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Andrew Shaw steht seit 2011 bei den Chicago Blackhawks in der National Hockey League unter Vertrag. (Bild: Wiki Commons / Lisa Gansky / CC-BY-SA-2.0)

Der Eishockeyspieler Andrew Shaw von den Chicago Blackhawks muss trotz Entschuldigung 5.000 Dollar Strafe zahlen und wurde für ein Spiel gesperrt.

Die nordamerikanische Eishockey-Vereinigung National Hockey League (NHL) hat in dieser Woche ein deutliches Zeichen gegen Homophobie gesetzt. Weil er einen Schiedsrichter als "Schwuchtel" beschimpft hatte, sperrte sie den bekannten Chicago-Blackhawks-Spieler Andrew Shaw für das kommende Spiel. Außerdem muss der 24-jährige Kanadier eine Strafe in Höhe von 5.000 US-Dollar (rund 4.450 Euro) zahlen.

Die Beleidigung ereignete sich im vierten NHL-Playoff-Spiel der Chicago Blackhawks gegen die St. Louis Blues. Zwei Minuten vor Ende kassierte Shaw eine Strafe und rastete deshalb aus. Auf dem Weg zur Strafbank zeigte er erst seine beiden Mittelfinger in Richtung Schiedsrichter. Nachdem er dort Platz genommen hatte, begann er mit den Beschimpfungen. Unter anderem fielen die Worte "fucking faggot".

Videoaufnahmen halfen Shaws Gedächnis auf die Sprünge

Nach dem Spiel behauptete Andrew Shaw zunächst, sich nicht an seine Worte erinnern zu können. Als ihm jedoch Videoaufnahmen vorgespielt wurden, entschuldigte er sich vor laufenden Kameras: "Ich bin nicht so ein Typ Mann. Ich bin sauer auf mich selbst. Solche Dinge sage ich eigentlich nicht." Außerdem versprach er, "dieses Wort" niemals wieder in den Mund zu nehmen.

"Wir können ein solches Verhalten nicht durchgehen lassen. Auch wenn sich der Spieler entschuldigt, müssen wir ihn zur Verantwortung ziehen", begründete die NHL die Sperre und Geldstrafe gegen Shaw. Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga, der insgesamt 30 Teams in den USA und Kanada angehören, ist seit vier Jahren Partner der Kampagne "You Can Play", die sich dafür einsetzt, Sportlerinnen und Sportler nach ihrem Talent und ihrer Arbeit zu bewerten und nicht nach ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung. (cw)

Youtube | Andrew Shaw entschuldigt sich vor der Presse


#1 SebiAnonym
  • 23.04.2016, 13:53h
  • Richtig so.

    Erst wird munter gehetzt und dann haben diese Leute immer "Erinnerngslücken". So vergesslich wie Homohasser sind, sollten die dringend mal zum Arzt.

    Gut, dass es den Videobeweis gab.
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#2 Roman BolligerAnonym
  • 23.04.2016, 14:05h
  • Doch, genau so ein Typ Mann ist dieser pickelige Hockeyspieler: Die homophobe Sau rauslassen und dann vorgeben, dies hätte Alles mit ihm gar Nichts zu tun, solches würde er "eigentlich" nicht sagen. Oberschwach!
    Zum Glück hat die NHL das nicht durchgelassen.
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#3 hugo1970Profil
  • 23.04.2016, 15:33hPyrbaum
  • Ich hab echt keine Ahnung mehr von dieser Gesellschaft, bei jedem kleinsten wehewechen wird geschimpft und natürlich selber ist man nicht schuld, immer die anderen, dammit nicht genung, man diskriminiert auch noch gewollt oder nicht gewollt.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 23.04.2016, 19:44h
  • Solche Leute wissen gar nicht, was sie mit ihren unüberlegten Fascho-Aussagen anrichten...

    Deshalb ist die Bestrafung solcher Aussagen richtig und wichtig. Damit sich hoffentlich bald etwas ändert. Anders als mit Sanktionierung funktioniert es offenbar nicht...
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#5 RobinAnonym
  • 23.04.2016, 22:16h
  • Bei einer so drakonischen Bestrafung hätte er sich nicht auch noch entschuldigen müssen. Genützt hat ihm die Reue jedenfalls nicht, eher im Gegenteil.
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#6 ollinaieProfil
  • 26.04.2016, 16:59hSeligenstadt
  • Antwort auf #5 von Robin
  • "Genützt hat ihm die Reue jedenfalls nicht"

    Reue und Persönlicher Vorteil haben nichts miteinander zu tun. Ich vermute, Du hast die Bedeutung des Wortes "Reue" nicht erfasst.
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#7 yslmd
  • 26.04.2016, 18:42h
  • Antwort auf #3 von hugo1970
  • hugo1970 schreibt am 23.04.2016:
    ..."und natürlich selber ist man nicht schuld, immer die anderen, dammit nicht genung, man diskriminiert auch noch gewollt oder nicht gewollt."

    Was möchtest Du denn eigentlich mit deinem Kommentar zum Ausdruck bringen?
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