten Ton von Al Greens mitreißendem "L-O-V-E" anstimmt, ist es, als wäre er nie fort gewesen.

"Good Thing" erscheint 35 Jahre nachdem Paul zum ersten Mal auf der Pop-Szene auftauchte: Zunächst mit der "Street Band", die mit "Toast" im Jahr 1978 einen ersten UK-Hit ablieferten, dann mit den Bläser-gesättigten R&B-Querläufern "Q-Tips", die Producer Mickie Most einst als die beste Live-Bands der Insel bezeichnete. Als Solokünstler feierte er gigantische Erfolge mit "Wherever I Lay My Hat (That's My Home)" und "Love Of The Common People", das in Deutschland 1983 Platz 5 der Charts erreichte. Er glänzte sowohl bei "Live Aid" als auch auf dem Band Aid-Track "Do They Know It's Christmas". Schließlich brach er auch die Herzen der amerikanischen Fans mit "Everytime You Go Away". Auf beiden Seiten des Atlantiks gehörte er zu den größten Stars in der Ära der achtziger Jahre.

Wenn Paul Young in den späten neunziger Jahren und danach nur wenig in Erscheinung trat, hatte das nichts mit Faulheit zu tun. Der Grund dafür ist ganz einfach: Er war zunächst ausgiebig auf Tournee und er war sich nicht sicher, welchen Weg er nach seinem siebten Album "Paul Young" (1997) einschlagen sollte.

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Pate des Elektro

Paul Youngs neues Album "Good Thing" ist am 15. April 2016 erschienen
Paul Youngs neues Album "Good Thing" ist am 15. April 2016 erschienen

Auf "Good Thing" ist Pauls Vision rein, wenn auch mit einem gewissen Sinn für das Spielerische. Und wer hätte seine Rückkehr ins Studio besser unterstützen können als Arthur Baker, der DJ und außergewöhnliche Producer, dessen bahnbrechendes Werk seit den späten 70ern in die Geschichtsbücher eingegangen ist – im Hip-Hop mit "Afrika Bambaataa" und "Planet Petrol" und im elektronischen Pop mit "New Order" und den "Pet Shop Boys"? Schließlich wird er aus gutem Grund auch "Pate des Elektro" genannt. Aber wird das Publikum vom Zusammentreffen von Baker und Young nicht sehr überrascht sein?

"Nun ja, man kennt mich als Pate des Elektro, aber ich habe schließlich auch mit Al Green zusammengearbeitet", erwidert Arthur. "Mein Herz schlägt für diese Art von Alben. Ich war ein großer Fan aller dieser Songs, als sie zum ersten Mal herauskamen."

Nun also erlebt man sie wieder zusammen, auf ihrem ersten Projekt in Albumlänge. Die ursprüngliche Idee dafür war, dass ein einziger Künstler – Paul Young – sich "an ein bestimmtes Repertoire eines Publishers" heranarbeitet, in diesem Fall des "East Memphis Publishing House". Ein logischer Schritt angesichts Pauls Liebe zum Southern- und Memphis-Soul. Er hatte 1984 ja bereits einen Top-10-Hit mit Ann Peebles "I'm Gonna Tear Your Playhouse Down".

Arthur, Paul und James sind alle einer Meinung: Good Things ist ein zeitloses Vergnügen. Ein purer Genuss für alle, die bläsergesättigten, leidenschaftlichen R&B lieben. Die Performances jedes einzelnen Instruments sind absolut makellos und bringen den Ansatz des Albums auf den Punkt, die Produktion könnte nicht authentischer sein und Pauls Gesang erweckt die Soul-Ära zu neuem Leben. Er macht mit "Words" von den Bee Gees das, was Al Green mit "How Can You Mend A Broken Heart" gemacht hat: Er tränkt es mit Memphis-Feuer und großem Können. (cw/pm)

Links zum Thema:
» In das Album bei Amazon reinhören
» Offizielle Website von Paul Young
» Fanpage auf Facebook
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Tags: good thing, paul young
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