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  • 10.05.2016, 17:20h           15      Teilen:   |

Maneo-Report

Berlin: Homo- und transphobe Gewalt "auf hohem Niveau"

Artikelbild
Immer wieder gibt es aus der Hauptstadt Berichte über Angriffe auf LGBT (Bild: flickr / Christian Schirner / cc by 2.0)

Das Anti-Gewalt-Projekt Maneo hat im vergangenen Jahr 259 Fälle mit homo- oder transphobem Hintergrund in Berlin registriert. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Maneo-Report hervor. Die dominierenden Deliktformen sind demnach Körperverletzung und Beleidigung, die meisten Fälle wurden aus dem Bezirk Schöneberg gemeldet.

"Die Vorfälle homophober und transphober Gewalt und Diskriminierung malen ein erdrückendes Bild, insbesondere vor dem Hintergrund eines vielfach höher geschätzten Dunkelfeldes", kommentierte Maneo-Chef Bastian Finke. Die Fallzahlen lägen weiter "auf hohem Niveau", seien aber weitgehend gleichbleibend. Finke forderte "weitere gesellschaftliche Anstrengungen", sowohl in der Bildung, als auch in der Gewalt- und Kriminalprävention sowie in der Opferhilfe.

Es sei eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu bekämpfen. Dies schließe neben Rassismus und Antisemitismus auch Hassgewalt gegen LGBT ein. "Denn diese Angriffe stellen einen Angriff auf unser demokratisches Wertesystem dar", so Finke.

Das Anti-Gewalt-Projekt befinde sich derzeit am Rande seiner Kapazitäten. Insgesamt seien allein im vergangenen Jahr 747 Menschen beraten worden. (pm/cw)

Links zum Thema:
» maneo.de
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Tags: maneo, gewalt
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Reaktionen zu "Berlin: Homo- und transphobe Gewalt "auf hohem Niveau""


 15 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
10.05.2016
17:33:17


(-5, 7 Votes)

Von GeorgG


"Am meisten Fälle wurden aus dem Bezirk Schöneberg gemeldet."

Also mitten im Schwulenmekka Europas.

Es gilt also die Regel: Je sichtbarer schwule Männer sind, desto mehr Aggressionen ziehen sie auf sich.

Berlin ist voll von homophoben Männern aus Asien, Afrika und Osteuropa.

Ich sage nicht, dass Schwule sich verstecken sollen, ich sage aber, dass sie vorher sehen sollten, wie das Umfeld ist, in dem sie sich gerade aufhalten.

Wer nachts um 3 Uhr seinen Partner auf offener Straße küsst, hat eine große Wahrscheinlichkeit, dass er angegriffen wird.


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#2
10.05.2016
19:09:47


(+3, 5 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #1 von GeorgG


Wenn du meinst bei der afd gut aufgehoben zu sein, dann poste dort deine hetzerischen shweinereien, ABER LASS UNS HIER MIT DEINER HETZE IN RUHE!!!!!!!!!!!!


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#3
10.05.2016
19:26:37


(+7, 7 Votes)

Von Sebi


Politik und Kirchen schaffen ein Klima, das solche Folgen hat.

Wenn sich da nichts ändert, wird das Problem sogar noch zunehmen.


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#4
10.05.2016
20:31:28


(+6, 6 Votes)

Von Carsten AC


""""""""""""""""""""""""""
Finke forderte "weitere gesellschaftliche Anstrengungen", sowohl in der Bildung, als auch in der Gewalt- und Kriminalprävention sowie in der Opferhilfe.
""""""""""""""""""""""""""

Volle Zustimmung! Das stößt nur leider bei der Politik auf taube Ohren.

Bildungspläne werden immer wieder verschoben, abgeschwächt oder ganz verhindert. Damit kommende Generationen auch wieder schön dumm gehalten werden und sich leichter lenken lassen.

Und Union und SPD verweigern ja sogar, überhaupt mal statistisch zu erfassen, wie groß das Problem ist. (queer.de berichtete) Da ist man nur auf Erfahrungen von Maneo & Co angewiesen. Und das in einem land, wo sonst jeder Fliegenschiss statistisch erfasst wird.

Solange sich an diesen Dingen nichts ändert, wird sich auch generell nichts ändern in der Gesellschaft und es wird immer schlimmer werden...


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#5
10.05.2016
20:42:36


(+6, 6 Votes)

Von Robin


Was muss eigentlich noch alles passieren, ehe die Politik endlich aufwacht?

So kann und darf es nicht weitergehen...


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#6
10.05.2016
21:15:48


(+5, 5 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #5 von Robin


Du wirst Dich noch wundern, es wird so weitergehen und noch schlimmer werden!!!!!!!!!


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#7
10.05.2016
21:21:32


(+4, 6 Votes)

Von Relidioten-Watch
Antwort zu Kommentar #1 von GeorgG


". Es gilt also die Regel: Je sichtbarer schwule Männer sind, desto mehr Aggressionen ziehen sie auf sich"

Danke für deine Info. Analog dazu gilt: je sichtbarer Christen in der Dispora sind, umso mehr Aggressionen ziehen sie auf sich.
Wenn ich demnächst wieder von Christenverfolgung lese, werde ich auf deine Aussagen verweisen.

"Ich sage nicht, dass Schwule sich verstecken sollen, ich sage aber, dass sie vorher sehen sollten, wie das Umfeld ist, in dem sie sich gerade aufhalten. Wer nachts um 3 Uhr seinen Partner auf offener Straße küsst, hat eine große Wahrscheinlichkeit, dass er angegriffen wird.

Christen sollten vorher sehen, wie das Umfeld ist, wo sie sich gerade aufhalten. Wer meint seinen Glauben öffentlich bekennen zu müssen, hat eine große Wahrscheinlichkeit...

Wie? Stört dich was an der Aussage? Es ist DEINE Logik.
Und in dem Falle, dass sie sich nicht zeigen wollen, ist es ja ok, die als feige zu bezeichnen, oder? Und das im Jahr 2016.


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#8
10.05.2016
21:27:18


(-5, 7 Votes)

Von GeorgG
Antwort zu Kommentar #2 von hugo1970


Wenn ich -wie du- in Pyrbbaum (Bayern) wohnen würde, würde ich mich mit Kommentare über die Weltstadt Berlin zurückhalten.


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#9
10.05.2016
23:35:59


(+1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von Relidioten-Watch


""Danke für deine Info. Analog dazu gilt: je sichtbarer Christen in der Dispora sind, umso mehr Aggressionen ziehen sie auf sich.""..

Kicher..
Das ist lustig..
Vor allem wenn man das Wort "Diaspora" dann so denkt, wie man es in Bezug auf die jüdischen Menschen kennt, denn dann bedeutet es "leben in der fremde", was hier meint, weit weg vom Ursprung..

Nun sind aber gerade "Christen" in den arabischen Nachbarländern Israels gar nicht so weit weg "in der fremde", sondern ganz nah dran am Ursprung, auch und gerade in Syrien..
Die ersten 4 "Päpste" waren schließlich Syrer..

Insgesamt hast Du aber sowas von Recht, denn die Formulierungen von diesem "GeorgG" sind so "austauschbar" in der Wahl der "Opfer-Beschreibung", daß es egal ist, ob man Schwule, oder eben "Christen", "Neger" oder "Juden" schreibt..

Es bleiben implizierte "Forderungen" nach Unsichtbarkeit der Community..

Ob hier zu diesem Artikel, oder in anderen, in denen es dann um Naherholungsgebiete in der schwäbischen Provinz geht..
Immer der gleiche Sermon..


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#10
10.05.2016
23:37:33


(0, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von GeorgG


""Wenn ich -wie du- in Pyrbbaum (Bayern) wohnen würde, würde ich mich mit Kommentare über die Weltstadt Berlin zurückhalten.""..

Aus der Hessischen Provinz in der Nähe von Fulda klingen Deine Kommentare nicht wirklich "seriöser"..


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