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Kommentare zu:
Uni Köln: Prüde Studierendenvertretung sagt Analsex-Workshop ab


#1 LaurentProfil
  • 13.05.2016, 18:42hMetropolregion Rhein-Neckar
  • "Wir möchten uns bei all jenen entschuldigen, die die Ankündigung mit ... dieser Sprache verletzt hat..."

    Die Derbheit dieser Ankündigung verletzte bzw. irritierte sicherlich nicht nur Nicht-Arschficker.
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#2 hugo1970Profil
#3 AehsssAnonym
  • 13.05.2016, 19:01h
  • Ja näh, stell dich mal nichso mädchenhaft zimperlisig an, wa.Zujung gibs sowieso nich, nur zu eng,hähä. Liebe is, wenn ick ihm een rinschiebe. Whambam thank you man. Leckt mich am Arsch. Ich bin nämlich total unverklempt, deswegen red´ ich dauernd übers Ficken (supapopo lustvoll!!!) und wie enorm wichtig Penetration fürs Leben außerdem ist, denn ich hab ja den Dödel zwischen den Beinen hängen und den braucht man eben für einen richtigen Fuck. Weisste bescheid. Wo der Frosch die Locken hat. Das ganze Verschwurbele ich dann hinter "Sexualpädagogik" und hubschipupps, krieg ich sogar auch noch mal für lau einen knackigen Studiboy ab, mit meinen längst jenseits der 40. Den mentore ich dann mal ganz klassisch griechisch in die hohe Kunst der Popostecherei im Seminar Workshop. Die haben zwar auch Schenkelverkehr gemacht meistens, außer mit den Sklaven, aber das interessiert keene Sau nich, weil Schenkel ham gar keine Prostata und Sklaven sind längst abgeschafft. Hat sich irgendwie nich durchsetzen können in Europa.
    Und dem Arsch haftet immer noch der Schmutz an, wenn man ihn nach dem Gang aufs Scheisshaus nicht ordentlich abwischt. Schmeckt nicht jedem.
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#4 ursus
  • 13.05.2016, 19:07h
  • da ist von ärschen die rede und vom ficken. und das soll also jetzt "gewaltvoll" und "pornografisch" sein? was wäre denn angemessen gewesen? "ins popöchen reinstecken" oder "rektale penetration"?

    >"Wir wünschen uns als Bestandteil einer pädagogischen Ausbildung eine positive und inklusive Kommunikation bzgl. Sexualität, die vielfältige Begehrensweisen wertschätzt."

    wertschätzung von sexualität kann aber eben nicht wirklich zum ausdruck kommen, wenn man verlangt, dass über sex so geredet wird, als würden da wissenschaftler_innen im labor insekten aus dem weltraum sezieren oder kinder mit backförmchen spielen. wenn es ums ficken geht, muss man auch ficken sagen dürfen.
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#5 hugo1970Profil
  • 13.05.2016, 19:33hPyrbaum
  • Antwort auf #4 von ursus
  • So is es, die Jugendlichen nennen es auch ficken, vögeln und was weiß ich noch, tja die anstandspolitessen meinen das volk muß man früh wie möglich verdummen, leider vergessen sie das die Jugendlichen nicht so dumm sind wie die ewiggestrigen vollidioten es gerne hätten und in heutiger internet/smartphone Zeiten haben es die jugendlichen leichter sich zu informieren.
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#6 LorenProfil
  • 13.05.2016, 19:40hGreifswald
  • Der Kölner Studierenden-Ausschuss zieht es offenbar vor, an Stelle des Analsex-Workshops erstmal zu demonstrieren, wie ein auf Knien vollzogener Rückzieher ausschaut. Akademischer Nachwuchs, der mir das Grausen lehrt und hoffentlich nicht repräsentativ ist für die Studierenden der Jetztzeit.
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#7 ursus
  • 13.05.2016, 20:06h
  • außerdem: wäre es nur um die verstörung gegangen, die die ankündigungstexte ausgelöst haben, so hätte man ja eine umformulierung der einladungstexte fordern oder die weitere werbung ganz einstellen können (genug publicity war inzwischen ja wohl da), ohne gleich die ganze veranstaltung abzusagen.

    weshalb die veranstaltung AN SICH nicht geeignet sein soll, "das Angebot an der Universität zu Köln zu Sexualpädagogik zu bereichern" sehe ich inhaltlich nicht begründet.

    ich vermute, dass man sich einfach dem gegenwind nicht stellen wollte. so etwas gehört aber auch zum lernpensum an einer universität.
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#8 stromboliProfil
  • 13.05.2016, 20:08hberlin
  • Antwort auf #1 von Laurent
  • wieso sollten nichtarschficker sich belästigt fühlen..?
    war doch als seminar für tätige und interessierte, sowie in sexualpädagogik auszubildende gedacht...

    ursus #4 führt es schon an: das mit dem ficken ist erst mal vorbei, der beratungsresistente ficker hat pause; angesagt sind wieder die akademischen töne.. medizinisch belegbar in hochschulreifer sprache dargeboten,uns als soziologisch-psychologisch abgleichbares darstellend. Statt derbes , dass womöglich das heteronormierte gemüt irritieren oder gar belästigen könnte.
    So politisch korrekt der bogen zur belästigungthese geschlossen wäre, weil diese nunmehr unaussprechliche form der ausübung, auch eine ureigens männliche ist.
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#9 YoungHeterolikeAnonym
  • 13.05.2016, 20:28h
  • Antwort auf #5 von hugo1970

  • Hier wird wunderbar deutlich warum sich die große Mehrheit der schwulen unter 30 von der Mentalität der Alt 68er schwuppen abgekapselt hat. Wir sind eine stolze Homo-Generation, aber deswegen müssen wir nicht jede anstandslose scheiße mitmachen. Leute, die sich ein bisschen würde bewahren, werden als prüde abgestempelt. Gut, dass diese Generation bald (eigentlich jetzt schon) nichts mehr zu melden hat.
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#10 TheDadProfil
  • 13.05.2016, 20:37hHannover
  • Antwort auf #6 von Loren
  • ""Akademischer Nachwuchs, der mir das Grausen lehrt und hoffentlich nicht repräsentativ ist für die Studierenden der Jetztzeit.""..

    Vielleicht sind dort in diesem Studierenden-Ausschuß, den man früher aufrührerisch noch "autonomer ASTA" nannte, lauter kleine "TimJohannesse" versammelt ?

    Wenn man diesem Lehrauftrag dann schon nicht einmal mehr an einer Universität, und in Anbetracht der Thematik, ausgerechnet an der Kölner Uni nachkommen kann..

    Dann könnte man es doch an einem anderem Institut anbieten..
    Vielleicht an der Hirschfeld-Eddy-Stiftung..

    Paßt augenscheinlich nicht sofort in Programm..
    Aber Diversität darf man auch nicht Klein Denken..

    www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/stiftung/stiftungsarbeit/ver
    anstaltungen-projekte/
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#11 LaurentProfil
  • 13.05.2016, 20:43hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #8 von stromboli
  • Es gibt nach wie vor eine Menge Leute, die das Wort "ficken" nicht in den Mund nehmen.
    Wenn dann noch das Wort Anal hinzukommt, wäre der Titel Workshop für Analverkehr statt für -ficker weniger verstörend und abstoßend.
    Mit "Prüderie", Nr. 9, hat das m.E. wenig zu tun, eher mit Feingefühl und Rücksichtnahme anderen Menschen gegenüber.
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#12 TheDadProfil
  • 13.05.2016, 20:50hHannover
  • Antwort auf #9 von YoungHeterolike
  • ""Hier wird wunderbar deutlich warum sich die große Mehrheit der schwulen unter 30 von der Mentalität der Alt 68er schwuppen abgekapselt hat. Wir sind eine stolze Homo-Generation, aber deswegen müssen wir nicht jede anstandslose scheiße mitmachen. Leute, die sich ein bisschen würde bewahren, werden als prüde abgestempelt. Gut, dass diese Generation bald (eigentlich jetzt schon) nichts mehr zu melden hat.""..

    Laß mich raten ?
    Du bist anale Jungfrau..

    Damit richtete sich das Seminar auch an Dich..

    Vielleicht könnte es Dir helfen "Würde" zukünftig groß zu schreiben, und vor allem zu erkennen, daß das einzige, was Dich von den Alt-68'ern trennt, das Alter ist..

    Irgendwann gelingt es Dir dann auch diese "Idee" als Schwuler Mann erkennbar zu sein, etwas mit genau dieser Würde zu tun hat..

    Und zu erkennen das es hier auch nicht hilft, sich selbst in eine Gruppe von Jung-Homo's zu vereinzeln..

    Denn das Letzte was wir brauchen ist Akzeptanz durch Anpassung !

    www.nollendorfblog.de/?p=6111
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#13 Rosa SoliAnonym
#14 TheDadProfil
  • 13.05.2016, 20:56hHannover
  • Antwort auf #11 von Laurent
  • ""Wenn dann noch das Wort Anal hinzukommt, wäre der Titel Workshop für Analverkehr statt für -ficker weniger verstörend und abstoßend.""..

    In der Einladung auf Facebook hieß es :

    ""Anal verkehren -ein Workshop für Arschficker_Innen und die, die es vielleicht werden wollen-""..

    Daran ist nichts, was man unter den Mantel des Igittigitt stecken müßte..
    Auch keine "derbe Sprache"..

    Und es wendet sich nicht nur an Männer, wie man lesen kann..
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#15 RobinAnonym
  • 13.05.2016, 21:03h
  • Was soll daran "Belästigung am Arbeitsplatz" sein?

    Und es wäre ja auch keine Pflichtveranstaltung gewesen - wer nicht hin will, geht halt nicht hin. So einfach wäre das...

    Aber der konservative Rollback hat scheinbar auch schon eine ehemals freiheitliche Uni in einer Homohochburg wie Köln erwischt.
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#16 ProudHomolikeAnonym
  • 13.05.2016, 21:05h
  • Antwort auf #9 von YoungHeterolike
  • Ach, und um vermeintlich Würde zu bewahren gibt man sich nun päpstlicher als der Papst? Und das in der Generation, indem die heterosexuelle Mehrheit
    viel offener mit Sexualität umgeht als zuvor?

    Der Workshop wurde von DEINER Generation geplant, und gemeckert haben - wenn - irgendwelche besorgten Homos ÜBER 30...
    By the way: hast du irgendwelche Belege für deine steile Thesen? Kannst du "heterolike" auch mit nem Schwanz im Mund sagen?
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#17 herve64Profil
  • 13.05.2016, 21:08hMünchen
  • So, und jetzt atmen wir alle mal GAAAANZ tief durch und kommen erst einmal wieder runter. Und dann stellen wir uns mal die Frage, wie die Resonanz aussehen würde, wenn die Studierendenvertretung einen Vaginalsex-Workshop angeboten hätte. Ohne jetzt gegen die eine oder andere Spielrichtung irgend welche Ressentiments zu haben muss man allerdings schon mal fragen: was soll das eigentlich bringen? Vor etlichen Jahren kam mal ein mir persönlich bekannter Sozialpädagoge auf die Idee, einen Wichsworkshop anbieten zu wollen, und irgendwie habe ich mich da auch gefragt, wer das denn eigentlich braucht. Es tut mir schon Leid, aber wenn jemand wirklich Nachhilfe dabei braucht, um sich einen runterzuholen, dann ist er ein armseliges Würstchen. Und die Nachfrager eines Analsex-Workshops sehe ich in einem ähnlichen Licht.
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#18 LorenProfil
  • 13.05.2016, 21:12hGreifswald
  • Antwort auf #9 von YoungHeterolike
  • War mir neu, dass der Studierenden-Ausschuss, der diesen Workshop ursprünglich beworben hat und nun den Kniefall übt, ein Gremium der "Alt 68er" ist. Aber wer den Pluralis Majestatis so ungeniert verwendet, sitzt wohl noch mehr Irrtümern auf als diesem. Fragt sich nur, worauf sich da der vermeintliche "Stolz" gründet. Hochmut erscheint mir da die treffendere Bezeichnung.
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#19 AFD-WatchAnonym
  • 13.05.2016, 21:15h
  • Antwort auf #11 von Laurent
  • "her mit Feingefühl und Rücksichtnahme anderen Menschen gegenüber."

    Wo bleibt das Feingefühl und die Rücksichtnahme gleichgeschlechtlichen Paaren gegenüber, die im sich Standesamt verpartnern lassen wollen? Ach nee, DIE sollen doch bitteschön auf die homophoben Gefühle eines Standesbeamten Rücksicht nehmen. Und das bloß nicht anprangern...
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#20 Dont_talk_aboutProfil
  • 13.05.2016, 21:16hFrankfurt
  • Früher wurde an Unis die wissenschaftliche Elite ausgebildet. Ist ein Analsex-Workshop nicht besser für eine Volkshochschule geeignet ? Ficken geht doch alle etwas an. Es heißt ja sogar im Gegenteil "dumm fickt gut"
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#21 LaurentProfil
#22 Dont_Talk_ShitAnonym
  • 13.05.2016, 21:36h
  • Antwort auf #20 von Dont_talk_about
  • "Früher wurde an Unis die wissenschaftliche Elite ausgebildet."
    Aha. Und heute?

    "Ist ein Analsex-Workshop nicht besser für eine Volkshochschule geeignet. Ficken geht doch alle etwas an."?"

    Und warum sollen Studenten davon ausgenommen werden?

    "Es heißt ja sogar im Gegenteil "dumm fickt gut"

    Nanana... überschätze mal nicht deine Fick-fähigkeiten.
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#23 AFD-WatchAnonym
#24 ProudHomolikeAnonym
#25 ursus
#26 James CockAnonym
#27 TheDadProfil
  • 13.05.2016, 22:51hHannover
  • Antwort auf #20 von Dont_talk_about
  • ""Es heißt ja sogar im Gegenteil "dumm fickt gut"""..

    Demnach müßtest du dort unglaubliche Leistungen vollbringen..

    Warum das an eine Uni gehört, und in diesem Kontext dann auch an den Studiengang gebunden ist, der dort Sexualpädagogik heißt, und in dem es u.a. darum geht Pädagogen und Therapeuten auszubilden, könnte man aus dem Artikel entnommen haben, was Du dir ganz offensichtlich einmal mehr erspart hast..
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#28 YoungHeterolikeAnonym
  • 13.05.2016, 22:51h
  • @TheDad
    Nein, mich und meine Generation trennt von euch, dass wir nicht den krampfhaften Drang haben, uns von der Restbevölkerung zu unterscheiden, wir stolz zu unserer Sexualität stehen können ohne unsere gesamte Identität darauf aufzubauen und dass wir nicht das permanente Bedürfnis haben, uns "revolutionär" zu fühlen, indem wir sinnlose Analsex-Workshops machen oder Religionen beleidigen.

    Und ja ich weiß, dass dieser Workshop von Studenten ins Leben gerufen wurde. Aber das sind nur ein paar verirrte Seelen, von der Vor-Generation beeinflusst, die einer überwältigenden Heterolike-Mehrheit gegenüberstehen.

    Besonders deutlich wurde das bei der Entstellung von Jesus durch den Bremer Fotografen Phil Porter:
    www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1259

    Während die Alt-68er in diesem Forum das Bild feierten, hat die neue Generation auf dbna das Bild als das bezeichnet, was es ist: geschmacklos.

    @Rosa Soli
    Ein Rollback existiert nicht, wie zB die Shell-Studie vor einigen Monaten gezeigt hat. Die Homophoben sind vielleicht lauter geworden, aber nicht mehr.

    @ProudHomolike
    Die Errungenschaft der jungen Heterolikes ist es, dass die Jugend toleranter geworden ist, da Jugendliche in Deutschland Homo-Sein nicht mehr mit Dirk Bach und Hape Kerkeling verbinden, sondern mit Thomas Hitzelsberger und Sam Smith.
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#29 TheDadProfil
  • 13.05.2016, 22:58hHannover
  • Antwort auf #21 von Laurent
  • ""Ich lasse das mal so stehen, weise aber auf Wikipedia hin, wonach das Verb ficken heute als >vulgärer Ausdruck< für die Ausübung des Geschlechtsverkehrs gebraucht wird.""..

    Da halte ich es lieber mit dem Duden, in dem es ganz ohne tabuisierende und abwertende Beschreibung heißt :

    ""Herkunft
    eigentlich (mundartlich)= hin und her bewegen, mittelhochdeutsch ficken= reiben, ursprünglich wohl lautmalend""..

    Ich meine mich erinnern zu können, das ein gewisser Herr Luther den Begriff ziemlich häufig verwendet haben soll..
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#30 TheDadProfil
  • 13.05.2016, 23:17hHannover
  • Antwort auf #28 von YoungHeterolike
  • ""@TheDad
    Nein, mich und meine Generation trennt von euch, dass wir nicht den krampfhaften Drang haben, uns von der Restbevölkerung zu unterscheiden""..

    Trenn Dich mal von dem "Gedanken", Du würdest hier als Sprachrohr Deiner Generation agieren..
    Bist Du nicht..
    Und ich kenne jede Menge LGBTTIQ-Menschen die noch keine 30, noch keine 25, noch keine 20 Jahre alt sind..

    "Wir" Alt-68'er haben kein "Bedürfnis", und schon gar keinen "Drang" "uns" von der "Restbevölkerung" zu unterscheiden..

    Im Gegenteil dazu wird diese Unterscheidung von genau dieser "Restbevölkerung" vorgenommen, was der originäre und ziemlich ordinäre Grund für die bestehenden Diskriminierungen darstellt..

    Deine Anbiederung, allein schon überdeutlich durch den gewählten Nick, ist nichts weiter als die Darstellung einer Illusion..
    Der Illusion Du könntest die gesellschaftlichen Unterschiede durch die Verweigerung ihrer Wahrnehmung einfach beenden, oder gar nichtig machen..
    Kannst Du nicht..

    Was Deinen Stolz angeht..
    Den nehme ich Dir an dem Tag ab, an dem Du dich stolz als Schwuler Mann bezeichnest, und nicht mehr als Homo und als Heterolike..

    Dieses Heterolike ist eh nur eine Rolle..
    Ein Klischee das Du zu erfüllen versuchst..
    Ein Fetisch, eine sexuelle Spielart..
    Dort spielt ein Schwuler Mann einen Hetero-Mann..
    Eine Art von "Drag-Men"-Show, die auffliegt sobald Du die eigenen 4 Wände verläßt..

    ""Und ja ich weiß, dass dieser Workshop von Studenten ins Leben gerufen wurde. Aber das sind nur ein paar verirrte Seelen, von der Vor-Generation beeinflusst, die einer überwältigenden Heterolike-Mehrheit gegenüberstehen.""..

    Siehste..
    Und ich halte ja Leute die sich als "Heterolike" bezeichnen, und dann im Alltags-Test beim Tee-Trinken Vier Finger abspreizen, auch für so eine Form von "verirrte Seele"..
    Vor allem wenn sie von gefühlten Mehrheiten daherschwafeln, die es nicht gibt..
    Mal ganz davon abgesehen daß Du die Sinnhaftigkeit eines solchen Workshops gar nicht beurteilen kannst, bevor Du an ihm teilgenommen hättest..
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#32 AFD-WatchAnonym
  • 14.05.2016, 00:06h
  • Antwort auf #29 von TheDad
  • Vielleicht mag uns Laurent mal aufklären, wie der "nicht-vulgäre" Imperativ von "ficken" lautet...
    Im Eifer des Gefechts muss man die Dinge doch weiterhin homosexuell-bekennend-korrekt benennen um die Würde zu behalten. Man will doch nicht den anderen auf verstörende Weise abstoßen. Also, wie schreit ähm fordert man den anderen auf korrekte Weise zur Ausübung des Geschlechtsverkehrs auf?
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#33 Elite-UniAnonym
  • 14.05.2016, 00:09h
  • Sowas kommt von sowas.

    Neokonservativ-neoliberaler Rollback überall.

    Da braucht's gar keine AfD mehr, der vorauseilende Gehorsam marktkonformierender, vollverbürgerlichter Studierender tut's auch.
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#34 _Loki_
  • 14.05.2016, 00:15h
  • Ich behaupte mal, hätte der Workshop stattdessen das Thema "Cunning lingus - Workshop für Fotzenlecker und solche, die es werden wollen" gehabt, der Aufschrei (und die Folgen) wären annähernd die selben gewesen. Nur dass sich dann statt der "Junge Freiheit" die "Emma" echauffiert hätte.

    Der Titel des Seminars war bewusste provokant gewählt - sagt Kammholz ja sogar mehr oder weniger direkt (Zitat: "aufrütteln und auf den Kopf stellen") - und dieses Ziel wurde erreicht, wie man an der massiven, überregionalen Resonanz für eine lokale Lehrveranstaltung mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 12(!) Personen sehen kann. Hätte der Workshop stattgefunden, es wären wahrscheinlich sowieso nur Reporter, Blogger und Neonazis drin gesessen.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 TheDadProfil
#36 AFD-WatchAnonym
  • 14.05.2016, 08:46h
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • Aber, aber... das ist doch vulgär! Ich meinte die Variante, die man im nicht-vulgären Sprachgebrauch verwenden kann ohne keinen abzustoßen...
    Ich dachte so an "verkehr mit mir geschlechtlich...verkehr mit mir geschlechtlich!"
    Man stelle sich das im Porno vor...
    "Bekenntnisse der bekennend Homosexuellen". Oder "behördlich korrekt im Schlafzimmer"... das dürfen dann auch "nicht irregeleitete junge Heterolikes" sehen und hören.
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#37 Torsten_Ilg
  • 14.05.2016, 09:31h
  • Mein Gott Walter - muss das denn sein ? Ich meine Seminare über Sexualität sollten doch einen gewissen Reiz von Intimität bewahren. - Ob so etwas in dieser "reißerischen" Form unbedingt auf eine UNI gehört ? Das ist wohl sehr sehr unglücklich gelaufen und bietet dem rechten und ultrareligiösen Narrensaum politische "Munition". Ich wäre übrigens auch dagegen, auf einer staatlichen Uni Seminare über die Notwendigkeit zur Benutzung von Burkas abhalten zu lassen.
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#38 BigotterieAnonym
  • 14.05.2016, 09:35h
  • So viel Prüderie und Spießigkeit hätte ich vielleicht im Gemeindesaal von Oberammergau erwartet, aber nicht in der Uni Köln.

    Ich dachte eigentlich, an Unis herrscht Lehr- und Forschungsfreiheit... Offenbar ist auch dieses Grundrecht nicht das Papier wert, auf dem es steht...
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#39 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 14.05.2016, 09:37h
  • Antwort auf #28 von YoungHeterolike
  • Der 1989 geborene Marcel Dams, der also 26 oder maximal 27 ist, schrieb vor 3 Tagen:

    "Doch je sichtbarer wir werden, desto stärker erscheinen die Abwehrreflexe. Auch in den eigenen Reihen. Schwule die angepasst [...] leben, beschweren sich über zu schrille CSDs oder Mitmenschen. Hier sind die Tunten Schuld, dort wird ein Übermaß an nackter Haut zum Problem und manchmal wird einfach zu viel gefeiert.

    Ironischerweise waren es aber vor allem die Schrillen, die ihnen heutige Freiheiten erkämpften. Warum sollte also nicht jeder so leben, wie er/sie es für richtig hält? Ob offene Partnerschaft oder sexuelle Selbstbestimmung. Ob Tunte, Lederkerl, Diva, unauffällig oder eine bunte Mischung aus alledem. Das Letzte was wir brauchen, ist Akzeptanz durch Anpassung. Denn Vielfalt ist unsere Stärke! Das zeigen Vergangenheit und auch Gegenwart!

    Wie emanzipatorisch sind wir also, wenn wir nur für Normativität kämpfen? Ich fürchte gar nicht, denn Akzeptanz durch Anpassung, ist dieser Bezeichnung nicht wert."

    www.nollendorfblog.de/?p=6111

    ***

    Aus folgendem Blogbeitrag könnte ich an sich gleich den gesamten Artikel zitieren, also bitte selbst hier nachlesen:

    hessen-ist-geil.de/heterolike/
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#40 UrsaMajorEhemaliges Profil
#41 HAnno38Anonym
  • 14.05.2016, 10:09h

  • Also jetzt mal ehrlich, sollen wir Schwule uns allen ernstes darüber empören, dass ein Workshop an der Uni mit obigem Titel abgesagt wurde? Lasst uns doch mal lieber eine Demo für die Ehe für Alle organisieren als einem Workshop für Arschficker!
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#42 habemus_plemplem
  • 14.05.2016, 10:18h

  • Den Begriff "Arschfick" finde ich rein sprachlich nicht sexy. Er hat weder Ästhetik noch Erotik und besitzt nicht die leiseste Andeutung von Sinnlichkeit oder Zärtlichkeit. Der schönen Sache, die er zu beschreiben versucht und wie ich sie mag, wird er deshalb für mich nicht gerecht.

    Der Begriff beschränkt sich in etwa auf: "Dieses Ding. Da rein! Und wieder raus! Und wieder rein!" Wenn es genau das ist, was man ausdrücken möchte - insbesondere, wenn es mal bewusst explizit oder provozierend klingen soll, dann ist der Begriff genau der richtige. Gerade auch im politischen Diskurs muss das manchmal sein, damit hatten die 68er einfach recht und die Jüngeren tun gut daran, das Erreichte stolz hochzuhalten und zu verteidigen! (Sag ich mal als Mittdreißiger.) Bevor ich mir von der "Demo für Alle" vorgeben lasse, doch der beste Schwule zu sein, wenn ich gesellschaftlich unsichtbar bin und in Enthaltsamkeit lebe, würde ich lieber mit großen "Arschficken!"-Bannern über den CSD stolzieren und damit demonstrieren, mich von denen nicht unterkriegen zu lassen.

    Zurück zum Seminar: Ob man mit dem Begriff Leute abholen kann, die neu in dem Thema sind und vielleicht noch Berührungsängste haben, wage ich zu bezweifeln. Für den Begriff muss man schon ein bisschen in Fahrt sein, finde ich. Da hätte ich als Veranstalter eher versucht, mir etwas phantasievolleres auszudenken. Nicht um es weniger explizit zu machen oder um irgendwie drumherum zu reden, sondern um die Leute zu mehr Aufgeschlossenheit zu ermutigen und positive Assoziationen in ihnen zu wecken. Das kann man mit "Dieses Ding. Da rein! Und wieder raus! Und wieder rein!" versuchen - aber bei manchen geht's eben nach hinten los (und zwar nicht im beabsichtigten Sinn).
  • Antworten » | Direktlink »
#43 LaurentProfil
#44 TheDadProfil
  • 14.05.2016, 10:36hHannover
  • Antwort auf #37 von Torsten_Ilg
  • ""Mein Gott Walter - muss das denn sein ?

    Jepp, mußte es..

    ""Ich meine Seminare über Sexualität sollten doch einen gewissen Reiz von Intimität bewahren.""..

    Hatte es..
    Die Teilnehmerzahl war ja auf 12 begrenzt..
    Das ist doch intim..

    ""Ob so etwas in dieser "reißerischen" Form unbedingt auf eine UNI gehört ?""..

    Was war denn daran "reißerisch" ?
    Und wieso liest Du nicht den Artikel ?
    Dort steht drin wieso die Uni das veranstalten wollte..

    ""Das ist wohl sehr sehr unglücklich gelaufen und bietet dem rechten und ultrareligiösen Narrensaum politische "Munition".""..

    Dir zum Beispiel ?
    Obwohl hier ersichtlich ist, daß es sich dann doch wohl eher um "Platzpatronen" handelt, die nur sehr, sehr viel Lärm machen..

    ""Ich wäre übrigens auch dagegen, auf einer staatlichen Uni Seminare über die Notwendigkeit zur Benutzung von Burkas abhalten zu lassen.""..

    Hübsch dummer Anachronismus..
    Denn im Seminar hätte es sich ja nicht um die "Notwendigkeit" von Analverkehr gedreht, sondern um die Techniken, um ihn erfüllend zu erleben..

    Ein Seminar über Burkas gehörte auch tatsächlich an eine Uni, und nicht in eine Moschee..
    Denn Seminare sind Bildung, und dienen zur Aufklärung von Menschen, die sich mit den Themen auseinandersetzen, ohne sich dabei von ihren Vorurteilen abhalten zu lassen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#45 TheDadProfil
  • 14.05.2016, 10:40hHannover
  • Antwort auf #41 von HAnno38
  • ""Lasst uns doch mal lieber eine Demo für die Ehe für Alle organisieren als einem Workshop für Arschficker!""..

    Wann und wo ist denn bei Dir die Idee der Vielfalt unter die Räder gekommen ?

    Wieso sollte es ein "lieber das als das" geben ?

    Warum soll denn nicht BEIDES möglich sein ?

    Zumal es sich ganz offensichtlich an unterschiedliche Interessengruppen richtet..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#46 NicoAnonym
#47 TheDadProfil
#48 hugo1970Profil
#49 herve64Profil
#50 herve64Profil
  • 14.05.2016, 12:09hMünchen
  • Antwort auf #41 von HAnno38
  • Anhand des von dir gewählten abschätzigen Vokabulars bezweifle ich, dass du überhaupt schwul bist oder auch nur ansatzweise etwas damit persönlich zu schaffen hast. In diesem Sinne: schöne Grüße nach St. Petersburg oder Nischnij-Nowgorod oder sondt irgendwo am Arsch der zivilisierten Welt in Russland.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#51 AFD-WatchAnonym
  • 14.05.2016, 15:27h
  • Antwort auf #43 von Laurent
  • "Das ist ein dankbares Thema, fühlen sich doch viele vermeintlich Diskriminierte in ihrer Opferrolle nicht unwohl."

    So wie ihr "bekennend Homosexuellen" in eurer unterwürfigen Rolle gegenüber der vermeintlichen großen Anzahl der Homophoben, die z.B. den Rewe boykottierten dürften?
    Wie groß die spekulierte hohe Anzahl sein soll, sieht man regelmäßig auf den "Demos für (angeblich) Alle" der "besorgten Eltern". (Vielleicht sind die ja nur so besorgt, weil die es daheim nicht richtig besorgt kriegen...)
    Wenn die auftreten, dann platzen die Städte ja aus allen Nähten und spült Millionenumsätze in deren Kassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#52 AFD-WatchAnonym
#53 Karl-HeintzAnonym
#54 JuliAnonym
  • 14.05.2016, 16:21h

  • Da sieht man mal wieder, dass die meisten Menschen keine Probleme haben, wenn sie sich schon über ein Seminarangebot aufregen bzw. Gedanken machen.
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#55 ursus
  • 14.05.2016, 16:40h
  • Antwort auf #40 von UrsaMajor
  • es gibt derzeit leider sehr viele leute, die jede beliebige diskussion in eine ausgrenzende religionsdiskussion verwandeln wollen, weil sie politisch von der spaltung profitieren. und sei es noch so an den haaren herbeigezogen.

    herr ilg unterscheidet sich da überhaupt nicht von herrn hartung von der afd sachsen, der denselben trick am selben thema gerade auf eine noch peinlichere weise vorführt (siehe parallelmeldung).

    die geistige nähe ist eben nicht zu übersehen, egal, was herr ilg hier immer wieder beteuert.
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#56 BenOAnonym
  • 14.05.2016, 17:12h
  • Antwort auf #41 von HAnno38
  • Und das ist sie wieder, die Zweiteiltung, um dem alten Motto gerecht zu werden "Getrennt marschieren, vereint geschlagen werden":

    Da gibt es also die sauberen, grundanständigen Homos, die nichts anderes wollen als die Ehe für alle, in der sie tun, was alle tun. Und dabei möglichst auch noch die "widernatürliche Unzucht" (vulgo: Arschficken) vermeiden oder zumindest verschweigen, um die bürgerliche Mitte nicht zu irritieren. Wer im Anzug protestiert und sich an die vorgeschrieben Demoroute hält, den belohnt Mutti vielleicht sogar irgendwann mit der Eheöffnung.

    Und dann gibt es noch die anderen Homos: Die sich auch mal im Gebüsch vergnügen, halb- oder ganz nackt auf dem CSD tanzen, ihren Spaß zelebrieren, sich bei Grindr tummeln, wechselnde (Sexual)Partner haben.

    Schnittmengen sind natürlich völlig ausgeschlossen. Und dass die Anhänger der einen Gruppe von den Vorzügen der jeweils anderen träumen natürlich auch.

    Ironie off.

    Natürlich geht die Absage des Workshops, die ein Kotau vor den Protesten der rechten Presse ist, uns alle an. Freiheit und Toleranz sind unteilbar. Und dass selbst die Studierendenvertreter Angst vor der eigenen Courage bekommen, wenn es um queere, anarchische, nicht massenkomptible Themen oder vielmehr um die entsprechend provokante Präsentation sehr wohl massenrelevanter Themen geht, finde ich zum Kotzen. Insofern: Danke Micha, für Deinen passenden Kommentar mit dem brillanten Schlusssatz!!
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#57 Wolf KelianeAnonym
  • 14.05.2016, 18:13h
  • Antwort auf #28 von YoungHeterolike
  • Cooler Konter! Die middle-ager sollten sich daran gewöhnen, dass die Zeiten sich geändert haben und die nackten Ärsche auf den CSD-Wägen nicht allen gefallen, deren Tragik es ist, nicht zu begreifen, dass Jugend und Schönheit vergänglich sind. Ein bisschen Selbstkritik schadet nicht. Warum muss man seine Sexualität anderen so direkt auf die Nase binden. Die Grenzen haben sich teilweise schon verwischt, aber einige wollen durch ihr vulgäres Verhalten die Gräben wieder aufreißen.
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#58 OldHomolikeAnonym
  • 14.05.2016, 19:09h
  • Antwort auf #57 von Wolf Keliane
  • Und was hat das ganze nun mit dieser Veranstaltung zu tun, die von JUNGEN Leuten geplant war und sich an JUNGE Leute richtete?

    "Warum muss man seine Sexualität anderen so direkt auf die Nase binden."

    Wie blind bist du eigentlich durch deine Schulzeit gegangen? In der Schulzeit haben heterosexuelle Schulkameraden einem doch STÄNDIG ihre heterosexuelle Orientierung auf die Nase gebunden. Später spricht man doch SELBSTVERSTÄNDLICH über seine Freundin, seine Frau, seine Kinder...

    "dass die Zeiten sich geändert haben und die nackten Ärsche"

    so wie hier?

    www.express.de/koeln/irrer-sex-zoff-uni-koeln--anal-seminar-
    geht-nach-hinten-los-24056830


    "Ein bisschen Selbstkritik schadet nicht."

    Aha. Übt dann die heterosexuelle Mehrheit auch Selbstkritik an sich aus und hält sich uns zuliebe auch damit zurück, uns ihre heterosexuelle Orientierung stets auf die Nase zu binden? Davon habe ich noch nie gehört. Wenn nicht, warum verlangt man es von uns?

    Erschreckend, wie man blind oder mit Scheuklappen durch die Gegend rennt...
    Aber das nimmt man ja gar nicht mehr wahr, wenn man in der Matrix lebt.
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#59 Homonklin44Profil
  • 14.05.2016, 19:18hTauroa Point
  • Antwort auf #28 von YoungHeterolike
  • Die Religionen beleidigen sich über ihre Rückständigkeit und Nähe zu faschistischen Betrachtungsweisen selbst.

    Hier werden den Religioten nur die Spiegel vorgehalten, und wenn sie die Fratze ihrer Hässlichkeit nicht ertragen können, jaulen sie und rennen zu Mami.

    Dass hier 'hetero-like' als mehr als nur ein Ausdruck der Erscheinung gebraucht wird, ist etwas nervig, sicher. Aber es sieht so aus, als wäre es vom Träger dieses Gewands aus auch nicht opponiert.

    Vielleicht hätte beim Artikel-Thema der Ersatz des 'Ficken' durch ein 'Poppen' der Sprachmode Genüge getan.
    Wenn nicht und sich eine Menge Leute daran gestört fühlen, hätte man gratis Ohrstöpsel und Fick-Blocker verteilen können.
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#60 LesenderAnonym
  • 15.05.2016, 02:00h
  • Der angesprochene Blogger Hartmut Danisch kommentierte die Absage nach der Veröffentlichung durch queer.de folgendermaßen:

    " Denkste nix böses, setzt Dich morgens halb verschlafen ins Seminar, und klebst auf einmal an der Wichse aufm Stuhl fest. Oder rutschst im Gleitgel aus. Oder hast die Abdrücke vom Gang Bang aufm Tisch. Bäh. (Na, das könnte mal was triggern immerhin weiß ich jetzt, warum die in den USA jetzt mit Knarre an die Uni gehen.)"

    Der Blogger Hartmut Danisch wird andernso so beschrieben:

    "Achtung: Das ist Hadmut Danisch; wer den nicht kennt, der zeichnet sich durch beeindruckende Realitätsverzerrung aus. Runterscrollen, Kommentar von Rebecca lesen. Danisch halt. Insofern tun mir die Piraten fast ein bisschen leid jetzt. Mit Freunden wie Danisch braucht man keine Feinde mehr. Beeindruckend auch die ganzen Kommentare der "Scheiß Feminismus, hab ich ja schon immer gesagt" Neanderthalfraktion. Da haben die Piraten noch einen langen Weg vor sich. "

    Siehe
    blog.fefe.de/?ts=b11dc229
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#61 Torsten_Ilg
  • 15.05.2016, 10:03h
  • Antwort auf #55 von ursus

  • Die Veranstalter räumen ja ein: Die Veranstaltung sei zunächst als Tabubruch geplant gewesen sein. Warum ? Es gab und gibt Sex-Seminare auf Universitäten. Offensichtlich hatten die Veranstalter von Anfang an vor diese Eskalation zu provozieren. Das rückt das eigentliche Ziel Aufklärung in den Hintergrund. Eine als seriös betitelte Beschäftigung mit dem Thema hätte genügt. Aber nein - Ziel war es ja zu provozieren. Kunst am Mann ?
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#62 hugo1970Profil
#63 PopofetischistinAnonym
#64 ursus
  • 15.05.2016, 13:00h
  • Antwort auf #61 von Torsten_Ilg
  • >"Offensichtlich hatten die Veranstalter von Anfang an vor diese Eskalation zu provozieren."

    das missinterpretieren Sie.

    es kann wohl kaum geleugnet werden, dass es gesellschaftliche tabus gibt, die die genussvolle beschäftigung mit dem arsch behindern. solche tabus KANN man überhaupt nicht angehen, ohne dabei auch provokationen zu riskieren. das heißt aber noch lange nicht, dass die provokation zum selbstzweck wird, wie Sie unterstellen.

    wir können das getrost mit homosexualität vergleichen: sobald irgendetwas zu einem gesellschaftlichen tabu gemacht wurde, ist es vollkommen unmöglich, aufklärung zu betreiben, ohne dass sich irgendwer "provoziert" fühlt. hätte die schwulenbewegung immer peinlich darauf geachtet, dass nirgendwo irgendeine reaktionäre seele sich erregen könnte, dann steckten wir heute noch im mittelalter fest.
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#65 ursus
  • 15.05.2016, 13:05h
  • Antwort auf #61 von Torsten_Ilg
  • übrigens: wenn hier irgendwas eine unnötige und völlig deplazierte provokation ist, dann die peinlichen versuche von Ihnen und Ihrem afd-bruder im geiste, dieses thema krampfhaft mit dem islam zu verknüpfen. also belehren ausgerechnet Sie uns bitte nicht über provokation vs. aufklärung.
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#66 Torsten_Ilg
  • 15.05.2016, 13:23h
  • Antwort auf #64 von ursus

  • Nun ja, so kann man es natürlich auch betrachten. Allerdings verhält sich das mit dem Tabubruch hier ähnlich, wie einst bei der 68-er Bewegung. Anfangs notwendig und richtig, heute eher lächerlich. Selbst Alice Schwarzer versucht nicht mehr den Sexismus an jeder Ecke zu wittern, sondern argumentiert vielschichtiger und weniger laut als noch vor mehr als 40 Jahren. Ich erachte es als logische Konsequenz, dass dieser Termin an diesem Ort abgesagt wurde. Das Scheitern war von den Initiatoren von vorne herein eingeplant gewesen und diente seinem Zweck. Schade um die Zeit. Wahrscheinlich hätten sich einige Zuhörer diesem Thema sehr gerne ohne das mediale Trommelfeuer gewidmet. Chance vertan. Jetzt wird das ganze offensichtlich verschoben. Der Schaden bleibt; wieder sind es die Schwulen die hier als "sexbesessene Analfetischisten" öffentlich bloßgestellt werden sollten.
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#67 TheDadProfil
  • 15.05.2016, 13:40hHannover
  • Antwort auf #61 von Torsten_Ilg
  • ""Offensichtlich hatten die Veranstalter von Anfang an vor diese Eskalation zu provozieren. Das rückt das eigentliche Ziel Aufklärung in den Hintergrund.""..

    Das ist nach wie vor Unsinn..
    Denn diese "Eskalation" zeigt hier auf, wie vordringlich das eigentliche Ziel der Aufklärung betrieben werden muß !

    Da müssen Widerstände gebrochen werden, auch und gerade aus der Ecke der AFD und der "besorgten Eltern"-Fraktion..

    Was hier dann bedeutet, das man ohne diese Eskalationen, und vor allem ohne Provokationen gegen den "schwebenden Widerstand" dieser Leute, der durch den öffentlichen Raum wabert wie Boden-Nebel, gegen eine vermeintliche Macht der "schweigenden Mehrheit" schon gar keine Veranstaltungen mehr durchführen kann..

    Der "vorbeugende Bückling", das Zurücknehmen noch bevor sich der erste Dummkopf dazu äußern könnte, allein aus der völlig falsch verstandenen "Rücksicht" auf Andere heraus, ist inzwischen zu einem "eigenem Widerstand", zu einer "implizierten Vorsicht" innerhalb der "Aufklärungs-Szenerie" gewachsen..

    Bloß keine Reklame für ein solches Seminar machen, keine provokanten Plakate aufhängen, auf denen mit "nicht eindeutig identifizierbaren Personen" für die Vielfalt von verschiedenen Ausdrucksformen individueller "Homosexualität" als Ausstellung in Museen geworben werden darf..

    Heterosexismus und Heteronormativität gehen Hand in Hand in aller Öffentlichkeit spazieren..

    Die "ekligen" LGBTTIQ's müssen unbedingt unsichtbar bleiben, denn zu erkennen das es sie gibt, bedeutete schon, die Realität zu erkennen, vor der man sich und die "heilige Familie" zu schützen wünscht..

    ""Eine als seriös betitelte Beschäftigung mit dem Thema hätte genügt.""..

    Und Leute wie Du wähnen sich aufgrund des Tragens einer Fliege und eines Anzuges schon als "seriös" ?

    Seriösität bezieht seine Wurzeln aus der Handlung, und vor allem aus der Haltung gegenüber seinen Mitmenschen, aus den Freiheiten, die man seinem Gegenüber zubilligt, ohne in den Automatismus des Tolerierenden zu verfallen, der seine eigene "Moral" über die Bedürfnisse Anderer stellt, um sich dann jovial herablassend zu einem
    "lassen wir ihnen diesen spaß"
    hinreißen läßt..
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#68 ursus
  • 15.05.2016, 13:48h
  • Antwort auf #66 von Torsten_Ilg
  • >"Der Schaden bleibt; wieder sind es die Schwulen die hier als "sexbesessene Analfetischisten" öffentlich bloßgestellt werden sollten."

    der workshop hatte mit schwulsein nichts zu tun. er richtete sich ausdrücklich an alle interessierten. um einen schaden für irgendwen herbeizufantasieren, muss man allerdings spekulationen den fakten vorziehen, so wie Sie es hier beispielhaft vormachen.
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#69 Torsten_Ilg
#70 TheDadProfil
  • 15.05.2016, 14:14hHannover
  • Antwort auf #66 von Torsten_Ilg
  • ""Der Schaden bleibt; wieder sind es die Schwulen die hier als "sexbesessene Analfetischisten" öffentlich bloßgestellt werden sollten.""..

    Schon Kinsey hat in einer Studie aus dem Jahr 1955 festgestellt, das Analverkehr bei Heteros deutlich häufiger vorkommt als bei Schwulen Männern..

    Aber es wundert wenig daß Du hier am Ende dann auch noch die "Schmuddelkarte" ausspielst..

    Dieser "Schmuddelkarte" sollte im Seminar übrigens durch Aufklärung begegnet werden..
    Was ja für Dich eh nur Zeitverschwendung darstellt..
    So kann man seine eigene Auffassung dann doch nicht ganz verbergen..
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#71 LorenProfil
  • 15.05.2016, 14:48hGreifswald
  • Antwort auf #61 von Torsten_Ilg
  • Die deutsche Sprache bietet so viele Möglichkeiten etwas zu bezeichnen und so ist die Sprachverwendung bisweilen aufschlussreich.
    Was Sie als angeblich beabsichtigten "Tabubruch" bezeichnen, wird von den Veranstaltern umschrieben als Beitrag, "diese
    spezielle Sexualpraktik zu enttabuisieren".
    Mithin unterstellen Sie, man wollte mit diesem Workshop "provozieren". Dass Sie dann in Ihrem nächsten Kommentar bei der von Ihnen wohl wenig geschätzten "68-er Bewegung" landen, ist so vorausschaubar in Kenntnis Ihrer politischen Biographie (vom Anrobben an rechtsextreme Pro Köln-Mitglieder seinerzeit bis zur Mitarbeit in der rechts-chauvinistischen AfD), dass es schon beinahe erheiternd ist, Ihrem reaktionären Treiben hier und anderswo zuzuschauen. Man weiß ja, von wems kommt.
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#72 Torsten_Ilg
#73 AFD-WatchAnonym
  • 15.05.2016, 14:55h
  • Antwort auf #66 von Torsten_Ilg
  • "Der Schaden bleibt; wieder sind es die Schwulen die hier als "sexbesessene Analfetischisten" öffentlich bloßgestellt werden sollten."

    "Aber wenn wir ständig auf Sexpraktiken reduziert werden, schadet das mehr als es nutzt."

    Ihr besorgten Homos übertreibt es echt! Warum sollen wir päpstlicher als der Papst sein?
    Ganz Deutschland diskutiert über HETEROSEXUELLE (!!!) Übergriffe, womit nach eurer Logik der heterosexuelle Mann bloßgestellt sein müsste; heterosexuelle Promis breiten in der Presse ihre Bettgeschichten aus, während unsereins noch immer ziemlich a-sexuell dargestellt und auf irgendwelche Klischees reduziert werden, die wenig mit einer Reduktion auf Sexpraktiken zu tun hat. Mit einer Darstellung eines sexuellen Lebens erst recht nicht.

    Und da macht ihr euch Sorgen, man(n) könnte als Sexbesessen abgestempelt werden, was man beim heterosexuellen Mann SELBSTVERSTÄNDLICH durchgehen lässt und gar nicht wahrnimmt. Oder nur dann anprangert, wenn sexuelle Belästigung damit verbunden ist. WARUM?
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#74 TheDadProfil
  • 15.05.2016, 15:27hHannover
  • Antwort auf #69 von Torsten_Ilg
  • ""Niemand fordert von uns Schwulen dass wir "unsichtbar bleiben".""..

    Komisch..
    Ich lese das hier andauernd..
    Selbst von Leuten die sich selbst als "Homosexuell" bezeichnen..
    Und auch von Dir..

    ""Aber wenn wir ständig auf Sexpraktiken reduziert werden, schadet das mehr als es nutzt.""..

    Wem oder was schadete es, zu erfahren das Männer Ärsche vögeln ?
    Ist das etwa ein Geheimnis ?
    Und gälte dieses dann nur für Schwule Männer, oder eben auch für Heteros ?

    Ich glaube kaum das ausgerechnet Du hier allgemeinverbindliche Forderungen an "uns" stellen darfst, die darin bestünden sich "vorsichtiger" und "umsichtiger" zu verhalten, damit man nicht auf ""Sexpraktiken reduziert"" würde !
    Mithin genau die Forderung nach Unsichtbarkeit, die Du eben noch in Abrede gestellt hast !

    Was im Übrigem keiner getan hat, denn die Reduzierung hast Du hier vorgenommen..
    Das Seminar richtete sich nicht an Schwule Männer, sondern an Interressierte !

    Sichtbarkeit besteht übrigens aus der Darstellung von Unterschieden..
    Dazu gehören hier vor allem unterschiedliche Sexprakatiken, die sich dadurch offenbaren, das beispielsweise Zwei Männer oder Zwei Frauen ein Pärchen bilden..
    Den Rest dazu kann sich dann jeder beliebig "Denken"..

    Tun die Heten dann auch, indem sie stereotyp Klischees abfragen, frei nach dem Motto,
    "und wer ist denn nun bei euch die "Frau" im Bett?"..

    Solche "Diskussionen" habe ich schon oft geführt, und sie hatten am Ende dann fast immer die gleiche Erkenntnis :
    Peinlichkeit..
    Es ist vielen passiven Männern peinlich als solche identifiziert zu werden, weil es immer noch als "unmännlich" gilt, sich vögeln zu lassen, respektive das es bekannt wird..
    Komm drüber weg..

    Und zu Nr.#72..
    Wenn man weiß was Publicity meint und will, dann ist es nicht schwer zu erkennen, daß Du hier die gleichen Funktionen, die gleichen Mittel und Wege nutzt, wie es die Veranstalter des Seminars machen..
    Nur verfolgst Du hier diese Publicity eben nicht zur Aufklärung, sondern zur Selbstdarstellung..
    Daran ist nichts kritikables, das macht jeder so..
    Und auch eben die Veranstalter..
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#75 Homonklin44Profil
  • 15.05.2016, 15:37hTauroa Point
  • Antwort auf #61 von Torsten_Ilg
  • Hm ja, aber mal ehrlich, wen kann man denn heute mit Vulgärgrenzwerten wie 'Arsch-Ficker' noch provozieren?
    Außer vielleicht Touristen aus Ländern, in denen Deutsch noch als Vorkriegssprache unterwegs ist und wenige ältere SemesterInnen aus entlegenen Gegenden?

    Nur weil das etwas holperig formuliert wurde, so ein Theater draus zu machen, inklusive Rückzieher und Bückling an eine Gesellschaft erlesener Ausdrucksweisen, die so in der Welt 'draußen' längst nicht mehr existiert, ist doch dann recht pingelig.

    Ob da mal nicht eher auch negatives Feedback gezielt abgeliefert wurde? Ich möchte nicht mutmaßen, aber dasist ein Gedanke, auf den man kommen könnte.
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#76 heneAnonym
  • 15.05.2016, 16:41h
  • Antwort auf #20 von Dont_talk_about
  • "Früher wurde an Unis die wissenschaftliche Elite ausgebildet. Ist ein Analsex-Workshop nicht besser für eine Volkshochschule geeignet ? Ficken geht doch alle etwas an. Es heißt ja sogar im Gegenteil "dumm fickt gut""

    Ich kann es auch nicht wirklich glauben. Was in aller Welt hat ein Workshop zu Sex in der Uni zu suchen? Wenn es nicht so traurig wäre wofür die Forschungsstätten sich mittlerweile hergeben müssen, sollte man nach den nächsten Studiengang Sexologie nachfragen.
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#77 AFD-WatchAnonym
  • 15.05.2016, 17:20h
  • Antwort auf #76 von hene
  • "Ich kann es auch nicht wirklich glauben. Was in aller Welt hat ein Workshop zu Sex in der Uni zu suchen?"

    Ganz einfach: Die Teilnehmer sind über 18 und das vielzitierte Elternrecht gilt nicht mehr...

    Komisch, sonst regt ihr "besorgten Homos" euch doch über "Was hat Aufklärung an der Grundschule zu suchen" als "Frühsexualisierung" auf, fordert ein Mindestalter und pocht auf das Recht der Eltern bei der Aufklärung... Oder dass Zuwanderer anderer Kulturen so spießig seien...
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#78 Torsten_Ilg
#79 LaurentProfil
  • 15.05.2016, 18:15hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #75 von Homonklin44
  • "Wen kann man denn heute mit Vulgärgrenzwerten wie 'Arsch-Ficker' noch provozieren?"

    Diejenigen, für die die Verwendung entsprechender Ausdrücke zum normalen Sprachgebrauch gehört, sicherlich nicht, den großen "Rest" dagegen schon.

    Ich setze auf die Aussagen von Torsten Ilg, Nr. 66, "Der Schaden bleibt; wieder sind es die Schwulen, die hier als sexbesessene Analfetischisten bloßgestellt werden sollten", und Nr. 69, "Wenn wir ständig auf Sexpraktiken reduziert werden, schadet das mehr als es nutzt", noch eins drauf und behaupte, dass es der WESENTLICHE Grund überhaupt ist, warum Vorbehalte und "Vorurteile", die, wie man hier sehen kann, eigentlich gar keine sind, geschürt und gefestigt werden und letztendlich ein Tätigwerden Verantwortlicher an maßgebender Stelle bremsen oder gar verhindern.
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#80 AFD-WatchAnonym
  • 15.05.2016, 18:28h
  • Antwort auf #79 von Laurent
  • Ich sags nochmal:
    Nicht jeder spricht Behörden-Deutsch im Alltag und im Privatleben.
    Und ich frage nochmal: Was ist denn auch im privaten Alltag der korrekte Begriff dafür, um bloß nicht vulgär zu klingen?

    "Schatz, lass uns geschlechtlich verkehren!" "Ja, verkehre mit mir geschlechtlich", oder was sagt man im Eifer des Gefechts auf korrekte Weise?

    "und behaupte, dass es der WESENTLICHE Grund überhaupt ist, warum Vorbehalte und "Vorurteile", die, wie man hier sehen kann, eigentlich gar keine sind, geschürt und gefestigt werden "

    Männer ficken gerne - ähm verkehren gerne geschlechtlich. Ja was für ein schlimmes Vorurteil über Männer gleich welcher sexuellen Orientierung, welches eigentlich keines ist!!!!

    Ok, dann sagt man nur noch heterosexuellen Männern nach, dass sie gerne f...... und schwule Männer bemühen sich dieses vermeintliche Vorurteil loszuwerden, einverstanden? Damit bloß keine Vorbehalte geschürt werden, gell???
    Wo kämen wir denn hin, wenn schwule Männer denselben Ruf wie heterosexuelle Männer hätten, dass sie auch gerne f......
    Maximal fassen sie sich gegenseitig mit der Hand an und das war es auch schon... Kondome werden dann auch nicht mehr gekauft, um diesen Ruf loszuwerden. Zur Not schickt man den heterosexuellen Freund. Der heterosexuelle Mann darf sich hingegen weiterhin dem Vorurteil aussetzen lassen, er sei Vagnial-, Brust- und manchmal auch analfixiert. (war das jetzt behördlich- nichtvulgär-korrekt bennant?) Komischerweise stören sie sich nicht daran...
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#81 LaurentProfil
#82 hugo1970Profil
  • 15.05.2016, 21:15hPyrbaum
  • Antwort auf #72 von Torsten_Ilg
  • Mit anderen Worten um keinen Preis auffallen und warum nicht?, weil sich ein paar aufgeilen, o pardon, ich meine aufregen? könnten? Hm, und warum regen hm, nein, warum könnten sie sich denn aufregen? Vielleicht weil sie selber zu feige sind ihre sexuellen wünsche auszuleben? Oder weil es seit jahrtausenden von einer gewissen religion gepredigt wird das Sex schmutzig ist und nur der Fortpflanzung dienen soll?
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#83 TheDadProfil
#84 TheDadProfil
  • 15.05.2016, 23:22hHannover
  • Antwort auf #81 von Laurent
  • ""Der Unterschied besteht darin, ob ich so was zum Partner oder im kleinen Kreis sage ("lass(t) uns ficken") oder in aller Öffentlichkeit, wo es nach wie vor i.d.R. "Ausübung des Geschlechtsverkehrs" heißt.""..

    Ein Seminar dessen Teilnehmerzahl offensichtlich auf 12 Personen begrenzt ist, die zudem aus in gleichem Maße Interessierten bestünden, ist alles andere, als eine Öffentlichkeit..

    ""oder in aller Öffentlichkeit, wo es nach wie vor i.d.R. "Ausübung des Geschlechtsverkehrs" heißt.""..

    -lol-
    Das klingt schon nach katholischer Sexual-Moral..

    So einen verschwurbelten Scheiß hab ich öffentlich noch nie gehört..
    Aber vielleicht kenn ich auch nur zu wenige verklemmte Leute..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#85 heneAnonym
  • 16.05.2016, 08:10h
  • Antwort auf #77 von AFD-Watch
  • ""Ich kann es auch nicht wirklich glauben. Was in aller Welt hat ein Workshop zu Sex in der Uni zu suchen?"
    Ganz einfach: Die Teilnehmer sind über 18 und das vielzitierte Elternrecht gilt nicht mehr..."

    Warum machst du dir überhaupt die Mühe auf Antworten zu klicken wenn du eh gar nicht auf die Frage eingehst?
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#86 LaurentProfil
  • 16.05.2016, 10:50hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #84 von TheDad
  • Ich sage das nur zu dir im kleinen Kreis, denn wir sind ja sozusagen unter uns:
    Ich ficke wahnsinnig gern. Am dankbarsten sind oft die Schüchternen, Zurückhaltenden, vielleicht auch Verklemmten, wenn sie es mal so richtig besorgt kriegen.
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#87 wiking77
#88 TheDadProfil
  • 17.05.2016, 13:19hHannover
  • Antwort auf #87 von wiking77
  • ""Schade, dass Du nicht auf sachlicher Ebene argumentierst.""..

    Ich kann nichts dafür, daß sich Dir die Sachebene nicht erschließt !
    Das ist auch keine "rhetorische Trickkiste", sondern simples Textverständnis..

    Der Subtext lautet, der Andere ist vulgär..
    Die Appellationsebene lautet,
    "verhalte Dich bitte anders",
    nämlich weniger vulgär..

    Die implizierte Forderung steht damit als
    "bitte weniger sichtbarkeit"
    nach wie vor im Raum..

    Das ist Anti-Solidarisch und bezüglich der Gleichstellung absolut kontraproduktiv !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #87 springen »
#89 werbrauchdasAnonym
#90 wiking77
  • 17.05.2016, 18:07h
  • Antwort auf #89 von werbrauchdas
  • wenn wenigstens praktische Übungen dabei gewesen wären. Hier wurde eindeutig der Zweiklang von Forschung und Lehre nicht eingehalten.

    Das ganze ist durchaus pikant. Ich denke der Aufschrei wäre genauso groß gewesen, wenn man ein Seminar über Vaginalverkehr angeboten hätte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#91 TheDadProfil
#92 Miguel53deProfil
#93 Miguel53deProfil
  • 18.05.2016, 01:17hOttawa
  • Antwort auf #37 von Torsten_Ilg
  • Es bleibt einem aber auch nichts erspart. Erst diese verstoerte Husche "Heterolike". Dann das Gepussel des Ilg.

    Wie schreibt das Ilg so schoen? "... bietet dem rechten und ultrareligioesen Narrensaum politische Munition." Und prompt schreibt der Narrensaum. Selbstverstaendlich nicht ohne noch schnell auf die Islamfrage hinzuweisen... Und das ohne den geringsten Zusammenhang. Chapeau, alter Staenker. Das muss einem erst einmal einfallen.

    Narrensaum! Schoen zu wissen, wohin man das Ilg zuordnen darf.

    Bin noch auf den Beitrag von Johannes gespannt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#94 Miguel53deProfil
  • 18.05.2016, 01:37hOttawa
  • Antwort auf #39 von UrsaMajor
  • Ich habe diesen Artikel des Fink seinerzeit gelesen. Und ich bin ziemlich sicher, dass er eine Reaktion auf genau diesen kleinen Duckmaeuser "Heterolike" ist. Denn da hatte der Zaunfink genau die duemmlichen Argumente dieser Sternsch(n)(w)uppe aufgegriffen und verarbeitet.

    Doch das juckt den armen Kerl nicht, solange er in seinem Schrank bleiben und von echten Heteros traeumen kann, die es mit ihm treiben.

    Selbstverstaendlich sauber und ohne diese vulgaere Ar..hfi..erei!

    Und um mal was zum Thema zu sagen. Zuerst war ich auch skeptisch. Bis ich den Artikel gelesen habe und verstehe, worum es eigentlich geht. Und da wundere ich mich dann doch ueber diese Riesenaufregung. Ich gehe davon aus, das hat irgendeiner dieser Kontrolleure einer gewissen "Lobby" gelesen und dann den "Skandal" gezielt ausgeloest.

    Obwohl es ja nicht nur ein Thema fuer Schwule ist, wird es daraus gemacht. Und prompt melden sich all die "besorgten Homos" (und "heteroliken" Homos) zu Wort.

    Wie sagte schon der (un)seelige Luther? "Aus einem traurigen Arsch, faehrt niemals ein froehlicher Pfurz."

    Stimmt. Kann man hier mehrfach nachlesen.

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#95 Homonklin44Profil
  • 18.05.2016, 02:57hTauroa Point
  • Antwort auf #79 von Laurent
  • Für wie 'groß' schätzt Du diesen Rest etwa ein? Ungefähr 60 000 Leute in Deutschland, die anstatt "lecker" auch noch 'vorzüglich' sagen, oder statt "Arschgeige" zu 'Anal-Violine' tendieren?

    Auf sexuelle Praktiken möchte wohl niemand reduziert werden.

    Aber so wie sich das annimmt, ging es auch nicht um Schwule, die mit dem Workshop angesprochen werden sollten. Wenn man sich schon wegen einer vulgären Alltagssprache echauffiert, kann die sprachveredelte Society doch einfach auch mal nobel ein 'Hüstel' bzw. 'räusper' loswerden und zu den Tagesbilanzen übergehen.
    Hätte auch gereicht.
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#96 Miguel53deProfil
  • 18.05.2016, 07:34hOttawa
  • Antwort auf #66 von Torsten_Ilg
  • Manchmal ist das Ilg einfach laecherlich. Hier wird es nervig. Jedes weitere Argument macht die Schwaeche und Dummheit des Ilg'schen denkens offenbar.

    Das Ilg tutet in das Horn der Provokateure. Und das sind nicht die Veranstalter, sondern diejenigen, die ein fuer 12 Personen jeglichen Geschlechts und jeglicher sexueller Orientierung.

    Das Ilg will nicht wissen, sondern Meinung machen. Ganz im Sinne seiner Brueder und Schwestern im Geiste. Das Ilg kann seine Neigung einfach nicht verleugnen.

    Und wer kommt denn bei diesem Thema ueberhaupt mit Sexismus daher? Doch nicht der organisiernde Sexualpaedagoge. Sexismus wird eindeutig aus der rechten, konservativen Ecke eingespielt. Und da steckt das Ilg mitten drin.

    Warum der Skandalan den Schwulen haengen bleibt, erschliesst sich mir in keinster Weise. Auch das kommt aus "gewissen Kreisen".
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#97 Miguel53deProfil
#98 Miguel53deProfil
  • 18.05.2016, 07:46hOttawa
  • Antwort auf #72 von Torsten_Ilg
  • Sie bgreifen es nicht oder wollen es nicht begreifen. Diese Publicity ist von Ihren rechten Bruedern und Schwestern losgebrochen worden und in einem Shitsturm geendet. Und der schafft es sogar, nicht nur mit Ihrem dummen Gerede, bis in diesen queeren Raum.

    Ekelhaft, wie Sie sich an dieser (von rechts provozierten) Publicity beteilgen, die - einmal mehr - aus Aufklaerung einen Skandal bastelt.

    Wie schreibt Loren zuvor zu Ihren Beitraegen? "Man weiss ja, wo es herkommt." Stimmt schon. Dennoch bleibt es nervig, wenn man selbst bei queer immer wieder und immer oefter Beitraege aus Ihrem "Milieu" zu lesen bekommt.
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#99 So-nicht-HeneAnonym
  • 18.05.2016, 08:01h
  • Antwort auf #76 von hene
  • Lesen bildet. Ich empfehle Herrn Hene dringend, den Artikel noch mal ganz genau zu lesen. Und zwar Wort fuer Wort. Und danach wird dann versucht, das Gelesene zu verstehen. Und vor einem Kommentar schreiben wir dann noch eine Interpretation des Artikels und vergleichen diese anschliessend mit dem Inhalt. Dann, vielleicht dann, macht es Sinn einen Kommentar zu schreiben. (Das empfiehlt sich gerade fuer Herrn Hene im uebrigen in jedem Falle, wie die Vergangenheit schmerzhaft gezeigt hat.)

    Ich wuerde mich nicht an die Artikel in "buergerlichen" Zeitungen halten. Da geht es gar nicht um das Seminar, sondern allein um den vermeintlichen Skandal. Der im uebrigen keiner ist. Deshalb ja auch der Rat, den Artikel zuerst einmal zu LESEN.

    Stichworte fuer die Interpretation sind: Paedagogische Abteilung der Uni Koeln. Sexual-Paedagogik. Sexual-Paedagoge. Lehrer-Ausbildung. Enttabuisierung. 12 Teilnehmer. Angebot an Interessierte.

    Vielleicht klappt es ja dann mit einem passenden Kommentar.
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#100 Spass fuer AlleAnonym
#101 Miguel53deProfil
#102 Miguel53deProfil
  • 18.05.2016, 08:42hOttawa
  • Da habe ich unter #96 meinen 2. Absatz nicht beendet nicht beendet.

    "...sondern das sind diejenigen, die ein fuer 12 Personen jeglichen Geschlechts und jeglicher sexueller Orientierung zum Anlass nehmen, einen Skandal zu provozieren."

    So sollte es heissen.
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#103 werbrauchdasAnonym
#104 AFD-WatchAnonym
  • 18.05.2016, 10:50h
  • Antwort auf #103 von werbrauchdas
  • "eben nicht, wie sicherlich 99,9% auch nicht! "

    Deshalb wendet sich der Workshop auch nur an 12 Teilnehmer.
    Oder ist dir das auch schon zuviel für die restlichen 0,1%?
    PS.
    Angesichts der Tatsache, dass "besorgte Eltern" ihre Kinder ja am liebsten bis zur Ehe nicht aufklären wollen, bleibt halt ein potentieller Teil übrig, der das gebrauchen könnte.
    Bei homophoben Veranstaltungen, die es schonmal an Unis gibt und vor irgendwelchen Gefahren warnen, schaut ihr "besorgten Homos" ja auch gerne weg...Was spricht also dagegen, dem ein Workshop an ERWACHSENE anzubieten, der eben aufklärt?
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#105 AFD-WatchAnonym
#106 LaurentProfil
  • 18.05.2016, 20:24hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #100 von Spass fuer Alle
  • Gern auch etwas mehr...

    Eigentlich bin ich, wenn's auch nur selten durchschimmert, ein ganz versauter Typ.

    Dessen ungeachtet bin ich nach wie vor davon überzeugt, dass ohne eine Mitnahme weiter Teile der Bevölkerung Akzeptanz nicht gelingen kann. Erzwungene Toleranz ist mir zu wenig.
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#107 Spass fuer AlleAnonym
  • 18.05.2016, 22:35h
  • Antwort auf #106 von Laurent
  • Da bin ich voll bei Dir. Aber fuer eine Diskussion darueber gibt dieses Seminar so gar nichts her. Das, was daraus geworden ist, also der angebliche Skandal, ist ja bewusst ausgeloest worden. Das Angebot war einfach nicht fuer die breite Oeffentlichkeit gedacht. Erst rechte Eiferer haben es dahin gezerrt.

    Allerdings musst Du auch bedenken, dass man Toleranz ohnehin nicht erzwingen kann. Das geht nur ueber gesellschaftliche Veraenderungen. Und denen verweigert sich die aktuelle Politik in Deutschland.

    Die Auswuechse dieser Verweigerung sind im Anwachsen des rechten Lagers erkennbar. Sie werden bestaetigt. Und sie spiegeln sich in dieser Kommentarspalte wider.
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#108 LaurentProfil
#109 werbrauchdasAnonym
#110 AFD-WatchAnonym

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