Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?2599

Salt Lake City Der Gouverneur des US-Bundesstaates Utah, John Huntsman, hat am Mittwoch ein Gesetz unterzeichnet, dass Internet-Providern vorschreibt, Filter für Inhalte anzubieten, die nur "für Erwachsene" gedacht sind.. Das Gesetz tritt sofort in Kraft und beinhaltet auch die Pflicht für Webseitenbetreiber aus dem Bundesstaat, Inhalte für Erwachsene mit dem Hinweis "jugendgefährdend" zu kennzeichnen. Zuwiderhandlungen können mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden. Eine Liste der zu sperrenden Seiten soll von Beamten regelmäßig aktualisiert werden. Bürgerrechtsorganisationen befürchten, dass schnell neben pornografischen Seiten auch aufklärende Seiten ins Visier der Zensoren geraten. (nb)



#1 JuliaAnonym
  • 24.03.2005, 18:44h
  • "BIG BROTHER IS WATCHING YOU."

    George Orwell hatte ein vorausschauender Blick mit seinem Buch 1984.

    Sind es keine Christen die die Menschenrechten verletzen dan sind es wohl die Anti-Terrorismusgesetze in vielen Länder.

    In Holland wird ihm Rahmen so eines gesetzes alle Internetverkehr von jeder
    von der Provider gespeichert. Das heißt, Surfen, Chat, Telefon, Messenger USW.
    Die Provider sind dazu verpflichtet.

    Jetzt soll man sich ab 14 auch indentifizieren wenn Behörden darum fragen, das war auch niemals so.

    Gruß von Julia.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 DavidAnonym
  • 25.03.2005, 16:20h
  • Aber Gewaltszenen sind natürlich weniger jugendgefährdend.
    Und das man als Teenie einfach an eine Knarre rankommt, das ist natürlich auch normal. Hauptsache keine nackte Tite gesehen, dann bleibt auch die Moral sauber.
    Selbst wenn man als 16-Jähriger Amok läuft.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 EngelAnonym
#4 ThommenAnonym
  • 27.03.2005, 01:06h
  • Es heisst immer wieder in den Zeitung "die nackte Gewalt"... man sollte umgekehrt von der gewaltigen Nacktheit sprechen... ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#5 TomAnonym
  • 28.03.2005, 00:58h
  • Vielleicht missverstehe ich euch oder diesen Artikel ja, aber habt ihr tatsächlich etwas dagegen, dass mehr "gewarnt" wird vor pornographischen Inhalten? Denn es wird hier ja nicht erwähnt, dass es ganz verboten wird, sondern das mehr darauf aufmerksam gemacht werden soll!

    Und das Telefongespräche etc. abgehört werden sollte doch nun schon jeden klar sein, oder? Wobei weniger alle Gespräche abgehört werden, sondern sich ein automatisches Tonband einstellt, sobald bestimmte Worte fallen und auch das haltet ihr für schlecht?

    Ich bin natürlich auch gegen einen Überwachungsstaat, aber überall nur immer alles negativ und schlecht zu sehn, halte ich auch nicht unbedingt für sehr vorteilhaft...

    lg.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 DavidAnonym
  • 28.03.2005, 01:33h
  • @ Tom:
    Die Kritik zielt ja darauf ab, das evtl. auch vor Seiten gewarnt werden soll (bzw. gesperrt werden könnten), die zur Aufklärung dienen.
    Also z.B. auch Aufklärung für junge homosexuelle Menschen.
    Sowas würde dann als Schweinskram abgetan-bei der momentanen Situation ist in der Hinsicht ja alles zuzutrauen!
    (Beispiel: Anstatt auf Aufklärung in den Schulen wird plötzlich auf eine Enthaltsamkeitskampagne gesetzt)
    Und mein sarkastischer Beitrag bezieht sich auf die Tatsache, das ein Aufschrei durchs Land geht, wenn mal eine Titte zu sehen ist (wie im fall janet Jackson), aber es ok ist, wenn Gewalt im Fernsehen zu sehen ist; wenn Menschen mit einer Knarre rumlaufen...
    Egal ob dadurch die Gefahr besteht, das ein 16-Jähriger damit Amok läuft.
  • Antworten » | Direktlink »