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  • 18.04.2016, 16:15h           8      Teilen:   |

Großbritannien

Sexleben von Elton Johns Partner muss geheim bleiben

Artikelbild
David Furnish und Elton John sind seit 1993 ein Paar und haben zwei Kinder adoptiert

Angebliche Sex-Abenteuer von David Furnish sind Thema in der Boulevardpresse in aller Welt – die gewöhnlich wenig zimperlichen englischen Zeitungen dürfen aber nicht berichten.

In Großbritannien gibt es einen bizarren Streit um das Presserecht, ausgelöst durch Berichte über eine "Affäre" des Ehemanns von Elton John, David Furnish. Vergangene Woche hatte das amerikanische Klatschblatt "National Enquirer" einen britischen Geschäftsmann zitiert, der mit Furnish mehrfach Sex gehabt haben will, darunter auch flotte Dreier. Auf drei Seiten schwelgt der Bericht in Details wie einem Nackt-Ringkampf in einem Planschbecken voller Olivenöl.

Die Geschichte des umstrittenen Klatschmagazins, das neben Affären von Stars auch gerne Storys über die Existenz von Außerirdischen in Area 51 bringt, sorgte in Großbritannien für Aufregung: Die Anwälte des Promipaares verhinderten durch eine einstweilige Verfügung vor Gericht, dass über die "Affäre" berichtet werden darf und die Beteiligen benannt werden können.

John und Furnish argumentierten, dass sie nie erlaubt hatten, diesen Bereich ihres Privatleben öffentlich zu machen. Eine Veröffentlichung habe "katastrophale" Auswirkungen auf das Wohlbefinden ihrer beiden Kinder. Auch wurden einige Details abgestritten.

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Verlage klagen gegen Maulkorb

So bebilderte die Zeitung "Daily Record" in ihrer Online-Ausgabe die Geschichte um das "Celebrity Couple"
So bebilderte die Zeitung "Daily Record" in ihrer Online-Ausgabe die Geschichte um das "Celebrity Couple"

Zwar haben mehrere Verlage gegen den Maulkorb geklagt und erklärt, entsprechende Verfügungen auf regionaler Ebene seien in Zeiten des Internets wirkungslos. Am Montag hob ein Gericht sogar die Einstweilige Verfügung offiziell auf. Allerdings will Furnish weiter vor den Obersten Gerichtshof Großbritanniens ziehen – bis dahin dürfen Zeitungen in England und Wales (und auch die Nutzer von sozialen Netzwerken) bei Androhung von Gefängnisstrafen die Namen der Beteiligten nicht veröffentlichen. Die Verlage haben angekündigt weiterzukämpfen.

Bislang haben englische und walisische Zeitungen nur anonym über ein britisches "Celebrity Couple" berichtet, das nicht genannt werden dürfe – und dabei nicht einmal die sexuelle Orientierung erwähnt. Manchmal bebilderten die Zeitungen den Bericht sogar mit Bildern einer nackten Frau. Freilich kann man auch in England schnell herausfinden, um wen es sich handelt: Tippt man "Celebrity Threesome Couple" in Suchmaschinen ein, finden sich schnell die Namen John und Furnish.

Nördlich des Hadrianswalls gilt zudem ein anderes Presserecht, so dass zuletzt die "Scottish Mail on Sunday" über die "Affäre" berichtete. Auch irische Zeitungen hatten die Namen genannt. Die breite Berichterstattung über den Maulkorb, der unter anderem auch im satirischen BBC-Wochenrückblick "Have I got news for you" am Freitag erwähnt wurde, führte dazu, dass die britische Öffentlichkeit bestens informiert ist: YouGov veröffentlichte am Montagmorgen eine Online-Umfrage, wonach 56 Prozent der Briten den Namen des ominösen Promi-Paares kennen.

Anders als der "National Enquirer", der seinen Bericht unter die Überschrift "Gay Marriage Cheating Scandal" stellte, sehen britische Zeitungen in der Sache weniger eine pikante Affäre als schlichten Tratsch – sie gehen von einer offenen Beziehung des Sängers aus. Allerdings spielt noch eine Rolle, dass Furnish auch ungeschützten Sex gehabt haben soll, was dessen Anwälte umgehend dementiert haben. Das wäre angesichts des Engagements von Elton John in Aids-Stiftungen ein großes Thema im Königreich. (cw)

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Tags: elton john, david furnish, presse, großbritannien
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Reaktionen zu "Sexleben von Elton Johns Partner muss geheim bleiben"


 8 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
18.04.2016
16:33:09


(-3, 5 Votes)
 
#2
18.04.2016
19:00:35


(+2, 4 Votes)

Von bavaromelia
Aus Ruhrgebiet (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 24.11.2011


Ich wundere mich immer, wer sich für so einen Schrott interessiert.....interessanter ist der berühmte "Sack in China"!


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#3
18.04.2016
19:45:44


(+8, 10 Votes)

Von Robin


Eigentlich bin ich der Meinung, dass sowas Privatsache ist und dass auch Promis ein Recht auf Privatsphäre haben.

Umgekehrt finde ich es aber blöd, da irgendwas zu verbieten. Erst recht im Internet-Zeitalter, wo sowas eh nationale Zensur umgeht.

Ich würde es nicht verbieten wollen, hoffe aber dennoch, dass man freiwillig die Privatsphäre akzeptiert.


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#4
19.04.2016
00:43:10
Via Handy


(+2, 4 Votes)

Von LeLido


Zitat des Tages: "Planschbecken voller Olivenöl".

Native extra und kaltgepresst?


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#5
19.04.2016
17:49:56


(+2, 4 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Sehe ich ähnlich wie Robin schrieb, aber ich denke, dass man leider verbieten muss, wenn die Privatsphäre auf der Basis des Respekts oder 'Anstands' nicht respektiert wird.
Wenn Zeitungen und Magazine hier Unfug über Promis verbreiten, gibt es häufig genug Klagen. Bei denen dann eben auch Summen fällig werden, aber so etwas hindert Käseblätter und Tratschmagazine auch nicht daran,irgendwann wieder wilde Spekulationen und Gerüchte in die Welt zu posaunen.

Manchmal möchte man solche Klatschreporter mit faulen Eiern beworfen am Pranger stehen sehen, um in ihren Blättern davon zu lesen, sie hätten S/M-Spiele mit Foodplay öffentlich abgezogen...
Vermutlich wäre da dann das Geschrei nach wirksamen Unterlassungsklagen groß.


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#6
19.04.2016
20:37:36


(-4, 6 Votes)

Von Torsten
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Was mich an der Sache anwidert, ist die Verlogenheit der beiden. Erst lassen sie es krachen (Elton John selber wurde gerade von einem Ex-Bodyguard wegen sexueller Belästigung verklagt) und wenn es rauskommt, werden die Blagen vorgeschoben, um die Pressefreiheit in Grund und Boden zu klagen.


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#7
20.04.2016
09:54:43


(+2, 4 Votes)

Von aLuckyGuy
Aus Peine (Niedersachsen)
Mitglied seit 28.08.2015


Die Sache ist meines Erachtens, lange nicht so einfach wie sie auf dem ersten Blick erscheinen mag. Ich denke, man muss hier mal ganz klar sagen, Elton John ist nicht nur seit vielen Jahren in der Öffentlichkeit präsent, er hat auch durch diese Öffentlichkeit ein nicht gerade kleines Vermögen angehäuft. Bitte nicht falsch verstehen, das ist sein gutes Recht, keine Frage. Elton John hat die Öffentlichkeit gerne benutzt wenn es um seine Vorteile ging. Dann kann er jetzt wo sich die Sache mal umdreht nicht einfach kneifen und alles verbieten wollen. Meines Wissens sehen das zumindest die dts. Gerichte ebenso.

Ein völlig anderer Aspekt ist die Art und Weise der Berichterstattung durch die Presse. In nicht wenigen Fällen wird einfach gelogen was das Zeug hält. Immer mit dem Hintergedanken, egal was man an Wiedergutmachung im Nachhinein auch zahlen mag, man hofft einfach, dass die Gewinne die man durch die Story und der damit verbundenen Erhöhung der Auflage erzielt, diese Kosten wieder wettmachen. Bild & Co. arbeitet mit diesen Prinzip schon seit vielen Jahren. Millionen Euro einstreichen und dann nach einen halben Jahr, wenn die Story längst vergessen ist auf Seite 10 ganz unten in einer winzigen Spalte, die Richtigstellung bringen.


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#8
20.04.2016
10:19:30


(+4, 4 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #4 von LeLido


also ich bade in native extra von aldi .. langt eine dosis von 100ml auf eine badewanne, und ich fühl mich wie elton&david auch ohne kinder..
Also da flutscht der ganze körper!


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