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Brühl/Düsseldorf Bereits vor gut einer Woche hatte die Junge Union Manfred Rouhs von der vom Verfassungsschutz als "rechtsextrem" eingesteuften Gruppe "Pro Köln" zu einem JU-Treffen nach Brühl eingeladen. Die "bekannte Größe in der Neo-Nazi-Szene" ("Spiegel Online") hatte wiederholt gegen "Ausländer und Homosexuelle" gehetzt. 2002 wollte er eine "Mahnwache wider den Werteverfall" anlässlich des Europrides veranstalten, die dann kurz davor abgesagt wurde. "Uns geht es hauptsächlich um ein Kennenlernen Ihrer Partei, Ihres Programms und Ihrer Ziele", schrieb Ulrich Nagel, JU-Chef in Brühl, in seine Einladung an Rouhs. Der heute 40-Jährige Rouhs hatte selbst der Jungen Union angehört, wechselte dann aber zunächst zur Jungendorganisation der NPD und anschließend zu den Republikanern. Die Jungsozialisten (Jusos) in Brühl und dem Rhein-Erft-Kreis sowie die Grünen-Fraktion forderten bereits personelle Konsequenzen bei der Jungen Union. Nagel wies das zurück: "Die JU steht hinter mir", so der 18-jährige Schüler zum "Kölner Stadtanzeiger". Nach Informationen des "Spiegel" will CDU-Spitzenkandidat Jürgen Rüttgers das Treffen "totschweigen". Am 22. Mai finden in NRW Landtagswahlen statt. (dk)



23 Kommentare

#1 OlafAnonym
#2 DesiAnonym
  • 24.03.2005, 12:59h
  • Wer Schwarz wählt kann auch gleich die NPD wählen. Da ist fast kein Unterschied :(
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#3 wolfAnonym
  • 24.03.2005, 13:53h
  • passt doch alles prima zusammen, gestern hat "radio brandenburg", nach einer umfrage, 12% rechtsradikale, 30% rechtsorientierte einwohner festgestellt. je weiter von berlin entfernt, umso brauner !!!
    und für dieses pack zahlen wir unseren solibeitrag.
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#4 martinAnonym
  • 24.03.2005, 14:14h
  • @wolf
    Schau mal bitte auf ner deutschlandkarte nach wo brühl zu finden ist. nrw liegt meines wissens ziemlich westlich von berlin.
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#5 MarkusAnonym
  • 24.03.2005, 14:24h
  • Rüttgers, der nuschelnde CDU-Spitzenkandidat für NRW, hat ja letztens verkündet, die CDU müsse sich endlich offensiver zu ihren christlichen Wurzeln bekennen. Was das nach einer Machtübernahme im einzelnen heißen wird, kann man an solchen Treffen sehen.
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#6 SvenAnonym
  • 24.03.2005, 16:11h
  • @ Olaf
    Auch wenn ich nicht unbedingt ein Freund der Union bin, so muss ich doch hier eines anmerken: Die CDU, CSU, JU mit einer rechtsextremen Gruppierung zu vergleichen geht doch etwas zu weit. Klar hat die JU mit der Einladung dieses Menschen sehr tief in den Eimer mit der braunen Masse gegriffen (was für ein Wortspiel). Doch ist die Union immer noch eine demokratische (!) Partei, auch wenn sie nicht gerade zum Liebling der Community zählt. Die oben gemachten Äußerungen sind nicht gerade das, was man als guten Stil bezeichnen kann (was übrigens auf sehr viele Kommentare zutrifft) und helfen uns nicht, mit Überzeugungsarbeit die konserativen Parteien zu bekehren.
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#7 MatthiasAnonym
  • 24.03.2005, 17:53h
  • Ja...eine demokratische Partei die gezielt versucht rechte und fanatisch christliche gruppierungen anzusprechen und sich dort Wählerstimmen zu holen. Nach dem Motto "die DVU hat keine Chance...also wählt besser uns weil wir sind das rechteste was in die Regierung kommen kann". Gratulation...man hat offenbar von den amerikanischen Republikanern viel gelernt. Da wollen wir doch alle hin...zu schade nur das Stoiber wohl nicht Bush III wird...;-)
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#8 freemanAnonym
  • 25.03.2005, 00:45h
  • Ich glaube hier sind einige gegen die Union negativ eingestellt, weil sie nicht gerade die homofreundlichste Partei Deutschlands ist. Politik muss aber viel mehr mit der Schaffung von Arbeitsplätzen, Wirtschaftsförderung, Sozialsystem und Genarationenausgleich beschäftigen. Entweder die Menschen sind tollerant gegenüber Homosexuellen oder nicht. Die Politik kann das nicht ändern. Und zudem kann die Union auch nicht alleine regieren und gegen Homosexuelle wird wohl der potentielle Partner FDP nicht vorgehen. Ich stimme allerdings auch zu das die CDU verdammt aufpassen muss mit wem sie so Gespräche führt. Und die schlechte Lage in Deutschland führt nun mal einige Deppen zu den Rechten. Wie ihr das jetzt aufnimmt ist mir egal - aber es ist so!
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#9 yukaAnonym
  • 25.03.2005, 05:02h
  • sehr interessant wer sich da alles zusammentut....

    wie wär's wenn die gleich zugeben, dass die alle homos ins KZ stecken wollen
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#10 wolfAnonym
  • 25.03.2005, 10:05h
  • @martin
    lies doch bitte auch zwischen den zeilen.
    es geht hier doch nicht um konservative homophobe strömungen, sondern um rechtsradikale strukturen in der bevölkerung, die in den letzten 15 jahren gesellschaftsfähig geworden sind.
    heute werden dinge laut ausgesprochen, die vor 15 jahren kaum einer zu denken wagte, hauptgrund : mangelnde bildung und dummheit.
    umso schlimmer, dass sich genau diese parteien und dann auch noch in nrw, dieses menschenverachtende verhalten zu nutze machen. vor allem leute unter 30 !
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