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Bischof Bernt Eidsvig ist sauer auf die evangelische Kirche

Weil die Protestanten die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet haben, will der Bischof von Oslo künftig keine heterosexuellen Paare mehr in Kirchen trauen.

Der norwegische Bischof Bernt Ivar Eidsvig, hat in einem Interview erklärt, dass er keine Eheschließungen mehr in norwegischen Kirchen durchführen möchte. Der katholische Würdeträger bitte deshalb den Vatikan um Erlaubnis für diesen Schritt. Anlass sei die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben durch die evangelisch-lutherische Volkskirche, die vor zwei Wochen mit großer Mehrheit auf einer Synode in Trondheim beschlossen worden war (queer.de berichtete).

"Politiker könnten nun aggressiv gegenüber Kirchen werden, die sich diesen [gleichgeschlechtlichen] Eheschließungen widersetzen", so der 62-Jährige gegenüber dem "Catholic News Service". "Daher ist es für uns die beste Option, wenn wir damit aufhören, im Namen des Staates Ehen zu schließen."

Anders als in Deutschland wird in Norwegen eine kirchliche Trauung auch vom Staat anerkannt, so dass Paare keine separate Hochzeit beim Standesamt durchführen müssen. Eine derartige Regelung gilt bereits in einigen Ländern, in denen gleichgeschlechtliche Ehen möglich sind, beispielsweise in Spanien oder den USA. Bislang hat die katholische Kirche dort nicht in Betracht gezogen, sich aus dem Trauungsgeschäft zurückzuziehen.

"Bedauern und Enttäuschung" über Gleichstellung von Homo-Paaren

Der Bischof sagte im Interview weiter, dass seine Kirche "mit Bedauern und Enttäuschung" auf die Öffnung der Ehe durch die evangelische Kirche reagiert habe. Eidsvig, der vor seiner Priesterkarriere vom evangelischen zum katholischen Glauben konvertiert war, drohte mit "längerfristigen Konsequenzen für den Kontakt zwischen den Kirchen".

Auch in Deutschland hat die katholische Kirche der evangelischen Kirche immer wieder mit Konsequenzen für die ökumenische Zusammenarbeit gedroht, sollte sie die Rechte von Homosexuellen in der Kirche stärken. Als etwa die EKD vor rund drei Jahren gleichgeschlechtliche Beziehungen als "gleichwertig" bezeichnete, sprach der Münsteraner Bischof Felix Genn von einem "richtigen Riss" in der Zusammenarbeit zwischen katholischer und evangelischer Kirche (queer.de berichtete). In diesem Monat bezeichnete der Berliner Erzbischof Heiner Koch die Offenheit in der evangelischen Kirche gegenüber Homo-Paaren als "Herausfoderung" (queer.de berichtete).

In Norwegen gehören drei Viertel der Bevölkerung der evangelisch-lutherischen Kirche an. Nur zwei Prozent der fünf Millionen Einwohner sind Mitglied der katholischen Kirche.

Bischof Eidsvig war bereits vergangenes Jahr in die Schlagzeilen geraten. Damals leitete die Staatsanwaltschaft ein Betrugsverfahren gegen ihn ein, weil er gegenüber Behörden eine überhöhte Zahl von Katholiken in seinem Bistum angegeben haben soll, um damit überhöhte staatliche Zahlungen zu erschleichen. (dk)



#1 FelixAnonym
  • 25.04.2016, 16:30h

  • Es gibt so viel Not, Leid und Elend auf der Welt. Sollte die katholische Kirche nicht lieber solche Dinge bekämpfen statt gegen Liebe, Freiheit und Vielfalt zu hetzen und Hass zu schüren?!
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#2 AlbrechtAnonym
  • 25.04.2016, 16:40h
  • Was bildet dieser vom Hass zerfressene Fanatiker sich ein?

    In ihrem Allmachtsanspruch glaubt die Katholiban wohl, auch anderen Religionen ihren Wahn diktieren zu können.
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#3 NinakadinProfil
#4 RaffaelAnonym
  • 25.04.2016, 16:43h
  • >>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    will der Bischof von Oslo künftig keine heterosexuellen Paare mehr in Kirchen trauen.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Prima! Dann haben noch mehr Menschen einen Grund endlich aus der Kinderficker-Sekte auszutreten.
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#5 alexxffmAnonym
#6 KirchenaustrittAnonym
  • 25.04.2016, 16:50h
  • Gegen Hassprediger hilft nur eines:
    Kirchenaustritt.

    www.kirchenaustritt.de/

    "Die beiden größten Gefahren für den Weltfrieden und den Fortbestand der Menschheit sind Waffenindustrie und Religion."
    (Albert Einstein)

    "Religion ist das Asyl der Dummen."
    (Spinoza)
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#7 TheDadProfil
  • 25.04.2016, 16:53hHannover
  • ""Bislang hat die katholische Kirche dort nicht in Betracht gezogen, sich aus dem Trauungsgeschäft zurückzuziehen.""..

    Eben..
    Es ist ein Geschäft..
    Wer daran nicht prosperieren will, zieht sich vom Markt zurück..
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#8 NilsAnonym
  • 25.04.2016, 16:55h
  • Steht der unter Drogen oder wieso guckt der so bekifft?

    Oder überlegt der nur, welchen Messdiener er als nächstes vergewaltigt?
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#9 panzernashorn
#10 panzernashorn
  • 25.04.2016, 17:07h
  • Was für ein abgrundtief gestörtes Subjekt!!

    Der gehört schlicht und einfach in die Klappse.............
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