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  • 12.05.2016, 11:51h           18      Teilen:   |

Eurovision Song Contest 2016

Zweites ESC-Halbfinale: Das sind alle Teilnehmer

Artikelbild
Eurovision-Guys with iPhones: Lettlands Justs, Israels Hovi Star und Litauens Donny Montell (Bild: Instagram; Alle anderen Bilder: EBU)

queer.de stellt euch die 18 Lieder der zweiten ESC-Show aus Stockholm vor und tippt, welche Länder in das Finale einziehen.

Von Jan Gebauer

Ab 21 Uhr geht es weiter mit dem großen Eurovisionsspektakel aus Stockholm – Endlich dürfen nun auch die deutschen Zuschauer abstimmen! Nach dem ersten Halbfinale sind bereits zehn Länder ins Finale eingezogen. Die zweite Show wird wieder live auf eurovision.de und im Fernsehen auf Phoenix und Einsfestival übertragen. Folgende 18 Kandidaten singen, kreischen und tanzen um die letzten zehn Plätze im großen Finale:


Lettland: Das schwedische Fernsehen, das die Reihenfolge der Beiträge bestimmt, setzt zur Eröffnung des zweiten Semifinales auf eine starke Stimme, Ausstrahlung und einen modernen, sehr eingängigen Song. Justs heißt der selbst in seiner Heimat kaum bekannte Sänger, der bislang in allen Belangen einen hervorragenden Eindruck in Stockholm hinterlassen hat. Sein "Heartbeat" wurde von Aminata geschrieben, die im letzten Jahr mit einem Bombenauftritt in Rot und einem coolen Electro-Song für Furore sorgte. Ganz so bildgewaltig wird der Auftritt von Justs zwar nicht, trotzdem stimmt auch hier die dezent eingesetzte Lichtshow. Im Zentrum steht aber der starke Song und Justs kräftige Stimme. Damit dürfte nicht nur der Platz im Finale sicher sein, sondern dort gehört Justs auch zu den Geheimfavoriten.

Polen:



Jesus, bist du auferstanden? Der eigentlich ganz putzige Michal Szpak hat eine Lockenpracht wie eine Trauerweide und glänzte sowohl in der polnischen Vorentscheidung wie in den Proben mit seinem schlechten Klamottengeschmack. Ganz im Gegensatz dazu steht seine großartige Stimme. Sein Song "Colors of Your Life" ist allerdings purer Kitsch und wirkt im ersten Moment regelrecht bieder. Warum gerade er den Vorentscheid in seiner Heimat gewann und dabei selbst Favoritinnen wie Margaret sowie den Superstar Edyta Górniak hinter sich ließ, bleibt ein Rätsel. Bitte diesen Beitrag genau studieren und nicht etwa eine Toilettenpause einlegen, sonst entgeht euch die bereits in einschlägigen Foren diskutierte Angela-Merkel-Raute. Knapper Finaleinzug!

Schweiz: Vor fast 30 Jahren gewann eine gewisse Céline Dion für die Schweiz beim ESC. Bevor die Erinnerung daran endgültig verblasst, soll es wieder eine Kanadierin für das Land richten: Rykka! Die Begeisterung darüber hält sich allerdings in Grenzen, denn der schleppende Radio-Pop von "The Last of Our Kind" verpasste nicht nur die Charts, sondern steht auch bei den Wetten weit hinten. Das ist nicht neu für Rykka, denn sie kann bereits auf eine beachtliche Palette an gefloppten Alben und Singles zurückblicken. Mal mit Locken, dann wieder glatt, immer schräg gefärbt, fällt sie daneben vor allen Dingen durch ihre mangelnden stimmlichen Qualitäten auf. Wie 2015 könnten die Schweizer erneut den letzten Platz im Semifinale belegen.

Israel: Da ist er endlich, Hovi Star, der offen schwule Sänger aus Israel, der vor wenigen Wochen noch Probleme bei der Einreise nach Russland hatte (queer.de berichtete), zugleich aber darum bittet, Sergei Lasarew nicht auszubuhen. Die Israelis setzen bei der Inszenierung mal wieder auf sehr dunkle Schwarz- und Blautöne, die ihnen in der Vergangenheit eigentlich nie Glück gebracht haben. Was soll man aber auch mit der traurigen Ballade "Made of Stars" sonst machen? Das große Problem ist, dass es einige düster inszenierte Beiträge in diesem Jahr gibt und der Song trotz Hovies guter Performance nur bedingt hängen bleibt. Das wird eine sehr knappe Geschichte. Klasse Anekdote am Rand: Hinter den Kulissen gab es wohl Zoff mit dem bisexuellen niederländischen Sänger Douwe Bob – der soll sich bei "Eurovision in Concert" beschwert haben, dass Hovie zu sehr Rampenlicht für sich beanspruche. Darauf am letzten Wochenende vom niederländischen Fernsehen angesprochen, meinte Hovie, dass er Douwe Bob nicht möge. Und er hatte dann noch eine Botschaft für Bob: "Mädel, fang keinen Kampf mit mir an, ich trete Dir in den Arsch."


(Direktlink des Videos)

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Weißrussland: Als Sturm im Wasserglas entpuppte sich der Mini-Skandal um den weißrussischen Sänger IVAN im Vorfeld des Contests. Nackt wolle er auftreten, dazu einen Wolf auf die Bühne bitten. Weder das eine noch das andere ist erlaubt, eine Tatsache, die den Weißrussen sicherlich auch bekannt war. Also gibt es das Ganze nur als Hologramm auf der Leinwand. Gesanglich ist das gerade noch in Ordnung, jedoch hat IVAN kaum Ausstrahlung und sein schwacher Pop-Song "Help You Fly" mit Achtzigerjahre-Synthi-Elementen klingt wie Simple Minds für Arme.

Serbien: Neben der Ukraine bietet Serbien den ernsthaftesten Hintergrund eines Liedes im Wettbewerb. Sängerin Sanja will mit ihrer Power-Ballade "Goodbye (Shelter)" auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen, bleibt dabei textlich aber allgemeiner als die Konkurrenz aus der Ukraine. Singen kann sie, dazu bewegt sie sich exaltiert und ein Damenchor in Schwarz unterstützt sie, um die "Girl Power" zu komplettieren. Ein Schelm, wer da an Marija Šerifovic und ihren Siegersong von 2007 denken muss. Wir werten das mal als liebesvolles Tribut, denn Sanja singt hervorragend und auch sonst wirkt die Inszenierung rund. Wer den Clip von der serbischen Vorentscheidung gesehen hat, dem wird auffallen, dass Sanja ihre Mimik und Gestik deutlich reduziert, ja, regelrecht kultiviert hat. Ein weiterer Pluspunkt für den Finaleinzug.

Irland:



Nick Byrne ist ein alter Hase im Showgeschäft: Er war fast 15 Jahre Mitglied einer der erfolgreichsten Boy-Bands aller Zeiten: Westlife. Exakt so klingt dann auch sein Song, der sämtliche Radio-Klischees der letzten 20 Jahre bedient. Und bloß nicht auf den Text achten, denn der ist so einfältig, dass man sich fragt, ob die Iren sprachlich nicht mehr drauf haben: "In the Sunlight, We Stay Together, We'll Live Forever, In the Sunlight, It's Now or Never, You Know You Better". Nicht mal Nickys Landsleute stehen hinter dem Titel, denn in den heimischen Charts versauerte das Lied ganz hinten. Trotzdem wurde unlängst sein erstes Solo-Album veröffentlicht. Warum all diese Fakten? Auf der Bühne passiert leider nichts Spannendes.

Mazedonien: Meine sehr verehrten Damen mit dünnen oder ausdruckslosen Stimmchen, hier kommt eine Lehrstunde in Sachen Gesang. In den vergangen Jahren erreichten die Mazedonier nur ein einziges Mal das Finale. Dies verdankten sie einer der bekanntesten und stimmgewaltigsten Sängerinnen des Balkans: Kaliopi erreichte 2012 einen 13. Platz und fleht dieses Jahr "Dona". Ohne Wenn und Aber, die Frau kann großartig singen, und auch wenn ihre Balkanballade etwas altbacken wirkt, hat sie gute Chancen, das Halbfinale zu überstehen. Dafür braucht sie weder eine große Show, noch irgendwelche Lichteffekte. In Interviews kokettiert sie gerne damit, dass sie kaum Schlaf vor Aufregung findet. Auf der Bühne merkt man davon nichts. Einer DER Diven-Momente!

Litauen: 2016 ist das Jahr der Rückkehrer, auch Donny Montell, der eigentlich Donatas Montvydas heißt, dürfte vielen noch bekannt sein. 2012 zog er völlig überraschend mit einer Augenbinde (!) und dem Retro-Disco-Titel "Love Is Blind" ins Finale ein. Dieses Mal klingt der Titel schwedisch, will heißen, es wird sanfter Radio-Pop mit ansteigendem Power-Refrain geboten. Was man Donny allerdings lassen muss: Er ist eine absolute Rampensau, die wirklich immer alles gibt und deshalb auch sicher viele Punkte sammeln wird. Dazu gibt es eine beeindruckende Show auf der großen LED-Leinwand, viel Licht und einen leicht konstruierten Sprung mit Überschlag, der zuletzt mit Nebel aufgepeppt wurde. In den Wetten steht Donny mit "I've Been Waiting for This Night" recht weit hinten, trotzdem könnte er wieder für eine Überraschung gut sein. Im Finale wird er dann wohl hinten landen.

Australien:



Der Witz der Teilnahme von Australien ist im zweiten Jahr natürlich verflogen, dennoch ist es schön, dass die Australier wieder dabei sind. Dami Im ist südkoreanischer Abstammung und in ihrer Heimat seit dem Sieg bei "X Factor" erfolgreich. Vor wenigen Tagen erschien erst ein neues Album mit Carpenters-Cover-Versionen. Dami Im hat ohne Zweifel eine beeindruckende Stimme. Ihr Song "Sound of Silence" ist ebenfalls stark und erinnert stilistisch an "Undo" von Sanna Nielsen (ESC 2014). Auch gesanglich haben die beiden viel gemeinsam, technisch wunderbar, gefühlstechnisch leider eher Eiskeller. Es wird dennoch ein funkelnder Auftritt, den Dami zunächst im Sitzen auf einem Block absolviert. In den Proben gab es noch Probleme mit Damis Abgang, denn das Finnish soll sie natürlich mit offenen Armen im Stehen absolvieren. Das bekommen die Profis aus Australien aber sicher noch in den Griff und wenn Dami Im noch etwas auftaut, gehört sie weiterhin zum Favoritenkreis.

Slowenien: Es ist mal wieder Zeit für einen schwedisch klingenden Pop-Titel, dieses Mal vom Balkan. Es singt ManuElla, die im Vorentscheid noch durch ein extrem albernes Trickkleid auffiel. Das ist zum Glück verschwunden, dafür kreist nun ein halbnackter Turner mit Sixpack wie ein Satellit neben ihr. Leider hat sie mit "Blue and Red" einen besonders nervigen Song am Start, der vor allen Dingen aus monotonen Höhen ("Haleyaaaa, Haleyaaaa") besteht. Die meistert sie zugegebenermaßen sauber, aber es gibt einfach so viele ausdrucksstärkere Sängerinnen im Wettbewerb, da fällt ManuElla glatt durch.

Bulgarien: Noch eine alte Bekannte, die 2011 in Düsseldorf trotz starkem Auftritt leider schon im Halbfinale scheiterte. Damals sang Poli Genova bulgarisch, dieses Mal versucht sie es bis auf eine Zeile im Refrain mit Englisch. Der Dance-Song mit Chipmunks-Sample hat ein enormes Ohrwurm-Potential und stand in den Wetten viele Wochen weit vorne. Seit den Proben hat sich das leider geändert – nicht weil Poli schlecht gesungen hat, sie hat vielmehr ein fürchterliches schwarzes Dominakostüm an, das zudem fleischfarbene Partien und Leuchtapplikationen besitzt. Auch Frisur und Make-up sind suboptimal gewählt. Mit einer starken Performance, die wir Poli durchaus zutrauen, kann sie das Ruder für "If Love Was a Crime" doch noch rumreißen. Sie wird sich nach dem Finale sicherlich mit der Kroatin einen spannenden Kampf um die Krone beim Barbara-Dex-Award leisten.

Dänemark:



Wem das zuletzt alles zu grell und anstrengend war, der bekommt nun einen entspannten Weichspülgang verpasst. Die leidlich schnuckeligen Jungs von Lighthouse X setzen die Boy-Band-Tradition der Neunzigerjahre fort, sehen aber altersmäßig schon nach dem x-ten Comeback-Versuch aus. Das Trio beschwört die "Soldiers of Love", die sie wohl auch bitter nötig haben, denn Dänemark gehört zu den am wenigsten beachteten Acts in diesem Jahr. Vielleicht weil das Gesamtpaket zu harmlos ist. Der radiokompatible Song ist süß, die Jungs auch, aber der große Funke will einfach nicht überspringen. Da helfen auch die immer wieder gerne genutzten beleuchteten Mikrofonständer wenig.

Ukraine: Im letzten Jahr wirkte Lettlands Aminata wie eine Hohepriesterin. In diesem Jahr übernimmt diese Rolle Jamala mit ihrer anspruchsvollen Wehklage "1944". Gleichzeitig ist der Beitrag auch der politischste im Wettbewerb: Jamala singt über die Vertreibung der Krimtataren durch Stalin – es ist auch die Geschichte ihrer Urgroßmutter, die mit fünf Kindern deportiert wurde (die einzige Tochter starb dabei), während ihr Mann in der Sowjetarmee gegen die Nazis kämpfte. Gesanglich kippt Jamala gegen Ende leider etwas ins Kreischen, aber dennoch liegt sie meilenweit vor den meisten Sängerinnen des Wettbewerbs. Ihr Song ist eigenwillig, windet sich wie eine Kobra und weckt sicherlich diejenigen auf, die alle anderen Lieder für musikalischen Einheitsbrei halten. Man sollte glauben, dass das zu unkommerziell für den Wettbewerb ist, die Wetten sehen das jedoch anders. Hier liefert sie sich ausgerechnet mit dem Russen Sergei Lasarew ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Hoffentlich hat sie die Nase vorn.

Norwegen:



Von der leidenschaftlichen Ukrainerin zu einer unterkühlten Eisprinzessin, die in den Pressekonferenzen für Unmut sorgte, da sie nämlich nicht anwesend war. Der Delegationsleiter begründete dies mit Gesundheitsproblemen der Künstlerin. Und tatsächlich, schon im Vorfeld gab es in den norwegischen Medien Berichte darüber, dass Agnete an einer bipolaren Störung leidet, die manisch-depressive Stimmungsschwankungen mit sich bringt. Wie sie bei allem Verständnis dafür einen Auftritt vor einem Millionenpublikum meistern will, bleibt offen. "Icebreaker" heißt ihr Titel passenderweise und das Ganze wirkt leider wie ein schamloses Remake von Norwegens Beitrag 2013. Damals sang Margaret Berger, ebenfalls ein unterkühlte Blondine im figurbetonten weißen Kleid. Auch sie hatte einen – um Lichtjahre besseren – Electro-Song am Start und landete im Finale in den Top-5. Selbst die schwarz-blauen Farben des Bühnenbildes und der damaligen Lichtshow wurden übernommen. Schade, vor allen Dingen für Agnete, aber sie wird heimreisen müssen.

Georgien: Neben Montenegro wohl der einzige richtige Rock-Song im diesjährigen Wettbewerb. Und auch hier suchen wir eine Melodie vergeblich. Nika Kocharov & Young Georgian Lolitaz schrammeln sich drei Minuten lang durch eine Kakophonie namens "Midnight Gold", die höchstens Protestwähler begeistern dürfte. Und so bleibt am Ende nur das Fazit, dass sich die Georgier mal wieder was trauen, denn kaum ein anderes Land hat bislang so viele schräge Beiträge gesendet.

Albanien: Noch eine Blondine mit "eindringlicher" Stimme! Eneda Tarifa heißt die Sängerin für das kleine Balkanland, die Fans enttäuschte, als sie nach der Vorentscheidung ihren Titel doch ins Englische übersetzen ließ. Dabei hatten die Albaner 2012 mit "Suus" ihren größten Erfolg in Landessprache erreicht. Eneda wünscht sich ein "Fairytale" und auf CD klingt das durchaus sympathisch. Live dagegen wird – mal wieder – viel gekreischt und die Stimme überstrapaziert. Da hilft auch das elegante Goldkleid nicht. Heimfahrt!

Belgien: Das zweite Halbfinale endet wie das erste begonnen hat: Mit nostalgischem Disco-Funk! Laura Tesoro ist eine richtig süße Hupfdohle, die vor allen Dingen eins ausstrahlt: Ich hab Spaß an der Sache, nehme alles nicht so ernst und weiß auch nicht so genau, warum alle sagen, dass der Einstieg meines Songs wie "Another One Bites the Dust" von Queen klingt. Die Unbekümmertheit wirkt: In den Wetten mauserte sie sich aus dem Keller langsam zumindest ins Mittelfeld hoch und zog mittlerweile sogar an Deutschland vorbei. Das liegt aber auch daran, dass der Song "What's the Pressure" gute Laune verbreitet, die schwungvolle Choreo mit hübschen Tänzern sitzt und im Meer der düster inszenierten Beiträge endlich richtige Freude aufkommt. Die Überraschung des zweiten Halbfinales!

Youtube-Playlist | Kurze Vorstellung aller Teilnehmer mit Ausschnitten aus ihren Einzelproben

Folgende zehn Länder sehen wir am Samstag im Finale wieder (beim Tipp vom Dienstag hatten wir immerhin bei sieben von zehn richtig gelegen): Lettland, Polen, Israel, Serbien, Mazedonien, Litauen, Australien, Bulgarien, Ukraine und Belgien. In der Show gibt es auch Ausschnitte der Proben von Deutschland, Großbritannien und Italien zu sehen, die als Big 5 bereits für das Finale gesetzt sind.



Italiens Francesca Michielin präsentiert dabei Schnipsel in Regenbogenfarben am Mikrofonständer, die sie wie viele andere Künstler bereits beim italienischen Vorentscheid nutzte, um für die Einführung der Homo-Ehe in Italien zu werben.

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Tags: eurovision, stockholm, halbfinale, teilnehmer, hovi star
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Reaktionen zu "Zweites ESC-Halbfinale: Das sind alle Teilnehmer"


 18 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
12.05.2016
12:22:51


(-2, 4 Votes)

Von wiking77
Profil nur für angemeldete User sichtbar


bitte alle Schnuckeln zeigen, damit wir uns ein vollständiges Bild machen können, ohne Tante Google zu bemühen. Danke!


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#2
12.05.2016
14:33:05


(+7, 7 Votes)

Von Raffael


Hoffentlich wird es diesmal mehr Regenbogenflaggen geben.

Als Zeichen gegen diese neue, absurde Regelung.


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#3
12.05.2016
14:53:13


(+3, 3 Votes)

Von Sirenensang


Ich finde den ukrainischen Song am eindrucksvollsten (okay, bis auf den Kreischer am Ende). Das hat echt Soul und Spannung, und die kurze Ethno-Heul-Passage kommt zwar überraschend, sitzt aber auf den Punkt. Für mich eine runde Drama-Nummer.

Hätte man die arme Frau nicht mit unbequemen High Heels auf dem Bühnenboden festgeschraubt und ihr ein Kleid angezogen, in dem sie noch atmen könnte, wer weiß, wie sie dann erst abgehen würde.


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#4
12.05.2016
16:21:37


(+1, 1 Vote)

Von ESC-Maniac


Bei neun Teilnehmern stimme ich mit dem Tip von Jan Gebauer überein, sehe aber statt Mazedonien eher Norwegen im großen Finale, damit Schweden nicht alleine auf weiter Flur ist!

Was den Barbara-Dex-Award betrifft, so denke ich, daß außer Bulgarien und Kroatien auch die Schweiz ein ganz heißer Anwärter sein wird!


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#5
12.05.2016
17:58:48


(0, 4 Votes)

Von ESC-Bussybaer


Polen wird unterschätzt. Er mag vielleicht etwas altbacken und nicht so modern klingen, aber der Sänger hat eine Wahnsinnsstimme und schafft es Emotionen rüberzubringen. Seine Stimme erzeugt bei mir Gänsehaut.

Kroatien war zwischenzeitlich mein persönlicher Favorit, und steht nun für mich mit Polen nun auf dem geteilten ersten Platz. Ihre Stimme macht mir Gänsehaut, vor allem in der zweiten Hälfte des Songs. Ein wirklich wunderschöner, atmosphärischer Song, edel inszeniert, ohne zuviel Effekthascherei. Alles passt zusammen, auch die Leuchtturmlichter in der Halle.

Frankreich hat zwar was zum Mitgehen, aber live klingt es eher schrecklick, so schief wie da gesungen wird. Finden viele ja gut, und ich auch, aber nur die Studioversion.

Russland ist visuell das Beste, aber versucht damit auch von einem Popmüll-Song abzulenken, den man schon Tausend mal gehört hat. Und der Text mit diesem "You're my only one" trieft auch vor Kitsch. Dennoch hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Leute sowas Kitschiges gerne nach ganz oben voten. Außerdem mag ich Russland nicht, weil Russland einfach Homosexuellenfeindlichkeit pur verkörpert.

Australien hat eine gähnend langweilige Ballade. Zwar sehr schöne Stimme, aber der Song haut einen irgendwie nicht um. Und die scheinbar geplante Inszenierung erst recht nicht.

Bulgarien hat nette Ansätze für eine modernen Pop-Song, irgendwie hat der Song aber keine Winner Vibes. Das Outfit der Sängerin wird viele abschrecken.

Ukraine ist dieser Wehklagegesang und der letzte Trend bei den Buchmachern auf den Sieg. Buchmacher liegen oft richtig und haben wohl Insiderinfos. Mir persönlich gefällt dieses Geheule und Gewehklage überhaupt nicht. Wenn es gewählt wird, dann wohl nur wegen der Message, aber nicht wegen des Songs. Das wäre für einen Song Contest peinlich.

Schweden tritt mit einem Plagiat von Matt Simons und einem kleinen Jungen, der auf süß und niedlich macht, an, und mit seinem Sprechgesang langweilt und nervt.

Malta schickt die nächste Diva mit einem durchschnittlichen typischen ESC-Song. Da ist überhaupt nichts besonderes.

Armenien setzt auf Sex sells und visuelle Effekte, was vom dürftigen pseudomodernen Song ablenkt, der mich langweilt.

Niederlande haben einen ruhigen netten Gitarrensong. Mehr als nett ist er aber dann auch nicht.

Österreich sendet eine unglaubliche Märchenkitschschlagernummer. Nein danke, nix für mich.

Israel hat eine schöne, ausdrucksstarke Ballade. Gefällt mir gut. Aber siegen wird es nicht, dazu fehlt einfach das gewisse Extra. Keine Gänsehaut.

Italien tritt auch mit einer "Habt euch doch alle lieb"-Nummer an. Langweilig.

Großbritannien, ohje, ein Song, der sich ja ganz nett anhört, aber was will mir der Song sagen, außer dass die beiden zusammen auf der Bühne stehen.

Serbien finden viele gut, trifft nicht meinen Geschmack.

Belgien, oh nein, gruselig.

Zypern, ohja, eine ansehnliche Rocknummer, die einzige, die man sich anhören kann, ohne das die Ohren bluten. Aber für den Sieg wird es nicht reichen, dazu fehlt das Besondere und viele stehen ohnehin nicht auf Rock.

Spanien, eine eingängige Tanznummer ohne Message. Nett. Mehr nicht.

Lettland. Ja, klingt ganz modern, hörbar. Aber irgendwann nervt das Geschreie des Justs dann doch.

Azerbaijan, ganz schrecklicker Popmüll.

Ungarn, wird wohl nur gewählt weil viele den Sänger gut aussehend finden. Der Song ist irgendwie öde und schon x-mal gehört.

Norwegen, zwei Songs statt einem? Passt irgendwie überhaupt nicht. beide Songs sind schlecht. Also is es dann auch egal.

Tschechien, ja sie steht da und schreit es ins Mikro. Und nun?

Dänemark, ohje, die nächste Weltverbesserungsnummer mit künstlich wirkender Boyband die sich ihr Lächeln ins Gesicht gemeißelt haben. Ganz nette Mitgehnummer, aber am Ende bleibt ein Kitschgemschmack und das Gefühl, sowas schon tausend Mal gehört zu haben.

Irland, gegenstandslos.

Deutschland, ganz gut wenn man Einschlafprobleme hat. Damit schläft man garantiert ein, so monoton wie das ist.

Litauen, ach dieser Typ der unbedingt gewinnen will. Hmm, dazu hätte er dann mit einem besseren Song antreten müssen. Ganz nette Nummer, aber gewinnen wird er sowas von nicht.

Georgien, hab ich mir noch nichtmal angehört, nachdem soviele gesagt haben wie schlecht es ist.

Weißrussland, kenn ich auch nicht, aber will ich auch nicht kennen, soll auch scheiße sein.

Albanien, wird das Halbfinale zum Glück nicht überleben.

Mazedonien, hilfe, schickt diese Dona-Tussy gleich wieder nach Hause. Danke.

Slowenien, Blau und Rot. Aha. Und tschüss.

Schweiz. Warum sollte ich es mir anhören, wenn es bei den Buchmachen auf dem letzten Platz ist? Ebendrum, werd's mir nicht anhören und den Sound ausstellen, wenn Schweiz singt.


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#6
12.05.2016
19:23:33


(+1, 1 Vote)

Von ESC-Maniac


Maltas Ira Losco hat die LGBTI-Community für sich "entdeckt":

Link zu www.eurovision.tv

Was mich aber nicht daran hindert, sie weiterhin für ihren "Songtausch" ("Chameleon" gegen "Walk on Water") zu verurteilen. Mit Ersterem wäre sie nämlich auch ins Finale gekommen!


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#7
12.05.2016
20:09:38


(+3, 3 Votes)

Von Loren
Aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Mitglied seit 02.11.2013


"When I see your smile
and your beautiful eyes ..."

Mehr brauche ich nicht im Frühling an der Küste.


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#8
12.05.2016
21:35:48


(+3, 5 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Mal etwas zu Eurer Umfrage: Ja, ich schalte am Samstag ein, aber nicht deswegen, weil der ESC ein queeres Highlight ist, sondern weil er mich interessiert trotz aller Schwächen. Warum ich das schreibe? Ganz einfach: weil es mich einfach nervt, dass man mir in Antworten von Umfragen in einem Halbsatz ein Statement aufzwingen möchte, an das ich nie im Traum denken würde. Unterlasst es also bitte in Zukunft, Leuten eine gewisse Einstellung aufoktroyieren zu wollen. Das steht Euch nämlich verdammt noch mal nicht zu.


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#9
12.05.2016
22:24:10
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von puschelchen
Aus irgendwo in nrw
Mitglied seit 18.12.2009


Sooo schlecht fand ich Georgien jetzt auch nicht...


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#10
12.05.2016
22:38:03
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von puschelchen
Aus irgendwo in nrw
Mitglied seit 18.12.2009


Hab Bulgarien leider verpasst, aber im Schnelldurchlauf fand ich die klasse...

Bulgarien, Georgien, Belgien...Just my two cents (aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk teurer)...


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