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Auch nach der Absage an der Uni Köln durch den Studierenden-Ausschuss der Vollversammlung der Humanwissenschaftlichen Fakultät sorgt der "Workshop für Arschficker_Innen und die, die es vielleicht werden wollen" bundesweit für Wirbel. Politiker aus AfD und FDP haben sich zu dem sexualpädagogischen Seminar von Marco Kammholz zu Wort gemeldet.

Aus dem einstigen Tal der Ahnungslosen kam gar eine Pressemitteilung zu den Vorgängen im verlotterten Westen der Republik: "Analverkehrsseminar der Uni Köln für Muslime öffnen!", fordert darin der stellvertretende Vorsitzende der AfD Sachsen, Thomas Hartung – und man weiß nach dem Lesen nicht wirklich, ob dies sein allererster Satire-Versuch war oder ob er das tatsächlich so meint.



Das hat die FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider aus NRW schon viel besser hinbekommen. Die berühmt-berüchtigte Homogurken-Trägerin und Birgit-Kelle-Freundin schrieb auf ihrer Seite im sozialen Netzwerk Facebook: "Verbot von sexistischer Werbung nach ‪#‎BodyMaasIndex‬, ein Seminar für richtigen Analverkehr an der Exzellenz-Universität zu Köln? Dieses Land hat Sorgen! Vielleicht bin ich ja ‪#‎zublondfürdiesesLand‬!" (Immerhin hat Schneider den queer.de-Artikel gepostet und nicht die "Junge Freiheit".)



Von ihren liberalen Followern bekam Schneider dafür übrigens einiges an Kontra. Über ein Analsex-Seminar an der Uni Köln solle doch bitte schön allein die Nachfrage entscheiden, wurde sie von einem User belehrt.

Unter der Überschrift "Anal-Seminar geht nach hinten los" (hihihi) berichtet heute schließlich auch der "Express" über den "irren Sex-Zoff" in Köln und zeigt auf, dass die Univerwaltung möglicherweise weiter ist als die Studierendenvertretung. "Wir haben überhaupt nichts gegen die Thematik Analverkehr und finden das total in Ordnung", wird Uni-Sprecher Patrick Honecker von dem Boulevardblatt zitiert. (mize)



#1 AlexAnonym
  • 14.05.2016, 14:21h

  • Und wieder mal beweist die FDP wie sie wirklich tickt und dass sie ganz auf Linie der AfD ist.

    Jetzt wo es einen Rechtsruck gibt, will auch die FDP auf dieser Welle zurück ins Parlament kommen.
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#2 ursus
#3 AntiafdAnonym
  • 14.05.2016, 15:39h

  • Vielleicht sollten daran zuallererst rechte hetzer aus sachsen teilnehmen, insbesondere die hobbyhitler von afd und pegida.
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#4 J-eyeAnonym
  • 14.05.2016, 15:51h

  • Der Herr Hartung von der AfD sollte nicht von seiner Partei auf alle anderen schließen: Interessierte Muslime waren bestimmt nicht von vornerein von der Veranstaltung ausgeschlossen. So viel zu seinem ungefragten peinlichen (Satire)Beitrag.
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#5 SebiAnonym
#6 EnlilAnonym
  • 15.05.2016, 04:14h

  • Also mal ehrlich ein Analsexworkshop an der Universität? Warum nur ein Workshop? Ein Thema von dieser Relevanz muss man unbedingt zu einem Hauptfach machen! Das Ganze muss man wissenschaftlich ergründen, auch mal im Fachseminar unter Laborbedingungen. Da wär ich der erste, der es belegt! Und am Ende noch promoviert!
    Dann soll sich nochmal jemand beschweren, da sag ich "hey ich bin Doktor der Arschfickerei und muss dir sagen: dein ordinäres Gebumse hat wirklich absolut nichts mit wissenschaftlicher Arbeit zu tun!"
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#7 PopofetischistinAnonym
#8 LaurentProfil
#9 hugo1970Profil
#10 LaurentProfil
  • 15.05.2016, 17:22h56, Heidelberg
  • Antwort auf #9 von hugo1970
  • Da hast du wohl recht, was allerdings nichts daran ändert, dass nicht diejenigen aus dem entsprechenden Blickwinkel, sondern vielmehr leider die anderen die negativen Auswirkungen zu spüren bekommen.
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