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  • 06.05.2016, 09:43h               Teilen:   |

"Plan A"

Durchbruch in Berlin: Graham Candy

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Neben seiner Musik schaffte sich Graham Candy auch Zeit für seine zweite Leidenschaft – die Schauspielerei. 2012 stand er neben der Oscar-nominierten Schauspielerin Keisha Castle-Hughes im Film "Queen of Carthage" vor der Kamera. (Bild: Michèl Passin)

Der neuseeländische Musiker hat sein Debütalbum "Plan A" veröffentlicht.

Graham Candy hatte nicht die leiseste Ahnung, was ihn erwarten würde, als er seine Heimat Neuseeland verließ und in den Flieger nach Berlin stieg. Der Junge, der die Schule schwänzte, um von Freunden erste Akkorde auf der Gitarre zu lernen und seine eigenen Songs zu schreiben, machte sich auf, seinem Traum durch elf Zeitzonen hinterherzujagen. Als Graham eines Tages bei seinem Direktor vorstellig werden musste, gab dieser ihm ausdrücklich den Rat sich auf seine schulische Laufbahn zu konzentrieren. Er brauche immerhin einen Plan B im Leben. Candys Antwort: "Ich brauche keinen Plan B. Ich habe meinen Plan A und den setze ich um." So wurde er auch in einer Bar in Auckland von seinem heutigen Management entdeckt. Und machte den großen Schritt, alles hinter sich zu lassen, was der Neuseeländer bis dahin kannte.

Jetzt ist sein Debütalbum fertig und heißt, wie sollte es anders sein, "Plan A". "Dreams don't work unless you're willing to work for them first," singt er in "Back Into It", der ersten Singleauskopplung. Es beschreibt treffend seinen Willen an seinem Traum zu arbeiten und niemals aufzugeben. Fast zwei Jahre ist es her, dass der 25-jährige Musiker in den Kreuzberger Riverside Studios "She Moves" mit DJ Alle Farben aufnahm. Der Song erreichte mit über 170.000 verkauften Einheiten Goldstatus in Deutschland. Der Song war europaweit in den Charts und brachte Graham Candy innerhalb weniger Monate von Akustikgigs in kleinen Aucklander Kneipen zu Konzerten in Tausenderhallen.

Es gibt aber keine Anzeichen dafür, dass der Erfolg ihn verändert hat: "Du musst auf dem Boden bleiben", sagt Candy. "ansonsten bekommst du ein Problem." Jetzt ist seine Chance gekommen, der Welt zu zeigen wie viel mehr in ihm steckt. Das Album nahm er mit dem Produzententeam feeling valencia auf, mit denen er schon seine Single "Holding Up Balloons" produziert hat. "Plan A" ist die Reise durch einen wunderschönen Geist, eingefangen in zwölf Songs.

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Langer und aufregender Weg

Das Debütalbum "Plan A" von Graham Candy ist am 6. Mai 2016 erschienen
Das Debütalbum "Plan A" von Graham Candy ist am 6. Mai 2016 erschienen

Mit dem herzzerreißenden Opener "Home" heißt Candy den Hörer sofort in seinen intimsten Gedanken willkommen. "I want to go home, but not today" singt er über die Entfernung, die ihn jetzt von seinem früheren Leben trennt. Aufgenom-men wurde der Song mit einem 30-köpfigen-Chor seiner ehemaligen Schule in Auckland – derselben Schule, an der sich sein Leben, ohne die Unterstützung seines Schuldirektors, in eine andere Richtung hätte entwickeln können. "Plan A" ist ein Album das mühelos fesselt. Trotzdem strotzt es vor Authentizität und dreckigen Sounds, man glaubt jedes Wort, das Candy singt und wird die Songs so schnell nicht wieder los. "Memphis" und "Heart of Gold" sind die Herzstücke des Albums, letzteres über die Beziehung zu einem Vater, der sich nicht allzu begeistert von der Karrierewahl seines Sohnes zeigte – "I called you from a thousand miles / Going to make you proud".

Aber es sind nicht alle Titel so düster. "Back Into It", eine Hymne über harte Arbeit und co-produziert vom Panic At The Disco-Leadgitarristen Kenneth Harris, strotzt vor jugendlicher Energie. Auf der soliden Basis von rauen Synthesizer-Staccatos kann Candy seinen breiten Stimmumfang zeigen.

Neben seiner Musik schaffte sich der Neuseeländer auch Zeit für seine zweite Leidenschaft – die Schauspielerei. 2012 stand er neben der Oscar-nominierten Schauspielerin Keisha Castle-Hughes im Film "Queen of Carthage" vor der Kamera. Außerdem sorgte seine darstellerische Leistung in den Musicals "Footloose" und "Spring Awakening" für begeisterte Kritiken. Der Unterschied zwischen Schauspiel und Musik? "Es ist eine Art Flucht, aber es ist nicht echt", sagt Candy. "Beim Schauspielern gebe ich vor jemand anderes zu sein, bei der Musik kann ich, ich selbst sein." Und es war tatsächlich der Kontakt mit Musicals, der ihn Anfang 20 seine Stimme entdecken ließ. Ja, diese Stimme.

Durch die markante und ehrliche Klangfarbe hebt Candys Stimme ihn sofort von seinen Zeitgenossen ab und passt sich jedem Genre, von Dance-Tracks bis hin zu akustischen Stücken problemlos an und klingt dabei immer noch, als ob er eine versteckte Tür zur seine Seele öffnen würde. Vor ihm liegt ein langer, ereignisreicher und aufregender Weg und Graham Candy ist bereit für seinen Plan A einzustehen, um genau dort hinzukommen, wo er hin will. (cw/pm)

Youtube | Graham Candy mit "Back Into It" aus dem Debütalbum "Plan A"
  "Back Into It"-Tour 2016
14.10.16 Leipzig, Moritzbastei
15.10.16 Dresden, Scheune
17.10.16 Wien, B72
20.10.16 München, Backstage
22.10.16 Aarau, KiFF
23.10.16 Stuttgart, Kellerklub
25.10.16 Dortmund, FZW
26.10.16 Wiesbaden, Schlachthof
27.10.16 Köln, Gebäude 9
28.10.16 Frankfurt, Das Bett
29.10.16 Hannover, Kulturzentrum Faust
09.11.16 Nijmegen, Merleyn
10.11.16 Amsterdam, Paradiso
12.11.16 Hamburg, Nochtspeicher
Links zum Thema:
» Das Album bei Amazon bestellen
» Offizielle Website
» Fanpage auf Facebook
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Tags: graham candy, plan a
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