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Manny Pacquiao wird künftig im 24-köpfigen Senat des 105 Millionen Einwohner zählenden Landes sitzen

Manny Pacquiao, für den Homosexuelle "schlimmer als Tiere" sind, wird künftig die Geschicke seines Landes als Senator mitbestimmen.

Der achtfache Boxweltmeister Manny Pacquiao hat es geschafft: Der 37-Jährige, der in den letzten Jahren wiederholt mit homophoben Ausbrüchen aufgefallen ist, konnte bei den Wahlen in seinem Heimatland Philippinen einen Senatssitz erobern. Bei den am Montag durchgeführten nationalen Wahlen erhielt er über 15 Millionen Stimmen und liegt vorläufigen Ergebnissen zufolge unter allen Kandidaten auf dem siebten oder achten Rang – die besten zwölf Kandidaten schaffen den Einzug in die Parlamentskammer. Jetzt gibt es in philippinischen Medien Spekulationen, dass sich Pacquiao bei der nächsten Präsidentschaftswahl als Kandidat aufstellen lassen könnte.

Pacquiao hatte bereits seit 2010 noch während seiner aktiven Karriere als Boxer einen Sitz im Repräsentantenhaus inne. Im nur 24 Mitglieder zählenden Senat wird er allerdings mehr Macht erhalten.

Pacquiao hatte vor wenigen Monaten für Aufregung gesorgt, als er in einem Interview über schwule und lesbische Paare sagte: "Wenn sich Männer mit Männern und Frauen mit Frauen paaren, sind sie schlimmer als Tiere" (queer.de berichtete). Nach einem Aufschrei hatte er sich zwar für die Aussage entschuldigt, sein Sponsor Nike zog aber die Reißleine und kündigte den Vertrag mit ihm. Außerdem bezeichnete die Firma in einer Pressemitteilung die Aussagen des Boxers als "abscheulich" (queer.de berichtete).

Kurze Zeit später verteidigte der evangelikale Christ seine Aussage damit, dass er sich lediglich auf die Bibel berufen habe. Laut Meinungsforschern schadete dem Sportidol diese Aussagen zunächst (queer.de berichtete). Allerdings war dieser Einbruch nur von kurzer Dauer. Bereits 2012 hatte Pacquiao weltweit für Aufregung gesorgt, als er in einem Interview die Ehe-Öffnung kritisierte und einen Bibelvers zitierte, nach dem Homosexuelle "mit dem Tod bestraft" werden sollten (queer.de berichtete).

Erste Trans-Abgeordnete


Geraldine Roman ist die erste Transsexuelle im Parlament

Bei den Wahlen schaffte zugleich erstmals auch eine transsexuelle Politikerin den Einzug ins nationale Parlament: Die 49-jährige Liberale Geraldine Roman gewann einen Sitz in der Bataan-Region nördlich der Hauptstadt Manila. Sie übernahm diesen Sitz von ihrer Mutter. "Dass jemand wie ich erstmals in den Kongress einzieht, zeigt, dass sogar transsexuelle Menschen diesem Land dienen können und man sie nicht diskriminieren sollte", sagte Roman der Nachrichtenagentur AFP.

Zum neuen Präsidenten wurde der umstrittene Populist Rodrigo Duterte gewählt, der derzeit Bürgermeister der Millionenstadt Davao City ist. Der 71-Jährige hatte im Wahlkampf vor allem mit markigen Sprüchen im Trump-Stil von sich reden gemacht. Er machte auch LGBT-Aktivisten Hoffnung, da er in der Vergangenheit gesagt hatte, dass er keine Probleme mit der Ehe für alle habe. Er stellte aber auch klar, dass er diesem Thema keine Priorität einräumen werde. (dk)



#1 hugo1970Profil
#2 Die auchAnonym
#3 Religioten-WatchAnonym
#4 J-eyeAnonym
#5 JadugharProfil
  • 13.05.2016, 16:03hHamburg
  • Antwort auf #3 von Religioten-Watch
  • Gott ist widersprüchlich, launisch, idiotisch und sündhaft!
    Laut Bibel darf man nichts essen, was vier Beine hat. Besonders wenn diese auch noch paarhufig sind. Blieben also Fische und Insekten usw. übrig. Liest man weiter, darf man auch Wassertiere nicht essen. Krebs haben wie die Insekten 6 Beine oder manchmal sogar mehr, wie entsprechend Gliederfüßler haben. Irgendwann kommt man soweit, daß man tierisches überhaupt nicht mehr essen darf. In der Genesis steht, man soll sich von den Früchten des Garten Eden ernähren, außer vom Baum der Erkenntnis. Man muß also Fruktarier werden. Nach der Sintflut ändert Gott wieder seine Meinung! Man kann es ihm nie recht machen. Egal was man tut, ist das mal eine Sünde oder nicht. So einen Vollidioten kann man wirklich nicht gebrauchen.
    Pacqiao nimmt diesen Volldeppen ernst und reiht sich hinter ihm ein.
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