Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 27.04.2016, 21:33h           6      Teilen:   |

Vorfälle häufen sich

Warschau: Wieder Angriff auf LGBT-Organisation

Artikelbild
Die "Kampagne gegen Homophobie" ruft zu Spenden auf, um die Schäden zu ersetzen

Bei der dritten Attacke auf die "Kampagne gegen Homophobie" innerhalb weniger Wochen wurden erneut Fensterscheiben zerstört.

In Polen häufen sich die Angriffe auf Szene-Organisationen. Wie die "Kampagne gegen Homophobie" am Mittwoch mitteilte, wurden in der Nacht zum letzten Sonntag erneut mehrere Fensterscheiben im Eingang des KPH-Büros in Warschau zerstört. Unbekannte hatten dazu Bierflaschen in die Scheiben geworfen.

Bereits zehn Tage zuvor hatte ein Mann eine Glasscheibe zerstört und Stinkefinger in Richtung einer Überwachungskamera gezeigt. Im März mussten sich gar Mitarbeiter der Organisation in den Büros verschanzen, nachdem drei junge Männer gegen die Tür traten und homophobe Beleidigungen von sich gaben (queer.de berichtete).

"In der 15-jährigen Geschichte unserer Organisation wurden wir noch sie so häufig attackiert", sagt die Vizechefin der Kampagne, Miroslawa Makuchowska. Sie berichtet, dass ihr ein Mitarbeiter der Polizei nach dem neuesten Vorfall geraten habe, mit den Büros umzuziehen. Damit gebe man der Organisation die Schuld und die Verantwortung, kritisierte die Aktivistin, die ein Gesetz gegen Hassverbrechen forderte. Makuchowska gab einer immer minderheitenfeindlicheren Regierung eine Mitschuld an der Tat.

Fortsetzung nach Anzeige


Auch Angriffe auf "Lambda"

Die Eingangstür von "Lambda Warszawa" nach einem Angriff im Februar
Die Eingangstür von "Lambda Warszawa" nach einem Angriff im Februar

Die Aktivistin erinnerte zudem daran, dass auch das Büro von "Lambda Warszawa" in diesem Jahr bereits zwei Mal zum Ziel eines Angriffes wurde: Im März warfen Unbekannte einen Ziegelstein durch eine Glasscheibe des zentral in der Nähe des Kulturpalasts gelegenen Büros. Einen Monat zuvor hatten Unbekannte versucht, in das Büro einzudringen. Sie ritzten "White Power" und ähnliche Sprüche in die Eingangstür und setzten ein Plakat in Brand (queer.de berichtete).

Die "Kampagne gegen Homophobie" hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die Schäden der Attacken zu ersetzen. Der LSVD sammelt derzeit zugleich Spenden für eine von "Lambda Warszawa" organisierte Notunterkunft für LGBT. Sie bietet derzeit bis zu 15 Personen aus Polen und Osteuropa eine Unterkunft, die Finanzierung reicht aber nur bis in den Juni. (nb)

Youtube | Der Angriff auf das KPH-Büro von Mitte April, festgehalten von einer Überwachungskamera
Links zum Thema:
» Webseite Kampania Przeciw Homofobii
» Webseite Lambda Warszawa
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 6 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 87             3     
Service: | pdf | mailen
Tags: polen, warschau, lambda warszawa, kampagne gegen homophobie, überfall
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Warschau: Wieder Angriff auf LGBT-Organisation"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
28.04.2016
09:20:09


(+7, 11 Votes)

Von embedded


"Wir müssen die Verräter hetzen", sagte Miedlar und scheute sich nicht, den "nationalradikalen Katholizismus als eine Chemotherapie für Polen" zu bezeichnen. Eine Therapie, die nach Meinung des Priesters auch die Kirche braucht. "Nichts schadete der Kirche so sehr wie die ewige Nachgiebigkeit", so Miedlar.

Link zu www.heise.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
28.04.2016
10:03:45


(+6, 6 Votes)

Von Jadughar
Aus Hamburg
Mitglied seit 19.04.2011


Die Täter müssen für den Schaden aufkommen und eine saftige Gefängnisstrafe erhalten!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
28.04.2016
12:05:29


(+5, 9 Votes)

Von Robin


Polen halt.

Das ach so katholische, ach so fromme Polen.

Religion (insbesondere die Katholiban) ist halt der perfekte Nährboden für Hass und Gewalt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
28.04.2016
12:38:19


(+4, 8 Votes)

Von Pino
Antwort zu Kommentar #1 von embedded


Ja, in Polen darf die Katholiban noch ungehindert gegen andere hetzen.

Die nehmen jeden Rechtsradikalen und Neonazi mit offenen Armen auf.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
28.04.2016
14:59:28


(+4, 6 Votes)

Von oder so
Antwort zu Kommentar #1 von embedded


das eurozentristische angebot für weihrauch-allergiker mit standes- und bildungsdünkel:

"Ursprünglich aus Frankreich stammend, benutzen sie in Deutschland und Österreich statt dem Hakenkreuz ein an das griechische Lambda angelehntes Symbol. Wenn sie Rasse meinen, sagen sie "Identität" und "Abendland", wenn sie Hass gegen Ausländer meinen, sprechen sie von "Ethnopluralismus". Sie bedienen sich gerne einer hochkulturellen Rhetorik, die nicht von ungefähr an die Elitebestrebungen akkurat gescheitelter Bürgersöhne aus der Zeit zwischen den Weltkriegen erinnert."

Link zu www.heise.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
29.04.2016
20:17:17


(+2, 2 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


Dreimal dürfen wir raten, wenn die afd in den Bundestag einzieht, was auch bei uns geschehen kann!!!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 POLITIK - EUROPA

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Chef der "Schwedendemokraten" muss aus Homo-Club fliehen Matteo Renzi tritt ab Wieder homophobe Fangesänge gegen Cristiano Ronaldo Stuttgart: Laura rüffelt schwule Cruiser
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt