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  • 21.05.2016, 10:51h           52      Teilen:   |

Das krude Weltbild der "Homosexuellen in der AfD"

AfD-Homos werben für "gesunde Gesellschaft" aus Hetero-Familien

Artikelbild
Martin Sichert, Alexander Tassis und Mirko Welsch am letzten Dienstag in Nürnberg (Bild: Youtube-Screenshots Kanal AfD Nürnberg)

Bei einem entlarvenden Auftritt der "Homosexuellen in der AfD" in Nürnberg wurde gegen "schrille" Schwule gepoltert. Mirko Welsch bezeichnete Volker Beck als "Krebsgeschwür der Schwulenbewegung".

Von Norbert Blech

Bei Vorträgen ausgerechnet zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie haben die führenden Vertreter der "Homosexuellen in der AfD" am Dienstag in Nürnberg gezeigt, wie egal ihnen die Belange und Rechte von Schwulen und erst Recht von Lesben oder gar Transsexuellen sind. Die Veranstaltung am 17. Mai unter dem Titel "Schwule und Lesben gegen den Genderwahn" war vorab mit einem Banner in Regenbogenfarben auf dem rechten Hetzportal "Politically Incorrect" beworben worden und wurde im kleinen Saal der Meistersingerhalle von der AfD Nürnberg durchgeführt.

Deren Kreisvorsitzender Martin Sichert, den der frühere Parteichef Bernd Lucke noch wegen revisionistischer Aussagen aus der Partei werfen wollte, behauptete zur Einführung, dass sich viele Homosexuelle an seine Partei wenden würden, da sie sich von Organisationen wie dem örtlichen LGBT-Zentrum Fliederlich nicht vertreten fühlten, "sondern gar in ein schlechtes Licht gerückt sehen: Sie wollen schlicht, ganz normal, Teil der Gesellschaft sein. Sie wollen nicht ihre Sexualität zum Markte tragen, vor allem nicht in einer schrillen Form." Ein Homosexueller habe ihm berichtet, wie "verstörend" diese Schwulen für ihn seien: Sie sorgten für "Unverständnis" in der Bevölkerung, weil diese Zurschaustellung vielen Menschen "zu schrill und zu belästigend" sei.

Während also Schwule möglichst unauffällig sein sollen, beklagte Sichert "Denk- und Sprechverbote" u.a. durch ein Gender Mainstreaming und durch (vermeintlich) linke Organisationen, die in Wirklichkeit einer Diskriminierung Homosexueller Vorschub leisteten, indem sie gegenüber dem Islam und im Rahmen der Zuwanderungswelle "eine falsch verstandene Toleranz" zeigten. Errungenschaften von Jahrzehnten stünden auf der Kippe, so Sichert. "Und die Haute-Volée diskutiert weiter um Ampelweibchen, Unisex-Toiletten, die richtige Ansprache von Leuten, die sich nicht entscheiden können, welches Geschlecht sie haben."

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Gegen die "spätrömische Dekadenz" des Gender Mainstreamings

Mirko Welsch, einer der beiden Bundesvorsitzenden der "Homosexuellen in der AfD", berichtete in seinem Vortrag, er habe in der Innenstadt einen Fliederlich-Stand gesehen und sich "fremdgeschämt" über die "Berufsschwestern", die sich "selbst vermarkten" und damit angeblich Geld verdienten, weil "sie selber sonst nichts auf die Reihe kriegen". Das reiht sich ein in eine lange Reihe von plumpen Angriffen Welschs gegen LGBT-Organisationen. Nach den jüngsten Landtagswahlen ließ er etwa auf einem Motiv den LSVD und die Zeitschrift "Männer" und queer.de wegkehren. Im Mai forderte er, dem LSVD und Aids-Hilfen die staatlichen Fördermittel zu streichen, da diese als "linksgrüne Parasiten" konservative LGBT ausgrenzten.



Die Rhetorik ist bis ins Absurde hart – in Nürnberg bezeichnete Welsch etwa Volker Beck als "Krebsgeschwür der Schwulenbewegung in Deutschland". Sie überbietet sogar noch die LGBT-feindlichen Töne der offiziellen Parteivertreter. Die AfD-Homos bieten sich hier nicht nur als Feigenblatt an – Vorwürfe, die AfD sei homophob, konterte Welsch in seinem Vortrag lediglich mit Verweisen auf Homophobie bei Marx, Engels oder Fidel Castro. Sondern sie treiben die homophobe Politik auf die Spitze.

So setzte sich Welsch auf dem Bundesparteitag vor wenigen Wochen, bei dem es mehrere LGBT-feindliche Positionen in das neue Grundsatzprogramm schafften, für einen schärfer formulierten Antrag gegen die "Propagierung der Homo- und Transsexualität" im Unterricht und für die Streichung aller Antidiskriminierungsgesetze ein (queer.de berichtete). "Gender Mainstreaming" sei "Dreck" und "sozialer Wohlstandsmüll", meinte er dazu über das Saalmikrofon.

Auch in Nürnberg beklagte Welsch eine "Frühsexualisierung" durch Bildungspläne, die nur Pädophilen nützten. Welsch log sich da die Realität noch mehr zurecht als die "Demo für alle" oder Birgit Kelle: Was habe es mit der Erziehung zu Toleranz zu tun, fragte er, wenn Kinder in Kindergärten lernten, "sich gegenseitig den Finger in den Popo (zu) stecken?"



Als "Homosexuelle in der AfD" sei man zudem die einzige Homo-Organisation, die "Ja zur traditionellen Familie als Keimzelle der Gesellschaft" sage. Jede "gesunde Gesellschaft" lebe davon, dass ein Kind bei Vater und Mutter aufwachse. "Und wenn ich mir dann anschaue, wie im Rahmen von Gender Mainstreaming Vater und Mutter abgeschafft werden sollen, zu Elter 1 und Elter 2, oder wenn ich sehe, dass man auf Facebook inzwischen aus 70 verschiedenen Geschlechtsvariationen auswählen kann: (…) Das ist doch nicht mehr normal. Auf was lassen wir die zukünftigen Generationen los? Wie wollen wir eine zukünftsfähige Gesellschaft sein, wenn wir beginnen, eine solch spätrömische Dekadenz zu entwickeln?"

Mit einem Einsatz für mehr LGBT-Rechte fiel Welsch in Nürnberg nicht auf. Im Gegenteil kritisierte er eine "Marktschreier-Mentalität" bei schwul-lesbischen Organisationen: Ständig werde Neues gefordert, "ohne zu fragen, ob wir Homosexuelle das wollen". Die Bevölkerung sollte stattdessen die Gelegenheit bekommen, sich an einen "Status Quo" zu gewöhnen.

Ein Kampf auf der Seite von Kuby & Co.

Während Welsch in der Meistersingerhalle den pöbelnden Haudegen der "Homosexuellen in der AfD" gab, versuchte sich der andere Bundesvorsitzende, der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Alexander Tassis, an einem intellektuellen Überbau. So lehnte er "Gender Mainstreaming", wie auch Multikulturalismus, ab "Konstruktivismus" ab.

Freilich sind es die Gegner von LGBT-Rechten, die da überhaupt erst etwas konstruiert haben: Unter die Schlagworte "Gender Mainstreaming" und "Gender-Ideologie" vermischen sie erst die unterschiedlichsten Bereiche und Akteure von Frauen-Emanzipation, LGBT-Rechten, Wissenschaft und Philosophie zu einem großen Ganzen. Dieses umfassende und sich ständig weiter entwickelnde Narrativ geht zurück auf das Buch "Die globale sexuelle Revolution" der fundamentalistischen Theologin Gabriele Kuby, das von "Demo für alle", "Besorgten Eltern" oder Birgit Kelle ebenso als Anleitung zum Kampf genutzt wird wie von christlichen und kirchlichen Kreisen und rechtsextremen bis konservativen Parteien.

Tassis, der das wissen müsste, kämpfte in Nürnberg selbst auf populistischer Front gegen angeblich "widerwärtigen, perversen Dreck" und "verschmutzte Quellen" in Lehrplänen und gegen den "Gender-Krimskrams": Alle Gender-Professuren seien aufzulösen, forderte er etwa. Das sei möglich, schließlich habe man nach 1945 auch alle Rassen-Lehrstühle aufgelöst. "Ich möchte das Gender Mainstreaming mit solchen Wahnideen des Nationalsozialismus explizit vergleichen. Es ist keine Wissenschaft, es ist Humbug, es ist Konstruktivismus und dient völlig anderen Zwecken."



Die AfD sei eine Partei, "die alle, auch Schwule und Lesben, vor Sexualisierung durch Pornographie und Prostitution schützt", so Tassis. Homophobie sei in Deutschland kaum noch ein Problem, wichtiger seien "mutige Mütter und Väter, die sich wieder öffentlich zu ihrer Ehe und zu ihrer Familie bekennen". Die traditionelle Familie stelle aus "natürlicher Sicht eine einzigartige und hervorgehobene Harmonie" dar, die priviligert werden müsse.

Die AfD sei aus Gegnersicht keine Gefahr, weil sie homophob sei – "das sind vorgeschobene Dinge" – sondern weil sie "die erste nationalkonservative Partei ist, die wieder glaubwürdig einen Patriotismus für alle Menschen" biete, "egal ob sie homosexuell oder transsexuell oder eben gewissermaßen normal veranlagt sind", sagte Tassis. Die Nation und der Volksgedanke seien eine ewige Konstante der Menschheit wie die Familie aus Vater, Mutter und Kindern.

Der Männerbund als Gegenmodell zur aktuellen LGBT-Bewegung

In Abgrenzung zur aktuellen LGBT-Politik ("Es ist eine Schande, was die Linken aus unserer Homosexuellenbewegung gemacht haben") entwickelte Tassis in seiner Rede eine Gesellschaftsutopie basierend auf dem "Wertekanon" im Deutschland des 16. bis 19. Jahrhundert. Die erste Homosexuellenbewegung sei eine "deutsche Leistung" gewesen, im Rahmen der "deutschen Denkleistungen" wie der Reformation. Er empfahl Basilius von Ramdohrs (1757-1822) Roman "Venus Urania" über das Liebesleben der Menschen für den Unterricht, als Teil "der deutschen Kultur".

Als Karl Heinrich Ulrichs 1867 beim Juristentag eine rechtliche Anerkennung homosexueller Partnerschaften forderte, sei er "danach nicht gesteinigt worden und auch nicht vom Hochhaus geschubst worden", so Tassis. Ulrichs sei ein "großer Deutscher", ein "großer Patriot" gewesen. Man müsse "stolz" sein auf die "nationalkonservativen Denker" jener Zeit.

Tassis ignoriert freilich, dass der vermeintliche Patriot Ulrichs Deutschland entnervt von einer zunehmenden Repression gegenüber Homosexuellen den Rücken kehrte und ins Exil ging.



Während Tassis auf Magnus Hirschfeld und sein Schicksal nicht einging, bemühte er als Beispiel für die großen deutschen Denker einer homosexuellen Emanzipation noch dessen Zeitgenossen Hans Blüher. Er fasste ihn so zusammen, dass der Sinn von Homosexuellen sei, Heterosexuellen den Wert des christlichen Familienbildes und des Kinderkriegens bewusster zu machen.

Was Tassis bei diesem zurückgenommenen Plädoyer für eine Duldung nicht sagte: Blüher, "Wandervogel"-Chronist und Idealist eines homosexuell angehauchten, staatslenkenden Männerbundes, war Antisemit, Antifeminist und antidemokratisch-elitärer Adelsanhänger. Ein Volk werde nur durch einen Führer zum Volk, schrieb dieser "Denker" 1918. Nach dem Krieg hielt er fest, dass er dem Nationalsozialismus als "konservative Revolution" zunächst wohlwollend gegenübergestanden habe, diese Haltung aber nach der Ermordung des "freien Männerhelden" Röhms und der danach einsetzenden Homosexuellenverfolgung änderte. Hitler habe sich damit "gegen den deutschen Adel und die Oberschicht und für den Neandertaler und seine Provokateure" entschieden.

In Nürnberg, der Stadt der Reichsparteitage, ist man weniger geschichtsvergessen als Tassis. Die jährliche Demo zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai führte traditionell entlang der Gedenkstätten der Stadt. Am Dienstag ging sie weiter bis zur AfD-Veranstaltung in der Meistersingerhalle; wenige Meter davon entfernt erinnert ein Dokumentationszentrum an die Reden und Massenaufmärsche der Nationalsozialisten auf dem ehemaligen Parteitagsgelände und an ihre Folgen.

Youtube | Die AfD Nürnberg hat die "Highlights" der Veranstaltung in einem Video zusammengefasst
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Tags: afd, homosexuelle in der afd, mirko welsch, alexander tassis, nürnberg
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Reaktionen zu "AfD-Homos werben für "gesunde Gesellschaft" aus Hetero-Familien"


 52 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
21.05.2016
11:10:53


(+15, 17 Votes)

Von VomeX


Gut dass ich heute morgen, ausser einem Kaffee, noch nichts zu mir genommen habe.....


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#2
21.05.2016
11:35:33


(+14, 16 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #1 von VomeX


Die gehören alle wegen pathologischem Selbsthass auf die Couch.

Ulrichs war der erste, der vor 150 Jahren für die gleichgeschlechtliche Ehe eintrat.

Der Vorläufer von Volker Beck.

Der hoffentlich diese komischen Gestalten wegen Beleidigung verklagt.

Aber...

Sind die überhaupt satisfaktionsfähig?


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#3
21.05.2016
11:54:31


(+12, 16 Votes)

Von Ralf


Ich bin zu wütend, mich umfangreich zu äußern, aber zwei Anmerkungen möchte ich machen: 1. Ich stehe zur Familie und befürworte sie - ohne dabei Grenzen zu ziehen, welche sexuelle Orientierung und welches Geschlecht die Eltern haben, denn es geht um das Wohl der Kinder, die eine intakte (nicht eine unbedingt heterosexuelle) Familie brauchen. 2. Zur Realität in den Kindergärten: Frühsexualisierung habe ich dort erlebt. Ich wurde als Fünfjähriger mehrfach von einer katholischen Nonne, die den Kindergarten leitete, sexuell missbraucht. Das hat mein Verhältnis zu Frauen und vor allem zur kath. Kirche bleibend geprägt. Statt Lügen zu verbreiten über Bildungspläne, sollte man sich mit Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung durch die Kirche befassen und diese Organisation und ihre Mitarbeiter(innen) endlich von der Kinder- und Jugendarbeit ausschließen.


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#4
21.05.2016
11:54:33


(+12, 14 Votes)

Von Kokolemle
Aus Herschweiler
Mitglied seit 02.12.2009


Diese rechtsgerichteten Parteien gehören ALLE VERBOTEN; AUFGELÖST UND DAS VERMÖGEN BESCHLAGNAHNT. Wer sich dagegen weht gehört sofort verhaftet und langjährig in das Gefängnis. Es reicht jetzt. Wie lage will man hier noch warten?? Bis etwa ein 4. Reich kommt? Wehred den Anfängen und kehrt endlich wieder zu einer vernünftigen Politik zurück besonders in der Sozialpolitik. Die Agenda 2010 ist eine Katastrophe und gehört sofort abgeschafft. Sie befördert den Rechtsextremismus. Wenn Jemand genug Geld für seine Existenz hat, macht er sich über andere nicht so viel Gedanken, ob diese ihn gegenüber bevorzugt werden.


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#5
21.05.2016
12:23:41


(+15, 15 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Diese sog. "Homosexuellen in der AfD" sind allesamt nur der hilflose Versuch der fasChristischen FundamentalistInnen und rechtsradikaler BrandstifterInnen, sich quasi als "trojanisches Pferd" in die Community einzunisten. Dumm nur, dass das nicht klappt, da gerade die LGTBIs hierzulande nicht so blöd sind, den Metzger zu wählen, der sie dann abmurksen will.

Hm, ich rätsele gerade, ob gerade dieser Auftritt in Nürnberg was damit zu tun hat, dass Bayern gestern die Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz angekündigt hat. Höchste Zeit dafür wird es allemal:
Link:
de.finance.yahoo.com/nachrichten/verfassungsschutz
-nimmt-afd-mitglieder-ins-101523431.html


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#6
21.05.2016
13:06:44
Via Handy


(+7, 13 Votes)

Von AFD-watcher
Antwort zu Kommentar #5 von herve64


Das wird ja mal Zeit, dass die endlich beobachtet werden. Sie sollten aber bundeseinheitlich beobachtet und wenn genügend Hinweise vorliegen auch verboten werden.


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#7
21.05.2016
13:07:45
Via Handy


(+11, 15 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Ralf


"Ich wurde als Fünfjähriger mehrfach von einer katholischen Nonne, die den Kindergarten leitete, sexuell missbraucht. Das hat mein Verhältnis zu Frauen und vor allem zur kath. Kirche bleibend geprägt. "

Lieber Ralf
Wir sind leider viele an denen solches verbrochen wurde. Wer gegen Bildungspläne hetzt fördert gleichzeitig Kindesmissbrauch. Das sage ich schon lange.

Die Katholiban und Pädokriminelle sind logischerweise immer als erste Gegner zur Stelle, wenn es darum geht Kinder aufzuklären und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben um sie zu stärken und damit vor Missbrauch zu schützen.

Unwissende Kinder und Jugendliche wie auch ich damals sind viel einfachere Opfer.


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#8
21.05.2016
13:21:32


(+15, 19 Votes)

Von TheDude


Vielleicht schwant so manchem, der auch auf dieser Seite die klar durchkoordinierten und orchestrierten wochenlangen rassistischen Kampagnen der bürgerlichen Medienkonzerne im Schulterschluss mit den Unternehmerkreisen, die auch die AfD aus der Taufe gehoben haben bzw. insgesamt eine massive politische Rechtsverschiebung zur weiteren Krisenabwälzung auf die arbeitende Bevölkerung, die Armen und Unterdrückten - weltweit - durchpeitschen wollen, bejubelt hat, welchen rechten und faschistischen Netzwerken und Kreisen er_sie da Vorschub leistet. Oder auch die Wortführer_innen, die subtiler hier die immergleichen Feindbilder wiederkäuen, aber zur gesellschaftlichen Grundlage der Zunahme von Rassismus ebenso wie Sexismus, Homophobie usw. - die immer brutaleren sozialen Verwerfungen im globalen kapitalistischen Krisen- und Kriegssystem - beständig schweigen. All diese Leute stehen auf einer Stufe mit dem Antisemitismus der NSDAP in den 1920er/30er Jahren. Und das muss endlich auch immer und überall genau so angesprochen werden.


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#9
21.05.2016
13:40:48


(+9, 15 Votes)

Von AFD-Watch
Antwort zu Kommentar #5 von herve64


"Diese sog. "Homosexuellen in der AfD" sind allesamt nur der hilflose Versuch der fasChristischen FundamentalistInnen und rechtsradikaler BrandstifterInnen, sich quasi als "trojanisches Pferd" in die Community einzunisten."

So ist es. Diese 2-Mann-Show (andere Gesichter gibt es ja nicht) um Tassis und Welsch hat doch schon zugegeben, dass sie schwulenpolitisch NICHTS aber auch gar nichts machen. Im Gegenteil, sie machen AFD-Propaganda in der Community, aber nichts FÜR die Community. Sie sind eigentlich noch nicht mal ein Teil dessen.

Halt, da fällt mir noch die "teilweise-bekennend (weibliche) Homosexuelle" Alice Weidel ein. In lesbischer Partnerschaft und mit Kind. Wie äußert die sich denn dazu, dass ihre Familie so gesehen nicht Teil der "gesunden Gesellschaft" ist?

"Errungenschaften von Jahrzehnten stünden auf der Kippe, so Sichert."

Errungenschaften, zu denen die "bürgerlich-bekennende-AFD-Homosexuellen NICHTS aber auch gar nicht beigetragen haben!!!
WO waren die denn in all den Jahrzehnten???
Was hat sie daran gehindert, die Führung zu übernehmen?

Mit Sicherheit wurden diese Errungenschaften nicht dadurch erreicht, indem man unsichtbar blieb.


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#10
21.05.2016
13:43:33


(+12, 16 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008


... der Sinn von Homosexuellen sei, Heterosexuellen den Wert des christlichen Familienbildes und des Kinderkriegens bewusster zu machen."
kreisch...


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