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  • 20.04.2016, 08:38h               Teilen:   |

Homosexuelle Liebe unter Ulbricht

Ein turbulentes schwules Leben in der DDR

"Wie die Sterne entstehen und warum man sie nicht zählen kann" ist am 10. März 2016 erschienen
"Wie die Sterne entstehen und warum man sie nicht zählen kann" ist am 10. März 2016 erschienen

Hagen von Kornbachs Roman "Wie die Sterne entstehen und warum man sie nicht zählen kann" spielt Ende der 1960er Jahre.

Wir tauchen ein in das Leben des Erzählers und seines afrikanischen Freundes als Studenten in Ost-Berlin Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre, den letzten Jahren der Ulbricht-Ära. Der eine behütet und mit dem Anspruch aufgewachsen, nur durchhalten und sich dem jeweiligen politischen Regime entziehen zu müssen, um sich nicht schuldig zu machen, der andere mit der Sicht "von außen", stürzen sie sich in ein ausschweifendes Leben, das dem Duo eine willkommene Tarnung ihres Planes ist, nach Abschluss des Studiums nach London zu gehen.

Den jungen Männern ist längst klar, dass sie sich lieben. Sie sind entsetzt über den Verfall der Städte und die Gleichgültigkeit der Menschen. Dank seiner Großmutter, die einem polnischen Adelsgeschlecht entstammt, besitzt er einen polnischen Reisepass. Bald machen Sie aus ihrer Liebe keinen Hehl, haben aber gleichzeitig Angst, enttarnt zu werden. Am Tag nach Übergabe der Abschlusszeugnisse kommt Thomas, der Afrikaner, bei einem Verkehrsunfall ums Leben, als eine Straßenbahn wegen eines maroden Gleisbettes auf eine Gruppe Passanten stürzt.

Der Erzähler Herr K. wird nach Polen in ein Kloster gebracht, um eine Befragung der DDR-Behörden zu verhindern. Das geschieht in einer für ihn nicht geahnten Allianz seiner Großmutter, Mitarbeitern des Britischen Geheimdienstes, seiner Englischlehrerin Fräulein Dr. Sölle, die als Pensionärin inzwischen in London lebt, und seines Mentors Dr. Schwarz. Herr K. bleibt nach seinem Aufenthalt bei den Brüdern des Hl. Philip Neri in Polen. Er verliebt sich in den jungen Arzt Adam Fuks. Jahre nach dem Unfalltod des Freundes, gibt der britische Geheimdienst Akten frei. Er und Adam reisen nach London, dort und nach Einsicht in seine Stasiakten erkennt er die Zusammenhänge und dass sein Leben vom ersten Tag an mit einem bestimmten Ziel verbunden war.

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"Wie die Sterne entstehen und warum man sie nicht zählen kann" hat Hagen Ksawery Maurits von Kornbach sein Buch genannt. Der Autor, Fotograf und Unternehmer wurde 1948 bei Posen als Sohn einer polnischen Mutter und eines deutschen Vaters geboren. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftswissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität und Wirtschaft und Mathematik in Posen und Krakau.

Ab Anfang der 1980er Jahre war er in der Friedensbewegung der DDR aktiv, als seine Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte, drängte man ihn 1985, die DDR zu verlassen. Ab 1986 leitete er ein Unternehmen mit Sitz in London, das sich mit der Regelung internationaler Angelegenheiten beschäftigte. Es war maßgeblich an der Neuansiedlung mittelständischer Unternehmen in Berlin beteiligt. Ende der 1990er Jahre zog er sich aus dem Geschäftsleben zurück. Heute lebt Hagen von Kornbach auf dem Gut seiner Verwandten bei Posen und bei Berlin. (cw/pm)

  Infos zum Buch
Hagen von Kornbach: Wie die Sterne entstehen und warum man sie nicht zählen kann. Roman. Softcover. 232 Seiten. Format: 12,7 x 20,3 cm. Books on Demand. 2016. 19,99 €. ISBN 978-3-7392-2195-3
Links zum Thema:
» Blick ins Buch bei Amazon
» Homepage von Hagen von Kornbach
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Tags: hagen von kornbach, wie die sterne entstehen und warum man sie nicht zählen kann, roman
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