Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 27.04.2016, 12:02h           48      Teilen:   |

Politik ohne Absprache

Köln: Freie Wähler machen mit queeren Refugees Stimmung gegen Refugees

Artikelbild
Der Kölner Lokalpolitiker Torsten Ilg war einst Vize der "Homosexuellen in der AfD". Im letzten Sommer verließ er die Partei und vertritt nun die "Freien Wähler" in Rodenkirchen.

Ein Antrag des Bezirksabgeordneten Torsten Ilg zu Schutzräumen für traumatisierte Flüchtlinge wird von Betroffenen abgelehnt.

Von Norbert Blech

"Antrag der Freien Wähler angenommen. Rodenkirchen will traumatisierte und homosexuelle Flüchtlinge unterbringen." So beginnt eine Pressemitteilung vom Mittwoch von Torsten Ilg, früher AfD-Mitglied und inzwischen für die "Freien Wähler" Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen.

Der Antrag, am Montag angenommen mit Stimmen von CDU und SPD bei Enthaltungen von zwei Stimmen der Grünen und einer der FDP, bittet allerdings die Verwaltung nur um Prüfung, "ob in einer oder mehreren Flüchtlingseinrichtungen von Rodenkirchen 'integrative Formen der Unterbringung' nach Hamburger Vorbild (DRK-Heim Lokstedt) speziell für schutzbedürftige und traumatisierte Menschen realisiert werden können."

Neben Frauen und Alleinerziehenden mit Kindern sollten dort auch ausdrücklich "Flüchtlinge mit LGBT-Hintergrund untergebracht werden und zwar unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Religion, oder ihrer ethnischen Zuordnung".

Fortsetzung nach Anzeige


Initiative: "Rechtspopulisten" schwächen Anliegen

Als der Antrag Ilgs im März bekannt wurde und es zu wohlwollenden Schlagzeilen in der Lokalpresse kam, gab es allerdings deutliche Kritik (PDF) von der Initiative "Rainbow Refugees Cologne – support group", die mit Geflüchteten, dem migrantischen Treffpunkt baraka, dem Beratungszentrum Rubicon und dem Kölner Flüchtlingsrat zusammenarbeitet: "Politische Forderungen nach einer Verbesserung der Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und/oder intergeschlechtlichen Geflüchteten müssen gemeinsam bestimmt werden von Betroffenen, migrantischer Selbstorganisation, Beratungszentren und politischen Initiativen." Der Antrag der Freien Wähler sei ohne Beteiligung der Gruppen erstellt worden.

Eine "integrative Flüchtlingsunterkunft" löse keine Probleme, so die Initiative. "Es braucht spezifische, dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten für Homo- und Transsexuelle wie für Frauen und Kinder. Frauen brauchen hierbei zudem einen Raum ohne die Anwesenheit von Männern." Mit entsprechenden Vorschlägen und Forderungen habe man sich bereits an die Politik gewandt: "Unsere bisherige Arbeit und unsere Forderungen an die Kölner Verwaltung wird vor diesem Hintergrund durch den Antrag der Freien Wähler und die Bezugnahme von Torsten Ilg auf unsere Initiative geschwächt."

Die AfD sei eine "homosexuellen- und transfeindliche Partei" und "Brandstifterin in einer rassistischen Stimmung", die sich gegen Geflüchtete und ihre Unterstützer richte. "Ihre minderheitenfeindliche und rassistische Politik bietet keinerlei Grundlage für eine Zusammenarbeit." Ilg halte an vielen der Positionen fest und könne kein Bündnispartner sein: "Auf die Unterstützung von Rechtspopulisten können wir verzichten und verwehren uns gegen eine Vereinnahmung auf Kosten der Betroffenen." Homosexuellen- und Transfeindlichkeit sei ein gesellschaftspolitisches Problem. "Es lässt sich nicht lösen durch einen einseitigen und verallgemeinernden 'Erziehungsauftrag' an geflüchtete Personen."

Stimmungsmache gegen Migranten

Ilg hatte den Antrag ursprünglich in Bezug auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel "Bonotel" eingebracht und erwähnt in seiner Pressemitteilung weiter einen "starken Widerstand seitens der Anwohnerschaft" gegenüber einer Unterkunft für "ausschließlich alleinreisende Männer", der er die "integrative Flüchtlingsunterkunft" entgegensetzen wollte, da von einer "Gruppe junger, meist muslimischer Männer ein erhebliches Konflikt- und Gewaltpotential" ausgehe.

Der Politiker spielt in Folge queere und traumatisierte Flüchtlinge, denen man "Vorzug" geben müsse, gegen andere Flüchtlinge aus. "Wir möchten doch eher Menschen mit Problemen helfen, und nicht diejenigen schützen, die neue Probleme schaffen und unsere Werte nicht akzeptieren", so Ilg in Bezug auf eine "inhumane Gesinnung", die einige Flüchtlinge mit nach Deutschland brächten. Er erwähnt auch "tätliche Übergriffe gegen Homosexuelle durch junge Migranten in Berlin und Köln".

In den letzten Monaten wurden in Berlin und Nürnberg spezielle Unterkünfte für LGBT-Flüchtlinge eingerichtet, viele Initiativen vermitteln zudem private Unterkünfte und Hilfe. Den Refugees, die oft in Massenunterkünften in Kleinstädten weitab von Szene- und Hilfseinrichtungen untergebracht werden, wird spezielle Beratung angeboten, auch weil sie es etwa mit homophoben Dolmetschern oder unvorbereiteten und unsensiblen Bearbeitern zu tun haben. Initiativen für spezielle Unterkünfte hatten dabei teilweise einen jahrelangen Vorlauf, Fragestellungen und Probleme tauchten etwa bereits bei queeren Flüchtlingen aus Osteuropa auf (queer.de berichtete).

Viele Forderungen und Gedanken von Aktivisten und Betroffenen, ob in der lokalen, regionalen oder bundesweiten Politik, wurden bislang allerdings nicht aufgegriffen. Die Situation und die Rechte von LGBT müssten etwa "endlich verpflichtendes Thema in Integrationskursen werden", forderte am Mittwoch eine Pressemitteilung eines weiteren Projekts, "Queer Refugees Welcome" des LSVD. Es beklagt auch, wie in der Flüchtlingsdebatte Minderheiten gegen Minderheiten ausgespielt werden: "Überhaupt kommt keine Diskussion um Geflüchtete ohne den Verweis auf die notwendige Verteidigung von 'unseren Werten' aus. Werte, die man den Geflüchteten im gleichen Atemzug dann meist verwehrt. Unter diesen Werten wird dann u.a. Akzeptanz von LSBT aufgezählt. Überraschenderweise vor allen von denen, die eine rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von LSBT immer blockiert haben bzw. bis heute ablehnen."

Mehr zum Thema:
» Nach Sieg von Frauke Petry: Torsten Ilg verlässt die AfD (05.07.2015)
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 48 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 23             1     
Service: | pdf | mailen
Tags: asyl, flüchtlinge, köln, torsten ilg, freie wähler
Schwerpunkte:
 Asyl
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Köln: Freie Wähler machen mit queeren Refugees Stimmung gegen Refugees"


 48 User-Kommentare
« zurück  12345  vor »

Die ersten:   
#1
27.04.2016
12:58:00
Via Handy


(-7, 23 Votes)

Von Integrationsopfer


Baraka, waren das nicht jene, die keine Deutschen im Cafe haben wollten? Jetzt wird auf inklusiv gemacht, auch geil!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
27.04.2016
13:26:06


(-9, 29 Votes)

Von Torsten_Ilg
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Integrationsopfer


Wer spielt den Minderheiten gegen Minderheiten aus? Islamisten die Homosexuelle "foltern, quälen und ermorden", oder zumindest diese Form der Gewalt befürworten, benötigen wohl kaum die Solidarität unserer Wertegemeinschaft. Und nochmals: JA ich bin dafür, problematische Gruppen auch WEITERHIN in Rodenkirchen unterzubringen. Aber eben nicht so massiert und in einem einzigen Gebäude, wie dies einst die Verwaltung für das Bonotel vorgesehen hatte. Außerdem ist dieser Artikel eine lächerliche Farce. Seit wann sind die Aktivisten des Kölner Ablegers der überregional tätigen Initiative "Rainbow Refugees" selbst "Betroffene" ? Berufsbetroffene vielleicht. Das ist "Blech Herr Blech". Seltsamer Journalismus ist das ... Ich habe übrigens große Zustimmung von Vertretern dieses Vereins aus Frankfurt erfahren, die ebenfalls eine gemischte Form der Unterbringung in SICHEREN Einrichtungen fordern. Zitat "ein Hotel wäre eine gute Lösung". Ähnlich argumentiert auch das Frauenmagazin "L-MAG" in seiner Dezemberausgabe. Die Gefahr der Stigmatisierung ist in sogenannten reinen LGBTT-Flüchtlingsunterkünften groß, zumal die Betroffenen nicht geortet sind. Warum wohl? Weil ihnen in sogenannten Gottesstaaten" das Leben zur Hölle gemacht wird. Und wer seine ablehnende Haltung gegenüber meinen Forderungen nur damit begründet, dass ich vorher einmal in der AfD war, der ist sowieso ideologisch verblendet. Zu diesem Kapitel habe ich hinreichend Stellung bezogen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
27.04.2016
13:40:40
Via Handy


(-12, 22 Votes)

Von basti-maxi


" Frauen brauchen hierbei zudem einen Raum ohne die Anwesenheit von Männern "

Gehts noch? Zurück ins Mittelalter oder wie?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
27.04.2016
16:06:10


(-10, 22 Votes)

Von GeorgG


Geschützte Räume brauchen Frauen, Christen und LGBTI-Leute. KEINE geschützten Räume brauchen religiöse Fundamentalisten und alleinreisende junge heterosexuelle Männer.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
27.04.2016
16:13:40


(-10, 18 Votes)

Von Pelayo
Aus Berlin
Mitglied seit 11.12.2014
Antwort zu Kommentar #1 von Integrationsopfer


Link zu www.queer.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
27.04.2016
16:13:57


(+1, 19 Votes)

Von Peer


Dass es immer öfter Übergriffe von Flüchtlingen gegen LGBTI-Flüchtlinge gibt, ist ja leider Fakt. Und an die Geschehnisse der Silvesternacht in Köln kann sich ja auch noch jeder gut erinnern.

Das heißt ausdrücklich nicht, dass alle Hetero-Flüchtlinge Probleme verursachen. Aber es gibt ja nun mal Flüchtlinge, die LGBTI (auch immer öfter einheimische, aber erst recht bei anderen Migranten) bedrohen oder gar angreifen. Und manche sehen leider auch Frauen, die sich nicht komplett verschleiern, als Freiwild an.

Diese Fakten bestreitet ja auch niemand, selbst nicht die Gruppen, die sich jetzt hier beschweren. Und es wird viel geredet, was man jetzt alles tun müsse. Aber nur vom Reden haben die eh schon doppelt traumatisierten LGBTI-Flüchtlinge nichts.

Jetzt wird hier endlich auch mal eine Lösung umgesetzt. Man kann vielleicht in Details diskutieren, was man noch optimieren könnte. Aber wichtig ist, dass überhaupt mal was geschieht und dass überhaupt mal LGBTI-Flüchtlinge einen geschützten Raum finden.

Dass man jetzt bei der Schaffung eines Schutzraums für LGBTI-Flüchtlinge unterstellt, damit wollten andere Hass auf Hetero-Flüchtlinge schüren, ist schon ein starkes Stück. Was wäre denn die Alternative? Weiter tatenlos zusehen, wie LGBTI-Flüchtlinge in Unterkünften krankenhausreif geprügelt werden. Ich habe selbst schon einen schwulen Flüchtling gesehen, der massiv zusammengeschlagen wurde. Sollen wir diese Leute lieber ihrem Schicksal überlassen?

Mir wäre es auch lieber, alle Flüchtlinge könnten unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung friedlich unter einem Dach leben. Und ich werde nie verstehen, wie man als notleidender Mensch auf der Flucht, andere die im selben Boot sitzen, angreifen kann. Aber das Problem ist nun mal real und wird eher größer als kleiner.

Dagegen MUSS was unternommen werden, und dann kann man doch nicht so tun, als seinen Leute, die sich für solche LGBTI-Flüchtlinge einsetzen Rassisten, die in Wirklichkeit nur Hass auf Hetero-Flüchtlinge schüren wollen...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
27.04.2016
16:26:09


(-9, 21 Votes)

Von hene


""Politische Forderungen nach einer Verbesserung der Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und/oder intergeschlechtlichen Geflüchteten müssen gemeinsam bestimmt werden von Betroffenen, migrantischer Selbstorganisation, Beratungszentren und politischen Initiativen." Der Antrag der Freien Wähler sei ohne Beteiligung der Gruppen erstellt worden."

Mit welch einer Unverschämtheit wird hier eigentlich politische Mitsprache gefordert. Weder bedarf es einer Beteiligung von entsprechenden Vereine, Einzelpersonen sowie Gruppierungen noch sind sie der Maßstab nach den etwas entschieden wird.
Es ist bedenklich wenn außerparlamentarische Gruppierungen glauben, als ungewählte Vertreter, irgendetwas entscheiden dürfen zu können.
Aber da sieht man das Lobbyismus bis in die kleinsten Lokalebenen als selbstverständlich angesehen wird, dabei müsste man außerparlamentarische Einflussnahme in einer Demokratie konsequent bekämpfen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
27.04.2016
16:36:00


(-1, 21 Votes)

Von hene
Antwort zu Kommentar #4 von GeorgG


"Geschützte Räume brauchen Frauen, Christen und LGBTI-Leute. KEINE geschützten Räume brauchen religiöse Fundamentalisten und alleinreisende junge heterosexuelle Männer."

Das ist ja Blödsinn. Wenn ein junger heterosexueller Mann Gewalt angetan wird, dann muss er selbstverständlich geschützt werden.
Die Manie um Schutzräume für bestimmte Menschengruppen können gar nicht das Ziel sein. Das Ziel muss lauten, den Rechtsstaat durchzusetzen. Dann bedarf es auch keine Rückzugsorte.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
27.04.2016
16:44:27


(-5, 17 Votes)

Von Heiner


>>>>>>>>>>>>>>>
es zu wohlwollenden Schlagzeilen in der Lokalpresse kam, gab es allerdings deutliche Kritik (PDF) von der Initiative "Rainbow Refugees Cologne support group", die mit Geflüchteten, dem migrantischen Treffpunkt baraka, dem Beratungszentrum Rubicon und dem Kölner Flüchtlingsrat zusammenarbeitet
(...)
Der Antrag der Freien Wähler sei ohne Beteiligung der Gruppen erstellt worden.
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Das ist also deren größte Sorge?

Dass auch mal Leute ein Problem anpacken und Flüchtlingen helfen, ohne vorher Baraka, Rubicon & Co um Erlaubnis zu fragen?

Statt auf solche Eitelkeiten zu achten, sollten die lieber dankbar sein für jede zusätzliche Hilfe.

Und wenn sie meinen, sie könnten es selbst besser, sind sie gerne eingeladen, auch selbst entsprechende Heime ohne Gefahr für LGBTI zu eröffnen.

Niemand hat gesagt, dass es da nicht auch mehrere geben darf.

------------------------------------------

>>>>>>>>>>>>
Eine "integrative Flüchtlingsunterkunft" löse keine Probleme, so die Initiative.
<<<<<<<<<<<<<<

Anderswo funktioniert es doch auch (z.B. in den Niederlanden, habe ich schon ähnliche Projekte gesehen).

Und es löst auf jeden Fall für die dort lebenden LGBTI schon mal das Problem, dass sie nicht mehr jede Minute Angst vor einem Übergriff haben müssen. Das ist doch schon mal sehr viel...

--------------------------

>>>>>>>>>>>>>>
Die AfD sei eine "homosexuellen- und transfeindliche Partei" und "Brandstifterin in einer rassistischen Stimmung", die sich gegen Geflüchtete und ihre Unterstützer richte.
<<<<<<<<<<<<<<

Volle Zustimmung!

Nur leider am Thema vorbei, da die AfD überhaupt nichts damit zu tun hat.

Wieso sollten die auch, da die sowohl etwas gegen LGBTI als auch gegen Migranten haben.

---------------------

>>>>>>>>>>>>>>
"Auf die Unterstützung von Rechtspopulisten können wir verzichten und verwehren uns gegen eine Vereinnahmung auf Kosten der Betroffenen."
<<<<<<<<<<<<<<

Und ich verwehre mich dagegen, Menschen, die Migranten helfen wollen, als Rechtspopulisten zu diffamieren!!!!!

Da sind Menschen dabei, die die AfD genauso verabscheuungswürdig finden und die einfach nur ganz konkret helfen wollen.

Oder regen die sich nur so auf, weil man selbst ein Monopol in dieser Frage haben will und Angst davor hat, andere könnten vielleicht mehr leisten als man selber... Und andere würden vielleicht weniger labern und stattdessen mehr handeln?!

-----------------------

>>>>>>>>>>>>>>
Den Refugees, die oft in Massenunterkünften in Kleinstädten weitab von Szene- und Hilfseinrichtungen untergebracht werden, wird spezielle Beratung angeboten
<<<<<<<<<<<<<<

Beratung hilft aber nicht wenn jemand Opfer von Gewalt wurde oder wird. Dem geht es dann auch nicht besser, wenn man dann sagt "Ja, das tut mir auch sehr leid und ich finde das ganz ganz schlimm."

Hier wird solchen Leuten ganz konkret geholfen. Und das ist gut. Punkt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
27.04.2016
16:49:35


(-2, 18 Votes)

Von Fennek


"Ilg halte an vielen der Positionen fest und könne kein Bündnispartner sein"

Erstens ist Ilg (der ja auch aus der AfD ausgetreten ist) nur einer von vielen oder wollen Rubicon, baraka & Co jetzt wieder Sippenhaft einführen?

Und zweitens geht es ja auch nicht um Bündnispartner, da die Freien Wähler und die Rodenkirchener Politiker von CDU, SPD, Grünen und FDP das ganz alleine gemacht haben. Eben weil sie helfen wollten...

Auch ich bin kein Freund von Ilg. Aber hier wurde LGBTI-Flüchtlingen geholfen. Und dafür bin ich erst mal dankbar. Denn wenn wir nur diskutieren, wer helfen darf und wer nicht, wird am Ende niemandem geholfen.

Und die Übergriffe von anderen Flüchtlingen auf LGBTI sind ja nun mal nicht wegzudiskutieren. Ist es dann schon rechtspopulistisch, wenn man den betroffenen LGBTI helfen will?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12345  vor »


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Mexiko: Papst unterstützt Homo-Gegner Paragraf 175: Schwule Senioren kritisieren Union Magdeburg: Demo für LGBTI-Aktionsplan am Freitag LGBTI-Akzeptanz: Höcke kündigt Kampf gegen "perversen Zeitgeist" an
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt