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Die "Homo-Lobby" bei den Liberalen: LiSL-Mitglieder beim FDP-Bundesparteitag in Berlin (Bild: LiSL)

Die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) haben künftig Antrags- und Rederecht bei der Freien Demokratischen Partei (FDP). Beim FDP-Bundesparteitag am vergangenen Wochenende in Berlin wurde der Verein fast einstimmig als offizielle "Vorfeldorganisation" anerkannt.

Der Antrag war unter anderem mit dem LiSL-Engagement beim CSD begründet worden: "Mit Präsenz an etwa 40 Standorten und mehr als 150.000 verteilten Werbemitteln im Jahr ist dies die größte jährliche Kampagne der FDP auf Bundesebene."

Die Liberalen Schwulen und Lesben wurden 2010 in Gummersbach gegründet, "um Schwulen- und Lesbenpolitik in der liberalen Gemeinschaft gestalten zu wollen". Vorsitzender ist der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch. (mize)



#1 SchneckenpostAnonym
  • 27.04.2016, 09:31h
  • Na bravo!

    Im Jahr 2016 gibt die FDP den Schwulen und Lesben der Partei ein Antrags- und Rederecht.

    Wenn die in dem Tempo weitermachen, sind die ja vielleicht in 200-300 Jahren so weit, dass sie uns nicht mehr nur als Stimmvieh betrachten, dass man bei jeder Wahl verarschen kann, sondern dass sie sich mal wirklich für uns einsetzen.
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#2 Atton
  • 27.04.2016, 09:43h
  • Der Antrag war unter anderem mit dem LiSL-Engagement beim CSD begründet worden[...]

    ############################

    Was wollen die denn beim CSD? Die können doch auch nur leere Versprechen machen oder hat die FDP je was aus eigenem Antrieb für LGBT* gemacht?!

    Antwort: Nein!

    Ich finde auch generell, dass eine Partei, die eine so asoziale Politik macht, nicht mehr gewählt werden sollte.
    Wie auch die CDU/CSU natürlich.

    Meiner Meinung sollte es 2017 eine Links/Grün-Koalition geben. So und nur so wird's dann was mit der Eheöffnung.
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#3 userer
#4 den 99 ProzentAnonym
  • 27.04.2016, 11:50h
  • Neoliberaler Reichtumsklau von unten nach oben - von der arbeitenden Bevölkerung hin zu Banken, Konzernen und Milliardären - bleibt trotzdem genauso scheiße und asozial wie vorher.
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#5 53trgfseAnonym
  • 27.04.2016, 13:06h
  • Die FDP hat in Regierungsverantwortung 2009-2013 jeden rechtlichen Gleichstellungsfortschritt im Bundestag blockiert.

    Die FDP ist eine konservative, bürgerliche Partei. Dass die FDP am liebsten mit CDU/CSU koaliert, sagt ja schon alles. Da ist nichts liberal. Zudem ist die FDP die unglaubwürdigste und heuchlerischste Partei. Die FDP zieht Reiche an, die trotz Megareichtums am liebsten keine Steuern zahlen wollen würden. Die FDP ist zudem asozial. Selbst Westerwelle bezeichnete Arbeitslose als "spätrömisch-dekadent". Rösler sagte über entlassene Schlecker-Mitarbeiter, dass diese eine "passende Anschlussverwendung" suchen sollten, was alles darüber sagt, wie die FDP über arbeitende Menschen und Wirtschaft denkt. Und sowas kommt aus einer Partei, die Reiche noch reicher und Arme noch ärmer machen will.

    Für die FDP steht nicht der Mensch, sondern das Geld im Mittelpunkt.

    Niemand braucht die FDP.
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#6 MarcAnonym
  • 27.04.2016, 13:07h

  • "Die größte jährliche Kampagne der FDP auf Bundesebene".
    Aha. In erster Linie ist man also da, um beim Homostimmvieh Werbung für die FDP zu machen. Dafür gibt's als Goodie jetzt Rede- und Antragsrecht. Applaus. Aber welches "Goodie" hat das Homostimmvieh von diesem Deal? Auf die Antwort warten wir seit vielen vielen verlorenen Jahren vergeblich, in denen die FDP mit und ohne schwulem Vorsitzenden fleißig strukturkonservative Blockadepolitik gegen die Gleichberechtigung gemacht hat.
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#7 Johannes45Anonym
  • 27.04.2016, 15:48h
  • Herzlichen Glückwunsch an die LiSL !

    Es ist sehr erfreulich, wie die FDP sich über viele Jahre hinweg, für LGBT-Rechte einsetzt und unter Westerwelle von 2009 bis 2013 viele Gleichstellungserfolge im Bundestag durch Gesetzentwürfe der FDP errungen wurden sowie die Magnus-Hirschfeldt-Stiftung in jenen Jahren errichtet wurde. Dafür gibt es von mir ein grosses Dankeschön.

    *
    www.liberale.de/content/gleichstellungspolitik
    (Liberale: Gleichstellungspolitik)
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#8 userer
  • 27.04.2016, 16:53h
  • Antwort auf #6 von Marc
  • "Werbung beim Homostimmvieh". Ja, genau danach sieht's aus, wenn wir uns mal an die Vergangenheit erinnern wollen. Niemand sollte sich nochmal von der FDP um seine Wahlstimme betrügen lassen.
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#9 FennekAnonym
  • 27.04.2016, 16:54h
  • Nur mal zur Erinnerung:
    die "Liberalen Schwulen und Lesben" (LiSL) (wieso fehlen eigentlich Bi-, Trans- und Intersexuelle?) haben stets den homophoben Kurs der FDP mitgetragen.

    Als die FDP noch gegen die Eheöffnung war, haben die LiSL wortreich argumentiert, warum das richtig sei und dass man die Bürger nicht überfordern dürfe.

    Die (immer noch herrschende) Meinung der FDP, dass es keinen Diskriminierungsschutz und keine Änderung von Art. 3 GG geben sollte, teilen die LiSL auch.

    Und auch bei der FDP-Hetze gegen Bildungspläne ist von den LiSL nichts zu hören.

    Die sind letztlich genauso wie die LSU (Lesben und Schwulen in der Union).

    Wenn die jetzt also auch endlich mal nach Jahren offiziell von der FDP anerkannt werden (wahrscheinlich auch nur, weil sie bewiesen haben, dass sie immer brav der Parteilinie folgen und das Parteiwohl über das Wohl der LGBTI stellen) ist das kein Grund zum Feiern, weil die LiSL die FDP nicht weniger homo- und transphob machen und weil die die Linie der FDP voll mittragen.
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#10 FinnAnonym
  • 27.04.2016, 20:15h
  • Antwort auf #5 von 53trgfse
  • Und nicht nur, dass die FDP zwar in der Opposition und vor Wahlen viel von Gleichstellung spricht und dann aber in Regierungsverantwortung regelmäßig gegen rechtliche Gleichstellung stimmt. Sondern sie sind auch aus Prinzip gegen Diskriminierungsschutz.

    Und in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern hetzen sie ja aufs übelste gegen Aufklärung an Schulen. Das ist wirklich Hetze mit rechten Parolen...
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