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Die hessische Landesregierung will mehr über die Verfolgung und Ausgrenzung von Homosexuellen im Land herausfinden (Bild: flickr / hjalmarGD / by 2.0)

Der hessische Staatssekretär Jo Dreiseitel (Grüne) hat am Donnerstag im Landtag erklärt, dass die schwarz-grüne Landesregierung die wissenschaftliche Aufarbeitung der Schicksale der Nackriegsopfer des Paragrafen 175 beim Schwulen Museum* in Auftrag gegeben hat. In einer von den Grünen beantragen Aktuellen Stunde debattierte das Parlament über das Thema "Homo- und Transphobie auch in Hessen bekämpfen – Opfer rehabilitieren".

"Ich freue mich, dass das Schwule Museum* Berlin als bundesweit anerkannte Institution Licht in die Zeit der Verfolgung und Diskriminierung schwuler Männer und lesbischer Frauen in Hessen in der Nachkriegszeit bringen wird", sagte Dreiseitel, der Hessische Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung. Auch die Schicksale der strafrechtlich nicht verfolgten schwulen Männer und die Ausgrenzung und Repression gegenüber lesbischen Frauen solle in diesem Rahmen untersucht werden.

Dreiseitel begrüßte auch das von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes vergangene Woche vorgestellte Gutachten, das sich dafür ausspricht, die Betroffenen zu rehabilitieren. Als Reaktion auf diese Studie hatte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) einen Gesetzentwurf zur Rehabilitierung angekündigt (queer.de berichtete). Allerdings gibt es in Teilen der Union Vorbehalte gegen die Reform.

Der Landtag in Wiesbaden setzt sich dagegen bereits seit längerem parteiübergreifend für die Rehabilitierung von verfolgten Schwulen ein. Bereits 2012 hatten alle Fraktionen einen derartigen Antrag unterstützt (queer.de berichtete). (pm/dk)



#1 tti3_alliance
  • 19.05.2016, 19:03h
  • ... bleibt zu hoffen, dass auch die Bereiche trans* / Transgender; Transsexualität und Intersexualität mit aufgearbeitet werden.

    Aktionen wie in anderen Bundesländern, in denen im Jahre 2016, weiterhin die Gegebenheiten in aktuellen Veröffentlichungen versucht werden zu vertuschen / unterdrücken, sind in akzeptabel.
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