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  • 28.04.2016, 16:35h           44      Teilen:   |

Rechter Rand

AfD-Spitzenkandidat befürwortet Verfolgung von Homosexuellen


Der früher in einer rechtsextremistischen Kleinpartei aktive Andreas Tute macht jetzt bei der AfD Karriere.


In Niedersachsen kämpft ein AfD-Kommunalpolitiker, der offenbar am liebsten Homosexuelle ins Gefängnis stecken möchte, auf Listenplatz eins um den Einzug in den Kreistag.

Einer der Spitzenkandidaten bei den niedersächsischen Kommunalwahlen erweist sich selbst für AfD-Verhältnisse als äußerst fragwürdig: Andreas Tute war Anfang des Monats in Edemissen/Wendeburg auf den ersten Listenplatz für die Kreistagswahl Peine gewählt worden. Scheinbar störte die anderen AfD-Mitglieder nicht, welch üble Beschimpfungen er auf seiner Facebook-Seite gegen Minderheiten abließ – insbesondere Homosexuelle sind demnach seine Feinde.

So schoss Tute in den letzten Jahren immer wieder gegen LGBT: Conchita Wurst bezeichnete er als "Abnormalität", bei Lesben, die in einem Werbeplakat für den CSD Stuttgart zu sehen sind, werde ihm "ganz anders" und außerdem findet er es "konsequent" (mit Smiley), dass Uganda Homosexuelle lebenslang ins Gefängnis steckt.







Im letzten Mai postete er auch ohne weiteren Kommentar eine brennende Regenbogenflagge:



Tute, der in einem seiner Facebook-Profile zeitweilig ein offenbar selbst geschossenes Bild von einer "Demo für alle" in Hannover zum Aufmacher machte und die Petition gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg mehrfach in dem sozialen Netzwerk verlinkte, ist kein Unbekannter: Er konnte 2013 bei der Oberbürgermeisterwahl in Hildesheim 5,3 Prozent der Stimmen erobern – damals noch für die rechtsextremistische Kleinpartei Pro Deutschland. Inzwischen hat er in der AfD eine neue Heimat gefunden – ein Bild aus dem letzten Jahr zeigt ihn zusammen mit Beatrix von Storch beim "Marsch für das Leben" in Berlin.



Nicht nur Homo-Hass, auch rechtsextremistisches Gedankengut teilt Tute gerne auf sozialen Netzwerken, wie die Jusos Niedersachsen beklagen. So habe er einen Beitrag der Nazi-Gruppe 'Freies Netz Saalfeld' zum 8. Mai geteilt, wonach dieser kein Tag der Befreiung sei. Die SPD-Jugendorganisation fordert daher die Führung der AfD auf, sich von Tute zu distanzieren. Vize-Chefin Johanna Schmidt erklärte am Donnerstag:

Wir fordern einen sofortigen Rücktritt Andreas Tutes von allen seinen Ämtern sowie die Rückziehung seiner Kandidaturen. Erst im vergangenen November wurde ein sofortiges Ausschlussverfahren gegen Susanne Ulbers vom niedersächsischen Landesverband der AfD eingeleitet, nachdem diese den Holocaust geleugnet hatte. Da sich die AfD angeblich vom rechten Rand distanziert, sollte es kein Problem sein, Andreas Tute somit ebenfalls der Partei zu verweisen – alles andere wäre unglaubwürdig!"



Die Kommunalwahl in Niedersachsen findet am 11. September statt. Spätestens dann wird sich entscheiden, ob Tute künftig die Kommunalpolitik mitbestimmen darf. (dk)

19.20 Uhr: Regenbogenflagge ergänzt

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Tags: afd, andreas tute, peine
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Reaktionen zu "AfD-Spitzenkandidat befürwortet Verfolgung von Homosexuellen"


 44 User-Kommentare
« zurück  12345  vor »

Die ersten:   
#1
28.04.2016
17:00:23


(+17, 21 Votes)

Von panzernashorn
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Sieht mir eher nach sich selbst hassenden Klemmschwester aus!

Ein weiterer dringender Fall für die Psychiatrie.


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#2
28.04.2016
17:08:23


(+14, 20 Votes)

Von Katrin
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Schauen wir mal wann der sein Coming Out hat.


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#3
28.04.2016
17:33:03


(+9, 15 Votes)

Von userer
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Mein Gaydar piept ohrenbetäubend!


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#4
28.04.2016
17:35:29


(+14, 16 Votes)

Von schwarzerkater
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ja, herr tute, mir wird auch ganz anders, wenn ich ihre kommentare lese. hoffentlich überschreiten sie bald die grenzen, damit man sie anzeigen kann.


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#5
28.04.2016
17:37:51
Via Handy


(-28, 34 Votes)

Von hans-bambel


" So habe er einen Beitrag der Nazi-Gruppe 'Freies Netz Saalfeld' zum 8. Mai geteilt, wonach dieser kein Tag der Befreiung sei"

Fuer die Deutschen...insbesondere die Frauen war dieser Tag mit Sicherheit kein Tag der
" Befreiung". Sowas kann man nur sagen wenn man keine Ahnung hat.

Von daher finde ich diese Aussage nicht wirklich schlimm.

Was das Bild mit den Lesben angeht:

Naja...ich bin Ästhet...:)

Was soll man dazu sagen?


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#6
28.04.2016
17:44:31


(+8, 10 Votes)

Von Rosa Soli
Antwort zu Kommentar #2 von Katrin


Hahaha....Katrin, genau das habe ich auch gedacht! :-)


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#7
28.04.2016
17:57:06


(+9, 11 Votes)

Von Turk18
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Der Herr hat die Seite von Twillight geliked und wettert gegen Homos hahahahahaha so geil :D :D :D


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#8
28.04.2016
18:03:00
Via Handy


(-11, 17 Votes)

Von hans-bambel
Antwort zu Kommentar #7 von Turk18


Ich wusste nicht das Twilight was mit Homos zu tun hat. Sind die Schauspieler schwul oder lesbisch?


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#9
28.04.2016
18:06:29


(+13, 19 Votes)

Von TheMum
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Brauchte doch nun echt keinen einzigen Beweis mehr, dass die AfD für LGBTTIQ (aber eigentlich für JEDEN, weil nur Dummgeschwätz und keinerlei Lösungskonzepte für Deutschlands und Europas Probleme) vollkommen unwählbar ist, oder? Trotzdem gibt es Leute wie Mirko Welsch oder Alexander Tassis...

Deshalb will ich jetzt niemanden enttäuschen, aber selbst wenn dieser Tute sein Coming Out hätte, könnte er sich immer noch der "Bundesinitiative Selbsthassende Homos in einer Partei die Homos völlig entrechten will" einreihen, sagen dass er das ja SO nicht gemeint hätte, ja eigentlich nur "wertkonservativ" sei und es "wirklich wichtigeres als die eigene Sexualität" gäbe. Alles Lügner, Heuchler und Weltverdreher bei der AfD! Wer die wählt - aus welchen Gründen auch immer - ist verloren!


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#10
28.04.2016
18:09:07


(+7, 17 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #5 von hans-bambel


""Fuer die Deutschen...insbesondere die Frauen war dieser Tag mit Sicherheit kein Tag der
" Befreiung". Sowas kann man nur sagen wenn man keine Ahnung hat.""..

Da sich der Satz auf die Rede von Richard von Weizsäcker zum 40.Jahrestags des Kriegsendes bezieht, kann man Dir hier auch unterstellen, keine Ahnung zu haben !

Die Rede ist nachlesbar :

Link zu www.bundespraesident.de

Dort heißt es :
""Und dennoch wurde von Tag zu Tag klarer, was es heute für uns alle gemeinsam zu sagen gilt: Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.""..

Wer das in seinen Aussagen negiert, so wie hier der Herr Tute mit der Teilung eines Beitrages der Nazi-Gruppe 'Freies Netz Saalfeld', der hat jedes Anrecht verloren, als Demokrat zu gelten !

""Was das Bild mit den Lesben angeht:
Naja...ich bin Ästhet...:)
Was soll man dazu sagen?""..

Darauf kann man dann nur mit einem abgewandeltem Wort eines späteren Außenministers antworten :

Mit Verlaub, Herr "hans-bambel", Sie sind ein Arschloch !


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