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  • 03.05.2016, 17:42h           1      Teilen:   |

"Ich bin tot, macht was draus!"

Der tote Altrocker war schwul

Artikelbild
Mit der Asche seines verstorbenen Freundes Jipé und dessen Bandkollegen begibt sich Dany (Lyès Salem, li.) auf einen schrägen Roadtrip (Bild: Camino Filmverleih)

In der Komödie "Ich bin tot, macht was draus!" treffen drei in die Jahre gekommene Musiker erstmals auf den Lover ihres verunglückten Kollegen.

Die bärtigen Rocker der belgischen Band "Grand Ours" sind bereits in die Jahre gekommen. Doch nun dürfen die sauffreudigen Kumpel und Lebemänner, die leidenschaftlich zusammen musizieren, sich endlich auf ihre erste US-Tournee freuen und auf den späten Durchbruch hoffen.

Das Glück scheint jedoch nicht auf ihrer Seite zu sein: Einen Tag vor Abflug nach Amerika stirbt Jipé, der Leadsänger der Band. Der Rest der Truppe trauert und beschließt, frei nach dem Motto "Rock 'n' Roll will never die", die Tournee dennoch anzutreten – mit der Asche ihres Frontmannes im Gepäck.

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Niemand hat von Jipés Schwulsein gewusst

Poster zum Film: "Ich bin tot, macht was draus!" läuft seit 28. April 2016 im Kino
Poster zum Film: "Ich bin tot, macht was draus!" läuft seit 28. April 2016 im Kino

Natürlich klingt das einfacher als gesagt. Zunächst müssen sie die Urne vom Bruder des Verstorbenen stehlen, dann taucht plötzlich auch noch Jipés langjähriger Lebenspartner Dany auf, von dem niemand etwas wusste, geschweige denn von der verheimlichten Homosexualität des Bandkollegen.

Nach anfänglichem Schock, einigen Zickereien und Eifersüchteleien raufen sich die Männer jedoch zusammen und betrauern das Ableben des Sängers gemeinsam auf eine derbe und zugleich lebensbejahende Weise. So wird Jipés Asche im Handumdrehen von der spießigen Urne in einen als angemessen befundenen Plastikbehälter für Lütticher Birnensirup gefüllt, später gerecht aufgeteilt und als Tandoori-Gewürz getarnt durch den Zoll am Flughafen geschmuggelt.

Und dies ist erst der Beginn einer abenteuerlichen und irrwitzigen Reise, auf der die Freundschaften der Bandmitglieder auf harte Proben gestellt werden und sie sich – auch dank Dany – auf eine ganz neue Art und Weise kennenlernen.

"Ich bin tot, macht was draus!" überzeugt als urkomisches und punkiges Roadmovie mit einer sympathischen schwulen Nebenhandlung! (cw/pm)

Youtube | Offizieller deutscher Trailer zum Film
  Infos zum Film
Ich bin tot, macht was draus! Originaltitel: Je suis mort mais j'ai des amis. Komödie. Belgien/Frankreich 2015. Regie: Guillaume und Stéphane Malandrin. Darsteller: Bouli Lanners, Wim Willaert, Lyes Salem, Serge Riaboukine, Eddy Leduc. Laufzeit: 96 Minuten. Sprache: deutsche Synchronfassung. FSK 6. Verleih: Camino. Deutscher Kinostart: 28. April 2016
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Tags: ich bin tot macht was draus, kino, bouli lanners, roadmovie, guillaume malandrin
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Reaktionen zu "Der tote Altrocker war schwul"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
05.05.2016
08:53:55


(+2, 2 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


*LOL*

Das könnte echt witzig werden. So ein bisschen wie 'Hangover' mit 'nem Schuss Highway-Romantik vielleicht.
Und der schwule Airforce-Pilot erinnert mich direkt an eine Email-Bekanntschaft *kicher* wenn der das sehen könnte.

Homosexualität völlig abgeschnitten von der Hetero-Bekanntschaft zu leben,ist auch gar nicht mal zu selten. Das gibt es auch in der aktuellen Zeit noch. Mit dem Aufwallen dieser ganzen Bedrohung aus der Alternative für Dooftröten, dem wie auch immer existenten, aber überall verleugneten Roll-Back, und einigen anderen Zerwürfnissen zwischen Wirklichkeit und dem GLBTIQ-Traum von der endgültigen Befreiung und Gleichstellung, könnte das auch wieder in Mode kommen. Die Trennung der Welten, meine ich.

Die Pro-Outing-Fraktion lebt da doch schon ein wenig in einem überpositivierten Traumland, wenn sie von der Selbstverständlichkeit von flächendeckender Toleranz fantasiert.


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